Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

04. Februar 2012

Zur Erholung ins Funkloch

Eine elektrosensible Amtsrichterin aus Augsburg hat Zuflucht im Wehratal gesucht.

  1. Gegen die Winterkälte hilft heißer Tee: Barbara Domberger in ihrem Campingbus Foto: Schmidt

WEHR. Regen prasselt auf das Dach des engen Campingbusses. Obwohl Barbara Domberger die Standheizung angestellt hat, kriecht die Winterkälte über den Boden. Unerbittlich legt sie sich um die Füße. Domberger macht Urlaub im Wehratal. Die schroffe Schlucht ist einer der wenigen Rückzugsorte für Elektrosensible.

Früher habe sie noch besonders abgelegene Ferienwohnungen gekannt, in die sie sich zurückziehen konnte, erzählt Domberger. Doch nach und nach seien auch diese Gebiete erschlossen worden. "Der digitale Behördenfunk ist momentan unser größtes Problem", sagt sie. Die 43-jährige Amtsrichterin ist auf der Flucht – vor Funkstrahlen, Radiowellen und Handynetzen. "Ich bin elektrosensibel", sagt sie. Die Juristin ist überzeugt: Wenn sie sich zu lange elektromagnetischen Feldern aussetzt, wie sie etwa von schnurlosen Telefonen oder kabellosen Internetanschlüssen ausgehen, wird sie krank.

Sie fühle sich dann "wie künstlich aufgeputscht", finde keinen Schlaf und könne sich schlecht konzentrieren, schildert sie die Symptome. "Und alle Muskeln werden ganz hart." Ihr Hausarzt habe auf zu viel Stress getippt. Erst nach drei, vier Jahren habe eine alte Schulkameradin sie dann auf die richtige Spur gebracht, sagt Domberger. Damals war ihr Elektrosensibilität kein Begriff. Das hat sich geändert: Domberger hat viele Studien dazu gelesen und Kontakte zu anderen Betroffenen geknüpft. Sie ist Vorsitzende des Vereins für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte in München.

Werbung


Mühelos kontert sie die Argumente der Mobilfunkindustrie und klingt dabei mindestens ebenso überzeugend. Sie weiß, dass viele sie gerne in die "Psycho-Ecke" abschieben. Doch wie bitteschön sei zu erklären, dass sich ihre Herzratenvariabilität verändert, sobald sie sich in einem Raum mit Strahlung aufhalte, fragt Domberger und spricht von einem klaren medizinischen Beweis.

Die Angst vor den Strahlen bestimmt ihr Leben. Die einst so erfolgreiche junge Frau ist aus ihrer Eigentumswohnung mit 17-Quadratmeter-Dachterrasse am Rand der Augsburger Innenstadt ausgezogen. "Die Wohnung ließ sich einfach nicht abschirmen", sagt sie. Ihre Möbel sind eingelagert. Sie sucht jetzt eine kleine Wohnung in einem möglichst strahlungsarmen Viertel, die sie mit Spezialwandfarbe gegen Strahlung abschirmen kann.

Vor die Tür geht sie ohnehin nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Zum Einkaufen natürlich. Aber ins Kino oder ins Theater? "Früher bin ich gerne essen gegangen", erzählt Domberger. Heute schlägt sie selbst Einladungen zum Geburtstag aus, weil fast jeder ein schnurloses Telefon zu Hause hat. "Mir fehlt der Kontakt zu normalen Leuten", sagt Domberger nachdenklich. Seit Januar 2010 ist die Amtsrichterin krankgeschrieben. Seither prüft das Land Bayern die Dienstfähigkeit der Beamtin auf Lebenszeit.

"Mir fehlt der Kontakt

zu normalen Leuten."

Barbara Domberger
Domberger war als Betreuerin für Alte und Behinderte tätig. Sie würde gerne wieder arbeiten, sagt sie, "Richterin ist mein Traumberuf." Acht Jahre arbeitete sie am Amtsgericht Augsburg, davor sechs Jahre als Staatsanwältin, auch im Bundesjustizministerium. Jetzt kämpft sie dafür, dass Elektrosensibilität als Krankheit anerkannt und den Betroffenen geholfen wird.

Erholung findet sie im Wehratal. "Hier geht’s mir total gut, wie früher", sagt Barbara Domberger und lächelt. Dort, wo sie ihren weißen Campingbus abgestellt hat, reichen fast keine Strahlen hin. Anders als an Flughäfen oder Bahnhöfen. Eine Urlaubsreise in den warmen Süden? Höchstens mit dem Auto. Für längere Fahrten hat sie sich eine spezielle Bluse gekauft, mit einem eingearbeiteten Silber-Kupfer-Gewebe. 90 Euro habe die Bluse gekostet. "Etliche Elektrosensible können sich das gar nicht leisten", sagt Domberger und bittet noch darum, ihren genauen Rückzugsort nicht preiszugeben.

Autor: Barbara Schmidt


76 Kommentare

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

09. Februar 2012 - 00:59 Uhr

"Doch wie bitteschön sei zu erklären, dass sich ihre Herzratenvariabilität verändert, sobald sie sich in einem Raum mit Strahlung aufhalte, fragt Domberger und spricht von einem klaren medizinischen Beweis."

Soso, ein klarer medizinischer Beweis soll das also sein.

Gegenfrage: Woher bitteschön weiß denn Frau Domberger überhaupt, dass sich ihre Herzratenvariabilität unter EMF-Immission verändert? Mit dem Finger am Puls ist es nämlich nicht getan. Ich fürchte, man hat es ihr 1-mal gesagt. Und "man" ist Lebrecht von Klitzing, der misst sowas im Zuge eines Elektrosensibilitätstests - gegen Honorar. Wissenschaftlich anerkannt ist dieser Test (Hokuspokus?) jedoch in keiner Weise, von einem "klaren medizinischen Beweis" kann deshalb keine Rede sein. Bislang wurde weltweit noch kein einziger Elektrosensibler gefunden, der seine ungewollte (subjektive) Fähigkeit unter wissenschaftlicher Aufsicht auch objektiv unter Beweis stellen konnte. Getestet wurden weit mehr als 1000 Elektrosensible, die anfangs fest davon überzeugt waren, die unterschiedlichsten Tests zu bestehen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Schmidt  

Jürgen Schmidt

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 509

09. Februar 2012 - 07:34 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, dass die Wissenschaft mich eines Tages eines besseren belehrt gehe ich doch von einer psychischen Störung aus. Wenn ich das mit der Spezialbluse lese dann ist jedenfalls klar, dass es Leute gibt die an dieser höchstwahrscheinlich eingebildeten Krankheit (die Krankheit liegt wohl woanders) gutes Geld verdienen und bedauernswerte Opfer in ihrem Wahn bestärken.

Wie klug und wissenschaftlich sich das doch anhört, dass sich die "Herzratenvariabilität" verändert. Tatsächlich ändert sich nicht die Variabilität, sondern die Herzrate, mit Variabilität wird die Veränderbarkeit des Herzschlags bezeichnet. Ein einfaches "mein Herz schlägt schneller", wenn ich in einem Raum bin, wo ich vor Strahlen Angst habe, klänge doch ganz anders?

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

09. Februar 2012 - 09:33 Uhr

"Doch wie bitteschön sei zu erklären, dass sich ihre Herzratenvariabilität verändert, sobald sie sich in einem Raum mit Strahlung aufhalte, fragt Domberger und spricht von einem klaren medizinischen Beweis."

Die veränderte HRV ist u.a. ein Indiz für psychischen Stress. Das bedeutet, wenn die gute Frau *glaubt*, elektromagnetischen Feldern ausgesetzt zu sein, erhöht das ihren Stress, was zu einer veränderten HRV führt.
Es ist also kein Beweis für den schädlichen Einfluss elektromagnetischer Strahlung, da schon die Furcht vor dieser Strahlung ausreicht, diese Symptome zu erzeugen.

Ich will nicht sagen, dass die Frau lügt. Ich sage nur, dass das geschilderte Symptom kein Beweis im Sinne Frau Dombergers ist.

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

09. Februar 2012 - 09:36 Uhr

Herr Schmidt, die Varibialität beschreibt die Verteilung der Herzrate. Bei einer niedrigen Variabilität variiert die Herzrate kaum, bei einer hohen in stärkerem Maße um den Mittelwert herum.

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Schmidt  

Jürgen Schmidt

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 509

09. Februar 2012 - 10:40 Uhr

Herr Meierhofer,

vielen Dank für die Präzisierung. Aber es läuft doch auf das selbe hinaus. Wenn die Dame gerade daran denkt, dass sie von Strahlen beeinträchtigt wird, dann schlägt das Herz schneller (natürlich nicht dauerhaft), dann sinkt der Puls wieder, weil sie gerade von etwas abgelenkt wird, und wenn sie wieder an die Strahlen denkt, dann steigt der Puls wieder.

Ich möchte jetzt keine Wortklauberei betreiben, aber unter Herzfrequenzvariabilität versteht man die FÄHIGKEIT eines Organismus die Herzfrequenz zu verändern. Durch die Strahlen, wenn man der Dame folgen will, wird aber nicht die FÄHIGKEIT des Organismus verändert, die Herzfrequenz zu ändern, sondern es handelt sich um stärkere Schwankungen als sonst üblich. Die Fähigkeit an sich ist unverändert da. Und wie Frau Schall schon geschrieben hat, ist das ein Stresssymptom, das gerade bei eingebildeten Gefahren aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht ungewöhnlich ist und damit keinerlei Beweis liefert für die Ursächlichkeit von Strahlung für die Gesundheitsprobleme der Betroffenen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

09. Februar 2012 - 11:49 Uhr

Details zur "Herzratenvariabilität" gibt es hier:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46574

Eine Diskussion um "echte" und "unechte" Elektrosensible gab es schon 2006:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=5724

Und hier geht es um eine Studie, bei der Probanden angeblich unter DECT-Befeldung sofort(!) mit veränderter Herzratenvariabilität reagierten.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=46329

Diese Studie wäre kinderleicht andernorts zu wiederholen, von so einer Wiederholung ist bis heute jedoch nichts bekannt geworden. Das ist ziemlich unverständlich, es wird zwar viel über "Elektrosensibilität" geredet, besonders von "Betroffenen", an einer Objektivierung der Behauptungen sind überzeugte Elektrosensible jedoch nur mäßig interessiert, und wenn, dann nur an positiven Ergebnissen. Eine Erklärung für diese seltsame Diskrepanz ist der "sekundäre Krankheitsgewinn", wegen dem Kranke zuweilen sogar die eigene Heilung boykottieren, die im Fall von "Elektrosensibilität", nach allem was die seriöse Wissenschaft heute darüber weiß, an der Psyche der Betroffenen anzusetzen hat. Dagegen stemmen sich einige Betroffene mit der festen Überzeugung: Und ich spüre es doch! Weil diese Leute sehr gut sind fürs Geschäft mit der Elektrosmog-Angst (Messen, Abschirmen, Alternativmedizinische Behandlung, Esoterikprodukte ...), haben sie eine ganze Reihe von Unterstützern bei Anti-Mobilfunk-Vereinen, Pseudowissenschaftlern und natürlich bei den Profiteuren der Elektrosmog-Debatte. Mich wundert es, dass hier noch keiner aufgekreuzt ist, um seinen obligatorischen Link zu "Mobilfunkstudien" an den Mann zu bringen. Doch dort empfängt den Besucher nur die übliche Augenwischerei der Alarmkritiker mit selektiver Hervorhebung von Alarmstudien und konsequenter Weglassung von allem, was dagegen spricht. Seriöse Wissenschaft funktioniert anders, nämlich als kumulativer Prozess, in dem Plus und Minus kompetent und nicht dilettantisch gegeneinander aufgewogen wird. Eine ausgewogene und damit weitestgehend unverzerrte Studienübersicht bietet das EMF-Portal:
http://www.emf-portal.de/

Ebenfalls seriös die Dokumentationsstelle Elmar in der Schweiz:
http://www.elmar.unibas.ch/elmar_suche.html

Studienbewertungen durch echte und nicht selbsternannte Fachleute gibt es schließlich bei WIK:
http://www.wik-emf.org/

Wer sich dagegen lieber bei Laien, Maschinenbauern, Astrologen, Literaturprofessoren, Heilpraktikern, Deutschlehrern, Baubiologen, Elektrikern oder z.B. Meteorologen über Elektrosmog informieren möchte, der findet im www reichlich Gelegenheiten, sich das Fell über die Ohren ziehen zu lassen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Schmidt  

Jürgen Schmidt

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 509

09. Februar 2012 - 11:59 Uhr

Da kann ich nur sagen: Frau Richterin, gehen Sie zuerst zum Arzt und dann wieder zur Arbeit. Vielleicht würde das richtige Medikament schon weiterhelfen. Ein kluger Psychiater weiß sicher auch ein Psychopharmaka, das auch gegen Strahlung hilft.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

09. Februar 2012 - 13:40 Uhr

Eva Weber

Es ist ziemlich mühsam, hier einen Kommentar abzusetzen. Ich nehme an, dass aus diesem Grunde auch nur die Experten, die m.E. nichts anderes tun, als gegen Menschen anzuschreiben, die unter Funk leiden, Zugang finden. Voran natürlich Heidrun Schall, die in ihrem bevorzugten Forum eine beredte Sprache gegen diese Menschen spricht. Auffallend nur, dass sie doch sehr gegen einen Mast, 16m vor ihrer Wohnung kämpfte und auf einmal ganz massiv umsattelte und nun mit allen Mitteln gegen von Funk Betroffene vorgeht. Ich wäre froh, wenn mir der in ca. 100m Entfernung stehende Mast nichts ausmachen würde. Aber seit Aufrüstung mit UMTS, wovon ich gar nichts wusste, habe ich größte Schwierigkeiten. Jedenfalls würde ich keinen, der sagt, er kann nicht mehr normal in seinem Haus leben, seinen Garten nicht mehr nutzen, öffentliche Verkehrsmittel kaum mehr benutzen, im Netz niedermachen. Sie haben doch alles, Frau Schall oder nicht? Einen geliebten Mobilfunkmast vorm Fenster, beste Funkverbindungen und beste Gesundheit, also geben doch Ruhe. Es ist doch in München so schön und man kann so viel unternehmen, anstatt ständig vor dem PC zu sitzen und sich mit Problemen anderer zu beschäftigen, wenn man doch selber keine hat. Oder ist da evtl. noch was??

