Biologische Grundlagen - Teil 1: Volksseele und Genetik

Biologische Grundlagen - Teil 1: Volksseele und Genetik

I. Einleitung

Es ist für viele gemeinhin nicht mehr als ein intuitives Empfinden, eine Vermutung also, die ihnen sagt, dass es innerhalb unseres Volkes wiederkehrende Verhaltensmuster gibt, die als "typisch" bezeichnet werden und deshalb Eigenarten darstellen, die keinem anderen Volke in genau derselben Ausprägung innewohnen, die somit durch unsere blutsmäßige Verwandtschaft bedingt sein müssen und unser Volk allein deshalb, ungeachtet jedes historischen Wissens, ungeachtet jeder kulturellen Kenntnis, zu einer Schicksalsgemeinschaft machen.

Kritiker dieser Ansicht wenden ein, diese Eigenarten seien davon abhängig, unter welchen Umweltbedingungen ein Mensch aufwachse und wie er infolge dessen sozialisiert, mithin umweltgerecht erzogen werde. Folglich könne jeder Mensch in jeder Umwelt, die das biologische Mindestmaß an Überlebensbedingungen – lebensfähiges Klima, Nahrung und Heiratspartner – sicherstellt, optimal gedeihen. Die gesellschaftliche Anpassung werde durch die Erziehung gewährleistet, die dafür sorge, dass ein für sich völkisch oder sogar rassisch gänzlich anders gearteter Mensch vollends in der ihn umgebenden Gesellschaft aufzugehen fähig und es für die Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft ohne Bedeutung sei, welche genetischen Wurzeln das auf diese Weise produzierte Gesellschaftsmitglied habe.

Diese Auffassung ist durch die Wissenschaft seit Jahrzehnten, in Ansätzen schon seit über einem Jahrhundert widerlegt. Gleichsam herrscht sie in den gesellschaftspolitischen Vorstellungen der sogenannten westlichen Welt vor. Allein dies legt die Vermutung nahe, dass mit dem Einsetzen internationalistischer Bestrebungen ideologische Zwänge die weitergehende Erforschung des Themenkomplexes mindestens erschwerten.

So ist der wissenschaftliche Höhepunkt jener Forschung in den USA bereits bei Galton im Jahre 1876 zu sehen und nach dem letztmaligen Aufgreifen seiner Ansätze durch Thorndike 1905 im Wesentlichen nicht weitergeführt worden. In Deutschland setzte die wissenschaftliche Beschäftigung hierzu gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein und erlebte ihren Höhepunkt zwischen 1920 und 1945. Mit dem Ende des historischen Nationalsozialismus fand auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem genetisch bedingten Volksbegriff ein Ende. Bestehende Ansätze wurden fortan nicht über die Erforschung von Erbkrankheiten und die manipulativen Zucht von Nutzvieh und Saatgut hinaus weiterentwickelt, obwohl gerade dieser Weiterentwicklung durch die fortschreitende technische Diagnostik und die Erkenntnisse zur DNS-Struktur hoffnungsvolle Möglichkeiten erwachsen sind.

Ungeachtet dessen wird ein Blick auf den Erkenntnisstand solcher Forschung überzeugende Argumentationsmöglichkeiten denjenigen eröffnen, denen die Existenz einer "Volksseele" auch bisher selbstverständlich erschien, die diese aber nicht wissenschaftlich fundiert begründen konnten. Mit dem Vorgesagten kann dem Einwand begegnet werden, ein Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sei allein aus zeitlichen Gründen überholt.

II. Der Begriff der "Seele"

Um sich dem Begriff "Seele" zu nähern, ist zunächst zu definieren, was hiervon umfasst sein soll. Losgelöst von überkommenen spiritualistischen Ansätzen einer religiös anmutenden "Seele" im Sinne der Kirche, die keiner naturwissenschaftlichen Erklärung zugänglich ist und sich in ihren Beschreibungen damit abfindet, dieses gottgewollte Etwas nicht erklären zu müssen, da es schlicht nicht erklärbar sei, begreift die Naturwissenschaft jeden Vorgang im menschlichen Organismus als einen Ablauf chemischer und physikalischer Prozesse. So ist geklärt, dass sich bestimmte Teilbereiche des Gehirns für bestimmte Teilbereiche der Persönlichkeit verantwortlich zeichnen und die in diesen Teilbereichen ablaufenden Prozesse deshalb ausschlaggebend sind für das "Seelenleben" der betreffenden Person. Da dies erklärbar und nachvollziehbar, ja sogar medizinisch manipulierbar ist, besteht keine logische Veranlassung, diese Eigenart der Seele nicht verstehen und akzeptieren zu wollen, wie sie über Jahrtausende mangels wissenschaftlicher Befunde bestanden haben mag.

Seele ist daher das Zusammenspiel von Denken, Fühlen und Wollen; von Verstand, Gefühl und Wille; mithin von Intelligenz, Temperament und Charakter.

1. Die Erblichkeit der Intelligenz

Die menschliche Intelligenz ist erblich. Bewiesen wird dies individuell durch die Zwillingsforschung, universell durch Untersuchungen von Volksgruppen verschiedener ethnischer Herkunft.

Von Verschuer untersuchte 30 eineiige Zwillingspaare hinsichtlich ihrer Intelligenz (Erbpsychologische Untersuchungen an Zwillingen, 1930). Es ergaben sich Abweichungen von durchschnittlich 4,2 Punkten. Im Volksganzen lag der Intelligenzquotient zwischen über 85 Punkten und unter 130 Punkten. Dies bedeutet eine theoretische gesunde Abweichungsmöglichkeit von 45 Punkten.

Nun könnte eingewandt werden, dass die untersuchten Zwillingspaare aller Wahrscheinlichkeit nach unter vergleichbaren Bedingungen erzogen wurden und das Ergebnis daher nicht aussagekräftig sei, ja sogar für die Erziehungsbedingtheit der Intelligenz spreche.

Dies wird jedoch zum einen durch den Vergleich mit zweieiigen Zwillingspaaren entkräftet: Während eineiige Zwillinge von ihrer Zeugung an über den exakt gleichen Grundgenbestand verfügen, liegen den zweieiigen Zwillingen voneinander unabhängige Grundgenbestände zugrunde, die auf zwei verschiedene befruchtete Eizellen zurückgehen. Bei zweieiigen Zwillingen unterschied sich die Intelligenz bei von Verschuer um durchschnittlich 10 Punkte. Hieraus könnte man nun folgern, dass dann eben zwischen fünf und zehn Prozent der Intelligenz erblich, der Rest durch die Erziehung bedingt sei.

Auch dies greift aber nicht durch, da zum anderen der Vergleich eineiiger Zwillinge angestellt werden kann, welche nach voneinander getrennter Adoption unter völlig verschiedenen Gegebenheiten erzogen wurden. Muller und Koch (Mental traits and heredity, 1925) beschrieben hierzu den Fall der Schwestern Bessie und Jessie, die 1892 geboren und im Alter von zwei Wochen nach dem Unfalltod ihrer Eltern getrennt und von verschiedenen Pflegeeltern großgezogen wurden. Bis zum Alter von 18 Jahren kannten sie sich nicht.

Bessie lebte auf einer Farm im Nordwesten der USA, wuchs ohne gleichaltrige Spielgefährten unter Bauern, Grubenarbeitern und Cowboys auf und wurde von ihrem älteren Stiefbruder oft bis aufs Blut gequält. Nur vier Jahre ging sie zur Schule. Selbstständig brachte sie sich schon zuvor Lesen und Schreiben bei, wurde eine interessierte Leserin, galt als überaus fleißig und eifrig und arbeitete ab dem 15. Lebensjahr in einem Handelsbüro für Seekaufleute, für welches sie im Ersten Weltkrieg eine verantwortungsvolle Position in einer Außenstelle in Frankreich übernahm.

Jessie wurde zusammen mit ihren leiblichen älteren Geschwistern adoptiert. Sie ging ab dem siebten Lebensjahr zur Schule, absolvierte die High School, ein College und ein Studium zur Lehrerin.

Im Alter von 30 Jahren wurden beide Schwestern einem Intelligenztest unterzogen, der den absoluten deutschen Werten nicht entspricht, sondern bei dem es in der Höchstzahl in einer Kategorie 212 Punkte, in der anderen Kategorie 75 Punkte zu erreichen galt. In der ersten Kategorie erzielte Bessie 156 Punkte, Jessie 153 Punkte, in der zweiten Bessie 64, Jessi 62 Punkte. Diese überaus guten Ergebnisse wurden bei jenen Tests insgesamt nur von 0,5% der Teilnehmer erreicht - es sind also keine Durchschnittswerte, die einen Rückschluss auf ein ohnehin gewöhnliches Ergebnis zuließen.

In einem anderen Fall wuchsen die eineiigen Zwillinge Paul C. und Paul O. seit ihrer Geburt bei verschiedenen Pflegeeltern auf. Paul O. lebte auf dem Land, Paul C. zog im Laufe seines Lebens mehrmals mit den Pflegeeltern um und wohnte stets in Städten. Im Alter von 21 Jahren ergab ein Intelligenztest der beiden Brüdern nahezu identische Ergebnisse.

