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Patienten

Was ist ein Implantat?

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Es gibt sehr viele (mehr als 80) unterschiedliche Implantat-Systeme, die je nach den individuellen Gegebenheiten im Mund des Patienten angewendet werden. Meist kommt ein Aufbau auf das Implantat, der dann den eigentlichen Zahnersatz also die Krone trägt. Im Wesentlichen sind sich alle Systeme ähnlich. Was Sie hier lesen, trifft auf alle Varianten zu.

Implantate sind in der Regel aus stabilem und biologisch verträglichem Titan. Das Material ist gewebefreundlich und löst selbst bei Allergikern keine Unverträglichkeiten aus.

…und wie kommt es in den Mund?

Um die häufigste Befürchtung zuerst zu beantworten: Ohne Schmerzen. Die Behandlung selbst erfolgt unter lokaler Betäubung – mehr ist in aller Regel auch nicht nötig. Der Eingriff ist vergleichbar mit einer Zahnentfernung, die Wunde heilt im Normalfall binnen weniger Tage.

Und so geht es:

Mit einem kleinen Schnitt wird die Mundschleimhaut geöffnet und der Knochen freigelegt. Dann schafft der Zahnarzt mit einem speziellen Bohrer das für das Implantat genau passende Lager im Knochen. Nach dieser Vorbereitung wird das Implantat eingesetzt und die Mundschleimhaut meist wieder geschlossen. Nach ca. 3 Monaten ist das Implantat so fest im Knochen verwachsen, dass es belastet werden kann. Während dieser Zeit ermöglicht ein Provisorium das Kauen und Sprechen.

Implantat Sobald das Implantat eingeheilt ist, wird – wieder unter lokaler Betäubung – die Mundschleimhaut direkt über dem Implantat geöffnet und ein "Aufbau" auf das Implantat gebracht; entweder zementiert, geklebt oder verschraubt. Darauf wird dann – ebenfalls fest verbunden – der Zahnersatz gebracht, also die Krone.

Geht es auch schneller?

In den Medien wird heute oft von "Sofortversorgung" und "Sofortbelastung" gesprochen. Manchmal können Implantate schon innerhalb weniger Stunden belastet werden - dabei kommt es aber vor allem auf den Patienten an. In den meisten Fällen ist eine unbelastete Einheilung erfolgssicherer.

( red )

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