Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Hanf-Infostand auf dem Entheovision Kongress in Berlin

Veröffentlicht am 23. Mai 2013 von tribble

Entheovision Kongress LogoDer Entheovision Kongress findet dieses Wochenende im Botanischen Garten Berlin statt und wir sind mit einem Hanf-Infostand dabei. Komm vorbei, informiere dich über die aktuellen Geschehenisse rund um Cannabis:

Die Kongresse der Reihe “Entheovision” befassen sich seit 2003 mit allen Themen rund um bewusstseinsverändernde Pflanzen und Substanzen. Dazu gehören Betrachtungen zu Ethnobotanik, Psychologie, Kunst, Spiritualität, Politik, Medizin und zu pharmakologischen Aspekten. Die Entheovision ist aus der Fachzeitschrift “Entheogene Blätter” hervorgegangen, 2013 feiert die Kongressreihe ihr zehnjähriges Bestehen.

Der Kongress richtet sich an alle Personen, die sich privat oder beruflich mit dem weiten Themenfeld der bewusstseinsverändernden Pflanzen und Substanzen befassen, seien sie nun interessierte Laien, experimentierfreudige Psychonauten, Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, Personal von Drogenberatungsstellen oder Menschen, die sich in der Drogenpolitik engagieren.

Wir möchten ausdrücklich auch Ärzte, Psychologen und anderes medizinisches Personal ansprechen. Dem tragen wir durch den Umstand Rechnung, dass für einige Vorträge Weiterbildungspunkte beantragt sind.

Das Niveau der Vorträge richtet sich nach dem Spektrum unseres Publikums, so dass sowohl Laien als auch Wissenschaftler ihren Gewinn davon haben. Bei allen Referaten besteht die Möglichkeit, im Anschluss in einer Fragerunde das Verständnis zu vertiefen.

Neben den klassische Vorträgen bieten andere Formate wie Podiumsdiskussionen, Workshops und Performances kreative Abwechslung. Infostände, Ausstellungen und Shops sorgen für Anregungen abseits der Vorträge. Der bereits mehrfach von der Entheovision genutzte Veranstaltungsort im Botanischen Garten bietet ein Ambiente, das auch zwanglose Begegnungen am Rande des offiziellen Programms ermöglicht. Am Samstagabend gibt es eine Party.

Um ein möglichst vielschichtiges Publikum anzusprechen, haben wir den Eintrittspreis sehr moderat kalkuliert (60,- Euro VVK für beide Tage). Dies ist nur möglich weil wir ehrenamtlich und nicht gewinnorientiert arbeiten.

Der Große Gatsby – ein moderner Film über einen Drogendealer

Veröffentlicht am 17. Mai 2013 von tribble

Wir berichteten schon vor einiger Zeit über die Dreharbeiten zum “Der Große Gatsby”. Dieser Film ist seit heute in den Kinos:

Energiespeicherndes Nanomaterial aus Hanf erfunden

Veröffentlicht am 16. Mai 2013 von tribble

Die Chemical&Engineering Newsseite meldet, dass Forscher der Universität Alberta herausgefunden haben, wie landwirtschaftliche Nebenprodukte in graphenähnliche Nanomaterialien – in diesem Fall Hanf – umgearbeitet werden können um in Energiespeicherelektronik genutzt zu werden. In der Diskussion ist Graphen als Werkstoff für Batterien, Solarzellen, Elektroden und vielen anderen elektronischen Geräten. Allerdings ist Graphen noch immer sehr teuer in der Herstellung. Hanf ist eine kostengünstige Alternative.

Die beste Eigenschaft an dem Gerät, so der beteiligte Forscher David Mitlin gegenüber C&E, ist die maximale Energiedichte, eine Schätzung, wieviel Energie eine Masse des Materials produzieren kann. Bei 60 Grad Celsius kann das Hanf-Material 49 kW/kg ausstossen; aktiviertes Carbon, welches in kommerziell erhältlichen Elektroden verbaut wird liefert 17 kW/kg bei dieser Temperatur.

