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Preise/Lieferbarkeit
Catweasel
Floppy-Alleskönner für viele Computertypen

Catweasel ist ein universeller Floppy-disk controller, der mit handelsüblichen PC-Diskettenlaufwerken arbeitet. Dabei kann der Catweasel nahezu jedes Diskettenformat verarbeiten, für das Sie ein Laufwerk finden. üblicherweise sind das 3,5 Zoll und 5,25 Zoll Laufwerke. Die Landläufige Meinung über PC-Laufwerke ist, dass diese auch nur PC-Disketten verarbeiten können. Der Catweasel zeigt seit seiner Einführung im Jahr 1996, dass dies nicht so ist: Selbst die ungewöhnlichsten Formate werden mittlerweile vom Catweasel unterstützt.

Catweasel - die erste Generation
Als 1995 die ersten Emulatoren für Amiga und C64 auftauchten, gab es kaum Möglichkeiten, die Daten der alten Systeme auf aktuelle PCs zu übertragen. Grund genug für uns, eine ISA-Karte zu entwickeln, die dieses Problem angeht. Im Frühjahr 1996 ging der Catweasel ISA zum ersten Mal in den Verkauf - der Beginn eines der erfolgreichsten Produkte aus unserem Hause. Der Catweasel ISA wurde im Jahr 2000 überarbeitet.

catweasel_pic1 catweasel_pic2
Catweasel ISA 1996 Catweasel ISA Y2K Edition


Der erste Catweasel erschien etwa zu der Zeit, als der Apple keine Unterstützung mehr für die alten Mac-800K-Disketten bot. Scheinbar war allgemeiner Konsens, dass die Diskettenlaufwerke für dieses Format nicht mehr verfügbar waren. Als wir begonnen haben zu bewerben, dass selbst Mac 800K-Disketten mit dem Catweasel und herkömmlichen Laufwerken gelesen und geschrieben werden können, wurden wir von vielen Stellen aufgefordert, diese Information nicht weiter zu verbreiten, da jetzt nicht die Zeit für Aprilscherze sei. Irgendwann haben diese Leute aber auch verstanden, dass wir ein ernsthaftes Produkt anbieten.

Kurze Zeit nach Einführung des Catweasel ISA häuften sich die Anfragen bei uns, wann der Controller für den Amiga verfügbar sei. Erst ein Händler musste uns darauf aufmerksam machen, dass der Controller auch für den Amiga Sinn macht, speziell wenn es um HD-Disketten geht: Hier verwendet der Amiga nämlich teure Spezial- Laufwerke, die der Catweasel nicht benötigt. In der Praxis zeigte sich zusätzlich, dass die Geschwindigkeit, mit der auf HD-Disketten zugegriffen werden konnte, deutlich über den "nativen" HD-Laufwerken für den Amiga lag. Im Herbst 1996 kamen zwei Versionen jeweils speziell für den A1200 und den A4000 auf den Markt:

Catweasel MK1 für A1200 Catweasel MK1 für A4000
Catweasel MK1 für A1200 Catweasel MK1 für A4000
disk Catweasel Installationsdiskette
Multidisc multidisk.device V3.65



Im A1200 gab es oft das Problem, dass Kunden den IDE-Port mit einem 4-fach IDE-Adapter nutzten. Mit einem solchen Setup war der Catweasel nicht kompatibel. Um einen Konflikt mit IDE-Geräten zu vermeiden, entwickelten wir die erste Hardware für den so genannten Uhrenport des A1200. Damit war die Kompatibilität mit einer sehr populären Konfiguration hergestellt:

Catweasel MK1 clockport adapter Catweasel MK1 mounted on clockport adapter
MK1 Clockport Adapter MK1 auf Clockport Adapter


Catweasel - die zweite Generation
Im Herbst 1997 haben wir die zweite Generation des Catweasel vorgestellt: Der Catweasel MK2 vereinte die Versionen für A1200 und A4000 und konnte wahlweise an den IDE-Port oder den Uhrenport angeschlossen werden. Neben den Anschlussmöglichkeiten haben sich auch die inneren Werte verbessert: Besonders die höhere Geschwindigkeit hat dem Controller zu großem Erfolg verholfen. Im Jahr 2006 haben wir zum 10-jährigen Jubiläum des Catweasel genau diese Version noch einmal aufgelegt (Bild rechts).