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

09. Februar 2012 - 14:47 Uhr

Frau Weber, ich nehme an, dass Sie Frau Schall persönlich kennen, so, wie Sie über sie öffentlich herziehen...

Zur Sache, frau Weber, lassen Sie sich sagen, das bisher noch niemand einen wissenschaftlich haltbaren Beweis FÜR die Existenz von Elektrosensibilität erbringen konnte. Diese existiert hauptsächlich in Berichten von Betroffenen, und da liegt doch die Vermutung auf der Hand, dass es sich eher um psychosomatische Leiden handelt.

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1181

09. Februar 2012 - 14:56 Uhr

Hacken Sie doch bitte nicht so auf Elektrosensilblen herum.
Als selbst von einer Meierhofersensibilität betroffener, mit veränderter Herzratenvariabilität beim Lesen des Namens, möchte ich darum bitten, dass betroffene ernster genommen werden.

Vielen Dank.

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

09. Februar 2012 - 15:51 Uhr

Lächerlich!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

09. Februar 2012 - 16:20 Uhr

Herr Meierhofer, können Sie mir sagen, als ich an meinem Befinden merkte, dass der Mast aus sein muss und ich hinging, zwei Monteure am Mast sah und obwohl ich 4 Zeugen (schriftlich) habe, dass Monteure am Mast waren, mir wochenlang gesagt wird, man wäre den ganzen Monat nicht am Mast gewesen? Dass während eines Tel.Gesprächs, in dem ich ankündigte, das Ganze ins Netz zu stellen, plötzlich der Geistesblitz kam, dass man doch Vorbesichtigungen gemacht habe, um ein RET-Modul einzubauen, die könnten auf diesen Tag gefallen sein. 8 Monate später bestätigt das Bayer. Umweltministerium, dass diese genau auf diesen Tag fielen?

Dass ich mich daraufhin beim BMU als Probandin meldete und vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) abgelehnt wurde. Begründung: Telekommunikationsgesetz und Sorge um mich, dass es, machte ich eine Fehleinschätzung, gesundheitlich noch schlechter gehen könnte.

Können Sie mir sagen, warum die vonProf. Kappos (Bundesärztekammer) vorgeschlagenen Tests DECT-Schnurlostelefone/Blutdruckentgleisungen, in seinen Augen relativ einfach durchzuführen, nicht gemacht wurden? Auch sagte er man könne diese Menschen nicht vonvorneherein psychiatrisieren! Können Sie mir sagen, warum Personen, die sich wegen solcher Versuche bei der LMU München und Uni Erlangen meldeten abgewiesen wurden, während sie unbesehen für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm als "fixiert" beurteilt werden?

Können Sie mir sagen, wie es denn möglich ist, jemanden der 33 Jahre in den Area-Control-Centern der Flugsicherung tätig war, was ohne Antennen und Radar unmöglich ist, plötzlich Mobilfunkantennen als Phallussymbol (Frau Dr. Kaul) ansieht und sich zum Ausbrüten von Kankheiten womöglich noch in ein Nest hockt. Können Sie mir sagen, warum mein wunderschöner Apfelbaum im Juni darauf nach Aufrüstung von UMTS 2/3 seiner Blätter abwarf (2005, kein trockenes Jahr)? Können Sie mir sagen, wieso, wenn ich in Verkehrsmitteln plötzlich aufstehen muss, weil ich die typischen Erscheinungen bekomme, die mich vertreiben, hinter mir einer lautlos auf seinem i-Phone herumwischt. Wissen Sie warum nach Inbetriebnahme eines Mobilfunkmast in einer Schweinezucht der nächste Wurf und von da an alle schlimmste Missbildungen haben? Vor allen Dingen wissen Sie, warum das niemanden interessiert? Es könnte doch eine Seuche sein? Sie wissen bestimmt dass bei der Koniferen-Studie Lerchl et al. ca. 1/3 der Sämlinge abstarben unter Tetra-Befeldung. Wissen Sie warum die Studie nicht veröffentlich ist und auch nicht wiederholt wird? Sie sehen, ich habe einige Fragen an Sie.
Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 1

09. Februar 2012 - 13:40 Uhr

Eva Weber

Es ist ziemlich mühsam, hier einen Kommentar abzusetzen. Ich nehme an, dass aus diesem Grunde auch nur die Experten, die m.E. nichts anderes tun, als gegen Menschen anzuschreiben, die unter Funk leiden, Zugang finden. Voran natürlich Heidrun Schall, die in ihrem bevorzugten Forum eine beredte Sprache gegen diese Menschen spricht. Auffallend nur, dass sie doch sehr gegen einen Mast, 16m vor ihrer Wohnung kämpfte und auf einmal ganz massiv umsattelte und nun mit allen Mitteln gegen von Funk Betroffene vorgeht. Ich wäre froh, wenn mir der in ca. 100m Entfernung stehende Mast nichts ausmachen würde. Aber seit Aufrüstung mit UMTS, wovon ich gar nichts wusste, habe ich größte Schwierigkeiten. Jedenfalls würde ich keinen, der sagt, er kann nicht mehr normal in seinem Haus leben, seinen Garten nicht mehr nutzen, öffentliche Verkehrsmittel kaum mehr benutzen, im Netz niedermachen. Sie haben doch alles, Frau Schall oder nicht? Einen geliebten Mobilfunkmast vorm Fenster, beste Funkverbindungen und beste Gesundheit, also geben doch Ruhe. Es ist doch in München so schön und man kann so viel unternehmen, anstatt ständig vor dem PC zu sitzen und sich mit Problemen anderer zu beschäftigen, wenn man doch selber keine hat. Oder ist da evtl. noch was??

Meinen Kommentar entfernen | Bearbeiten
.

--------------------------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------------------------

tra

Verstoß gegen Netiquette melden

Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 709

09. Februar 2012 - 17:46 Uhr

"Mir fehlt der Kontakt zu normalen Leuten." Genau das scheint ein Teil des Problems zu sein. Wer sich nur noch in den Zirkeln der angeblich Elektrosensiblen mit ihren absurden Verschwörungs- und Zerstörungstheorien herumtreibt, muss ja auf die Dauer ja was Schädliches abkriegen ... Ein Blick in die einschlägigen esoterischen Foren genügt und man wendet sich schnell mit Grausen ab.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

09. Februar 2012 - 18:18 Uhr

Nun Wolpertinger, Sie wenden sich mit Grausen ab? Damit sind Sie nicht ganz alleine. Zwar nicht ganz so krass, aber immerhin spricht Herr Prof. Lerchl, Leiter der Strahlenschutzkommission/NIS als Privatperson in dem berühmt berüchtigten IZgegenMF auch davon, dass ihn Elektrosensible nicht interessieren. Da er für die Studien zuständig und der Oberste im Strahlenschutz ist, sage ich halt "Strahlenschutz im wahrsten Sinne des Wortes". Es hat schon alles seine Richtigkeit, damit weiter und weiter aufgerüstet werden kann und wenn es noch so unsinnig ist.

Übrigens unter Mobilfunkstrahlung erhöhen sich signifikant Adrenalin und Noradrenalin, das sog. Glückshormon Serotonin verringert sich signifikant, doch eine gute Basis für Burnout. oder? Bei Ursachenforschung von Burnout wird Ihnen aber noch nie elektromagnetische Strahlung begegnet sein, obwohl dieser parallel zur Mobilfunkaufrüstung steigt. In der Hypophyse finden ebenfalls hormonelle Veränderungen statt und zwar bei Prolactin und L-Thyroxyn, dem Schildrüsenhormon. Eine Neue Studie besagt z.T. signifikante Veränderungen an Mäusegehirnen bei nicht weniger als 143 Proteinen. Man braucht sich aber keine Gedanken machen über Mäuse, noch telefonieren sie ja nicht!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gerd Klimschewski

Registriert seit: 08.03.2010

Kommentare: 229

09. Februar 2012 - 18:31 Uhr

In den USA ist man schon weiter. Dort weiss man um Elektrosensibilität und macht sie sich zunutze:

http://www.toonpool.com/user/1407/files/noch_eine_minute_210385.jpg

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Rita Zimmerlin-Foth

Registriert seit: 09.09.2009

Kommentare: 8

09. Februar 2012 - 19:58 Uhr

Immer wieder überrascht es mich, wie sich einige Leserbriefschreiber ohne Kenntnis der Person oder Sachlage über Betroffene äußern.

Frau Schall, lesen Sie öfters die BZ oder suchen Sie gezielt Artikel über Mobilfunk ???

Noch ein Link für Interessierte:

http://diagnose-funk.org/

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Thomas Bender

Registriert seit: 04.02.2010

Kommentare: 1927

09. Februar 2012 - 20:23 Uhr

Dieses Thema ist hier ja schon ein Evergreen. :)

Ich habe durchaus Verständnis für Leute, die sich als "elektrosensibel" bezeichnen. Die Krankenkassen dürfen auch gerne die Kosten für Placebos übernehmen, wenn das manchen Menschen hilft. Wofür ich aber kein Verständnis habe ist der Umstand, dass diese Leute immer behaupten, es gäbe keine Mittel sich zumindest in den eigenen vier Wänden vor elektromagnetischer Stahlung zu schützen.

Durch entsprechende Abschirmgewebe, die unter dem Putz angebracht werden und entsprechenden Fensterscheiben, kann man hochfrequente elektromagnetische Strahlung (GSM, UMTS, WLAN, Radar etc.) fast vollständig absorbieren. Die Wohnung wird dann quasi zu einer Art Faradayschem Käfig, da kommt dann keine Strahlung mehr hinein.

Die Firma Sto aus Stühlingen im Schwarzwald biete z.B. entsprechende Materialen an:

[Link von der Redaktion entfernt, Werbung]

Setzt man dann auch noch Wärmeschutzfenster ein, deren Scheiben sind metallbedampft (meist Alu), dann kommt auch fast keine Strahlung mehr durch die Fenster. Die Absortionsraten liegen hier bei über 99%.

Die Low-Cost-Variante ist einfach Alufolie. Man kann ja mal sein Handy mit handelsüblicher Alufolie einwickeln und nur einen kleinen Fleck für die Signalanzeige am Display freilassen. Spätestens nach der zweiten Lage Alufolie sollte der Empfang weg sein.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Walter Friedrich

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 2

09. Februar 2012 - 20:47 Uhr

Wenn die im Artikel vorgestellte Frau Domberger meint, dass sich "ihre Herzratenvariabilität verändert", dann könnte man ihr mitteilen, dass das Dummi-Deutsch ist, was sie da redet. Eine sogenannte „Herzratenvariabilität“ ist nämlich von sich aus eine Veränderliche. Arztdeutsch ist halt nicht so einfach für Laien.

Aber macht ja auch nichts.

Es stimmt auch sonst nicht alles, was sie da so behauptet. Erwänhen sollte man, dass es sich bei ihr um eine eifrige Mobilfunkgegnerin in der Funktion der Vorsitzenden eines einschlägigen Münchener Vereins sogenannter „Elektrosensibler“ handelt.

Dort hantiert man mit seit mindestens einer Dekade eindeutig widerlegten Argumenten über die bösen Sendemasten herum – das ist die in der Mobilfunkgegner-Szene gängige Praxis.