Quelle: C&E: Energy-Storing Nanomaterial Made From Hemp

Studie: Zufällige Drogentests an Schulen steigern die Nutzung “harter Drogen”

Veröffentlicht am 15. Mai 2013 von tribble

Eine neu veröffentlichte Studie der des Instituts für Sozialforschung der Universität von Michigan hat herausgefunden, dass zufällige Drogentests an Schulen – immerhin ein Problem von 28% der US-Amerikanischen Schüler und Schülerinnen – die Nutzung von sogenannten “harten Drogen” in der Altergruppe 11 bis 18 steigere. Die Studie fand heraus, dass die Tests den Cannabiskonsum einschränken, aber dies darauf zurückzuführen sei, dass die Schüler schnell lernen, dass die Abbauprodukte von THC, dem Wirkstoff in den Cannabisblüten über Tage im Körper nachweisbar sind. Diese fettlöslichen Stoffe können bei Dauerkonsumenten teilweise über Wochen hinweg Nachweisbar sein. Die meisten Stoffe in der sogenannten Gruppe der “harten Drogen” sind nach zwei Tagen nicht mehr Nachweisbar.

Die Studie nutzte Daten, welche über 14 Jahre von 1998 to 2011 zusammengesetellt worden. Es nahmen 89575 Schüler in 883 Mittelstufen, sowie 157400 Schüler der Oberstufen teil.

Dies ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Drogentests ein fehlgeschlagenes Politikexperiment ist – von der grundsätzliche Frage nach der Vereinbarkeit mit den Grundrechten ganz zu schweigen. Cannabiskonsum ist sehr viel sicherer als der Konsum von “harten Drogen”, zu denen die Schüler und Studenten durch die Politik getrieben werden. Zu den “harten Drogen” fallen dabei Substanzen wie Heroin, Kokain und Alkohol.

“Ich denke, die Schulleitungen sollten begreifen, dass Drogentests keine einfache Verbindung im Zusammenhang mit dem Drogenkonsums der Schüler ist.” so Yvonne Terry-McElrath, Forscherin am Sozialforschungsinstitut der Universität von Michigan und Mitautorin an der Studie.

Sie führt im Gespräch mit TES, einem Webportal und Magazin für Lehrangestellte, weiter aus: “Es ist [damit] klar, dass die dafür angepriesenen Drogentests keine Lösung für eine Präventionsmaßnahme sind.”

Quelle: The Joint Blog

“Harte Drogen” habe ich in Anführungszeichen gesetzt, da es ein Sammelbegriff ist, welcher in den 1980er Jahren stand der Forschung war, dies im Jahre 2013 allerdings nicht mehr. Dieser Begriff wurde in der Originalveröffentlichung im Joint Blog genutzt.

Web.de Drogeninfo mit tötlichen Folgen?

Veröffentlicht am 13. Mai 2013 von tribble

Ich bin über Facebook auf einen Artikel bei dem Web.de Portal gestossen, der über Drogen informieren soll. Dieser zeichnet sich allerdings durch unsaubere Recherche und potenziell tödlichen Warnungen aus. Deswegen habe ich eine eMail an Web.de verfasst:

Werte Damen und Herren,

ich schreibe Sie an wegen dem Artikel von WEB.DE Redaktionsmitglied Anja Bloch vom 3.4.2013, Seite

http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/17300090-drogen-haut-verraet-sucht.html#.A1000145

Anscheinend geht es in dem Artikel im den Injektionskonsum von diversen Drogen. Allerdings scheint dieser Artikel weder sauber recherchiert zu sein, noch ist er insgesamt ernst zu nehmen.

Ich würde gerne eine Stellungnahme bekommen, die ich dann auf meinem Blog als Antwort auf diese eMail veröffentlichen werden.