MK2 1997 MK2 Aniversary
MK2 1997 MK2 Aniversary


Als subventioniertes Zubehör für den Catweasel haben wir zwischen 1997 und 1999 den Adapter "Kylwalda" angeboten. Dieser Adapter erlaubte es, ein einziges Diskettenlaufwerk mit zwei Floppy-Controllern anzusteuern. Man kann weder im Amiga, noch im PC von einem Diskettenlaufwerk booten, das am Catweasel angeschlossen ist. Die einzige Alternative war ein zweites Diskettenlaufwerk, für das es jedoch nicht in jedem Gehäuse Platz gab. Mit Kylwalda konnte ein Diskettenlaufwerk zwischen dem Onboard-Controller und dem Catweasel hin- und her gereicht werden. Während der Catweasel das Laufwerk bedient, erscheint es für den Onboard-Controller so, als wäre die Diskette entnommen worden.


Kylwalda Floppy adapter
Kylwalda Floppy adapter

Catweasel Z-II
Für die "Bigbox"-Amigas (A2000, A3000, A4000 und Tower-Versionen) wurde der Catweasel immer zusammen mit dem Buddha auf einer Platine verkauft. Erstmals im April 1997 wurde der Catweasel Z-II verkauft: Ein vergrößerter Buddha mit drei anstatt zwei IDE-Ports, sowie dem Catweasel Floppy controller auf einer Karte.

Catweasel Z-II 1997
Catweasel Z-II 1997

Wir wurden von der hohen Nachfrage überrascht und mussten im Herbst 1997 eine Zwischenversion des Controllers auflegen, um die Nachfrage für das Weihnachtsgeschäft bedienen zu können. Bei dieser Version handelt es sich um eine Buddha-Trägerplatine mit aufgestecktem Catweasel MK2.

Catweasel Z-II MK2
Catweasel Z-II MK2


Schon 1998 war die nächste Version des Catweasel Z-II auf dem Markt: Die so genannte "S-Class" Karte vereinte die aktuellste Version des Catweasel (MK2), sowie die gerade frisch erschienene "flash"-Version des Buddha. Diese Version wurde bis 2005 in großen Stückzahlen verkauft.

Catweasel Z-II S-Class
Catweasel Z-II S-Class


Catweasel MK3 PCI/FlipperDie dritte Generation des Catweasel Controllers erschien im Dezember 2002. Zu dieser Zeit tobte ein Kampf der Amiga-Nachfolger, der Kunden verunsicherte. Da nicht klar war, welches Bussystem ein zukünftiger Amiga haben würde, haben wir uns mit dem Catweasel MK3 etwas Besonderes ausgedacht: Die so genannte "Flipper" Karte. Der englische, umgangssprachliche Begriff "flip" bedeutet im Deutschen "wenden", und genau das konnte man mit dem Catweasel MK3 machen: Auf der einen Seite eine Amiga-Zorro-Karte, auf der anderen Seite eine PCI-Karte, die nicht nur in handelsüblichen PCs, sondern auch in Amiga-Nachfolgern funktionierte. Erstmals war keine IDE-Funktionalität mehr auf dem Catweasel zu finden - dafür jedoch umfangreiche Neuerungen, die sich speziell an Benutzer von Emulatoren und an Liebhaber alter Hardware richten: Der Catweasel MK3 erlaubt den Anschluss einer Amiga-Tastatur, zweier Retro-Joysticks und den Einsatz eines SID-Soundchips aus dem C64.
Der Catweasel MK3 wurde bis zum 2. Quartal 2004 verkauft.

Catweasel MK3 PCI/Flipper
Catweasel MK3 PCI/Flipper
Software


Catweasel MK4

Obwohl wir bereits im Sommer 2004 auf einer Messe den Prototypen des Catweasel MK4 zeigen konnten, wurde die Serienkarte erst im Februar 2005 ausgeliefert. Nicht die umfangreichen Neuerungen, sondern ein neuer Produktionsprozess war der Grund: Wir haben bereits Ende 2004 Erfahrungen mit bleifreien Prozessen gesammelt - 18 Monate bevor diese gesetzlich vorgeschrieben waren. Individual Computers gehört damit zu den Pionieren der RoHS-konformen Produktion in Deutschland.

MK4
Catweasel MK4


Der Catweasel MK4 hat das Flipper-Interface nicht fortgeführt - es war ein reiner PCI-Controller. Jede einzelne der vier Funktionen Floppy, Joystick, Tastatur und Sound wurden umfangreich verbessert. Zusätzlich wurde Kylwalda (siehe oben) auf dem Controller integriert. Der Catweasel MK4 wurde bis zum Sommer 2008 verkauft und im Oktober 2008 durch den bis heute aktuellen Catweasel MK4plus ersetzt.


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