Insgesamt liegen aus Nordamerika 20 Untersuchungen an Zwillingspaaren vor. Leider konnte zur Ein- oder Zweieiigkeit hier nicht immer eine zweifelsfreie Aussage getroffen werden, weshalb klar wird, warum es bisweilen auch erhebliche Unterschiede zwischen der Intelligenzentwicklung einiger Zwillinge gegeben hat. Hier setzt Lotze (Zwillinge, 1937) mit der folgenden Erklärung an: Die Verschiedenheit von eineiigen Zwillingen sei eine solche, die nur auf dem Grunde ihrer einzigartigen und insoweit nicht wieder vorkommenden erblichen Gleichheit richtig bewertet werden kann. Nach Lange (Verbrechen als Schicksal, 1929) kommt es nämlich zu Schädigungen der Intelligenzanlage durch Vorgänge außerhalb des Einsetzens jeder Erziehungswirkung, beispielsweise durch vorgeburtliche Versorgungsstörungen oder Komplikationen beim Geburtsvorgang.

Neben der Zwillingsforschung spielt für die Frage der Erblichkeit von Intelligenz die Gruppenbetrachtung eine wichtige Rolle, die insbesondere anhand intellektueller Unterschiede zwischen schwarzen und weißen US-Amerikanern möglich wurde. Hier wurde festgestellt, dass der Durchschnitss-IQ des Negers bei 85 Punkten, der des Weißen bei 100 Punkten liegt. Infolge solcher Erkenntnisse errechnete zuletzt der Brite Cyrill Burt in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine 77%-ige genetische Grundlage der Intelligenz. Stanley Rothman erklärte schließlich, dass diese Auffassung unter allen Wissenschaftlern vorherrschend sei, jedoch deren öffentliche Vertretung aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung gescheut werde (The IQ Controversy, the Media, and Public Policy, 1988).

2. Die Erblichkeit des Temperaments

Ein weiterer Bestandteil der menschlichen Seele ist nun das Temperament. Das Temperament, das Fühlen also, kann auf mehreren Ebenen untersucht und kategorisiert werden.

Von Verschuer untersuchte 100 Zwillingspaare mittels des Rorschachschen Formdeutungsversuchs. Hierbei werden zufällige Klecksfiguren gedeutet. Die Antworten des Prüflings geben Aufschluss über den Reichtum an optischen Erinnerungsbildern als einen Teil seiner Intelligenz, aber auch über Phantasie und Vorstellungswelt als Teil seines Temperaments. Eineiige Zwillinge interpretierten hierbei die Klecksfiguren nahezu übereinstimmend, während sich bei zweieiigen Zwillingen größere Unterschiede zeigten.

Köhn (Psychologische Untersuchungen an Zwillingen, 1933) führte ähnliche Tests zur Phantasie und Kombinationsfähigkeit durch, indem er geometrische Figuren aus vorgegebenen Bauteilen erstellen, Reime vervollständigen und abgedeckte Bilder durch teilweises Aufdecken erkennen ließ. Auch hier zeigten sich die eineiigen Zwillinge in den Ergebnissen einheitlich.

Die wohl bedeutsamste Ausprägung des Temperaments ist das persönliche Tempo. Dieses bestimmt die Geschwindigkeit des Menschen beim Gehen, Sprechen, Schreiben usw. und korrespondiert mit von außen einwirkenden Geschwindigkeiten, die dem Menschen entsprechend angenehm oder unangenehm sind. Frischeisen-Köhler (Untersuchungen an Schulzeugnissen von Zwillingen, 1937) ließ Testpersonen eine Geschwindigkeit mit der Hand auf den Tisch klopfen, die sie als angenehm empfinden. Sodann veränderte er Einflussfaktoren wie Geräusche, das Schlagen eines Metronoms in verschiedenen Geschwindigkeiten usw. – die von der Versuchsperson geschlagene Geschwindigkeit blieb nahezu konstant. Zwischen verschiedenen Menschen bestehen überaus große Unterschiede im persönlichen Tempo. Die Abweichungen unter eineiigen Zwillingen waren jedoch niemals größer als die bei ein und derselben Person zu verschiedenen Einflussfaktoren, was belegt, dass das persönliche Tempo erblich bedingt ist.

Auch hinsichtlich des Temperaments wurden voneinander unabhängig aufgewachsene eineiige Zwillinge untersucht. Die Zwillingsschwestern Eleanore und Georgiana zeigten beispielsweise bemerkenswerte Ähnlichkeiten in einer auf das Gefühl abzielenden Befragung zu Lust, Unlust, Ekel, Furcht, Argwohn usw., obwohl Eleanore bei armen und ungebildeten Stiefeltern mit einer Analphabetin als Stiefmutter aufgewachsen war, wohingegen Georgiana in einer katholischen Akademie aufwuchs, viel las und Klavier spielte.

3. Die Erblichkeit des Charakters

Ob und wie sich Kombinationen aus Intelligenz und Temperament verwirklichen, ist wiederum abhängig von sozialen und sittlichen Charakteranlagen. Es fragt sich also, ob diese durch Umwelteinflüsse und Erziehung anerziehbar oder erblich bedingt sind.

Bemerkenswert ist hier die Arbeit von Lassen (Zur Frage der Vererbung sozialer und sittlicher Charakteranlagen, 1931). 226 Zwillingspaare – eineiige, zweieiige gleichgeschlechtliche und zweieiige ungleichgeschlechtliche – wurden zu folgenden Eigenschaften untersucht: Selbstbewusstsein, Einstellung zur Leistung, Selbstbeherrschung, Selbstsucht, Stellung zu Eltern, Stellung zu Mitschülern, Stellung zum Lehrer, Behandlung von Tieren und Pflanzen, Sachbehandlung, Arbeitswille, Beharrlichkeit, Arbeitsfreude, Beeindruckbarkeit und Interessengebiete.

Das Ergebnis spricht für sich: Bei jeder der einzelnen Eigenschaften lag der Korrelationskoeffizient (1 steht für absolute Gleichheit, 0 für den völligen Unterschied) bei eineiigen Zwillingen bei mindestens 0,6 und im Durchschnitt aller genannten Eigenschaften bei 0,8. Bei zweieiigen Zwillingen hingegen lag sie bei Arbeitsfreude, Beharrlichkeit, Stellung zum Mitschüler, Interessengebieten und Selbstbewusstsein bei 0. Im Durchschnitt ergab sich für sie ein Korrelationskoeffizient von 0,2. Gleich- oder Ungleichgeschlechtlichkeit spielten dabei keine wesentliche Rolle.

Auch charakterlich sind demzufolge trotz vollkommen gleicher Einflussfaktoren durch Umwelt und Erziehung völlige Verschiedenheiten ausgeprägt, die damit nur erblich bedingt sein können.

4. Die Kombination und Entwicklung der seelischen Anlagen

Diese Betrachtung zeigt nunmehr, dass jeder Mensch in seiner Persönlichkeit, mithin in seiner Seele dem ihm von Geburt an zugrundeliegenden genetischen Bauplan entspricht, der ihn einerseits begrenzt, ihm aber andererseits klar bestimmbare Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt, die er anhand des Studiums seiner Vorfahren erkennen kann. Wichtig ist hierbei freilich, dass über Intelligenz, Temperament und Charakter der Vorfahren Erkenntnisse bestehen. Nachvollziehbar ist dies beispielsweise an Musikerfamilien wie jenen der Wagners oder Mozarts.

Weitgehend wird es an diesen Erkenntnissen im Stammbaum jedoch fehlen, weshalb es für die künftige Forschung und vor allem für die Fortentwicklung des eigenen Stammbaumes von immenser Bedeutung ist, Erkenntnisse über die Anlagen der eigenen Vorfahren zu sammeln, um diese in seinen Kindern entdecken und ggf. fördern zu können. Denn eines ist von entscheidender Wichtigkeit und wird oftmals als Gegenargument angeführt, wenn es um die genetisch determinierte Persönlichkeit geht: Anlagen für Charakterzüge sind abstrakt, sind daher für eine Konkretisierung zugänglich und entwickelbar zu Ausprägungen, die gemeinhin als „schlecht“ empfunden werden. Unerklärlich ist vielen dann, wenn Nachkommen löblicher, selbstloser Charaktere zu Egomanen, ja zu Tyrannen werden.

Dass in der genetischen Determination für einen intelligenten, selbstbewussten, fleißigen und ehrgeizigen Menschen nicht nur der geniale Erfinder, sondern auch der perfide Betrüger angelegt sein kann, liegt indes auf der Hand und ist beispielsweise abhängig davon, ob der natürliche Egoismus des Menschen zu einer Ich-bezogenen Handlungsmaxime oder zum Gemeinschaftssinn für seine Familie, seine Dorfgemeinschaft oder sein Land entwickelt wird, indem in diesem Menschen die Erkenntnis erwächst, dass er selbst zeitlichen Grenzen unterworfen ist, seine Herkunft und sein weiteres Gedeihen über kommende Generationen jedoch abhängig ist von der Gemeinschaft, die ihn erblich hervorbrachte und sich selbst aufgrund altruistischer Handlungen Einzelner bewahren konnte.