1) In dem Artikel wird Methamphetamin und Crystal Meth getrennt. Das ist völliger Unfug, denn Crystal Meth ist der Strassename von Methamphetamin.

Was ist das für eine Recherche?

2) “Cannabis:Die regelmäßige Einnahme von diesem Rauschmittel kann eine Cannabis-Arteriitis auslösen. Das bedeutet, dass sich Verschlusskrankheiten bilden und einige Körperteile nicht mehr genug Blut erhalten und absterben. Hiervon sind vor allem die Beine betroffen. Weitere Zeichen für Cannabismissbrauch können Hautirritationen wie Geschwüre sein. ”

Cannabis wird nicht injiziert. Diese Konsumform kommt dabei nicht vor. Können Sie eine Quelle nennen, oder ist dies Erfunden?

3) Ecstasy wird auch nicht injiziert. Ecstasy ist die Darreichungsform von -ursprüglich- MDMA in Pillenform. Pillen auflösen und injizieren kann schwerwiegende Gefässerkrankungen bis zum Tod zur Folge haben.

Insgesamt wirft der Artikel mit Fachworten um sich, um eine Professionalität darzustellen, die nicht vorhanden ist.

Durch falsch auslegbare Aussagen, die in die Richtung gehen wie Ecstasy könne man injizieren, können bei naiven, insbesondere jungen Lesern, die das dann ausprobieren, fatale Folgen haben. Bitte denken Sie daran: Solche Artikel können auch neugierig machen. Sind Sie sich dieser Verantwortung bewusst?

mfg,

Abgeordnetenwatch: Waffen von H&K in Krisengebiete – wann wird das gestoppt?

Veröffentlicht am 7. Mai 2013 von tribble

Der Spiegel vermeldet, dass nun erhärtete Fakten vorlägen, dass Heckler&Koch Mitarbeiter Waffengeschäfte in aufstandsgefährdeten Gebieten in Mexiko getätigt haben. Angeblich sollen diese zwei Mitarbeiter alleine gehandelt haben, “unbemerkt von den anderen”. Die Staatsanwaltschaft ermittelt allerdings gegen mehr Personen.

Dazu frage ich auf Abgeordnetenwatch unsere Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans, die schon zu beginn der Ermittlungen kalt auf einen Bundestagsbericht verwies und keine eigene Meinung vorbrachte, wenn denn die Kontrollinstanzen versagen, sie endlich einen “weitestgehenden” Stopp von solchen Lieferungen einsteht.

Update: Es gab eine Antwort. Sie ist hier weiter unten vermerkt:

Text der Anfrage

Werte Abgeordnete Dyckmans,

Am 2.3.2012 antworteten Sie zum Thema Heckler&Koch leider nicht mit einer eigenen Meinung als Abgeordnete, sondern nur mit einer Stellungnahme der Bundesregierung.

Seit dem sind die Ermittlungen fortgeschritten.

Laut Spiegel-Artikel (siehe bit.ly ) wurde illegaler Handel mit Waffen in Kriesengebiete wie Mexiko zugegeben, ausserdem waren angeblich nur wenige Mitarbeiter ohne Wissen der anderen bei Heckler&Koch für die illegalen Geschäfte über 2 Jahre lang tätig.

Ich möchte Sie gerne Fragen, wie kann denn das sein, das über einen so langen Zeitraum keine Kontrollen erfolgen, offensichtlich ja auch keine Exportkontrolle bzw. Überprüfung stattfand? Ist das nicht ein Versagen der Kontrollinstanzen?