Das ganze wirkt fanatisch und ist es auch.

Frau Domberger sei im Zusammenhang mit ihrem Leiden an die lange zurückliegende Mobilfunk-Hysterie in Oberammergau erinnert (http://www.zeit.de/2006/51/LS-Handystrahlung).

Damals, 2006, war eine ganze weltbekannte bayerische Gemeinde für ein paar Wochen in den Wahn verfallen, den Frau Domberger für "Elektrosensibilität" hält. Es trugen die Leute wegen der eingebildeten Symptome sogar Schutzanzüge und wanderten in den Wald aus. Komisch war dann nur, dass der Spuk so schnell wieder verschwand, wie er entstanden war.

Den Leuten wird der Unsinn von der Elektrosensibilität eingeredet, von umtriebigen Baubiologen und Händlern in Sachen "Abschirmung". Eine drahtbewehrte Bluse für 90 Euro, oder eine ganze Hausabschirmung für 30.000 Euro, oder auch mal ein paar wirkungslose Vitaminspritzen für 200 Euro - es gibt eben immer was zu verdienen mit der Angst der Menschen.

Tock, tock, tock.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Alfred Tittmann

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 1

09. Februar 2012 - 20:50 Uhr

ed.

Frau Heidrun Schall spricht u.a. von Hokuspokus?!

ed.

In Madrid hat im vergangenen Jahr ein Arbeitsgericht die Elektrosensibilität im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen als Invalidität anerkannt und einer wissenschaftlichen Angestellten ein volles Grundgehalt zugesprochen! Es wurde in der Entscheidung anerkannt, dass Mobilfunkstrahlung Krankheitssymptome hervorrufen können.
Im Übrigen sei auch hier noch einmal festgehalten, dass EMF-Expositionen sehr wohl Auswirkungen auf das Biosystem von Lebewesen haben – das ist mehrfach weltweit von der Wissenschaft dokumentiert. Wegen der Einzigartigkeit der menschlichen Individualität treten die Wirkungen nie gleichartig und zeitkonform auf und es gibt hierfür auch per dato kein Wirkungsmodell, weshalb das Thema auch nach wie vor kontrovers thematisiert wird.
In einer kanadischen Studie wurde unlängst bescheinigt, dass sich elektromagnetische Strahlungen störend auf den menschlichen Organismus auswirken.

Perfide ist, wie ich finde, dass man die Betroffenen nicht ernst nimmt und versucht in die Ecke der Spinner zu delegieren.

Interessierten und allen “Mobilfunk-Lobbyisten“ empfehle ich die Ausarbeitung von Genuis/Lipp hinsichtlich der Elektro-Hyper-Sensibilität

http://www.diagnose-funk.org/assets/df_bp_ehs-genuis_2012-02-01-komplett.pdf

und darüber hinaus auch einen Blick in die die Medizinisch/biologische Studie (Beobachtungsstudie) von Hutter HP, Moshammer H, Wallner P, Kundi M. zu werfen.

Im Resultat dieser Studie (Auszug) heißt es:

„Selbst angegebene Symptome Kopfschmerzen und Konzentrations-Schwierigkeiten zeigen eine Verbindung zur Mikrowellen-Exposition durch Basisstationen die nicht der Angst der Testpersonen vor gesundheitlichen Wirkungen von Basisstationen zugeschrieben werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass Wirkungen einer sehr schwacher Exposition bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit nicht ausgeschlossen werden können; allerdings sind die Wirkungsmechanismen bei diesen schwachen Werten nicht bekannt.“

http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=13735&l;=g
Die von Frau Schall betriebene Eigenwerbung mit Hinweis auf ihre Homepage ist ausgesprochen lustig und abstrus zugleich – die von ihr betriebene Webseite steht für gezielte Desinformation und Diffamierung Andersdenkender in der Kritik. Dies wird auch in einem der beiden zu vorigen Postings von ihr deutlich. Da werden nämlich gleich mehrere Berufsgruppen diskreditiert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass kein seriöser Wissenschaftler, kein Arzt oder Kritiker diese Webseite mit Beiträgen würdigt.

Die Insistenz der Leugnung der Existenz bezüglich sensibler Betroffener ändert nichts an der Tatsache, dass deren Anzahl mit allgemein zunehmender EMF-Exposition zunimmt. Man muss nur genau zuhören und hinschauen und vor allem dabei die industrielle Interessenwahrnehmung einmal ausblenden. Frau Schall und Co. ist das, wie auch hier im Forum ersichtlich, scheinbar nicht möglich. Perfiden Aktionismus jedoch kann man dennoch nicht ernst nehmen!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Walter Friedrich

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 2

09. Februar 2012 - 21:10 Uhr

Achtung, Herr Tittmann, Sie leider Gottes szenebekannter Mobilfunkgegner aus Hessen:

Das IZgMF (Informationszentrum gegen Mobilfunk, http://www.izgmf.de) ist sicher kein Freund der oft sehr rüpelhaft auftretenden Mobilfunkgegnerszene. Das hat damit zu tun, dass man beim IZgMF seriös Informationen zusammenträgt und auch Eigenkritik pflegt.

Deswegen hat das IZgMF seinen guten Ruf.

Alleine das dortige Forum ist ja bekanntlich der zentrale Dreh- und Angelpunkt in Deutschland zum Thema. Kaum ein Thema rund um den Mobilfunk und die Kritik daran, zu dem sich dort nicht fundierte Links und Erläuterungen finden lassen. Eine Fundgrube mittlerweile!

Aus diesem Grund finden auch immer wieder echte Fachleute den Weg dorthin, etwa des Bundesamtes für Strahlenschutz, und stellen sich der Debatte.

Demgegenüber musste Ihr eigener zentraler Verein der Sendemasten-Wutbürger, der Hessische Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete, gerade unlängst die Segel streichen. Man war u.a. zu tief in den braunen Sumpf geraten, siehe den Link unten.

Also - lassen Sie es mal wenigstens 5 Minuten gut sein, mit dem notorischen Neid auf das IZgMF... den Leuten dort können Sie nicht im Entferntesten das Wasser reichen.

Für Interessierte:
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/hlv/hlv.html

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Schmidt  

Jürgen Schmidt

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 509

09. Februar 2012 - 21:33 Uhr

"Die Wohnung wird dann quasi zu einer Art Faradayschem Käfig, da kommt dann keine Strahlung mehr hinein."

Herr Bender,

Sie sind grausam. Wer schon keinen Lottogewinn verbuchen kann, dem sollte man doch zumindest seinen Krankheitsgewinn nicht wegnehmen.

Es könnte sich bei dem Artikel auch um eine Werbekampagne der Wehratal Tourismus GmbH handeln, fällt mir gerade ein.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Tina Spitz

Registriert seit: 25.07.2011

Kommentare: 520

09. Februar 2012 - 21:44 Uhr

Hallo,

i hab zwar koi Händi aber i hab do hanne so a moderneschdas Delefon stande. Oins ohne Schniarla, wessed Se, wo Se dommed romlaufe kenned, während Se om Delefoniera send. Jezzd zua moinera oigendlecha Frooooag: Esch dess jezzd "for me" au gfährla? I moin wegga dem Elegdrosmog vu moim Delefon?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #834392

Registriert seit: 16.11.2010

Kommentare: 232

09. Februar 2012 - 21:45 Uhr

Frau Domberger möge sich bitte einen seriösen Doppelblindtest unter medizinischer Betreuung in einem abgeschirmten Käfig unter EKG-Kontrolle unterziehen. Wie allen anderen sogenannten "Elektrosensiblen" würde dabei nichts festgestellt werden.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Berner

Registriert seit: 10.01.2011

Kommentare: 518

09. Februar 2012 - 22:28 Uhr

Alles Ignoranten hier. NIS ist gefährlich, wusste ich schon immer. Und deshalb habe ich mich dieses Themas angenommen. Der große Irrtum sämtlicher, auch Elektrosensibler ist, immer von Strahlen zu reden. Es sind Wellen. Und zwar Elektromagnetische, das ist das hintertückische. Wenn man das ganze im Welle-Teilchen Dualismus betrachtet erkennt man die Gefährlichkeit. Die Wellen dringen in den Körper ein und schlängeln sich quasi um die körpereigene DNA. Da wie jeder weiss der Mensch keine Photonsythese betreibt, muss die Energie, nach den Gesetzen der Physik, der nun um die DNA rotierenden Welle abgegeben werden. Dies geschieht indem mit der DNA interagiert wird und die Welle zu Teilchen wird. Aufgrund der Heissenbergschen Unschärferelation lässt sich der genaue Ort nicht feststellen, doch es erklärt, warum nur einige Menschen davon betroffen sind, denn jede DNA ist spezifisch anders. Da ich allerdings die meistens betroffenen Genome habe identifizieren können, konnte ich ein Gegenmittel gegen diesen Teufelskreis erstellen, dass sich ganz einfach als Tablette nehmen lässt. Die Wirkstoffe entfalten ihre ganze Kraft genau an den betroffenen DNA Stellen im Körper und absorbieren die Welle, bevor sie in Quanten umgewandelt wird. Die schädlich aufgefangenen chemischen Elemente, die im übrigen alle natürlichen Ursprungs sind, werden ganz einfach mit dem Urin wieder ausgeschieden. Experimente haben gezeigt, dass die abgeführte Energie in den Klärwerken sogar bei der Faulgasentstehung positiv wirken, und somit mit dieser eigentlichen Abfallenergie wieder frische, umweltfreundliche Energie in Faulgaskaftwerke hergestellt werden kann. Leider ist die Herstellung der Medikation ziemlich aufwendig. Sie gelingt nur in absolut künstlicher elektromagnetisch freier Umgebung. Daher muss man große Wegstrecken in Kauf nehmen, auch ist die Beschaffung der Bestandteile höchst schwierig, da es diese nur auf der Welt verteilt gibt. Eine Pille kostet zur zeit ca. 3 Euro, wirkt dafür aber mindestens 24 Stunden, meist bis zu 36 Stunden, je nachdem, wie oft man zur Toilette geht. Diese Tabletten kann man Bestellen, am schnellsten unter 0900-9xdkns, ... oh, warum dröhnt mir so der Schädel? Ich glaube, ich habe irgendwas unter Trance geschrieben. Am besten man liest den ganzen Kommentar nicht, ich übernehme keinerlei Gewähr... Uff, muss mal schauen, was gerade so im Fernsehen läuft. Wer den Kommentar ernst nimmt, ist selber Schuld. Ich deklariere ihn hiermit eindeutig als Satire.

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Schmidt  

Jürgen Schmidt

Registriert seit: 26.01.2012

Kommentare: 509

09. Februar 2012 - 22:46 Uhr

Herr Berner,

ich hätte gerne eine Großpackung, Sie waren so überzeugend, da muss wohl doch was dran sein an der Sache.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #896049

Registriert seit: 16.12.2011

Kommentare: 83

10. Februar 2012 - 03:38 Uhr

Ich bin nicht sicher was ich von der Elektrosensibilität halten soll - viele Symptome halte ich für vorgeschoben und eher psychisch ausgelöst. Nichtsdestotrotz will ich nicht in Abrede stellen, dass unter Umständen eine gewisse schädliche Wirkung bestehen kann - nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO vor kurzem die Gefährlichkeit von Handystrahlung von nicht gefährlich auf möglicherweise krebserregend geändert.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

irene schwarz

Registriert seit: 18.10.2011

Kommentare: 118

10. Februar 2012 - 07:09 Uhr

Es ist schon unglaublich mit welchem Zynismus Betroffenen begegnet wird.
Da hat doch die Mobilfunklobby ganze Arbeit geleistet und ihre treuen Anhänger voll im Griff.

Verstoß gegen Netiquette melden

Herta Weise  

Herta Weise

Registriert seit: 10.02.2012

Kommentare: 2

10. Februar 2012 - 08:15 Uhr

Was über Frau Domberger in dem Artikel geschildert wird, ist überhaupt nicht neu. Sogenannte „Betroffene“ „Elektrosensible“ gibt es v.a. in Süddeutschland, komischerweise ist davon kaum einmal etwas aus dem kühleren Norden zu hören.

Insgesamt dürften es maximal 5 Personen sein, die dieserhalb ständig ihre Leiden klagen. Einer übernachtet immer im Wohnwagen im Freiburger Raum, so wie Frau Domberger jetzt auch. Eine trägt immer eine „Abschirmkappe“ und schreibt kräftig in allen verfügbaren Foren mit (auch hier weiter oben unschwer zu entdecken).

Hier handelt es sich um sozial indisponierte Fälle, die ganz andere Probleme haben, als den Mobilfunk.

