Obama fordert Sudan und Südsudan zur Zurückhaltung auf

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Obama

Nach den schweren Kämpfen im Grenzgebiet zwischen dem Sudan und dem Südsudan hat US-Präsident Barack Obama Zurückhaltung gefordert. In einem Gespräch mit dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir habe Obama seine "Beunruhigung" angesichts der Gewalt geäußert, teilte das Weiße Haus mit. "Einseitige Aktionen" müssten vermieden werden und Kiir müsse sicherstellen, dass die südsudanesischen Truppen "maximale Zurückhaltung" an der Grenze walten ließen.

Der US-Präsident forderte beide Staaten nach Angaben aus Washington zudem auf, in einem Abkommen ihren Streit über die Ölproduktion in den Ländern beizulegen. Am vergangenen Montag und Dienstag hatte es im Grenzgebiet schwere Kämpfe gegeben. Der Sudan bombardierte nach Angaben des Südsudans Ziele in der Grenzregion; der Sudan wiederum erklärte, auf einen Angriff des Südens auf ein Ölfeld reagiert zu haben, das sich auf sudanesischem Territorium befinde.

Das Verhältnis zwischen beiden Staaten ist seit der Unabhängigkeit des Südsudan im Juli 2011 sehr angespannt. Südsudan liegt seitdem mit Khartum unter anderem wegen der Verteilung der Öleinnahmen im Streit. Am Montag trafen sich erstmals seit den jüngsten schweren Kämpfen die Verteidigungsminister beider Länder in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, um über Auswege aus der angespannten Lage zu beraten.

(AFP)

03.04.2012 08:18 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Politik