Wieviele Waffen, wieviele Menschenleben benötigt es noch, bis auch Sie die Auflösung solcher gewissenlosen Waffenfirmen fordern und den Rückzug der Bundesregierung aus dem sog. Krieg gegen Drogen?

mit freundlichen Grüßen,

Die Antwort

Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre erneute Anfrage. Ich kann mich nur wiederholen:

Wie ich Ihnen schon in meiner Antwort vom 2. März 2012 mitgeteilt habe, äußere ich mich nicht zu laufenden Verfahren. Wie in dem von Ihnen zitierten Artikel von Spiegel Online erwähnt, dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Firma Heckler & Koch wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Außenwirtschafts- und das Kriegswaffenkontrollgesetz und der Bestechung von Amtsträgern und Auftraggebern in Mexiko immer noch an.

Auch zu einem von Ihnen unterstellten Versagen der Kontrollinstanzen äußere ich mich nicht.

Ich bitte Sie um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

So ist dass, wenn man keine eigene Meinung hat und H&K die FDP bezahlte. Wir können Sie ja nochmal nach der Wahl fragen, wenn sie höchstwahrscheinlich keine Bundestagsabgeordnete mehr ist.

USA: Krieg gegen Marihuana geht weiter: Förderalbehörden wollen Abgabestellen schliessen

Veröffentlicht am 7. Mai 2013 von tribble

Seattle, USA: Die Drogenverfolgungsbehörde DEA hat 11 bundesstaatlich lizensierten Abgabestellen einen erschreckenden Brief überstellt. Sie sollen innerhalb von 30 Tagen schliessen oder sich der Beschlagnahme gegenübersehen.

Trotz der Initiative 502, welche Marihuana für alle Erwachsene über 21 im Bundesstaat Washington legalisierte und der die Wähler von Washington zustimmten, und dem schon 1998 zugestimmten Vorhaben 692, welches medizinisches Marihuana im Bundesstaat legalisierte, haben jetzt 11 Abgabestellen Briefe von der Drogenverfolgungsbehörde DEA erhalten. Der Verkauf von Marihuana sei illegal unter Föderalgesetzen und sie müssten innerhalb 30 Tagen schliessen. Ansonsten könnte ihr Eigentum beschlagnahmt werden.

“Die Bürger in Washington haben gesprochen”, so Kari Boiter vom Washingtoner Chapter der Americans für einen sicheren Zugang. “Eine Mehrheit der Wähler sagen dass Cannabis kein Verbrechen sei, insbesondere für kranke Personen. Dennoch sind die Förderalbehörden weiterhin hinter Patienten und ihren Fürsorgern hinterher mit Strafen. Soll soe die I-502 Industrie behandelt werden?”

Die bundesstaatliche Kontrollbehörde für Alkoholika arbeitet zur Zeit an einen Plan zur Besteuerung und Regulierung von Marihuana. Die Pläne umfassen lizensierte Produzenten, Verarbeiter und Verteilungszentren.

Es ist unklar, warum die 11 Abgabestellen herausgepickt worden sind. Einige Besitzer der angeschriebenen Abgabestellen gaben an, dass sie völlig innerhalb der lokalen und bundesstaatlichen Regeln arbeiten.

“Diese Kollektive haben intensiv mit den Stadt und dem Bundesstaat zusammengearbeitet um Arbeiten zu können”, so Rachel Kurtz, die Anwältin, welche die Abgabestellen vertritt. “Der Brief der DEA macht keinen Unterschied zwischen legitimen Geschäften und jenen, die keine Anstrengungen unternehmen um bundesstaatliche und lokale Gesetze zu befolgen.”

“Ich würde es sehr gut finden, wenn die DEA herkommt und einen Blick reinwirft” so Douglas Gerdes, Besitzer von “The Only Natural”, der den Brief am letzten Dienstag erhielt. “Ich habe nichts falsches getan.”

Die Sprecherin der Seattler DEA, Jodie Underwood, sagte zu den Briefen, dass sie identisch seien mit den anderen Briefen im letzten Sommer, in denen es um härtere Strafen gehe für Drogenstraftaten innerhalb von 1000 Fuss bis zu einer Schule, einen Park, oder einen anderen “sensiblen Ort”.