Das Hadern mit dem Mobilfunk ist aus psychologischer Sicht eine Ersatzlösung, eine Ersatzhandlung. Man hat eine vermeintliche Ursache für das psychische Leiden identifiziert und hat nun etwas zum Draufhauen. Das erleichtert für eine gewisse Zeit.

Frau Domberger sagt selbst, dass ihr der Kontakt mit Menschen fehlt. Eine ausgebildete Therapeutin würde genau dieser Spur nachgehen. Aber so etwas muss die Patientin freiwillig mitmachen. Man kann es den selbsternannten „Elektrosensiblen“ (die es seltsamerweise stundenlang vor ihrem strahlenden Computer aushalten, um ihre ellenlangen Pamphlete zu schreiben) aus gebotener Rücksicht nicht so deutlich öffentlich sagen wie es nötig wäre, was da bei ihnen schiefläuft. Den Weg zum Psychotherapeuten müssen die Betreffenden schon selber finden.

Zweifelhaft aber wird es, wenn das Thema dazu benutzt wird, um eine Frühpensionierung zu erreichen, wie es lt. dem Artikel offenbar auch Frau Domberger anstrebt. Da sollten die Kassen einschreiten. Gerade eine regelmäßige Arbeit und damit verbundene soziale Kontakte wären ja der Weg der „Heilung“. Sonst droht der Sturz in die Depression.

Die Leute nach Hause in ihre Wohnung zu entlassen, wäre genau der falsche Weg!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

10. Februar 2012 - 09:31 Uhr

@Stefan Huhn: Sie schreiben, "nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO vor kurzem die Gefährlichkeit von Handystrahlung von nicht gefährlich auf möglicherweise krebserregend geändert."
Das ist nicht ganz richtig. Die WHO hat ihre Einordnung nicht geändert, es ist die erste Einordnung der WHO für Funkfelder überhaupt. In der gleichen Gefährdungsklasse liegen das Pflanzenschutzmittel DDT und Kaffee. Viel wichtiger aber ist: Die WHO hat schwache Funkfelder (Sendemasten) extra ausgenommen, die Bewertung gilt für körpernah eingesetzte Funktechnik wie Handys. Elektrosensible aber klagen bevorzugt über Sendemasten. Letztlich aber hat Elektrosensibilität (EHS) mit Krebs nichts zu tun, EHS bedeutet Befindlichkeitsstörungen wie Schlafstörungen, Mattigkeit, Konzentrationsstörungen. Ein Zusammenhang mit Funk ist bis heute jedoch trotz großer Forschungsanstrengungen nicht gefunden worden, dagegen wurden immer wieder Hinweise gefunden, die Betroffenen säßen dem Nocebo-Effekt auf, d.h. ein Elektrosensibler hat nur Beschwerden, wenn er weiß, ein Sender ist in der Nähe (Sichtkontakt, Taschenmessgerät). Weiß er es nicht (Sender verborgen, kein Messgerät) bleiben die Symptome aus (Elektrosensible haben meist ein Taschenmessgerät mit dabei). Und wenn Frau Weber nun behauptet, sie hätte die Hochrüstung Ihres Masten auf UMTS gespürt bevor sie die Antennen gesehen hat, so ist auch dies alles andere als ein Beweis. Denn eine Experiment mit 1 Versuch ist statistisch wertlos, da können Sie auch eine Münze drehen. Leider hat Frau Weber unser Angebot abgelehnt, mit Ihr den Versuch vor Ort mehrfach zu wiederholen, um eine statistisch belastbare Datenbasis zu bekommen. Details dieses einfachen "Schnelltests" stehen hier: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36199

@Irene Schwarz: Sie schreiben "Es ist schon unglaublich mit welchem Zynismus Betroffenen begegnet wird.
Da hat doch die Mobilfunklobby ganze Arbeit geleistet und ihre treuen Anhänger voll im Griff."
Ihre Verschwörungsphantasien sind in der Szene der Mobilfunkgegner gang und gäbe. Ein Zeichen tiefer Hilflosigkeit, denn etwas zu behaupten, ohne den geringsten Beleg dafür liefern zu können, ist so belanglos wie die Behauptung, elektrosensibel zu sein, ohne dies in irgendeiner Weise glaubwürdig machen zu können. Versuchen Sie mit dieser Einstellung "aber so glauben sie mir doch endlich!" einmal bei einer Bank einen Kredit zu bekommen und Sie werden sehr schnell merken, wie weit Sie damit kommen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

irene schwarz

Registriert seit: 18.10.2011

Kommentare: 118

10. Februar 2012 - 09:45 Uhr

@Weise
Ich kenne die Betroffenen nicht,kennen Sie die Betroffenen? Wenn nicht, wie können Sie sich solch ein Urteil erlauben? Was heißt hier "sozial indisponierte Fälle". Sie verdrehen alles was oben im Text steht. Frau Domberger fehlt der Kontakt zu Menschen aufgrund! der Erkrankung, früher hatte sie damit wohl wenig Probleme. In ihrem(Traum) Beruf würde sie auch wieder gerne arbeiten.Genauso wie der Herr im Schwarzwald von dem Sie sprechen, der Funktechniker ! ist und seinen Beruf leidenschaftlich ausgeübt hat. Glauben Sie diese Personen opfern leichtfertig ihre Karriere und ihr normales Leben um dann im Wohnwagen zu leben?
Kann es auch sein, dass Sie für die Mobilbranche tätig sind?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

10. Februar 2012 - 10:24 Uhr

Frau Weber hat Fragen, die ich beantworten (aber hier nicht breit diskutieren) möchte. Tut mir leid, dass der Kommentar ohnehin schon so lang geworden ist:

Frau Weber: "Können Sie mir sagen, wie es denn möglich ist, jemanden der 33 Jahre in den Area-Control-Centern der Flugsicherung tätig war, was ohne Antennen und Radar unmöglich ist, plötzlich Mobilfunkantennen als Phallussymbol (Frau Dr. Kaul) ansieht und sich zum Ausbrüten von Kankheiten womöglich noch in ein Nest hockt."

ANTWORT: Sie sind ledig, leben allein in Ihrem Häuschen und sind aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. Sie sind in allen Ihnen erreichbaren Medien mit Ihrem Thema präsent. Möglicherweise lindern Sie damit schmerzhafte Einsamkeit. Dies wäre noch tolerierbar, würden Sie mit Ihren unbelegten Behauptungen nicht Angst und Schrecken über Funk verbreiten, wodurch psychisch anfällige Personen erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden können. Beleg: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=13703

Frau Weber: "Können Sie mir sagen, warum mein wunderschöner Apfelbaum im Juni darauf nach Aufrüstung von UMTS 2/3 seiner Blätter abwarf (2005, kein trockenes Jahr)?"

ANTWORT: Es gibt auch tierische Schädlinge und Pilze, die Ihrem Apfelbaum zusetzen können. Fragen Sie einen Baumpathologen, der wird die Ursache aller Voraussicht nach mühelos finden.

Frau Weber: "Können Sie mir sagen, wieso, wenn ich in Verkehrsmitteln plötzlich aufstehen muss, weil ich die typischen Erscheinungen bekomme, die mich vertreiben, hinter mir einer lautlos auf seinem i-Phone herumwischt."

ANTWORT: Handys sind heute in öffentlichen Verkehrsmitteln sehr häufig in Betrieb. Es ist daher in keiner Weise schwierig, sich in einem Waggon unwohl zu fühlen und dann einen Handy/Smartphone in der Nähe zu entdecken. Wenn Sie es genau wissen wollen ich mache gerne einen Schnelltest mit Ihnen, ob Sie mein UMTS-Handy öfter als zufällig richtig spüren können. Rufen Sie mich einfach an.

Frau Weber: Wissen Sie warum nach Inbetriebnahme eines Mobilfunkmast in einer Schweinezucht der nächste Wurf und von da an alle schlimmste Missbildungen haben?

ANTWORT: Das sind Behauptungen des Schweinezüchters Hopper, unabhängige Belege fehlen. In Deutschland gibt es etwa 100'000 Milchbauern und 70'000 Standorte für Sendemasten aber nur vier Landwirte melden Probleme. Beleg: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48972 Kurios: Schon ein unmittelbarer Nachbarhof zum Hof Gross (Baden-Württemberg) hat mit seinen Tieren keine Probleme. Mögliche Gründe können die Stallhygiene sein.

Frau Weber: "Vor allen Dingen wissen Sie, warum das niemanden interessiert? Es könnte doch eine Seuche sein?"

ANTWORT: Niemand interessiert sich für Alarmrufer, die seit vielen Jahren auf Verdacht hin alarmieren, ohne dass eines der angekündigten Schreckensszenarien sich jemals gezeigt hätte. Die Zeit, Frau Weber, arbeitet gegen Sie.

Frau Weber: "Sie wissen bestimmt dass bei der Koniferen-Studie Lerchl et al. ca. 1/3 der Sämlinge abstarben unter Tetra-Befeldung. Wissen Sie warum die Studie nicht veröffentlich ist und auch nicht wiederholt wird?"

ANTWORT: Diese Studie von Prof. Lerchl wurde, wie Sie wissen, vorveröffentlicht, sonst wüssten Sie nichts davon. Eine Nachanalyse hat ergeben, nicht die Befeldung hat die Bäumchen dezimiert, sondern die infolge Befeldung einsetzende stärkere Austrocknung der Erde im Versuchscontainer. Damit waren die Studienergebnisse, die ohnehin nicht so gravierend waren wie Sie es gerne darstellen, nicht mehr belastbar. Wieso also sollten Sie dennoch in einem Fachjounal veröffentlich werden? Eine solche Veröffentlichung wider besseren Wissens wäre tatsächlich zu beanstanden. Mehr zu Funk & Baumsterben: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38844

Lassen Sie es gut sein, Frau Weber: "Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit", soll angeblich Abraham Lincoln einst gesagt haben.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

10. Februar 2012 - 10:39 Uhr

@Irene Schwarz: Sie mutmaßen schon wieder, wenn ein Kommentator etwas schreibt, was Ihnen nicht zusagt "Kann es auch sein, dass Sie für die Mobilbranche tätig sind?"

Dann darf auch ich jetzt einmal auf gleichem Niveau reagieren:

"Frau Schwarz, kann es sein dass Sie für die Branchen der Baubiologie, Alternativmedizin oder Esoterik tätig sind?" Ich frage, weil nicht wenige Mobilfunkgegner bei genauerem Hinsehen materiellen/immateriellen Profit aus der Elektrosmog-Debatte ziehen möchten.

Und nun? Nun müssen Sie dies pflichtgemäß bestreiten! Und dann?

Ich bitte Sie also, wenn Sie ernst genommen werden möchten, mit den haltlosen Unterstellungen aufzuhören, und sich auf Sachaussagen zu beschränken.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

irene schwarz

Registriert seit: 18.10.2011

Kommentare: 118

10. Februar 2012 - 11:30 Uhr

@ Schall
Es ging um Richtigstellung betr. Text und nicht ob mir ein etwas zusagt oder nicht!Warum fühlen Sie sich angesprochen?? Getroffene Hunde...?
Ich muss Sie leider enttäuschen was die Branchen betrifft, welche genannt wurden,schlage auch keinerlei Profit aus der Elektrosmog-Debatte noch bin ein Betroffener.Und was nun?
Frage mich allerdings schon was für Interessen Menschen haben, die tagein tagaus vehement für Mobilfunk und gegen Elektrosensible schreiben. Das wars.

Verstoß gegen Netiquette melden

Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 709

10. Februar 2012 - 11:36 Uhr

@Frau Weber: wenn Sie mit methodisch sauberen und überprüfbaren Untersuchungen kommen, die nicht in irgendwelchen Hinterzimmern von HeilpraktikerInnen entstanden sind und in ernst zu nehmenden Journals veröffentlicht worden sind, dann können wir drüber reden.

Allerdings gibt es bislang keine einzige aussagekräftige/überprüfbare/reproduzierbare Studie, die eine etwaige Schädlichkeit der mit Mobilfunk verbundenen EMF belegt.

Entsprechende Untersuchungen werden seit vielen Jahren international in großer Anzahl durchgeführt. Und bitte glauben Sie mir, wenn Ergebnisse wie z.B. Geldrollenbildung nach wenigen Minuten Handytelefonaten wahr wären, dann

- hätte es weltweit schon hunderttausende von Toten geben müssen
- wären Handys und Sendemasten ähnlich wie Röntgenstrahlen extremst reglementiert

Es sind allerdings nur herbeifantasierte Katastrophenszenarien, die von einer kleinen Mobilfunkgegnerszene verbreitet werden. Es stecken eine merkwürdige Lust am Angstmachen bzw., wie von Frau Schall angemerkt, handfeste materielle Interessen dahinter.

