Rentenkongress der CSU

Mütterrente ist notwendig

Horst Seehofer vor CSU Logo
 
CSU, Vorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer will eine bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente insbesondere bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind.

Die Mütterrente wird ein Schwerpunkt beim Rentenkongress der CSU am Samstag in Nürnberg sein. Die CSU will eine bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente insbesondere bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Damit sollen alle Mütter bei der Rente gleichgestellt werden. "Wir lassen Niemanden zurück. Die Mütterrente ist gerechtfertigt und notwendig", betonte CSU-Vorsitzender, Ministerpräsident Horst Seehofer.

Mütter dürfen finanziell nicht doppelt gestraft werden

Für die CSU soll die Rente ein Spiegel der gesamten Lebensleistung sein. Zur Lebensleistung vieler Millionen Frauen in Deutschland gehört, dass sie Kinder großgezogen haben. Derzeit ist diese Leistung in der Rente zu gering bewertet. Seehofer: "Diejenigen Frauen, die vor 1992 die Beitragszahler von heute in die Welt gesetzt und großgezogen haben, dürfen finanziell nicht doppelt bestraft werden. Sie haben in vielen Fällen aufs Geldverdienen verzichtet und ihre Berufstätigkeit unterbrochen oder ganz aufgegeben, und sie haben deswegen im Alter auch noch eine niedrige Rente."

Gerechtigkeitslücke muss geschlossen werden

Deshalb hat es für die CSU "ganz klar Priorität", die Bewertung der Kindererziehung im Generationenverlauf anzugleichen. Für vor 1992 geborene Kinder bekommen Mütter bislang nur ein Kindererziehungsjahr in der Rente, während für 1992 oder später geborene Kinder drei Kindererziehungsjahre gutgeschrieben werden. Die CSU will nach und nach erreichen, dass für zukünftige Rentnerinnen unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder drei Kindererziehungsjahre pro Kind angerechnet werden. Diese Gerechtigkeitslücke muss geschlossen werden, fordert Seehofer.