Hier, und nur hier, liegt die Einflussmöglichkeit der Umwelt, mithin der Erziehung, die von Bedeutung ist für das Sein und Werden des Einzelnen wie auch des Volkes im Ganzen. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel zum Komplex der biologischen Volksseele.

III. Das Volk als Genbestand

Was über Jahrhunderte infolge nötiger Solidarität zur Gewährleistung des Überlebens trotz mancher Nahrungsknappheit, Krankheitswelle und vieler Kriege nötig und deshalb akzeptiert und über die Generationen in der Erziehung weitervermittelt wurde, das geht dem modernen Menschen verloren, der glaubt, auf nichts und niemanden angewiesen zu sein, solange er sich durch materielle Sicherheit unantastbar glaubt. Da er diese materielle Sicherheit entweder weitergeben, oder seinen Nachkommen zumindest einbläuen kann, dass das Streben nach jener materiellen Sicherheit allesentscheidend sei, ist die Volksseele in höchster Gefahr.

Denn wenn – wie dargestellt – nur die Anlagen entwickelt werden können, die der genetische Bauplan enthält, dann ist für das Überleben der Volksseele trotz widrigster gesellschaftlicher und damit erzieherischer Umstände vonnöten, dass dieser genetische Bauplan fortbesteht. Gefährdet ist dieses Fortbestehen dann, wenn infolge des Geburtenrückgangs und infolge der Umvolkung durch eine Einwanderungspolitik, die auf den Zustrom uns rassisch nicht verwandter Menschen abzielt, der durchschnittliche deutsche Genbestand schrittweise ausgetauscht wird.

Dass es einen solchen "deutschen Genbestand" überhaupt gibt, verdeutlicht folgender Zusammenhang: Unser Siedlungsraum wurde von verschiedenen Entwicklungsvorstufen unserer heutigen Großrasse, den Europiden, durchwandert. Wie weit diese Wanderungen gegangen sein mögen, zeigt das Beispiel des Cromagnon (Europide vor 30.000 bis 10.000 Jahren), der täglich bis zu 40 km zurücklegte. Nach jahrtausendelangen Wanderbewegungen erfolgte die Sesshaftigkeit um etwa 8.000 vor der Zeitwende. Alle Siedlungspunkte waren nunmehr von Abkömmlingen weniger Sippen bewohnt. Über die folgenden Jahrtausende kam es zu Wanderbewegungen anderer Entwicklungsstufen im selben Gebiet, hierdurch zu weiteren Siedlungen, zu Kämpfen, aber auch zu Vermischungen.

Bis zum 8. Jahrhundert hatte sich die althochdeutsche Sprache herausgebildet. Deren Dialekte wurden in einem Gebiet zwischen Hamburg und Kärnten, zwischen Brügge und Merseburg verstanden. Um das Jahr 800 wird anhand bekannter Ortschaften und deren Bevölkerungsstrukturen von einer Bevölkerungszahl Deutschlands von etwa drei bis fünf Millionen Menschen ausgegangen. Für den Anfang des 14. Jahrhunderts wird die Bevölkerung aller deutschen Lande auf etwa 10 Millionen Menschen geschätzt. Bei der ersten "echten" Volkszählung in Deutschland wurden 1834 insgesamt etwa 24 Millionen Einwohner für alle deutschen Staaten gezählt. 1950 waren es rund 68 Millionen.

Da Heiratskreise von frühester Zeit an innerhalb derselben Ortschaft, später zwischen natürlichen Grenzen wie Flüssen und Gebirgen, später innerhalb sich herausbildender Kreise und Länder, später innerhalb desselben Staates (aufgrund gemeinsamer Sprache) jeweils die Regel waren und es bis heute in dieser Reihenfolge geblieben sind, geht das Bevölkerungswachstum der Deutschen letztlich auf relativ wenige gemeinsame Ahnen zurück.

Eine mehr oder minder starke Verwandtschaft besteht zu anderen europiden Völkern – je nach Intensität der Vermischung mit anderen Entwicklungsstufen nach Sesshaftigkeit der gemeinsamen Entwicklungsvorstufe.

Die innerhalb eines Sprachgebietes siedelnden Menschen haben sich jedoch eine über diese Vorstufen hinausgehende genetische Identitäten geschaffen, indem sich die für einen Siedlungsraum spezifische Mischung europider Unterrassen über Jahrhunderte fortpflanzte, hierbei mit fortschreitender Technisierung ein millionenstarkes Bevölkerungswachstum einsetzte und die dabei entstandenen Völker sich – aufgrund weniger gemeinsamer Ahnen – genetisch verwandt zeigen.

IV. Konsequenzen

Hierdurch kommt es zu einer bestimmten Verhältnislage von Intelligenz, Temperament und Charakter eines Volkes, welche genau die zu erklärende genetische Volksseele ausmacht. Dieser kann sich niemand entziehen, der von Deutschen abstammt. Seine Anlagen können durch anti-völkische Erziehung in für den Volksbestand schädliche Richtungen entwickelt werden. Solange er aber deutsche Nachkommen hat, werden diese in gleicher Weise so beseelt, wie es ihre Ahnenreihe vorzeichnete – ohne, dass diese Volksseele aberziehbar ist.

Wer seinen diesbezüglich zweifellos bestehenden Erbfaden abzuschneiden wünscht, wird an seinem Blute scheitern. Er kann dies nur in seinen Nachkommen versuchen. Diese müssen dann nicht nur mit nicht-deutschem, sondern mit nicht-europidem Partner gezeugt werden, oder gänzlich ausbleiben.

An beiden Voraussetzungen arbeiten die Demokraten in aller Welt. Die Natur arbeitet seit Jahrtausenden am Gegenteil. Die Natur entwickelt endlose Kreisläufe. Die Demokraten halten an zeitigen Teufelskreisen fest, die hundertfach gescheitert sind. Welcher verständige Mensch möchte sich ob dieses Wissens auf Seiten der Demokraten gegen die Natur stellen?

28.03.11

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Kommentare

Flex
28.03.11 um 11:17
antworten

Kommentar 1

Ich hab das Teil nur per Zufall gefunden, wieso kommt das denn nicht auf der Startseite wenn es vom 28. März (also von heute) ist? Ansonsten wirklich informativ, inhaltlich muss ich mich darauf verlassen, da mir die Quellen zum Nachlesen leider fehlen. Das wird auch viele stören, denen man solche Argumente nennt. Die Macht der Zensur / des Totschweigens.



Nada
28.03.11 um 12:45
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Kommentar 2

@Flex(1): Der Artikel ist doch auf der Startseite zu finden. Er steht nicht unter Blog (was viell. Deine "Startseite" ist), eben weil es kein Blogeintrag, sondern eine Meldung ist. Es sollte eigentlich nicht so schwer sein sich auf der Seite zu orientieren, bei den unterschiedlichen Kategorie-Farben und dem selektierten Kategorie-Namen im Menü. Und zu Büchern verweisende Angaben finde ich im Text auch.



Fridericus
28.03.11 um 21:10
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Kommentar 3

Gut geschrieben aber genaue Quellenangaben wie zb bei dem Blog-Eintrag "Warum Ernst Thälmann ein Mörder ist" wären wünschenswert um in Diskussionen seinen Standpunkt besser belegen zu können.



Karl
29.03.11 um 20:05
antworten

Kommentar 4

@Fridericus(3): Welche Quelle möchtest Du wissen? Bücher und Autoren sind genannt, und ob es den Diskussionspartner nun stärker überzeugt, wenn Du noch Auflage und Seite nennst von einem Buch, das er sowieso nie lesen wird, erscheint zweifelhaft. Wer die Argumentationslinie nachvollziehen kann, kann auch an ihr argumentieren - jeder andere leider nicht, aber das liegt nicht in der Macht des Autors.



Fridericus
01.04.11 um 19:42
antworten

Kommentar 5

@Karl(4): Wem würdest du mehr glauben: Jemandem der sagt "Kein Plan woher ich das weiss, hab ich mal irgendwo gelesen" - oder jemandem der sagt "Lassen schrieb in seinem Buch Zur Frage der Vererbung sozialer und sittlicher Charakteranlagen von 1931 folgendes..."?



Karl
01.04.11 um 20:04
antworten

Kommentar 6

@Fridericus(5): Dem Zweiten natürlich - also der Art und Weise, wie sie im Artikel vorzufinden ist... Verstehe Dein Problem leider nicht.



Ralf
05.04.11 um 21:17
antworten

Kommentar 7

Für die, die es interessiert, korrektes wissenschaftliches Zitieren sieht beispielsweise so aus:

(1) In: von Verschur, O.: Aufgaben und Ziele des Instituts für Erbiologie und Rassenhygiene zu Frankfurt a. M. In: Der Erbarzt (1935), Band ½, S. 97.