In FR gibt es z.B. in der Hildastrasse einen Laden, der mit der geschürten Elektrosmogangst sein Geschäft betreibt und unwirksame Nonsensprodukte zu unverschämten Mondpreisen verkauft.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

10. Februar 2012 - 11:56 Uhr

Irene Schwarz schreibt: "Frage mich allerdings schon was für Interessen Menschen haben, die tagein tagaus vehement für Mobilfunk und gegen Elektrosensible schreiben. Das wars."

Ach, Sie kennen das IZgMF-Forum? Dann fragen Sie sich besser nicht selbst, sondern die Leute, die Ihnen Auskunft geben können. Die Registrierung dort ist ganz einfach, und dann können Sie gerne mitreden. Aber bitte mit belastbaren Fakten, Munkeln & Raunen lassen wir dort auf Dauer nicht zu, Aus gutem Grund. Frau Weber kann ein Lied davon singen.

Weil Sie vorhin auf Diagnose-Funk verwiesen haben, speziell für Sie noch der Hinweis: Ist Ihnen klar, dass im Vorstand des Schweizerischen Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk ein Astrologe, ein Maschinenbauingenieur und ein studierter Meteorologe sitzen? Und ist Ihnen klar, was das bedeutet? Und wenn Ihnen dies klar ist, wieso verlinken Sie dann auf diesen Verein? Das frage ich nicht mich, sondern Sie.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

10. Februar 2012 - 11:58 Uhr

@Walter Friedrich.

Leider ist mein gestriger Beitrag ca. 23:30 irgendwo "Verschütt" gegangen.

Sie schreiben, dass das IZgMF sicher kein Freund der oft sehr rüpelhaft auftretenden Mobilfunkgegnerszene ist. Eine Kostprobe von wenig Anstand und beleidigendem Verhalten maßgeblicher Leute dieses Forums:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34038
Wo nimmt man eigentlich den Mut her, über Menschen so loszuziehen?
Dinge die nicht der Wahrheit entsprechen!

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36156
Es handelt sich m.E. um den selben "Schreiberling", auch hier vertreten.
Übrigens, der Mast von dem hier die Rede ist, ist derjenige nach dessen Inbetriebnahme die Missbildungen auftraten und noch auftreten.

Herr Friedrich, Sie schreiben, dass das IZgMF einen guten Ruf habe! Es agiert als erstes unter irreführendem Namen, es müsste heißen: Informations-Zentrum FÜR Mobilfunk und nicht "gegen".

Sie schreiben:" Aus diesem Grund finden auch immer wieder echte Fachleute den Weg dorthin etwa des Bundesamts für Strahlenschutz und stellen sich der Debatte." Das einzige Mal habe ich dieses Amt mit dem Artikel: "Das BfS zur Prävalenz von Elektrosensibilität" angetroffen.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34419

Oder verwechseln Sie etwa die Strahlenschutzkommission (SSK/NIS)
mit dem BfS? Herr Prof. Lerchl, Leiter der SSK/NIS schreibt in diesem Forum sehr gerne, aber keinesfalls als Bediensteter des BfS. Ferner betont er stets, dass er als Privatperson schreibt. Er ist Professor für Biologie an der Jacobs University Bremen, die mWn beste Verbindungen zu Vodafone unterhält. Mit maßgeblichen Studien trug er zum Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm bei. Seine rege Beteiligung am Forum IZgMF wurde sogar u.a. von der IARC/WHO als Grund angeführt, ihn nicht zur Abstimmung, der evtl. Einordnung "nicht ionisierender Strahlung" insbesondere Handys, in die Gruppe 2b "möglicherweise krebserregend" einzuladen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

10. Februar 2012 - 14:36 Uhr

Heidrun Schall, Sie haben mir viele Fragen gestellt.

Was mich daran interessiert, ist die Koniferenstudie. Sie sind insofern zu berichtigen, dass es sich nicht um Bäumchen, sondern um 1 Jahr alte Sämlinge handelte. Es ist ein Abstrakt der Studie vorhanden. Die Studie ist aber nicht veröffentlicht. Nun sei die Erde ausgetrocknet. Im Abstrakt heißt es aber 1. Spalte, 2. Absatz von unten "Plants were watered whenever necessary". D.h. eigentlich, dass die Erde nicht ausgetrocknet gewesen sein kann, also muss das Absterben eine andere Ursache gehabt haben. Vielleicht ließ sie die Strahlung vertrocknen! Beispiel: Bäume an Flussufern in entsprechender Mobilfunkstrahlung z.B. Sektorantenne eines Masts, sterben vielfach ab.
http://www.boomaantastingen.nl/EMF_and_conifers%5B1%5D.pdf

Der Name des Forums IZgegenMF ist irreführend. Am 22.9.2009 lief im NDR der Film "Wenn das Telefon krank macht." Herr Schall hatte nichts Besseres zu tun, als Programmbeschwerde beim NDR einzulegen, weil man angeblich so gegen Mobilfunk ist. Es sprachen Betroffene und es wurden in ihrem Wohnumfeld Aufnahmen gemacht. Die Unausgewogenheit, die er empfand, störte ihn. Dabei konnte doch Prof. Lerchl ausgiebig darlegen u.a. dass er keine Bedenken hat, Kindern Handys zu geben und dass er am Liebsten Mobilfunkmasten auf die Schulen stellen würde. Es gab da sogar noch eine Empfehlung zur Programmbeschwerde von ihm. Hat aber alles nichts genützt!
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34408

Da schrieb doch einmal Spatenpauli, Sie kennen ihn doch?
"Wäre es bei angeblich '30 % gegenüber Funk besorgten Bürgern' nicht eher Aufgabe des Staates oder der Mobilfunkbranche gezielt der Frau (gemeint bin ich, die Frau Weber) Paroli zu bieten? Das Prinzip, Desinformationsquellen im Sinne der Meinungsfreiheit munter vor sich hin sprudeln zu lassen, und erst an der Meeresmündung ein Klärwerk zu betreiben halte ich nach wie vor für wenig effizient, mMn muss flussaufwärts was passieren, am besten die Desinformation - wie das Öl im Golf von Mexiko - direkt an der Quelle absaugen. Wieso müssen diesen Job ein paar Freiwillige machen, die Umweltverschmutzung durch Desinformation ist mMn nicht weniger schlimm als die durchs Öl im Golf."

Meine Antwort: "Das könnte ich ja nun direkt als Drohung auffassen! Wie das Öl im Golf von Mexiko direkt an der Quelle absaugen! Wenn Sie "die Frau", der gezielt Paroli geboten werden muss und "ihre" Umweltverschmutzung durch Desinformation - das meinen Sie doch - gleichstellen mit der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, dann gilt auch für Sie, Spatenpauli, mMn vielleicht schon bald die alleinig mir bisher von Prof. Lerchl (SSK/NIS) zu gedachte "subjektiv empfundene Notlage!"
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40703

Soviel zum Namen "Informationszentrum gegen Mobilfunk".

Ferner schrieb Spatenpauli in etwa: "Frau Weber ist ein gut gerüsteter Kreuzer und nicht so leicht zu versenken."

Frau Schall, ich mag mit Ihnen nicht "Schifferlversenken" spielen!

Verstoß gegen Netiquette melden

Herta Weise  

Herta Weise

Registriert seit: 10.02.2012

Kommentare: 2

10. Februar 2012 - 22:51 Uhr

Zitat: "Heute schlägt sie selbst Einladungen zum Geburtstag aus, weil fast jeder ein schnurloses Telefon zu Hause hat."

Das ist aber unhöflich und borniert gegenüber Bekannten, die es mit ihrer Einladung freundlich meinen. Vielleicht würden sie das Telefon ja sogar abschalten, für die Dauer des Besuchs. Man brauchte sie doch bloß fragen...

Das nenne ich bauchnabelschau-gesteuerte Ichbezogenheit. Da stehen engstirnige Prinzipien dann eben über dem sozialen Miteinander.

Schrecklich, solche Menschen...

Verstoß gegen Netiquette melden

 

katja müller-hurst

Registriert seit: 05.10.2011

Kommentare: 269

10. Februar 2012 - 23:01 Uhr

Da versucht eine schlaue Beamtin den Königsweg zur Dienstunfähigkeit in jungen Jahren zu gehen. Der Preis ist heiss: lebenslange Bezüge für null Gegenleistung. Dafür stellt man sich auch einige Monate in den Wald und begibt sich in Gesellschaft von geifernden Krampfhennen. Nach Bestätigung der Dienstunfähigkeit wird Frau Richterin i.R. sich erst einmal auf einer Weltreise erholen. Es soll viele schöne entlegene Orte ohne Mobilfunk geben. Oder wird es gar zu einer Spontanheilung kommen und einer Wiedereingliederungsphase in den Grossstädten des Kontinents? Nichts ist unmöglich - Beamtin müsste man sein.

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

10. Februar 2012 - 23:14 Uhr

Wäre es das Anliegen von Frau Domberger, realistisch über die Gefahren von "Mobilfunkstrahlung" aufklären zu helfen, würde Sie der Wissenschaft helfen, ihre eigenen subjektiven "Erkenntnisse" in überprüfbare wissenschaftliche Erkenntnisse umzuwandeln, in dem sie der Wissenschaft hilft, ihre Aussagen zu überprüfen und verifizieren. Sobald der Nachweis gebracht wäre, dass Frau Domberger tatsächlich "elektrosensibel" ist und negativ auf elektromagnetische Felder im Milliwattbereich reagiert, dann wäre das doch der Durchbruch der Mobilfunkgegner.

Warum also versteckt sie sich im Wald, anstatt in wissenschaftlich anerkannten Forschungsinstituten bei der Suche nach der Wahrheit zu helfen? Das passt nicht zusammen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1181

10. Februar 2012 - 23:26 Uhr

Möchten die Protagonisten Ihre Diskussion nicht wieder "nach Hause" verlegen? Dort kann sicher unter den Elekrosensiblen sinnvoller diskutiert und das eigene Leiden gepflegt werden.

An die Öffentlichkeit können Sie dann ja wieder gehen, wenn es wirklich mal fundierte Beweise der Schädlichkeit elektromagnetischer Wellen gibt oder zumindest die Existenz einer "Elektrosensibilität" beweisbar ist.

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #896049

Registriert seit: 16.12.2011

Kommentare: 83

11. Februar 2012 - 00:01 Uhr

Frau Müller-Hurst,
ich weiß ja nicht ob mich mein Eindruck täuscht, aber Sie fallen mir häufig mit sehr extremen und teils unhaltbaren Behauptungen auf - vielleicht sollten Sie damit nicht so um sich werfen. Selbst wenn es so etwas wie Elektrosensibilität überhaupt nicht gibt, ich vermag nicht dies zu beurteilen, so ist es immernoch sehr wahrscheinlich dass wir es hier nicht mit einem Fall von Betrug sondern einer ernstzunehmenden psychischen Erkrankung zu tun haben, die vom Betroffenen als reale Gefahr erlebt wird und sehr belastend ist, bis hin zu einer weitestgehenden sozialen Isolierung. Es ist zynisch wenn Sie ohne jegliche Anhaltspunkte dafür den Betroffenen in so einem Fall vorwerfen, Sie wollten sich damit auf Staatskosten ein Leben in Saus und Braus erschleichen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

11. Februar 2012 - 00:37 Uhr

@Harald Meierhofer. Prof. Dr. Kappos von der Bundesärztekammer schlug Tests, die er als relativ einfach ansah, in Bezug auf DECT-Schnurlostelefone/Blutdruckentgleisungen vor. Auch sprach er an, man könne diese Menschen nicht vonvorneherein für psychisch krank erklären. Sein Bericht über die ihm übertragenen Fallbeispiele wurde aber für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm nicht herangezogen, sondern landete in "Technikfolgenabschätzung".

Vielleicht könnten Sie es erreichen, dass Personen die sich zu solch einfachen Tests bei den Unweltabteilungen der LMU München und der Uni Erlangen meldeten, von den Professoren nicht vonvorneherein schriftlich abgewiesen werden? Das Interesse an Erkenntnissen muss also nicht sehr groß sein. Es ist halt doch alles einfacher, wenn einer dieser Professoren für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm bestätigt, dass diese Leute "fixiert" sind.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

katja müller-hurst

Registriert seit: 05.10.2011

Kommentare: 269

11. Februar 2012 - 00:44 Uhr

Herr Huhn: Wenn Sie der Meinung sind, die Allgemeinheit sollte dieser Dame eine Bluse mit Silber-Kupfer-Gewebe für 90 Euro finanzieren, bitte schön. Einem gesetzlich versicherten Diabetiker werden Insuline in dieser Preislage aus Kostengründen gestrichen.
Eva: Frau Domberger wird in absehbarer Zeit das Leben wieder geniessen und sie werden als betrogene Anhängerin weiter ihren einsamen Kampf fechten. Schade um so viel Energie. Ich muss allerdings zugeben, dass DECT Telefone auch bei mir zu Blutdruckentgleisungen führen können, wenn ich weiss, dass Mr. Right da klingelt.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #896049

Registriert seit: 16.12.2011

Kommentare: 83

11. Februar 2012 - 01:17 Uhr

Frau Müller-Hurst,
es liegt mir fern, Verrücktheiten auf Kosten des Steuerzahlers sponsoren zu wollen, insofern sind wir uns völlig einig. Worum es mir geht, ist aufzuzeigen, dass auch im Falle einer Nichtexistenz von Elektrosensibilität nicht alle, die sich zum Betroffenen erklären, automatisch Hochstapler sind.

