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19. Juli 2011
 

Sport

 
Lucien Favre. Quelle: imago
Lucien Favre

Fußball - Bundesliga

Favre soll Gladbach retten

Der Schweizer übernimmt beim Tabellenletzten

Nach der Entlassung von Trainer Michael Frontzeck hat Borussia Mönchengladbach schnell reagiert und Lucien Favre als neuen Trainer verpflichtet. Der Schweizer soll das Tabellenschlusslicht der Fußball-Bundesliga vor dem Abstieg bewahren.

 
 
 
 

Mönchengladbach ist nach Hertha BSC die zweite Bundesliga-Station für Favre. Nach seinen Erfolgen mit dem FC Zürich, mit dem er zweimal Schweizer Meister (2006/2007) und einmal Pokalsieger (2005) wurde, war Favre nach Berlin gewechselt. In der Saison 2008/2009 führte er die Hertha nach zwischenzeitlicher Tabellenführung sogar auf einen beachtlichen vierten Rang.

 

Debüt gegen Schalke 04

Nur eine Saison später musste er jedoch nach schwachem Start mit sechs Niederlagen in Serie im September 2009 seinen Hut nehmen. Seitdem hat der Schweizer kein neues Amt übernommen. In Gladbach erhält der Trainer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013.

Zitat

„Wenn man die Möglichkeit hat, in Gladbach zu arbeiten, darf man nicht zögern.“

Lucien Favre

Dem neuen Coach steht eine schwere Aufgabe bevor. In 22 Saisonspielen verbuchte Mönchengladbach lediglich 16 Punkte und damit weniger als im zweiten Abstiegsjahr 2007. Vor allem die Heimbilanz gibt zu denken: Als einziges Bundesliga-Team wartet der fünfmalige deutsche Meister auf einen Sieg vor eigenem Publikum. Favre wird sein Debüt auf der Gladbacher Trainerbank am Sonntag geben - im Heimspiel gegen Schalke 04.

 

"Erster und einziger Kandidat"

Nach der Trennung von Frontzeck war Favre laut Sportdirektor Max Eberl nicht nur der "Wunschtrainer", sondern auch der "erste und einzige Kandidat". Der Schweizer verfolgte am Sonntag die Zweitliga-Begegnung zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum, als er den Anruf aus Gladbach erhielt. Am Abend wurde dann verhandelt, in der Nacht zum Montag war die Verpflichtung in trockenen Tüchern.

 

"Wenn man die Möglichkeit hat, in Gladbach zu arbeiten, darf man nicht zögern. Das ist fantastisch. Das ist ein Traum für mich, wieder in der Bundesliga zu sein", meinte Favre, der zu seiner Vorstellung vor 15 Kamerateams im Hemd und Anzug erschien. Man merkte Favre an, dass er nach seiner Pause am liebsten sofort und nicht erst am Dienstagmorgen auf den Trainingsplatz gegangen wäre.

 
 
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