Die Quellenangabe erfolgt vorzugsweise als Fuß- oder Endnote, im Text selbst erschwert es die Lesbarkeit des Aufsatzes.



Karl
05.04.11 um 21:21
antworten

Kommentar 8

@Ralf(7): Danke für den Hinweis!



Lotte
12.04.11 um 23:30
antworten

Kommentar 9

"Teil 1" deutet darauf hin, dass es noch weitere Ausführungen zu dieser Thematik geben wird? - ich bitte sehr darum.



Stefan
14.05.11 um 13:38
antworten

Kommentar 10

Bedenke doch bitte einen wichtigen Grundsatz der Genetik: Vermischung bedeutet Evolution sprich Fortschritt! Wozu gibts sonst ein Inzestverbot?



Karl
24.05.11 um 16:30
antworten

Kommentar 11

@Stefan(10): Ein Inzestverbot gibt es, damit rezessiv erbliche Krankheiten nicht aufkommen. Das ist aber eher ein Ausdruck der zeitgeistlichen "Menschlichkeit". Vor ein paar Jahrhunderten wurden noch in etlichen Herrscherhäusern behinderte oder schwachsinnige Nachkommen geboren und diese sind dann früh gestorben oder wurden gar getötet. Man war sich des Zusammenhangs der Abnormalitäten mit "quasi-Inzest" durchaus bewusst, musste aber zum Machterhalt in bestimmten Linien heiraten und darin (gesunde) Nachkommen hervorbringen. Übrigens sind auf diese Art in Naturvölkern auch Erbkrankheiten aus dem Genbestand entfernt worden. In der Tierzucht macht man es heute noch so... man kreuzt innerhalb derselben Linie und tötet das zu Tage getretene Kranke.

In unserer Gesellschaft, insbesondere unter (das Schwache fördernden) Einflüssen des Christentums, würde man derartige Inzest-Nachkommen nicht nur dulden, sondern vermutlich sogar derart fördern, dass es zum Nachteil der Gesunden wäre. Deshalb ist ein Inzest-Verbot natürlich richtig.

Es ist hingegen nicht (wie Inzest) verbotswürdig bzw. nachteilig, sich innerhalb eines Volkes fortzupflanzen - denn gerade durch die (wie gesagt: bei Naturvölkern noch heute nachweisbare) Tatsache, dass anfangs aus wenigen Linien das Kranke "herausgemendelt" wurde, sind die vielen verschiedenen Linien, die mittlerweile über Jahrtausende entstanden sind, natürlich weit mehrheitlich erbgesund.

Die Vermischung dieser erbgesunden Substanz mit einer (ethnisch) fremden ist nicht evolutionär. Evolutionäre Fortpflanzung ist diejenige unter natürlichen Bedingungen. Leoparden und Löwen kann man im Zoo paaren und sie haben dann fruchtbare Nachkommen. In freier Natur würde es zu dieser Vermischung aber niemals kommen. Deshalb sind Leolöws kein Schritt der Evolution, sondern von Menschen geschaffene Perversionen der Natur.

Fortschrittlich ist so eine Vermischung schon gar nicht - im Gegenteil! Sie bringt ihrerseits neue Krankheiten hervor, sie überführt die Krankheiten anderer Rassen in den Genbestand unseres Volkes und - als schlimmste Auswirkung - sie verwässert die genetisch bedingten Eigenschaften der Völker und negiert damit die über Jahrtausende erfolgte Spezialisierung der Natur.

Dafür kann sich also nur ein Mensch aussprechen, der sich entweder aus einer vereinheitlichten "Menschheit" irgendwelche Vorteile verspricht, oder der sein eigenes Volk aufgrund seiner Eigenschaften (und der daraus resultierenden Geschichte etc.) aus tiefstem Herzen hasst.



Atze
26.05.11 um 13:32
antworten

Kommentar 12

Dass IQ, Charakter etc. viel mit Vererbung zu tun haben, stimmt zweifellos! Nur wird in der Argumentation ein wichtiger Punkt übersehen: Während (z.B. IQ-)Unterschiede von Individuen INNERHALB von Gruppen groß sind (z.B. innerhalb der deutschen Volksgruppe), sind die Unterschiede ZWISCHEN Gruppen (z.B. zwischen schwarz und weiß) vergleichsweise winzig. (In den 1930ern schwarze Amerikaner noch nicht zur Schule gehen durften, waren die Inteligenzunterschiede natürlich größer...).
Somit sind "intelligente Volksgruppen" oder Völker mit einer einheitlichen genetisch bedingten Seele künstliche Konstrukte.

Völker haben unbestritten unterschiedliche Kulturen, Gewohnheiten, Sprachen, Praktiken etc. Aber in jedem Volk sind die Menschen hinsichtlich ihrer Charaktereigenschaften trotzdem individuell zu verschieden, als dass man von einem EINHEITLICHEN "Volkstemperament" oder einer EINHEITLICHEN "Volksseele" sprechen könnte. Und dass die Menschen so verschieden sind, hat den evolutionären Vorteil oder Grund, dass das Volk als Ganzes auf unterschiedlichste Umweltanforderungen vorbereitet ist: Bei Angriffen braucht es zur Verteidigung mutige Soldaten, die nicht lange philosophieren, ehe sie abdrücken. Und falls die Anderen stärker sind, bleiben die Ängstlichen übrig, die vor dem Angriff weggelaufen sind und somit die Chance haben, ihre Gene weiterzutragen und ihre Art zu erhalten. Oder es bleiben die übrig, die nicht viel von ihrem Volk halten und zum Feind übergelaufen sind - nicht ehrenvoll, aber effektiv, wenn's ums Überleben geht.



Karl
26.05.11 um 14:02
antworten

Kommentar 13

@Atze(12): Die Neger-Theorie (schlechte Bildungschancen, daher geringerer IQ) ist wissenschaftlich widerlegt. Noch heute schneiden Neger in den USA im Schnitt 10 bis 20 Punkte schlechter bei IQ-Tests ab als Weiße. Dabei werden solche Neger getestet, die nicht etwa aus einem Ghetto stammen und nicht lesen und schreiben können, sondern die in "weißen" Gegenden wohnen und mit Weißen zur Schule gegangen sind. Das zeigt eben, dass ihr IQ durch bessere Umweltbedingungen nicht geändert werden kann. Das gleiche Ergebnis hätte man aber auch aus der Zwillingsforschung ableiten können (siehe Artikel).

Auch eine weitere Schlappe haben die Gleichheitsfans bei Experimenten mit Negern erlebt: Ebenfalls in Amerika wurden "hochbegabte" schwarze Kinder vorgestellt. Diese waren ihren weißen Altersgenossen nach bester "Förderung" um etliche IQ-Punkte voraus, was nun beweisen sollte, dass durch bessere Umweltbedingungen ihr IQ gestiegen sei. 12 Jahre später hatten sie aber bei neuen Tests nur noch das IQ-Durchschnittslevel der Neger. Grund: Man hatte sie sehr gut gefördert (Einzelunterricht etc.), sodass sie beim ersten Test ihren Altersgenossen viel voraus hatten (denn der IQ gibt ja letztlich nicht mehr als das Verhältnis des Intelligenzalters zum Lebensalter anhand von Tests an). Wer nun aber als 10-jähriger den IQ-Test für einen 15-jährigen bestens meistert, hat nicht zwangsläufig einen IQ von 150...

"Der Durchschnitts-IQ von Völkern" ist etwas unscharf, aber einen Durchschnitts-IQ von Großrassen gibt es damit unzweifelhaft. Das könnte man nur auflösen, indem man alle Völker zu einem Mischmasch aus allen Großrassen macht (der Durchschnitts-IQ sinkt und gleicht sich damit an). Das wäre natürlich zum Nachteil der einstmals Intelligenteren.

Dass es innerhalb eines Volkes große Unterschiede zwischen Einzelnen gibt, was Eigenschaften etc. angeht, ist völlig klar (sonst wäre auch keine Zwillingsforschung innerhalb eines Volkes denkbar, denn da müssten ja sowieso alle gleich sein). Es gibt aber ein Mittel innerhalb jedes Volkes, und dieses folgt aus der gemeinsamen Erblinie und dem Umstand der 80%-igen Erblichkeit all dieser Eigenschaften. Dieses Mittel ist in Völkern verschieden, und das merkt man, wenn man sich zB "Revolutionsfreude" anschaut, die nach (ethnisch betrachtet) Süden hin zunimmt. Umgekehrt trifft man innerhalb seines Volkes auch Leute, die man charakterlich schlecht findet, während man in anderen Völkern auch Leute antrifft, die einem diesbezüglich sehr ähneln. Das ändert aber nichts daran, dass es - bezogen auf die Gesamtheit der denkbaren Eigenschaften - Mittelwerte gibt. Genauso, wie es sicher Neger gibt, die weit intelligenter sind als der durchschnittliche Weiße, gibt es eben auch in tendenziell impulsiven Völkern eher ruhige Charaktere...