Underwood fügte hinzu, dass der Brief “nicht mit den Gesetzen in Washington zu tun habe.”

Sprecher des Bundesstaates Roger Goodman, ein Befürworter von medizinischen Marihuana sagte dazu, dass die Behörde übertrieben habe. Es gäbe gar keine Regelung, wie weit eine Abgabestelle von einer Schule oder ähnlichem entfernt sein dürfe.
Wegen der hohen Bevölkerungsdichte wäre so ein Geschäft – egal ob nun mit Marihuana oder nicht- auch gar nicht möglich.

Trotzdem gab es einige Abgabestellenbesitzer, die darauf geachtet haben. Aber das zählte nicht für die DEA. “Als ich meinen Shop in Shoreline eröffnete, schätzte die Stadt die Distanz zwischen meiner Zugangstür und der Schultür die Strasse runter auf 1058 Fuss. Aber der Brief sagte, ich wäre innerhalb von 1000 Fuss.”

via the daily chronic: War on Marijuana Returns with Federal Crackdown on Seattle Dispensaries

US-Rechnungshof sagt die nationale Anti-Drogenstrategie sei ineffektiv und uneffizient

Veröffentlicht am 3. Mai 2013 von tribble

Washington, DC: Der Rechnungshof (GAO) der USA hat in der letzten Woche einen Bericht veröffentlicht, der aussagt, dass die staatlichen Anti-Drogenbemühungen ineffizient und uneffektiv sind. Der Rechnungshof ist ein überparteiliches Untersuchungsorgan des Kongress der Vereinigten Staaten. Es prüft staatliche Vorhaben im Hinblick auf Korruption, Effizienz und Missmanagement. In seinen Aufgaben ähnelt es dem deutschen Bundesrechnungshof und der Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt.

Der Bericht sollte zusammenfassen ob die Antidrogenstrategie der Obamaadministration ihre Ziele erreicht habe. 2010 hatte das Büro des Weissen Hauses zur nationalen Drogenpolitik (ONDCP) in seiner nationalen Drogenstrategie seine Ziele festgelegt. In fast allen Fällen wurden diese nicht erreicht, so die Autoren.

Der Bericht fasst zusammen: “Die öffentliche Gesundheit, die sozialen und ökonomischen Konsequenzen des Drogenkonsums, verbunden mit dem eingeschränkten finanziellen Umfeld der letzten Jahre zeigt, dass es notwendig ist, dass föderale Programme effizient und effektiv mit ihren Ressourcen umgehen. ONDCP hat eine 5-Jahres Strategie entwickelt um den Gebrauch illegaler Drogen und dessen Konsequenzen zu reduzieren, aber unsere Analyse zeigt Stagnation im Fortschritt bei vier von fünf Zielen, für die Primärdaten verfügbar waren.”

Insbesondere kritisieren die Autoren des Rechnungshof den verfehlten Umgang mit der wachsenden Anzahl von jungen Cannabiskonsumenten. Sie wiesen auch die Behauptung der ONDCP zurück, dass ein vermehrter Konsum unter Erwachsenen auf die größere Verfügbarkeit von medizinischen Cannabis zurückzuführen sei. So schreiben sie, “Die Studie untersuchte den Effekt der Gesetze zu medizinischen Marihuana. Die Studien ausserhalb unserer Kritieren zeigten gemischte Effekte auf den Konsum unter jungen Menschen auf. Die Studien, die in unsere Kritieren passten, zeigten geringen bis keinen Effekt der Gesetze auf das Konsumverhalten von jungen Menschen.”

Der gesamte Text des Berichts ist online Verfügbar auf: der Webseite der GAO, Id 653354

Interessant wäre es auch mal, den deutschen Bundesrechnungshof darüber zu befragen…

via NORML

Urvater des MDMA erkrankt: Kein Ruhestand für Zauberer?