Während die meisten Menschen eine Vielzahl von heimischen Früchen problemlos essen kann, gibt es in seltenen Fällen Allergiker, die der Konsum einer solchen Frucht unter Umständen in Lebensgefahr durch einen anaphylaktischen Schock bringen kann. Rein aus naturwissenschaftlicher Erfahrung ließe sich also nicht ausschließen, dass Selbiges auch im Bereich unterschiedlicher Strahlungsarten vorkommen kann. So gibt es beispielsweise auch Personen, die gegen Sonnenlicht allergisch sind. Wäre dieses Phänomen nicht eindeutig belegt, würden die Leute auch dazu tendieren zu sagen, "allergisch gegen Licht, sowas Verrücktes, das gibts ja gar nicht." Prinzipiell ist es also nur eine Frage der Zeit gewesen bis, bedingt durch die heutzutage räumliche Verbreitung, auch Geräte die Strahlung in verschiedener Form aussenden in den Verdacht geraten würden, für manche Menschen eine Gefahr darzustellen. Ich habe soeben schon an anderen Beispielen erläutert, warum dies auch auf einen Großteil der Bevölkerung nicht zutreffen muss, auch wenn ich persönlich erhebliche Zweifel am tatsächlichen Bestehen der Elektrosensibilität hege.

Darum geht es mir aber eigentlich gar nicht: Jetzt einmal davon ausgehend, dass es keine schädlichen Auswirkungen gibt, also die Strahlung von Mobilfunkmasten und ähnlichen Anlagen keine Auswirkung auf Menschen hat, bleiben uns eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten: Die Person nutzt diesen Vorwand von dem sie weiß, dass er nicht existiert, um Vorteile daraus zu schlagen (wie Sie es der Amtsrichterin in diesem Fall vorhalten) oder wir haben es durchaus mit einer Erkrankung zu tun, die sich aber psychisch manifestiert und mit organischen Komponenten nur vermeintlich im Geiste des Patienten etwas zu tun hat.

Die Betroffenen sind in diesem Moment tatsächlich überzeugt, dass die Gefahr real ist und spüren diese auch, wenn sie objektiv gar nicht vorhanden ist, man könnte sagen dies ist selbstinduziert. Falls das so vorgesehen ist (ich kenne die Vorschriften nicht), steht einem psychisch Kranken natürlich auch hier die Erklärung zur Berufsunfähigkeit zu. Wofür das dafür gezahlte Geld dann ausgegeben wird, liegt dann nicht mehr im Einflussbereich des Steuerzahlers, denn andere Menschen, die aufgrund psychischer Leiden berufsunfähig werden, geben ihr Geld vielleicht auch für Frivolitäten aus, ohne dass dies einer öffentlichen Gängelung unterstände.

Wo immer die Probleme der Betroffenen herkommen mögen, wünsche ich Ihnen ganz wertungsfrei, dass Sie die Situation in den Griff bekommen und wieder zu einem normalen Alltag zurückfinden können.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

11. Februar 2012 - 11:14 Uhr

@Frau Müller-Hurst. Zu Ihrer Information: Bereits im Jahre 2000 lagen dem Bundesamt für Strahlenschutz ca. 1000 Berichte von Menschen vor, die unter elektromagnetischen Feldern leiden. Sicher haben Sie schon bemerkt, dass sämtliche Ämter ihre Unbedenklichkeitserklärungen mit dem Zusatz "bis heute" versehen. Studien über gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt es seit ca. 80 Jahren. Darf ich Sie daran erinnern, dass der Mensch ein elektrisches Wesen ist, dass er aufgrund geringster elektromagnetischer Strahlung überhaupt erst lebensfähig ist, was nicht bedeutet, dass er künstliche gepulste Mikrowelle rund um die Uhr bis in Uferlose erträgt? Menschen, die auf immer mehr elektromagnetische Felder (EMF) reagieren sind nun mal eine Tatsache. Ein Grenzwert, der sich an durch Strahlung entstehender Wärme orientiert, ist für Mensch und Natur kein Maßstab. Dass die Menschen, die darunter leiden, sich nicht gerne outen, liegt an der Behandlung und an den Nachteilen, die sie beruflich und in ihrem Umfeld haben. Für die Geringschätzung und eigentlich schon m.E. in den Bereich der Verleumdung gehende Behandlung Betroffener, sind Sie ein Beispiel von Vielen. Der Stall aus dem Sie zu kommen scheinen, ist an Menschenverachtung nicht zu überbieten. Kümmern Sie sich nicht um mich! Solche Samariter-Dienste schätze ich nicht.

Vielleicht lesen Sie mal nach in "Späte Lehren aus frühen Warnungen", kostenlos zu erhalten beim BMU und schauen Sie sich an, wie lange stets gewarnt werden musste, bis endlich reagiert wurde; denn jede Reaktion bedeutet finanzielle Verluste. Und welche Industrie hätte das schon gerne und noch dazu bei Mobilfunk, der die Gesellschaft in gewisserweise schon süchtig gemacht hat? Nachdem man "nur bis heute" weiß und morgen vielleicht dann etwas anderes, wäre vielleicht ein wenig mehr Menschlichkeit angebracht. Denn jeder der heute Betroffene in die letzte Höhle wünscht, kann vielleicht morgen schon selbst darin hocken.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

11. Februar 2012 - 12:45 Uhr

Werte Frau Weber, Sie schreiben: "Bereits im Jahre 2000 lagen dem Bundesamt für Strahlenschutz ca. 1000 Berichte von Menschen vor, die unter elektromagnetischen Feldern leiden."

Das hört sich danach an, als ob sich bereits vor mehr als 10 Jahren 1000 "Betroffene" dort gemeldet hätten.

Ich meine, es ist ganz anders: Eine Bamberger Ärztin begann ab 2004 damit, "Betroffene" bundesweit aufzuspüren und ihre Krankheitsgeschichten, dokumentiert in anekdotischer Form, zu sammeln. Herausgekommen ist dabei zuerst ein berühmt/berüchtigtes "rotes Heftchen" mit den aus Sicht der Ärztin schönsten Geschichten. Statt 1000 Berichten erhielt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) also eher einen einzigen Bericht mit 1000 Fallgeschichten. Daraufhin wurde die Ärztin vom BfS darauf hingewiesen, dass "Leidensgeschichten von Betroffenen" als Einflussgröße für das Amt nicht von allergrößter Bedeutung sind. Sie möge doch bitte die zehn aufsehenerregendsten Geschichten so überarbeiten, dass sie den Kriterien einer Anamnese seitens Robert-Koch-Institut genügen, kurz, die Ärztin sollte sachlich fundierte und mit Fakten gestützte Fallberichte vorlegen, keine Stories. Dies gelang ihr offensichtlich nicht zufriedenstellend, der Hype um die "Betroffenenberichte" endete damit abrupt 2006 und die Website "Esowatch" widmet der Ärztin, die dem Vernehmen nach nie praktiziert hat, eine eigene Seite.

Seitdem der Ärztin klar wurde, dass sie mit ihren Elektrosmog-Anekdoten eher für Erheiterung denn Bestürzung sorgte, hat sie das Sammeln weiterer Geschichten eingestellt und sich neuen Ufern zugewendet. Heute durchstreift Dr. med. Waldmann-Selsam lieber Gaue und Wälder auf der Suche nach kranken Bäumen in der Nähe von Mobilfunk-Sendeanlagen. Auch von ihren neuen grünen Patienten hat sie bereits eine Sammlung angelegt, mit der sie Entscheidungsträger beglückte. Der mir bekannte letzte Stand in dieser Angelegenheit ist der, dass - obwohl farblich voreingenommen - selbst den Grünen in Bayern ihr emsiges Parteimitglied langsam unheimlich wird und sie diskret davon abrücken. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die Ärztin beim kommenden Mobilfunksymposium im Bayerischen Landtag als Referentin "Fallgeschichten kranker Bäume" vortragen wird.

Sollte ich mir täuschen, werte Frau Weber, so belegen Sie bitte Ihre Behauptung, dem BfS seien 1000 Berichte von "Elektrosmog-Opfern" schon im Jahr 2000 vorgelegen, mit einer Quellenangabe.

Verstoß gegen Netiquette melden

Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 709

11. Februar 2012 - 15:27 Uhr

Danke für die Hintergrundinfo - Frau Dr. Waldmann-Seltsam ist keine zuverlässige oder seriöse Quelle und die Medien beginnen dies dankenswerterweise auch langsam zu realisieren ...

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

11. Februar 2012 - 22:22 Uhr

@Frau Weber: Ich habe die Sekundärquelle für die Behauptung, dem BfS seien 1000 Berichte von "Elektrosmog-Opfern" schon im Jahr 2000 vorgelegen, selbst gefunden. Es steht so auf Seite 15 des Heftes 2 der Broschürenreihe der sogenannten Kompetenzinitiative mit Bezug auf Regierungsdirektor A. Böttger im Umweltministerium. Ich habe mir erlaubt, in Berlin um Bestätigung nachzufragen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 2627

12. Februar 2012 - 00:09 Uhr

@ Herr Klimschewski

Ich kenne Herr Ludwig persönlich! Was er sagt stimmt! Ob es Ihnen in den Kram passt oder nicht.
Auch ist Friedbert Ludwig ein Klar- und Realname! Was man von vielen hier nicht behaupten können.

P.S.:

Schön, dass Sie mir Realnamen Erwin Lindemann heißen und demnächt eine Herrenbuotique in Wuppertal eröffnen werden. Loriot hätt´s gefreut, wenn er dieses noch erleben hätte dürfen.

Vielleicht laden Sie uns ja alle zu einem Eröffnungssekt ein??

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Tina Spitz

Registriert seit: 25.07.2011

Kommentare: 520

12. Februar 2012 - 00:30 Uhr

@ Roman Weingardt

Wurde bei dem Forentreff von einer neutralen Instanz die Identität der Teilnehmer entsprechend den üblichen internationalen Regeln überprüft oder lief der "Check" eher so ab: "Hallo, ich bin der Friedbert aus dem Fischkoppland." - "Grüß dich, ich bin de Klaus-Dieter us Friburg." ;-)

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Ivan Handrich

Registriert seit: 06.10.2010

Kommentare: 24

12. Februar 2012 - 00:32 Uhr

Kann mir jemand sagen, warum "sensible" Elektronik vor elektromagnetischer Strahlung geschützt werden muss, bzw. abgeschirmt ? Könnte man hier von „elektrosensibler Elektronik“ sprechen ?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

12. Februar 2012 - 10:17 Uhr

Das "Rote Büchlein" von Frau Dr. Waldmann-Selsam, das die verzweifelte Lage von Betroffenen schildert, wurde von Heidrun Schall in die Reihe der Märchenbücher eingeordnet. Desgleichen die für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF) eingereichten Kasuistiken. Diese wurden z.T. an Prof. Kappos der Bundesärztekammer und z.T. an Prof. Nowak der LMU, München, gegeben.

Die Stellungnahme des Prof. Kappos, die für das DMF offensichtlich keine Berücksichtigung fand, verschwand leider bei "Technikfolgen-Abschätzung" wo sie sicher aufgehoben zu sein scheint. Man kann diese hier nachlesen.
http://umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/309_kap.pdf

Die Beurteilung durch Prof. Nowak fiel kurz und bündig so aus: Die Menschen sind "fixiert"! Keine Kausalität zu Mobilfunk erkennbar.

Darauf hin schrieb ich ihm - ein Arzt kann ja nicht so ins Einzelne gehen - wie ich zur Sicherheit kam, dass mir der Mobilfunkmast, als er zusätzlich UMTS bekam, wovon ich gar nichts wusste, gesundheitlich schadet. Ich freute mich über die umgehende Antwort und darüber, dass mich Prof. Nowak sehen wollte. Er wollte noch einen Arzt, der auf diesem Gebiet besondere Kenntnisse hat, hinzuziehen. Da ich gegen zwei Ärzte, die von vorneherein der Meinung sind, dass Menschen, die über Mobilfunk klagen eher dem psychischen Bereich zuzuordnen sind, auf der Strecke bleibe, bat ich einen Arzt mitnehmen zu dürfen. Ich bekam keine Antwort. Ich schrieb noch zweimal und bat um einen Termin. Nichts! Ich bat das Bayerische Umweltministerium, die zuständige Frau Dr. Brix, mir behilflich zu sein. Antwort: Ich solle in die Ambulanz gehen! Also zu irgendeinem Arzt der dort gerade seinen Dienst versieht. Ich wandte mich an das Bundesamt für Strahlenschutz um Vermittlung. Keine Antwort!

