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Presseinformation

Zweiter Realisierungsabschnitt zur Modernisierung des Eisenbahnknoten Roßlau/Dessau beginnt

Inbetriebnahme elektronischer Stellwerkstechnik in Güterglück und Medewitz • Neubau Personentunnel in Zerbst und Wolfen

(Leipzig, 27. April 2012) Im Eisenbahnknoten Roßlau/Dessau setzt die Deutsche Bahn jetzt die Bauarbeiten in einem zweiten Bauabschnitt fort. Das Gesamtinvestitionsvolumen aller Bauvorhaben im zweiten Realisierungsabschnitt beträgt rund 200 Millionen Euro. Dazu zählen die Modernisierungsarbeiten in und um Roßlau, Zerbst, Jeber-Bergfrieden, Coswig, Wittenberg-Piesteritz und Wittenberg-West, die gesamthaft bis 2017 abgeschlossen sein werden.

Von April 2012 bis zum zweiten Halbjahr 2013 stehen zunächst die Errichtung und Inbetriebnahme der elektronischen Stellwerkstechnik in Medewitz und Güterglück im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur in und um Zerbst, Rodleben, Jeber-Bergfrieden, der Neubau von zehn Weichen und zwei Weichenheizstationen für die künftigen, elektrisch zu beheizenden Weichenanlagen sowie der Neubau der Eisenbahnüberführung über die L 120 bei Mühlstedt. Gleichzeitig wird die bauliche Voraussetzung für den Neubau von acht Bahnübergangsanlagen geschaffen.

An den Verkehrsstationen Zerbst, Rodleben und Jeber-Bergfrieden erneuert die Deutsche Bahn die Personenverkehrsanlagen und baut in Zerbst einen neuen Personentunnel. Die Stationen werden darüber hinaus mit neuen Bahnsteigen, Beleuchtungsanlagen, Wartehäuschen und Wegeleitsystemen ausgestattet. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Anforderungen von mobilitätseingeschränkten Reisenden gelegt. Im Streckenabschnitt Neeken‒ Rodleben wird wieder ein zweites Streckengleis errichtet.

In diesem Zusammenhang wird derzeit auch die Eisenbahninfrastruktur der Verkehrsstation Wolfen weiter modernisiert und eine Weichenverbindung in Bitterfeld neu gebaut. Im Bahnhof Wolfen errichtet die DB darüber hinaus einen neuen Personentunnel mit zwei Aufzügen. Die Bauarbeiten in Wolfen werden voraussichtlich im 2. Halbjahr 2012 beendet sein.

Im ersten Bauabschnitt zum „Umbau des Eisenbahnknoten Roßlau/Dessau“ realisierte die Deutsche Bahn in den Jahren 2009 bis 2011 bereits den neuen Brückenzug über die Mulde zwischen Roßlau und Dessau sowie die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur im Streckenabschnitt Dessau‒Bitterfeld und das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Dessau. Mehr als 32 Millionen Euro wurden allein in die moderne Leit- und Sicherungstechnik investiert, mit der alle Weichen, Signale und Bahnübergänge auf den Strecken Dessau‒Bitterfeld und Roßlau‒Dessau von einem Fahrdienstleiter in der Betriebszentrale gesteuert und überwacht werden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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