Warum dann der ganze Aufriss um "die biologische Volksseele"? Gerade die Mittelwerte sind ausschlaggebend, wenn man bestimmte Reaktionen und Handlungsoptionen eines Volkes ausloten möchte. Und die Herausstellung genetischer Verwandtschaft ist wichtig, um klarzumachen, dass man mit seinen Volksgenossen blutsmäßig verbunden ist, und dass diese Verbundenheit abnimmt, je weiter entfernt ein anderes Volk dem eigenen ethnisch ist.

Zum Argument der Feigen und der Überläufer etc.: Ja, die gibt es, aber sie werden nicht das neue Volk prägen - das wäre auch fatal und dass es nicht so ist, sieht man daran, dass gerade unser Volk, das über die Jahrhunderte und Jahrtausende schier unzähligen Schlachten ausgesetzt war, immer wieder Tapfere, Opfermutige etc. hervorgebracht hat. Wenn man dennoch weiterhin daran festhält, dass Eigenschaften erblich sind (was wissenschaftlich seriös auch nicht abzustreiten ist), dann liegt das daran, dass 1. auch Frauen die entsprechenden Gene tragen und weitergeben (und in Kriegen kaum eine ganze Generation der tapferen und opfermutigen Frauen stirbt) und dass 2. jeweils Zwischengenerationen fortbestehen (zB 50-jährige und 10-jährige zur Zeit des Krieges), die ihre Gene ebenfalls noch weitergeben. Dass die Drückeberger und Hochverräter ihre Gene nach einem Krieg weitergeben, ist also nicht ausschlaggebend für das Überleben eines Volkes (sondern strenggenommen eher dafür, dass es auch im nächsten Krieg reichlich Drückeberger und Hochverräter geben wird).



Roggenmuhme
20.06.11 um 23:27
antworten

Kommentar 14

Und hier die politisch korrekte Übersetzung ins Deutsche:

Eine “enge Möse, zu große Schuhe und einen warmen Platz zum Scheißen”

Politisch-korrekt oder was wollen die Neger?
25.02.2008

Earl Butz starb anfang des Monats mit 98 Jahren. Zu seiner Zeit war er ein bekannter Politiker in den USA. Und er mußte 1976 unfreiwillig zurücktreten, denn er hatte gesagt, die “Farbigen” wollten nur drei Sachen: zufriedenstellenden Sex, zu große Schuhe und ein warmes Bad”. Original New York Times im Nachruf: satisfying sex, loose shoes and a warm bathroom. Hatte er das gesagt? Nein. Das Originalzitat ging so: Die Coloreds wollten nur drei Dinge: eine “enge Möse, zu große Schuhe und einen warmen Platz zum Scheißen” (”a tight pussy, loose shoes, and a warm place to shit.”).

Die politische Korrektheit erlaubt heute nicht mehr, das Original zu zitieren. Auch die Wikipedia (Link oben) mogelt sich darum herum! Die Frage ist, ob wir heute noch korrekt informiert werden, was genau abging und abgeht. Das Beispiel mag nicht nach jedermanns Geschmack sein, aber Christopher Hitchens, bei dem ich es abgeschrieben habe, nimmt es als Aufhänger, wie heute Journalismus funktioniert. Er hält die politische Korrektheit derzeit für den größten Feind der Pressefreiheit.



Tree
22.07.11 um 23:11
antworten

Kommentar 15

"Die Neger-Theorie (schlechte Bildungschancen, daher geringerer IQ) ist wissenschaftlich widerlegt."

Wo denn?

"Noch heute schneiden Neger in den USA im Schnitt 10 bis 20 Punkte schlechter bei IQ-Tests ab als Weiße."

Sagte Dir das Dein persönliches Home-Orakel?



Reinhard P.
20.08.11 um 14:52
antworten

Kommentar 16

Gibt es denn überhaupt so etwas wie ein deutsches Volk? Wenn ich mich so in meiner Familie umschaue, da gibt es welche, deren ehrlich gesagt recht beschränkte Eltern hatten noch Ahnenpässe, haben dann aussereuropäisch geheiratet und die Kinder sind wie jeder Deutsche teilweise intelligent oder auch recht beschränkt. Bei Deutschen haben wir doch auch unglaubliche Deppen zugange, mein Chef zum Beispiel schafft es bis heute nicht, Buchführung zu verstehen.

Wenn man sich dann die deutsche Geschichte anschaut, kommt man nicht umhin, dass das deutsche Volk doch eher intellektuell beschränkt ist. Mein Großvater war im Krieg (6.Armee) und hat mir mal erzählt, dass die gesamte Führung ein einziger Haufen großmannssüchtiger Deppen gewesen sei. Ein Volk, dass sich seine eigenen Verräter zum Führer wählt ist sicher nicht allzu helle.

Der nationale Gedanke sollte sich also Goethe, Schiller und solche großen, weltläufiigen Geister zum Vorbild nehmen, als sein Heil in irgendwelchen Großmannsträumen zu suchen.

Gruß!



francois
17.11.11 um 21:08
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Kommentar 17

Wenn es so etwas wie "Rassen" oder "Völker" tatsächlich gibt, dann war das deutsche "Volk" immerhin so dumm, durch einen sinnlosen Feldzug nicht nur Europa mit Krieg zu überziehen, sondern auch die deutsche Bevölkerung den folgen dieses Krieges auszuliefern, wozu auch Massenvergewaltigungen und die Verkleinerung des deutschen Territoriums um 1/4 bis 1/3 gehörten - fürwahr, besonders intelligent war das nicht.

Das Problem in der Argumentation des gar nicht so unbegabten Autors ist, dass Begriffe wie "Volk" oder "Rasse" essentialisiert werden zu quasi unveränderlichen, historisch ewig gleich bleibenden Gegenständen. Diese Begriffe drücken aber nichts anderes aus als Vorstellungen, die bekanntlich abhängig von kulturellen Prägungen sind und historisch sich wandelnden Konstellationen.

Intelligenz ist sicherlich vererbbar - als Summe der individuellen Veranlagungen und Fähigkeiten. Dumm nur, dass Sie kaum messbar ist. Der IQ Test kann ja z.B. nicht nachweisen, dass jemand etwa eine emotionale oder musische Intelligenz hat. Wer dem IQ Test eine allzu große Aussagekraft beimisst, der hat eine recht verarmte, oder sollte ich sagen einfältige, Vorstellung von Intelligenz.

Des Weiteren hat Intelligenz überhaupt nichts zu tun mit „Rassen“ oder „Völkern“. Mein Nachbar zum Beispiel, ein Nachfahre von aus Anatolien eingewanderten Arbeitern, ist ein Computergenie! Ist das etwa ein evolutionärer Sprung? Ja, ja das würden Sie vermutlich auch gar nicht leugnen. Ihnen geht es ja nur um Bewahrung der eigenen „Volksseele“. Auch dieser Abschnitt ihres Beitrags krankt an allerlei historischen Fehlern. Erstens gab es und gibt es keine historisch „Festen“ Zustände – etwa solche, in denen sich das „Europide“ etwa herausgebildet hätte. Oder erleben Sie ihr Leben als Abfolge oder Stakkato von aneinander gereihten Momenten? In diesem Fall wären Sie der geistige Nachfahre der griechischen Eleaten, die meinten, ein in der Luft fliegender Pfeil bewege sich gar nicht, da er in jedem Moment in der Luft suspendiert sei. Zweitens – hat sich das deutsche „Volk“ in den von Ihnen beschriebenen Zeiträumen mit vielen anderen „Völkern“ gemischt. Den Nachweis hierfür finden Sie nicht zuletzt in einigen NPD Anhängern, die polnische Nachnamen tragen, oder Ortsnamen wie Cottbus, die auch „slawischen“ Ursprungs sind.

Lieber Autor, nutzen Sie doch Ihr Potential, um etwas Sinnvolles zu schaffen, z.B. „echte“ Wissenschaft zu betreiben. Damit meine ich Wissenschaft als offenes System und nicht als Hilfsmittel, um Ihre schon vorher festgelegten Ergebnisse zu bestätigen.

Ich für meinen Teil bin Stolz, deutscher zu sein, bin Stolz auf die deutsche Kultur, seine intellektuellen Errungenschaften, seine Künstler und Wissenschaftler. Dieses Deutschland geht so lange nicht unter, wie die deutsche Sprache gesprochen wird und das ihr innewohnende Potential nicht nivelliert wird.




Einer
19.11.11 um 14:40
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Kommentar 18

@francois(17): Zu den Weltkriegen fehlt Dir offenbar das geschichtliche Wissen. Da es im Netz für jeden frei zugänglich ist, erspare ich mir dazu Ausführungen. Empfehlen kann ich diese Reportage:

LINK

Rassen sind Entwicklungsstufen und allein dieses Wort legt nahe, dass der Autor wohl nicht von unveränderlich "gegebenen" Rassen und Völkern ausgeht. Wir müssen hier aber im Zusammenhang von Jahrtausenden denken und deshalb angesichts der Kürze eines Menschenlebens Gegebenes zur Kenntnis nehmen und untersuchen. Allein dies geschieht im Text.

