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24.02.2011

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Ausland
Fünf Tote in Marokko, Demos im Jemen
Aufruhr in der arabischen Welt

Fünf Tote in Marokko, Demos im Jemen

Demonstration in Marokko (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Marokkaner fordern politische Reformen. ]
Bei Krawallen nach Protesten für politische Reformen sind in Marokko in Sonntag mindestens fünf Menschen getötet worden. Die verkohlten Leichen seien im Inneren einer Bankfiliale in der Stadt Al Hoceima im Norden des Landes gefunden worden, die von "Krawallmachern" angesteckt worden sei, teilten das Innenministerium mit. 128 weitere Menschen seien verletzt worden, darunter 115 Angehörige der Sicherheitskräfte.

Landesweit seien 120 Menschen festgenommen worden. Während der Krawalle seien 33 öffentliche Gebäude, 24 Bankfilialen, 50 Geschäfte und Privathäuser sowie 66 Fahrzeuge in Brand gesteckt oder beschädigt worden.

Jemen: Präsident will im Amt bleiben

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh wies derweil Forderungen nach einem sofortigen Rücktritt zurück. Die anhaltenden Demonstrationen gegen seine Regierung seien inakzeptable Akte der Provokation, so Saleh bei einer Pressekonferenz.

Demonstration in Sanaa  (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Demonstration in Sanaa ]
Zugleich erneuerte er jedoch sein Angebot, Verhandlungen mit der Opposition aufzunehmen. Den Sicherheitskräften des Landes habe er befohlen, "nur in Fällen der Selbstverteidigung" auf Demonstranten zu schießen. Bei den seit eineinhalb Wochen anhaltenden Protesten in Jemen sind bisher mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, mehr als 150 wurden verletzt. Die Demonstranten halten in Anlehnung an die Proteste in anderen arabischen Ländern einen zentralen Platz in der Hauptstadt Sanaa besetzt.

Saleh, der das Land seit drei Jahrzehnten regiert und ein wichtiger Verbündeter der USA ist, sagte, es seien lediglich rund 200.000 der insgesamt 25 Millionen Einwohner des Landes, die sich gegen seine Regierung wendeten.

Tunesien: Wieder ein neuer Außenminister

Die tunesische Übergangsregierung ernannte unterdessen den dritten Außenminister nach dem Machtwechsel ernannt. Nachfolger des vor zwei Wochen zurückgetretenen Ahmed Ounaïes ist Mouldi Kefi, wie französische Medien unter Berufung auf die amtliche Nachrichtenagentur TAP berichteten.

Bahrain: Formel-1-Rennen fällt aus

Wegen der Proteste in Bahrain sagten die Veranstalter das für den 13. März geplante Formel-1-Rennen ab. Das Autorennen, das die neue Saison in der Formel-1 einleiten soll, gilt als internationales Prestigeprojekt ersten Ranges für das Königshaus von Bahrain.

Stand: 21.02.2011 15:12 Uhr
 

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