Veröffentlicht am 30. April 2013 von tribble

Die Shulgins: Alexander Sasha und Ann ShulginJeder weis, wer die Shulgins sind. Es ist fast Unmöglich, ihr gemeinsames Erbe für die psychedelische Kultur und für die menschliche Gesellschaft als Ganzes einzuschätzen. Sie haben uns nicht nur eines unser beliebtesten Amphetaminderivate gebracht, sie haben sie auch noch zuerst an sich selbst getestet und ausführliche Notizen veröffentlicht, so dass der Rest von uns von ihren Erfahrungen lernen kann. Sasha ist wohl einer der größen Psychopharmakologen, die je gelebt haben. Ann ist Pionier auf dem Gebiet der Therapie mit Empathogenen. Ihre Liebesgeschichte hat Millionen von Menschen inspiriert. Das ist nur der Anfang. Ausserdem sind sie vielleicht das niedlichste alte Ehepaar, was es gibt.

Ich selber hatte die Gelegenheit, die Shulgins auf dem Entheovision Kongress in Berlin zu treffen.

Es ist also schon fast ein Schock, wenn man dann erfährt, dass die Beiden am Ende ihres Lebens Schwierigkeiten bekommen. So hatte Sasha 2010 einen Herzinfarkt und benötigt seit dem medizinische Hilfe. Dazu gesellt sich ein Geschwür und Demenz. Er bekommt gegen die Demenz ein Medikament, das von einem anderen Älteren aus unserer Kultur erfunden wurde: Albert Hofmann – der es Hydergine nannte.

In den USA wird es Ergoloid genannt und ist sehr teuer. Aber es funktioniert. Es hilft, das Zersetzen der Nerven zu verlangsamen. Seitdem geht es ihm schon wieder besser, aber die Kosten von gut 360$ am Tag fressen die Ersparnisse auf.

Hiermit der Aufruf, die Shulgins zu Unterstützen!

Psychiaterstunden kosten locker 100 EUR oder mehr. Viele von euch kennen die Do-It-Yourself Variante davon: MDMA. Denk an die vielen schönen Stunden, die du damit hattest. Vielleicht wäre es ganz cool, nur 1% der Ersparnisse dadurch an die Shulgins zu spenden?

Wie wäre es mit einem “Shulgins Unterstützer” Tisch auf deinem nächsten Event, Party, Konferenz oder Festival? Oder einfach nur dadurch, dass du diese Info weitergibst…

Spenden können per Kreitkarte oder Paypal hier getätigt werden. Interessant ist auch das Monatsabo!
http://www.shulginresearch.org/home/donate/

Bar, Schecks oder Geldanweisungen können an die folgende Addresse geschickt werden:
Sasha Shulgin
c/o Transform Press
PO Box 13675
Berkeley, CA 94712

“Die Simpsons” Anfangssequenz bezieht sich auf “Breaking Bad”

Veröffentlicht am 18. April 2013 von tribble

Die Zuschauer der Serie “Die Simpsons” kennen die Eröffnungssequenz, in der sich die Familie auf dem Sofa vor dem Fernsehr trifft. Diese Sequenz ist jedes mal unterschiedlich und bezieht sich oft auf Teile der Popkultur.

Bei dieser Eröffnungssequenz wurde auf die Serie “Breaking Bad” bezug genommen. In der Szene spielt die Musik “Crystal Blue Persuation” von Tommy James und den Shondells Hit von 1969. Marge bäckt blaue Cupcakes, die Bart dann in einem Aktenkoffer wegträgt. Bart bringt sie zum Kuchenverkauf und Homer beobachtet sie durch Ferngläser. Dann zählt Marge ihr Geld.

Das Ende zeigt die Stars von Breaking Bad, Aaron Paul und Bryan Cranston, wie auf einem Sofa sitzen und die Simpsons im Fernsehen sehen. Sie sind dabei in ihren Schutzanzügen, also gerade am Methamphetamin kochen.

via Mashable

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