Die Intelligenz verschiendener Rassen war noch im vergangenen Jahrhundert ein viel erforschtes Thema und unter Biologen auch kein Tabu. Neger sind in vielerlei Tests zB stets eine sogenannte Standardabweichung weniger intelligent als Europide. Trotzdem stellt sich die Intelligenz als Gauß'sche Verteilungskurve dar und deshalb gibt es natürlich auch Neger, die intelligenter sind als der europide Durschschnitt... und Deinen Nachbarn. Er liegt dann eben innerhalb seiner Rasse sehr weit vorn und etliche Europide sind weniger intelligent als er. Trotzdem bedarf es über die Intelligenz gerade der anatolisch-stämmigen "Neudeutschen" wohl keiner Debatte - die Glocke der zumindest hier heimischen Probanden ist mit der von Negern höchstwahrscheinlich allenfalls deckungsgleich... was auch wieder für die Erblichkeit spricht, denn die Besten hat man nachweislich ja nicht zum Arbeiten nach Mitteleuropa dahin ziehen lassen, eher den Bodensatz. Dessen Nachkommen sind zur übergroßen Mehrheit auch wieder der Bodensatz geworden. Natürlich kann man auch hier mit nachteiligen Milieus, Sprachbarrieren etc. argumentieren - aber warum muss man die Erkenntnisse beiseite reden, wenn sie einem die Lösung aufzeigen? Weil man eine andere Lösung will? Genau das wirfst Du dem Autor vor. Nicht besonders wissenschaftlich. Was sagst Du überhaupt zur Zwillingsforschung? Alles Zufall?

Zum Thema Polen, Ortsnamen etc. wüsste ich nicht, wo ich beginnen soll. Vielleicht liest Du mal Helmut Schröcke - "Indogermanen, Germanen, Slawen", um den Unterschied zwischen Völkern und Rassen zu begreifen. Aus welchen europiden Rassen besteht denn das zB polnische Volk? Und das deutsche? Und dann mach den Vergleich auf mit Arabern und Negern, mit denen sich unser Volk heute durchmischt, verbunden mit besorgniserregend niedrigen deutschen Geburtenzahlen. Wenn das der "Prozess im Flusse" sein soll, dann kannst Du Dir die Hand mit Spengler reichen...

Dein letzter Absatz ist einfach nur köstlich. Ich versuche auch schon seit Jahren, Vogelstimmen perfekt nachzuahmen, aber mit dem Fliegen klappt es noch immer nicht...



francois
21.11.11 um 13:31
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Kommentar 19

:Einer. Zu Ihrem – wir sollten doch beim „Sie“ bleiben – Kommentar:

Biologische Rassen existieren nicht. Sie sollten in diesem Zusammenhang nicht von der überholten sozialdarwinistisch-rassenhygienistischen Literatur des späten 19. und 20. Jahrhunderts ausgehen, denn diese wollten durch ihre Forschungen nicht etwa dem Fortschritt dienende Tatsachen herausfinden, sondern ihre Überlegenheit gegenüber anderen Menschheitssubjekten beweisen. Womit wir wieder beim Problem wären, dass man eine vorher fest gelegte Tatsache (z.B. Weiße sind schlauer als Schwarze, Männer schlauer als Frauen) schon weiß, bevor man sie bewiesen hätte. Fragen Sie doch mal einen seriösen – d.h. Vorurteilsfreien – Wissenschaftler, ob sich eine genetische Identität bestimmter „Völker“ oder „Rassen“ beweisen lässt. Vermutlich würde er/sie antworten, dass Sie sich genetisch nicht signifikant von einem Afrikaner unterscheiden.

Aber das Problem mit den von Ihnen zitierten „Forschern“ reicht tiefer. Sie alle verwechselten „Wirklichkeitsurteile“ und „Werturteile“ (diese Unterscheidung stammt von Émile Durkheim, den ich wärmsten empfehle), d.h. sie haben Fragen nach der objektiven Natur bestimmter Sachverhalte mit den normativen Implikationen vermischt. Das ist nach den Grundregeln moderner Wissenschaft (also schon seit weit vor den von Ihren Sozialdarwinisten formulierten Grundsätzen) unzulässig. Ich empfehle in diesem Zusammenhang Max Weber, übrigens ein genialer Deutscher mit „Wissenschaft als Beruf“. Für Weber war das Politisieren von der Kanzel „Teufelszeug“. Auch was einmal als wissenschaftliche Tatsache galt, ist alsbald überholt. So dachte man vor Benjamin Franklin, Elektrizität sei eine Flüssigkeit. Wissenschaft ist eben ein nie enden wollendes Unternehmen und stellt auch bei maximaler Objektivität keine endgültigen Tatsachen her. Damit Sie meine wissenschaftstheoretischen Begründungen besser verstehen, empfehle ich Ihnen Kuhn, Thomas: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen – ein echter Klassiker.


Ihre normative Implikation ist: der Volksstaat. Deutschland soll eine nach dem „Abstammungsprinzip“ organisierte Gemeinschaft sein. Dabei handelt es sich um eine Illusion, genauer gesagt eine Utopie, die am Ende eines fundamentalistischen Denkgebäudes steht. Bei genauem Hinsehen, trägt Ihr Modell alle Züge einer fundamentalistischen säkularisierten Heilserwartung. Einer idealisierten Urzeit, einem goldenen Zeitalter der Germanen, in dem noch „Ehre“ und „Treue“ etwas zählten folgt eine lange Zeit des Niedergangs, des Krieges, und nun stehen wir vor der letzten Schlacht, bis der so genannte „Volkstod“ eintritt. Das ist eine klare Drei-Stadien Erzählung (Paradies-Vertreibung-jüngstes Gericht), an deren Ende eine nicht zu realisierende Vision der Gesellschaft steht. Darin unterscheiden Sie sich ja genau nicht von islamistischen Fundamentalisten.

Der „Volksstaat“ ist eine Utopie. Er würde bedeuten, dass sich Deutschland nicht mehr politisch organisieren kann, da alle möglichen Deutschen aus der Gemeinschaft des Volkes ausgeschlossen werden müssten. Welche Kriterien Sie aber dafür finden wollten, ist mir schleierhaft. Bis zu welcher Generation wollten Sie biologisch rückwärts zählen, um jemanden als „Volksgenossen“ zu bejahen? Ich habe einen griechischen Urur-Opa. Zähle ich nun nicht mehr dazu? Und was ist mit den NPD Genossen, die polnische Vorfahren haben? Das haben Sie noch nicht beantwortet, schmeißen Sie die auch alle raus?

Der „Volksstaat“ würde politischen Pluralismus und Meinungsfreiheit abschaffen (ich hätte in diesem Staat wohl kaum die Erlaubnis, so zu argumentieren) und damit eine Gesellschaft einfrieren. Das Leben von Gesellschaften, wie das der Individuen, ist aber ein Ausgleich zwischen Veränderung und Bewahrung. Wir sollten den Dialog um die Bewahrung unserer Kultur führen, nicht um die Bewahrung einer fiktiven „Rasse“ oder eines ebenso imaginierten Volkes.

Übrigens – ich beziehe mich nicht auf Spengler, sonder auf Norbert Elias und den Begriff der „Konfiguration“. Siehe ders.: „Über den Prozess der Zivilisation“. Ich schaue mir gerne noch mal den Helmut Schröcke an, wenn Sie mir versprechen, den Elias aufzuschlagen.

Viel Spaß bei der Lektüre!



Einer
22.11.11 um 09:46
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Kommentar 20

@francois(19): Kennen Sie denn die Argumnete und Herleitungen der nach Ihrer Ansicht unwissenschaftlichen Biologen der "Vor-BRD-Zeit"? Haben Sie zB Hans F.K. Günther gelesen? Tun Sie sich den Gefallen und Sie werden sowohl Ihren griechischen Urgroßvater als auch die polnischen / tschechischen / etc. Ahnen von Detuschen in den Zusammenhang einzuordnen wissen. Schröcke kann da auch nur ergänzen (Stichwort: Sind Germanen und Slawen rassisch verschieden?). Ihr (wissenschaftliches) Problem ist, dass Ihnen offenbar der Unterschied zwischen den Begriffen Volk und Rasse nicht klar ist.

Zur genetischen Verwandtschaft zum Neger: Die letzten gemeinsamen Vorfahren hatten Europide und Neger ein paar Jahrhunderttausende früher als Polen, Griechen und Deutsche, die allesamt eine identische Vorstufe im Cromagnon finden, der wiederum in Schwarzafrika keine weiteren Entwicklungsstufen hat. Hier fand eine Trennung statt, nach der sich die Vorstufen verschieden weiterentwickelt haben. Resultat ist beispielsweise der Aufbau des Hirns beim Neger: Hier sind einige Regionen besser als beim Europiden ausgeprägt, andere schlechter, was zu verschiedenen Fähigkeiten führt (hohe Impulsivität, gute Rhythmik gegen schlechtere Weitsicht). Das mag in Ihren Ohren wieder Klischees bedienen, aber jeder Neuobiologe kann Ihnen anhand vorgelegter Hirne in der Pathologie sagen, ob sie von einem Europiden oder einem Neger stammen.

