Aktueller Katalog des Dingsda-Verlages Querfurt

L I T E R A T U R

Anneliese Probst

 

A n n e l i e s e  P r o b s t

Anneliese Probst
Geschenkte Zeit
ca.140 S., geb., EUR 14,80
ISBN 3-928498-80-0



Anneliese Probst. Geboren 1926 in Düsseldorf. 1944 Abitur in Halle und frühe Heirat. Aufgrund einer Wette ab 1946 erste Schreibversuche. 1971 Ehe mit dem Pfarrer Christof Seidler.

Veröffentlichungen: 52 Bücher in einer Gesamtauflage von über 1,5 Millionen Exemplaren. Im Dingsda-Verlag erschienen ihre Bücher Von Whisky, Wodka und anderen Lieblingen (Katzengeschichten), Das lange Gespräch (der Versuch, im Gespräch mit ihrem Mann seinen Tod anzunehmen und zu ertragen), Steh-auf-Lieschen (13 Geschichten, die das Leben nach der Wende 1990 geschrieben hat), Mein Wintertagebuch (ein fiktiver Dialog mit Katharina von Bora) und Geschenkte Zeit (eine Erzählung über ein gutes Lebensende).


Anneliese Probst über Heinrich Böll

In Vorbereitung:

Anneliese Probst liest
1 Hörkassette, ca. 60 Min.
EUR 14,80
ISBN 3-928498-87-8

Nach einer Lesung bedankt sich eine Zuhörerin bei mir und wünscht mir "ein gutes Lebensende". Sehr schnell begreife ich, dass dies das Beste ist, was man einem Menschen wünschen kann. Und ich begreife, dass damit nicht nur die letzten Lebensstunden gemeint sein können, sondern der gesamte letzte Lebensabschnitt! Das bewusste Zugehen auf das Ende, das Loslassen, das Abschiednehmen, heiter und gelöst, keineswegs schlecht gelaunt, vielmehr voller Dank, weil doch vieles im Leben geglückt ist, gibt dieser Lebenszeit Gewicht und Bedeutung.

So versuche ich, meinen Alltag in Ordnung zu bringen, auch meine Gedanken und Gefühle, ich gehe noch einmal in meinem Leben spazieren, genieße die Tage, die mir geschenkt sind, und bereite mich gleichzeitig auf das Weggehen vor. Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen zeitweise für mich miteinander, ich fühle mich ganz am Leben, konzentriere mich auf das Wichtigste, bin ohne Angst. Habe den großen Wunsch, ohne Schmerzen gehen zu dürfen und auf der anderen Seite erwartet zu werden …

Anneliese Probst



Anneliese Probst
Katzensommer
12,90 EUR

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Juliane Jahns: Anneliese Probst, 2000, Linolschnitt

 

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L I T E R A T U R

Anneliese Probst

 

Anneliese Probst

MEIN

WINTER

TAGE

BUCH

 

Dingsda-Verlag

Anneliese Probst
Mein Wintertagebuch
171 S., br., EUR 14,90
ISBN 3-928498-83-5

Ich war Pfarrfrau in Beesenstedt bei Halle, Katharina von Bora war Pfarrfrau im Schwarzen Kloster zu Wittenberg. Sie lebte ebensowenig in einer heilen Welt, wie ich in einer heilen Welt lebte und lebe. Die große Energie, mit der sie immer wieder versuchte, ihrem Mann, ihren Kindern und allen Bewohnern des Schwarzen Klosters ein freundliches und behütetes Zuhause zu schaffen, erfüllte mich mit Bewunderung, immer mehr begann ich, mich in Gedanken mit ihr zu unterhalten, ihr Leben mit dem meinen zu vergleichen, Trennendes und Verbindendes aufzuspüren. Fast unmerklich wurde sie zu meinem unsichtbaren Gegenüber, zu meiner Gesprächspartnerin, und so blieb es nicht aus, dass ich dieses gedachte und empfundene Miteinander aufzuschreiben begann.

Anneliese Probst


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L I T E R A T U R

Anneliese Probst

 


Anneliese Probst
Von Whisky, Wodka und anderen Lieblingen
Katzengeschichten
112 S., TB, EUR 8,95
ISBN 3-928498-53-3

Mit dieser Whisky fing alles an! Vom ersten Tag an lebte sie in inniger Vertrautheit mit uns, sie gehörte, wie später ihre Nachkommen, einfach zur Familie, aber trotz aller Anhänglichkeit blieben sie alle höchst eigenständige Wesen, die unserem Willen stets den eigenen Willen entgegensetzten. Auf diese Weise kam niemals Langeweile auf. Zudem fanden sich auch einige heimatlose Katzen der näheren Umgebung bei uns ein, wir jagten sie nicht fort … Wir erlebten manche Geburt mit, wir erlebten den fröhlichen Katzenalltag mit, und wenn die Zeit gekommen war, wichen wir auch dem Tod nicht aus.