Fazit: Meine Erkenntnis ist, dass man in der Realität offensichtlich nicht daran interessiert ist, sich tatsächlich mit Menschen, die unter dieser Technik leiden, zu befassen.

Hier noch ein Auszug aus der Stellungnahme von Prof. Kappos. S. Link oben.

"Die Ergebnisse des DMF können somit nicht als Beleg für die Nichtexistenz athermischer Wirkungen der Elektromagnetischen Felder interpretiert werden. Seit Beobachtung des sogenannten "Radiowellen-Syndroms" Erwin Schliephake 1932 wurde, wie oben angedeutet, eine Zahl von Arbeiten publiziert, die funktionelle Gesundheitsstörungen im Zusammenhang mit der Exposition durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung beschrieben. Ebenso existieren plausible pathophysiologisch Erklärungesmodelle nicht thermischer Wirkung auf die komplexen Regulationsmechanismen des menschlichen Organismus....."

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

12. Februar 2012 - 11:15 Uhr

@Frau Schall, Sie haben die Sekundärquelle für die Aussage, dass schon im Jahre 2000 ca. 1000 Berichte über Auswirkungen elektromagnetischer Wellen (EMF) bekannt waren, gefunden. Haben Sie auch die "Märchen" über die betroffenen Kinder gelesen?

Für Interessierte: Unter http://www.kompetenzinitiative.net kann u.a. die gesamte Broschüre "Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk" heruntergeladen werden. Das geht so: Es erscheinen nach und nach die verfügbaren Broschüren. Nr. 2 die rote Kinderbroschüre auf Titelseite anklicken. Diese kann dann auf der folgenden Seite als PDF heruntergeladen werden.

Zu einem geschilderten Fall gab es sogar eine Petition im Bayerischen Landtag. Ich erinnere mich folgendermaßen: Die Bitte war, weil dieses Anwesen so belastet war durch eine Mobilfunkbasistation, diese wegzunehmen und auf einen weiter außerhalb des Ortes stehenden großen Mast, worauf schon andere Betreiber waren, zu setzen. Dass das Kind plötzlich größte Gesundheitsstörungen bekam u.a. laufende Verschlechterung des Sehvermögens, sodass dieses zu Verwandten gegeben wurde, war überhaupt nicht relevant. Es kam eine Expertin zu Wort: Frau Dr. Vogel, mWn Biophysikerin vom Bayer. Umweltministerium. Sie hielt vor sich erhoben ein weißes DIN A 4 Blatt, in das sie 3 Falten geknickt hatte und fing an in etwa so zu veranschaulichen: Dies soll eine Mobilfunkbasisstation darstellen, die Knicke stellen die 3 Sektorantennen dar, die die Verkehrskanäle enthalten. Ich nehme nun einen Verkehrskanal weg - sie riss von einer Falte ein kleines Stück ab - und so ging die Erklärung weiter. Es standen mir die Haare zu Berge. Hätte ich doch zumindest die Antennenpläne der mich betreffenden Antenne dabei gehabt, ebenfalls eine T-Mobile-Antenne, damit man den über Menschen abzustimmenden Landtagsabgeordneten wenigstens einmal zeigen kann wie so etwas aussieht. Aber ich hätte es ja nicht einmal herzeigen dürfen. Jedenfalls der Vorsitzende war offensichtlich von der Vorführung sehr angetan, denn noch nie hat jemand so gut eine Mobilfunkantenne erklärt. Dann wurde die Petition abgelehnt. Meiner Erinnerung nach wollte Frau Dr. Waldmann-Selsam dazu etwas sagen. Es wurde ihr jedoch kein Rederecht gewährt.

Bei der nächsten Petition ging es um Enten an der Donau. Sofort beschloss man diese zu schützen.

Eine ebenfalls Betroffene, die ihr Anwesen durch einen hohen Zaun abschirmte, verließ daraufhin wütend den Sitzungssaal mit den Worten: "Eine Ente müsste man sein!"

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

12. Februar 2012 - 11:37 Uhr

@Ivan Handrich. Wenn bei einem Flieger die Elektronik gestört wird, fällt er vielleicht herunter und das Luftfahrtbundesamt wird sich gründlich damit befassen. Wenn die menschliche "Elektronik" gestört wird, erklären die zuständigen Behörden und deren Umweltärzte die Menschen kurzerhand für verrückt. Wobei Herr Prof. Lerchl, Leiter der Strahlenschutzkommission, nichtionisierende Strahlung (SSK/NIS) es mir sogar schriftlich mitteilte, dass ich mich in einer "subjektiv empfundenen Notlage" befinde. So einfach ist das! Und auf diese Art und Weise wird eine zum großen Teil zur Sucht gewordene, den Lebensraum immer mehr mit gepulsten elektromagnetischen Wellen überladende Technik, der Freispruch erteilt. Allerdings nur bis heute! Denn ein Hintertürchen muss man sich ja offen halten, damit nie irgendein Regress möglich wird.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heidrun Schall

Registriert seit: 13.11.2009

Kommentare: 17

12. Februar 2012 - 12:36 Uhr

Werte Frau Weber, momentan hat der Artikel 61 Kommentare, die wenigsten davon befassen sich mit dem eigentlichen Anlass: Frau Domberger. Wir zwei werden unsere grundsätzliche Meinungsverschiedenheit zu Elektrosensibilität auch hier nicht lösen, anderswo misslingt uns dies schon seit vielen Jahren. Ich halte es deshalb für angebracht, die Geduld der Leser nicht weiter mit unserem hierher exportierten Dauerstreit weiter zu strapazieren. Lassen Sie uns auf gewohntem Terrain weiter streiten und hier den Raum frei geben für Stellungnahmen von frischen noch unbekannten Stimmen in der Elektrosmog-Debatte.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #834392

Registriert seit: 16.11.2010

Kommentare: 232

12. Februar 2012 - 13:31 Uhr

@Friedbert Ludwig
Vielen Dank für ihre sachkundige Beteiligung. Bezüglich der Anlagen in Rheinhausen (südlich Europark), die sie erwähnten, hätte ich eine kurze Frage, weil ich dort gelegentlich mit dem Rad vorbeikomme. Sind diese Anlagen dort eigentlich militärischer Natur, bzw. werden diese vom BND unterhalten?
Nein, ich plane keinen Anschlag :-)

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Elly Brodhag

Registriert seit: 18.11.2010

Kommentare: 156

12. Februar 2012 - 16:42 Uhr

Schade Herr Ludwig, im Gegensatz zu einigen anderen Usern, habe ich Ihre Kommentare immer gerne gelesen. Bleiben Sie uns erhalten.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #834392

Registriert seit: 16.11.2010

Kommentare: 232

12. Februar 2012 - 17:03 Uhr

@Friedbert Ludwig
Ich hatte hier zum Artikel nur einen Beitrag von "Klimschewski" gelesen, der schon niveaulos war. Gab es noch weitere? Es wäre sehr schade, wenn Sie den inkompetenten Stammtischproleten hier das Feld überlassen würden und fachlich fundierte Beiträge ihreseits in Zukunft fehlen würden.
Bitte fordern Sie lieber die Redaktion auf, endlich die ewig gleichen und bekannten Berufsmotzern die Zugänge zu sperren, die sonst nur an persönlichen Angriffen und Stänkereien interessiert sind und die Kommentarfunktion zum Frust- und Agressionsabbbau mißbrauchen. Das sollte auch im Sinne der Badischen Zeitung sein. Also bleiben Sie uns bitte erhalten.

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

12. Februar 2012 - 17:06 Uhr

Frau Weber, können Sie Ihren Privatkrieg nicht woanders ausfechten?

Sie werfen hier pausenlos Behauptungen in den Raum, ohne die bestätigenden Beweise liefern zu wollen oder können. Sie jammern in einem unerträglichen Ton darüber, wie Sie anderen virtuellen Orts behandelt werden. Das interessiert hier aber niemanden. Hier stellen Sie Behauptungen auf, ohne die fundierten Belege anbringen zu können. Sie behaupten, Sie seien krank, verweigern sich aber einer wissenschaftichen Untersuchung mit der Begründung, Sie leiden eh schon genug.

Mit Verlaub: erwarte Sie tatsächlich, dass irgend jemand Sie noch ernst nehmen kann? Sie zerstören sich ihre eigene Glaubwürdigkeitsbasis.

Es kann ja sein, dass Sie krank sind. Aber dafür, dass es elektromagnetischen Felder liegt, bringen Sie nicht den geringsten Beweis. Und dann wundern Sie sich, dass manche Leute über die Art ihrer Erkrankung spekulieren?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #834392

Registriert seit: 16.11.2010

Kommentare: 232

12. Februar 2012 - 17:19 Uhr

@Harald Meierhofer
Ich verfolge Diskussion bezüglich Mobilfunk schon seit mehr als 10 Jahren und komme zunehmend zu der Erkenntnis, daß MobilfunkGEGNER nicht an fachlichen Argumenten und sachlichen Diskussionen interessiert sind. Diese Menschen sind für mich mittlerweile nur noch Heuschrecken, die über die Foren und Kommentarfunktionen herfallen, teilweilse vor persönlichen Angriffen nicht zurückschrecken und nur ihren Krieg führen und dabei noch Kasse machen wollen und schließlich nur verbrannte Erde hinterlassen.
Ich kann diese Menschen nicht mehr ernst nehmen, ebenso wenig die ganzen Verschwörungstheoretikern und man tut gut daran diese Trolle nicht mehr zu füttern und ihnen eine Bühne zu bieten.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Kern

Registriert seit: 20.07.2009

Kommentare: 651

12. Februar 2012 - 18:09 Uhr

Diese Mobilfunkgegner mit Ihrem religösen Eifer gehen mir schon lange auf das Skrotum.

Wie war das nochmal mit dem "Elektrosensiblen" der einen furchtbaren Zusammenbruch bekam unter einem Mobilfunkmast und hinterher kam raus, das Ding war noch garnicht in Betrieb.

Diese Leute glauben an den Schmuh und werden dann durch den Placeboeffekt krank oder simulieren nur grausam (Theaterkritiker erwünscht?) um sich interessant zu machen oder eine vorzeitige Pensionierung zu erreichen.

Und wieder andere machen mit den Silberblusen einen Reibach.

Ein Herrenhemd für 120,- T-Shirt für 115,- Fensterfolie 125 cm breit für 168,- den laufenden Meter Abschirmfarbe für 80.-/liter.

Sucht euch eine Insel, nur lässt es sich dort nicht so werbewirksam leiden.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Maria Traxler

Registriert seit: 16.10.2011

Kommentare: 28

12. Februar 2012 - 19:04 Uhr

Ich weiß leider wenig über Elektrosensibilität und, wenn wir ehrlich sind, kann da niemand wirklich etwas darüber sagen, weil es einfach keine ausreichenden Daten gibt. Weder für noch gegen die Möglichkeit einer solchen Sensibilisierung.

Also gilt für mich: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Die Beschimpfungen in diesem Thread empfinde ich schlichtweg als gruselig, mir scheint, hier gibt es vor allem Probleme mit unterdrückten Agressionen und Lebensfrust, die sich hier ihren Weg bahnen.

Zu denken gibt mir nur, dass man in der Vergangenheit auch schon vielen Irrtümern aufsaß:
- Rauchen galt früher als nicht gesundheitsschädlich
- Antibiotikaeinsatz wurde als unproblematisch betrachtet
- Die Pathogenese von Beschwerden, die früher als unerklärlich galten, ist heute geklärt. Insbesonderere die Immunologie hat hier in den letzten Jahrzehnten Bahnbrechendes geleistet und steht dennoch immer noch ziemlich am Anfang.
- Und mal ehrlich: Können die meisten Menschen den neuesten Erkenntnissen der Quantenphysik und ihren Implikartionen auf unser Weltbild noch richtig folgen?

Eigentlich wissen wir doch sehr wenig über die Welt in der wir leben. Schließlich glaubte man noch vor ein paar Jahrhunderten, die Erde sei eine Scheibe...

Verstoß gegen Netiquette melden

Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 1384

12. Februar 2012 - 19:38 Uhr

Frau Weber, warum so unhöflich? Ich weiss weder, was das IGZMF ist, wer oder was "Spatenpauli". Ich kenne nur Ihre Einlassungen hier, und von denen fühle ich mich abgestossen. Sie haben in Ihren Links, so weit ich ihnen folgen konnte (nach einer Weile wurde es mir zu blöd, weil sich alles in seiner argumentativen Schwammigkeit wiederholte), nie einen Beweis erbracht, sondern nur und ausschliesslich Behauptungen.