Ihre "Phasen-Theorie" klingt für mich eher befremdlich und nach dem Versuch, Dinge, die Ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passen, in ein "unseriöses" Schema zu pressen. Soweit ich meine Volksgeschichte kenne, liegt das letzte "Hoch" der Deutschen jedenfalls nicht bei den "alten Germanen". Wo ist denn da übrigens die Grenze? Die Christianisierung? Denken Sie daran, dass die Geschichte keine Festpunkte hat, wie Sie ja selbst betont haben.

Die Geschichte der "Menschheit" überhaupt ist eine Geschichte von Kämpfen der Völker, weil in den Völkern dieselben naturhaften Gruppeninteressen leben, wie es sie auch bei Tieren gibt, die vergleichbare Sozialgefüge bilden und bei denen man dies - weil ohne ideologische Scheuklappen - auch nie anzweifeln würde. Kraft unserer überschätzten Intelligenz maßen wir uns an, uns über diese Naturgegebenheiten hinwegsetzen zu können und stempeln die Generationen vor uns zu Dummköpfen oder zumindest zu Ignoranten und Dogmatisten, denen wir keine Wissenschaft zutrauen, ja denen wir heute definieren, was "echte" Wissenschaft ist. Diese Herangehensweise ist nicht wissenschaftlich(er), sondern sie zeugt nur von sehr wenig Respekt vor der Leistung und Leistungsfähigkeit der eigenen Ahnen. Schauen Sie sich an, was Menschen unserer Art in der in Rede stehenden Zeit (19. und 1. Drittel des 20. Jhd.) sonst noch alles geleistet haben! Wo ist dieser Tage der Franz Liszt, der über die Kompositionen seines Namensvetters müde lächelt und etwas Besseres, Weiterentwickeltes vorstellt? Dieter Bohlen ist es sicher nicht. Wo sind Staatsmänner vom Format eines Bismarck? Merkel und Co.? Aber in der Biologie (wo man übrigens von heute auf morgen die bis dato allgemeingültige Existenz von etwa 35 menschlichen Rassen einfach ausklammert und sich darüber ausschweigt, anstatt ein besseres Modell vorzustellen) - da sind wir heute auf einem Höchststand, weil sich alles zum Besseren, Klügeren, Wissenschaftlicheren entwickelt, was Menschen unserer Art anpacken - halt, die gibt es ja Ihrer Meinung nach auch gar nicht, denn jeder, der deutsch lernt und mit Messer und Gabel isst, der erfindet auch bald Computer und Raketen und schreibt der 9. Sinfonie noch einen schöneren Chor, als der fast taube Komponist es vermochte.

Der Volksstaat ist im Übrigen keine Utopie, sondern schon definitorisch der einzig daseinsberechtigte Staat überhaupt - andernfalls soll doch einfach jedes Individuum nach bestem Gewissen und entsprechend seiner materiellen Leistungsfähigkeit Versicherungen abschließen und für Straßen und Wege Gebühren zahlen! Die Währungshoheit kann dann auch an irgendeine Bank gehen und zuletzt muss man sich keine 17 Parlamente leisten, die Richtlinien der EU-Kommissare durchwinken, wenn man sie doch schließlich auch schon in Brüssel mehrsprachig abfassen kann. Schade nur, dass "unsere" Kultur auf diese Weise nicht bewahrt werden kann, aber immer noch besser, als einen utopischen Volksstaat anzustreben, oder?

Ich vermute, Sie kennen dies hier:

Einbürgerung mit schönem Gesang

Genau so stelle ich mir den Erhalt der deutschen Kultur ohne Deutsche vor. Und die kleinen sprachlichen Gebrechen werden auch schon bald niemandem mehr auffallen.



francois
22.11.11 um 15:31
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Kommentar 21

@Einer(20):

Nein, von den Autoren, die Sie nennen, kenne ich keinen einzigen. Der guten historischen Praxis halber will ich Sie mir anschauen.

Nun, wie schon gesagt, kenne ich den Unterschied zwischen „Volk“ und „Rasse“ nicht, weil „Rassen“ nicht existieren. Ihr Verweis auf die 35 angeblich existierenden Rassen ist hinfällig, weil die Bestimmung der individuellen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse rein subjektiven Kriterien folgt. Sie sagen: Schwarze haben anders aussehende Hirne als „Europide“. Von dieser Beobachtung schließen Sie direkt auf die von Ihnen wahrgenommenen Unterschiede in Temperament und Fähigkeiten und deduzieren ein Rassenmerkmal. Der Zusammenhang ist hier völlig willkürlich hergestellt. Ihr Artikel ist ein in groben Zügen gepinseltes Bild, das vor allem belastbare Beweise schuldig bleibt. Auch der von Ihnen zitierte Schröcke kann sich ja nur in groben Verallgemeinerungen ergehen. Mein Tipp, entfliehen Sie doch ein Mal dem Gefängnis einiger weniger mediokrer Autoren und lassen frischen Wind rein.

Wie Sie richtig anmerken, haben wir alle unsere gemeinsamen Vorfahren in Afrika. Das bedeutet, ich kann nicht sagen wie viel, aber zumindest ein Teil dieser Menschen, ihrer Erbanlagen wie anthropologische Bedürfnisse, lebt in uns weiter. Weil wir eine gemeinsame Vergangenheit hatten, haben wir auch eine gemeinsame Gegenwart und schließlich eine gemeinsame Zukunft in der planetarischen Moderne. Wenn diese Erkenntnis ihre Identität angreift, so studieren Sie doch, was die deutsche Identität eigentlich ausmacht. Und bitte diesmal keine leidigen Gene!

Zum Begriff des Volkes: man kann ein Volk rassisch definieren, wie Sie es tun. Ich definiere Volk politisch. Als eine nach dem allgemeinen Willen begründete Gemeinschaft freier Bürger (Ich ahne es schon: Sie werden mit der Dysfunktionalität unserer Demokratie bzw. der „Knechtschaft“ unter der herrschenden Ordnung argumentieren). Eine rassisch begründete Gemeinschaft kann es nicht geben, ohne eine Idealvorstellung von dem, was diese Rasse ausmacht. Über die Exklusion von allen, die diesem Ideal nicht gerecht werden, zerstört sich aber diese Gemeinschaft am Ende selbst, weil das Individuum nicht nach meritokratischen Grundsätzen, sondern nach biologisch scheinbar fest stehenden, unveränderlichen Merkmalen beurteilt werden würde. Überdies führte die Leugnung kultureller Prägung (und das tun Sie mit einer pathologisch anmutenden Obsession mit der Biologie) zur Logik der Horde, der sich kein zivilisierter Mensch verschreiben will. Ich hingegen vertrete das Ideal der nationalen Integration.

Das Modell der säkularisierten Heilserwartung ist kein „Phasenmodell“, es beschreibt typologische Gemeinsamkeiten zwischen christlicher Heilserwartung und modernen totalitären Utopien, wie Sie sie entwerfen. Ich führe auch nicht irgendwelche Gründe an, warum ich Ihnen widersprechen muss, sondern sehr bestimmte.

Die von Ihnen hergestellte Opposition zwischen „Volksstaat“ und entfesseltem Liberalismus greift nicht – schon wieder eine manichäische Denkfigur! „Definitorisch der einzig daseinsberechtigte Staat…“, sagen Sie. Wer berechtigt wen? Und wozu? Darf ich dann mitbestimmen? Sagen Sie doch, wie Sie sich das vorstellen und verweisen Sie nicht auf Ihre Autoren, die das angeblich erklären.

Ich leugne nicht die Biologizität des Menschen, oder des menschlichen Körpers. Aber zur biologischen Evolution ist dem Menschen die kulturelle Evolution eigen. Seine Fähigkeit durch symbolische Kommunikation Sinn zu stiften. Eine anthropologische Konstante der Menschheit sind kriegerische Auseinandersetzungen, leider. Eine andere ist: Migration, genauer gesagt ein Wechselspiel zwischen Sesshaftigkeit und Wanderung.

Ihre Sehnsucht nach autoritären Politikern teile ich nicht, höchstens nach klassischer Musik. Wenn die deutsche Kultur im Augenblick nichts von Weltrang zu bieten hat (wobei dies bestritten werden muss – Autos z.B.), dann müssen wir uns halt anstrengen.



Einer
22.11.11 um 20:55
antworten

Kommentar 22

@francois(21): "Meine" Staatsdefinition greift auf das notwendige Staatselement "Volk" nach Jellinek (1851-1911) zurück und erfasst darunter nach dem Abstammungsprinzip den biologischen Volksbegriff, der auch in der BRD bis zur rot-grünen Neuregelung galt. Wenn Sie grundsätzlich jeden Begriff und jede Definition ablehnen, ist es Ihnen - abseits der Philosophie - leider verwehrt, ernsthaft wissenschaftlich zu argumentieren, es sei denn, Sie wollten sich anmaßen, die Ergebnisse jeder - teilweise über Jahrhunderte fortentwickelter - wissenschaftlichen Disziplin als Ausgangspunkt abzulehnen und an deren Stelle Ihre Intuitivdefinitionen setzen. Auf dieser Grundlage kann man allerdings nur im Debattierclub argumentieren, und dafür fehlt mir (zum Glück) die Zeit.