Weil ich Ihre Anwesenheit hier im Forum als Zumutung betrachte, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück.

Sie haben vermutlich das Gegenteil von dem erreicht, was Sie beabsichtigten. Sie haben die Leser verprellt, anstatt sie zu überzeugen.

Ich wünsche Ihnen noch alles Gute. Vielleicht finden Sie ja mal einen Arzt, der Ihnen tatsächlich helfen kann. Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Manfred Kessler

Registriert seit: 03.01.2010

Kommentare: 420

12. Februar 2012 - 19:44 Uhr

Warum wird dieser "HokusPokus" immer wieder von vorne aufgerollt?
Diese Menschen sind nicht krank,Sie wurden es erst als sie angefangen haben diesen Schwachsinn zu glauben.

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 2627

12. Februar 2012 - 19:50 Uhr

@ Tina Spitz

Herr Ludwig war beim "Kommentatorentreffen" nicht dabei! Es ist auch Ihm nicht immer möglich von Hildesheim nach Freiburg zu fahren. Ich kenne Ihn aus anderweitigen privaten Treffen.
Es ist mir nicht bekannt wie man sich in Ihren Kreisen, wo Sie sich auch immer aufhalten mögen, vorstellt! Hier bei Friedbert, wir duzen uns, worauf ich stolz bin, stimmt jeder Satz seiner Vita.
Hier ziehen sich immer mehr Kommentatoren freiwillig zurück. Leider immer die Falschen!

@ Lieber Friedbert

Bitte schreib hier weiter! Wir brauchen solche Menschen wie Dich! Sonst nehmen diejenige, die über eine geringe kognitive Leistungsfähigkeit verfügen, überhand.

Bitte!

Gruß

Roman

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 2627

12. Februar 2012 - 19:58 Uhr

@ Karl F. Blum

Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie das nächste mal an Rheinhausen vorbeiradeln. Ich wohne dort ganz in der Nähe! Vielleicht können wir uns ja mal treffen.

Ihren Kommentaren hier im diesen Thread stimme ich uneingeschränkt zu. Auch den meisten anderen Kommentaren von Ihnen, zu anderen Themen.

Gruß

Roman Weingardt

P.S.: Sie können meine E-Mail Adresse über die BZ-online anfragen!Ich werde die entsprechenden Stellen unterichten.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #834392

Registriert seit: 16.11.2010

Kommentare: 232

12. Februar 2012 - 22:17 Uhr

@Maria Traxler
Ihr Kommentar bezüglich ihren Bedenken kann ich gut folgen. Die Geschichte ist voll unserer Irrtümer wie z.b. so manche Technikgläubigkeit ("unsinkbar") und läßt sich somit beliebig erweitern, die Erkenntnisse in der Medizin sind teilweise bahnbrechend. Mediziner wurden früher von Kollegen verspottet ("Im Magen gäbe es keine Bakterien...") , die dann später Preise erhielten und Therapien komplett umstiessen.

Deshalb sehe ich auch vieles kritisch, bin aber zugleich offen für Neues und versuche stetig zu hinterfragen und wäge ab, hoffentlich fernab von dem ewigen Schwarz und Weiß. Leider ist man auch auf die Presse angewiesen, wenn man nicht genügend Zeit hat sich in alles einzuarbeiten. Aktuell interessant: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,814794,00.html

Mich würde es folgerichtig somit nicht wundern, wenn in Zukunft doch einmal Erkenntnisse über mögliche Schädigungen des Menschen durch unsere mobile Kommikation bekannt und nachweisbar werdn, dann können wir aber immer noch weitersehen und die positiven Seiten mit den Risiken abwägen, wie z.B. heute der Einsatz von Röntgen in der Medizin. (Fast) niemand verteufelt heute ja Röntgen, obwohl wir über die möglichen Schäden recht gut Bescheid wissen. Und wenn ich in Betracht ziehe, wieviele Menschen ihr Leben dem Handy in Notfällen zu verdanken haben, ähnlich dem Röntgen....
Disclaimer und Edith: Ich möchte mit diesem Beispiel Röntgen und Mobilfunk bezüglich Wellen und "Strahlung" nicht vermengen, war hier nur als Bsp. gedacht.

@Roman Weingardt
Oh, vielen Dank für Ihre Einladung, das ehrt und freut mich sehr. Ich wußte nicht, daß ich hier schon bekannt bin wie ein bunter Hund. Ab dem Frühling bin ich gelegentlich dort wieder auf meinen Radtouren. Ich würde mich dann ggf. melden.
Nebenbei, im Reallife wirkt man aber durchaus auch vielleicht anders, auch wenn man sonst ähnliche Meinungen hat :-) --> http://www.heise.de/ct/schlagseite/2000/14/gross.jpg

Grüße!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Maria Traxler

Registriert seit: 16.10.2011

Kommentare: 28

12. Februar 2012 - 22:57 Uhr

@ Herr Blum
Da gebe ich Ihnen völlig Recht, vieles was nützt, kann auch schaden und umgekehrt. Ein sehr gutes Beispiel ist das oft zu Unrecht verteufelte Cortison, ohne das viele Menschen viel mehr leiden müssten. Asthmatiker profitieren von den fast völlig nebenwirkungsfreien Cortisonsprays, Menschen mit entzündlichen oder autoimmunen Erkrankungen wird das Schlimmste oft erspart und vieles mehr. Aber hier kennt man eben die Risiken schon recht genau und kann Risiko und Nutzen einigermaßen abwägen. Dito beim Röntgen u.v.m.

Bei gepulster Strahlung weiß man heute bereits, dass es nicht gut ist, diese in unmittelbarer Nähe des Kopfes zu haben, dass es besser ist, mittels Kopfhörer oder Freisprechanlage zu telefonieren. Bei Kindern wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Die Technologie ist noch jung, Langzeiterfahrungen sind nicht vorhanden. In einem solchen Fall würde ich immer zu einem sensiblen Umgang mit der Technik raten.

Sicherlich sind viele, die sich von Strahlung bedroht fühlen, beim Psychiater nicht ganz an der falschen Adresse. Aber ich würde niemals so weit gehen, auszuschließen, dass es nicht tatsächlich hypersensitive Menschen gibt, die auf diese Art der Strahlung mit Störungen reagieren.

Bevor man 1967 das Immunglobulin E das erste Mal im Labor im Blut nachweisen konnte, konnte auch niemand wirklich erklären, warum manche Menschen auf an sich harmlose Substanzen wie Pollen, Hausstaub, Nahrungsmittel oder Tierepithelien mit Krankheitssymptomen reagieren.

Mich erstaunt immer wieder, wie sicher sich viele in ihrer Beurteilung der Dinge sind (schließlich hat man das ja studiert...), wo die Welt sich doch rasant entwickelt und jeden Tag neue Entdeckungen gemacht werden. Wie jedes Tier, von der Mücke bis zum Elefanten, haben auch wir Menschen unsere ganz begrenzte Wahrnehmung der Welt und sind in ständiger Entwicklung begriffen. Unser Gehirn bietet da ja noch einiges an ungenutztem Potential. :-)

Einen schönen Abend noch!

PS.: Natürlich habe auch ich ein Handy, gehöre jedoch nicht zu der Dauer-Handy-Nutzer-Generation und fühle mich daher eher nicht gefährdet....

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 2627

12. Februar 2012 - 23:01 Uhr

@ Karl F. Blum

LOL!!

Aber wird schon passen..:-))))

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

13. Februar 2012 - 03:02 Uhr

Für von Funk Betroffene zuständig:

Fact Sheet 296 der WHO: Anweisung an Ärzte in etwa: "Patienten untersuchen, im Vorfeld schauen ob psychische Erkrankungen vorliegen, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung veringern wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld." Eine etwas seltsame aber vorgeschriebene Anweisung an Ärzte, die zugleich jede weitere Strahlenerhöhung rechtfertigt und ermöglicht.

Anweisung an Regierungen in etwa: "In Heilberufen Tätige stets darauf hinweisen, dass kein Wirkmechanismus zwischen den Gesundheitsbeschwerden und der elektromagnetischen Befeldung gefunden ist.

Zu Zeiten der Cholera stellte man fest, dass die Krankheit an Brunnen ausbrach. Man schloss die Brunnen. 30 Jahre später entdeckte man den Erreger und erst weitere ca. 40 Jahre danach den Wirkmechanismus.

Nun gibt es einen Prozentsatz der Bevölkerung, der m.E. die Folgen von Funktechnik für die Anderen, die noch nicht betroffen sind, auszuprobieren hat. UMTS wurde z.B. von einem Professor für Radartechnik der Bundeswehruniversität als der größte flächendeckende Menschenversuch bezeichnet. Um die unter Funktechnik Leidenden zum Schweigen zu bringen, erklärt man sie für psychisch krank. Damit hat man sie beruflich und gesellschaftlich isoliert. Nützliche, relativ einfache Studien, wozu man weder Mäuse noch Ratten braucht, unterlässt man. Z.B. DECT-Schnurlos-Telefone/Blutdruckschwankungen. Es könnte ja etwas dabei herauskommen!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #896049

Registriert seit: 16.12.2011

Kommentare: 83

13. Februar 2012 - 04:32 Uhr

"(...) nicht die Strahlung veringern wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld."

Dies hat auch gute Gründe. Handelt es sich, wie zumindest in vielen Fällen anzunehmen ist, um eine psychische Erkrankung, könnte das Entfernen des als ursächlich gesehenen Objekts dazu führen, dass der Patient - in dem Wissen, dass dieser Faktor entfernt wurde - eine subjektive, aber nicht objektive Leidenslinderung erfährt, die ihrerseits dann wieder zu einer Verstärkung der Symptome der psychischen Erkrankung führen kann. Das Ergebnis wäre ein durch die Bestätigung zunehmendes Vermeidungsverhalten, dass nicht nur zu weiterer Stressbelastung des Patienten, sondern auch sozialer Isolation führt. Ein Teufelskreis aus dem sich viele nicht mehr oder nur noch über immense Anstrengungen selbst befreien können.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Eva Weber

Registriert seit: 09.02.2012

Kommentare: 18

13. Februar 2012 - 08:05 Uhr

B E R I C H T I G U N G

Ich muss bei meinem letzten Beitrag vom 13. Febr. 2012 03:02 eine Berichtigung vornehmen:

Ich schrieb im letzten Absatz: "UMTS wurde z.B. von einem Professor für Radartechnik der Bundeswehruniversität als der größte flächendeckende Menschenversuch bezeichnet." Das ist natürlich nicht richtig! Es muss vielmehr heißen: "......als der größte flächendeckende FELDVERSUCH..."

Es war wohl doch schon ein wenig zu spät, und ich habe den Fehler erst jetzt bemerkt. Ich bitte dies zu entschuldigen!

Verstoß gegen Netiquette melden

Jürgen Arnemann  

Jürgen Arnemann

Registriert seit: 05.11.2009

Kommentare: 182

13. Februar 2012 - 09:07 Uhr

Hat sie ihren Campingbus gegen Erdstrahlen und Wasseradern geschützt?
Und was ist mit der gefährlichen Weltraumstrahlung,
oder aber die jenigen die über diese Frau strahlend lächeln?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Christiane Sieverling

Registriert seit: 30.10.2011

Kommentare: 30

13. Februar 2012 - 10:03 Uhr

Ergänzend zu Erdstrahlen und Wasseradern sollte auch noch der Brummton erwähnt werden, der vor einigen Jahren Furore machte. Doch dagegen hilft - Quantenmedizin ;-)

Verstoß gegen Netiquette melden

Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 484

13. Februar 2012 - 11:39 Uhr

Werte Kommentatoren,

sämtliche Argumente scheinen abgetauscht, mittlerweile bewegt sich die Diskussion nur noch auf der persönlichen Ebene. Wir schließen daher diesen Thread.

Mit freundlichen Grüßen

Verstoß gegen Netiquette melden



Weitere Artikel: Wehr

  • Kater sitzt in Rohr fest

    Ein Kater hat drei Tage lang in einem Abluftrohr an einem Haus im Bifangweg in Wehr festgesteckt. Am Mittwoch wurde "Karlchen" von der Freiwilligen Feuerwehr befreit. Mehr

  • SpVgg ist startklar fürs Jubiläum

    Hauptversammlung in Brennet wählt Axel Hüttner zum Vizevorsitzenden / Sportliche Bilanz durchwachsen. Mehr

  • Aus für die Brennet GmbH

    Beide Werke, in Wehr und Brennet, stehen vor der Schließung / Heute beginnen Verhandlungen über einen Sozialplan. Mehr