Nur weil vor ein paar Jahrhunderttausenden eine gemeinsame Entwicklungsvorstufe mit Negern besteht, heißt das nichts. Da aber Menschen meiner Art beispielsweise all das erschaffen haben, was ich an Kultur- und Zivilisationsgut schätze, habe ich auch ein Interesse daran, dass es diese Menschen weiterhin gibt. Hingegen habe ich kein Verständnis für Ansichten, die dieses Erbe aufgeben wollen und sich entwicklungsbiologisch lieber ein paar Entwicklungsstufen zurücksetzen wollen.

Sie sehen diese Gefahr nicht, weil Sie keinen Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Großrassen, Rassen und Völkern und der Entwicklung von Kulturen und Zivilisationen sehen. Insbesondere sehen Sie die vernichtenden Einschnitte nicht, die immer dann auftraten, wenn die biologische Existenz des Volkes durch Vermischung endete - andernfalls würden Sie Volk nicht "politisch" definieren. Ich verweise an dieser Stelle gern auf Alfred Rosenberg und den "Mythus", gehe aber davon aus, dass Sie dieses Werk auch ob der politischen Tendenz des Autors als unwissenschaftlich ablehnen werden.

An Bismarck schätze ich nicht seinen vermeintlich "autoritären" Charakter, sondern die Weitsicht, Handlungsfreude und Konsequenz. Aber sei's drum.

Sofern Ihre Einschätzungen - entgegen denen vieler kluger Menschen unserer Art vieler Generationen - doch zutreffen sollten und unsere Kultur bewahrt und weiterentwickelt wird durch das, was uns erwartet, dann wäre ich hocherfreut. Leider gibt es für dieses Experiment keinen Erfolgsbeweis und im Erprobungsfalle kein Zurück, sodass ich mich lieber auf fremde und eigene Rückschlüsse verlasse, die sich aus Völkern wie (um politisch aktuell zu werden) den Griechen ableiten lassen.

Meinerseits endet diese Debatte hier - ich danke Ihnen herzlich dafür, sich zumindest für ein neues Problemfeld interessiert zu haben! Die Quellen zur vertieften Einsicht liegen Ihnen offen, denn Sie haben ja auch diese Seite gefunden...



S.
07.02.12 um 16:24
antworten

Kommentar 23

Bei allem Respekt, ich finde es großartig, was ihr auf die Beine stellt und eure Aktionen sind an Kreativität kaum zu übertreffen. Ich respektiere jede andere Meinung, doch Anthropologie ist in meinen Augen der grösste Schwachsinn, der damals schon das deutsche Volk auseinanderdividierte.

Wir haben heutzutage nun wirklich andere Probleme, als die Deutschen in ihre einzelnen arischen "Unterrassen" einteilen zu müssen. Wenn wir zum grössten Teil nicht so wie so schon nicht mehr reinrassig sind!

Sowas schreckt ab und mit sowas wird man in Zukunft nicht wachsen!



Jan
21.04.12 um 12:23
antworten

Kommentar 24

Ein schöner Artikel!

Einen akademischen Blumentopf gewinnen wir damit aber wohl nicht, da die Belege aus den 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts stammen.



Weltfreund
23.04.12 um 14:24
antworten

Kommentar 25

@Jan(24): Schau mal hier, da sind die Belege aktueller, ohne dass sich die Aussage dadurch ändert.

Sehr zu empfehlen: Das aktuelle Buch von Andreas Vonderach "Sozialbiologie". Zu bestellen hier!



Konrad
29.05.12 um 14:02
antworten

Kommentar 26

@ Francois(17):
Ganz ohne Frage gibt es verschiedene Rassen und Völker mit jeweils spezifischen Eigenschaften. Niemand wird bestreiten, dass z.B. Massai eine dunkle Haut haben und meist eine hohe Körpergröße aufweisen. Dies sind Eigenschaften, die eine genetische Anpassung an den Lebensraum dieses Volkes darstellen. Die dunkle Haut schützt vor Verbrennungen durch die starke Sonneneinstrahlung in Afrika, die Körpergröße erlaubt einen besseren Überblick in einer mit hohen Gräsern bewachsenen Steppe.

Das Volk der Pygmäen bewohnt hingegen Urwaldgebiete, warum sich als Anpassung bei diesem eine sehr geringe Körpergröße durchgesetzt hat. Diese ist in dichten Wäldern ein Vorteil im Überlebenskampf. Da sich also ganz offenbar bei unterschiedlichen Völkern spezielle, genetisch bedingte, körperliche Besonderheiten herausgebildet haben (die Liste ließe sich lange fortsetzen), gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, dass Unterschiede zwischen den Völkern und Rassen auch im geistigen Bereich bestehen.

Eine Population von Lebewesen wird beispielsweise nur dann besondere geistige Fähigkeiten herausbilden und genetisch verfestigen, wenn diese in der bewohnten Umwelt und für die speziellen Lebensumstände von Nutzen sind. Das menschliche Hirn reagiert sehr schnell sogar physisch auf die an es gestellten Anforderungen. Bei Londerner Taxifahrern und bei Musikern wurden Untersuchungen durchgeführt, die klar ergeben haben, dass bei diesen bestimmte Hirnareale deutlich vergrößert sind. Würden sich die besonderen Anforderungen, die das Taxifahren und Musizieren stellen, bei den Nachfahren der Taxifahrer und Musiker fortsetzen und ihnen Vorteile bei der Vermehrung bieten, würde diese Veränderung des Gehirns bald auch genetisch eine Grundlage bekommen.

Auf Südseeinseln, die einen äußerst günstigen Lebensraum für Menschen darstellen, braucht die Bevölkerung keine großen geistigen Fertigkeiten, um an Nahrung zu gelangen, sich vor ungünstiger Witterung zu schützen oder Feinden zu entgehen, also um zu überleben und sich zu vermehren. Über einen langen Zeitraum und viele Generationen gesehen führt dies zu einer Verarmung im intellektuellen Bereich, auch über eine genetische Anpassung.
Das menschliche Hirn verbraucht einen sehr großen Teil der dem Körper zugeführten Energie. Daher sorgt die Natur dafür, dass es jeweils nur die Größe und den Leistungsumfang hat, die für die Population und deren jeweilige umweltbedingte Anforderungen notwendig sind.

Um es ganz einfach zu formulieren: Eine Südseeinsel kann mehr Menschen mit einem etwas kleineren Gehirn ernähren, als mit einem großen. Solange sich die Bedingungen auf diesen Inseln nicht ändern, bietet daher ein kleineres Hirn der Population auch dann Vorteile, wenn dies mit einer Verminderung der geistigen Fähigkeiten einher geht.

Deutschland stellt für Menschen seit jeher keinen einfachen Lebensraum dar.
Bereits in der Steinzeit wurde hier der Bevölkerung sowohl körperlich, wie auch geistig, eine hohe Leistungsfähigkeit abverlangt. Das Klima war nicht wirklich günstig, teils durch die sog. "kleinen Eiszeiten" sogar ausgesprochen schwierig für ein Überleben der menschlichen Bevölkerung. Im Bereich des heutigen Deutschland herrschten bezüglich Flora und Fauna für Menschen nie Bedingungen, unter denen "die gebratenen Tauben von selber in den Mund flogen".
Später, in historischen Zeiten, tauchten zusätzlich andere Probleme auf, die von der Bevölkerung nicht leicht zu lösen waren. Das Gebiet von Deutschland verfügt nicht über einen großen Vorrat an leicht abzubauenden Bodenschätzen. Im Gegensatz zu, beispielweise mediteranen Lebensräumen, bringt die Landwirtschaft größere Schwierigkeiten mit sich und hat einen geringeren Ertrag. Zudem ist das Gebiet im Bereich des jetzigen Deutschland - schon aufgrund seiner geografischen Lage - immer wieder Angriffen von Feinden ausgesetzt, so dass die Bewohner dieses Gebietes erhebliche geistige und körperliche Fertigkeiten zur Abwehr der Angriffe entwickeln und einsetzen mussten, um als Volk und Rasse bis in die heutige Zeit zu überleben.

Unter den hier nur grob umrissenen, schwierigen, Voraussetzungen überlebt eine Bevölkerung nur dann, wenn sie im Durchschnitt herausragende körperliche und geistige Leistungen erbringt. Es liegt auf der Hand, dass so in mehreren tausend Jahren eine genetische Selektion stattgefunden hat, die in besonderem Maße körperlich gut angepasste und geistig sehr leistungsfähige Individuen übrig gelassen hat. Diese bilden jetzt den Grundstock des deutschen Volkes und stellen zweifellos eine eigene Rasse dar.



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