Was Wunder, dass dieser Reichtum der besonderen Art mich zum Schreiben anregte, und so entstand mein Katzenbuch …

Anneliese Probst


Anneliese Probst
Steh-auf-Lieschen
13 Storys, 128 S., geb., EUR 12,90
ISBN 3-928498-79-7

"Wie hast du in einem deiner ersten Briefe nach der Wende geschrieben: Nun kannst du endlich richtig zu leben beginnen, vergiss, was gewesen ist, und fang von vorn an. Da habe ich gestutzt. Da habe ich gespürt, wie sich Widerstand in mir regte …"

13 Storys – Geschichten, die das Leben nach der Wende 1990 geschrieben hat. So, wie es gewesen ist, hat es nicht bleiben können, aber auch das Neue birgt Schwierigkeiten und Probleme. Wie damit fertig werden?

Doch nur, indem man tapfer und voller Vertrauen das Neue anpackt und wagt und auch Fehlschläge erträgt. Auf diese Weise werden die Tage reich und prall … und plötzlich wird man begreifen, dass man das Wesentliche ganz von selbst mitgenommen hat: die Freude, die Liebe und den Mut, der notwendig ist, um dem Leben, allen Schwierigkeiten zum Trotz, gerecht werden zu können.

Anneliese Probst


Anneliese Probst
Das lange Gespräch
Protokolle über Leben und Tod
123 S., geb., EUR 17,90
ISBN 3-928498-76-2

Botschaft der Liebe in einem Zeugnis des tiefsten Schmerzes

Das Protokoll des tiefsten Schmerzes ist ein langes, inniges Gespräch mit dem Gestorbenen, der so gegenwärtig bleibt: mit seiner Güte, seinem Glauben, seiner Verzweiflung auch. Die Autorin bekennt ihre Hilflosigkeit, ihr Alleinsein, ihre Suche nach dem Glauben. Sie beschönigt nicht und schont sich nicht. Auch dies ist die Botschaft des Buches: Um einen geringeren Preis ist die Kraft zum Weiterleben nicht zu haben.

In den Text "montiert" sind Erinnerungen sowie kurze Prosastücke, deren Gegenstand das Sterben ist – so ein Text, in dem ein alter Mann im Angesicht des Todes sein Leben beinahe nüchtern, gleichwohl aber in Frieden, ohne jede Spur von Zorn, bilanziert. Die Stärke des Buches liegt in der Kraft, die es vermittelt.

MZ

The writer Anneliese Probst - the wife of a priest - has written her new story "Cat summer", a charming, sensitive text about the respect for any living.

Publications: 52 books being published with a total number of 1,5 million of copies. The following books of Anneliese Probst are published by Dingsda-Verlag: "About Whisky, vodka and other darlings" (cats stories), " The long conversation" (the attempt of a conversation with her husband to accept and to endure his death), "Given time" (a story about a good and of one s life) and " My winter diary" (a fictitions dialogue with Katharina von Bora).

 

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B I O G R A F I E N

Walter Leweß-Litzmann



Absturz ins Leben
Die Biografie eines Kampffliegers,
die in keine Schablone paßt
360 Seiten, 25 Bildtafeln, geb.
EUR 24,80
ISBN 3-928498-34-7

Der Autor (1907-1986) war Reichswehrkavallerist, Kampfflieger, Kommodore und Ritterkreuzträger. Dreimal abgestürzt, sowjetische Gefangenschaft, Mitarbeiter des Nationalkomitees Freies Deutschland, nach 1945 Zusammenarbeit mit Herrnstadt und Havemann, ab 1952 unter Heinz Keßler Oberst und Ausbilder der Luftstreitkräfte der DDR - u.a. von Sigmund Jähn -, 1959 Direktor Flugbetrieb der Deutschen Lufthansa (Ost) und der Interflug Berlin.

Rezensionen zu diesem Artikel

Vom Ritterkreuzträger zum Oberst der NVA
Faktenreich, bekennerhaft und unbeschönigt ist die Darstellung, verfaßt in einem gut lesbaren, prägnanten Stil. Dabei wird auch die prägende Rolle charakterisiert, die der Großvater Karl Litzmann spielte, jener Genaral des Ersten Weltkrieges, nach dem Hitler das polnische Lodz in Litzmannstadt umbenannte.

Sächsische Zeitung
Rezension

 

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B I O G R A F I E N

Katja Münchow • Gottfried Sehmsdorf

Katja Münchow / Gottfried Sehmsdorf
Ekkehard der II., der Markgraf von Landsberg
ca. 112 Seiten, geb., ca. 12,90 Euro
ISBN 978-3-9284983-35-7

"Soldaten des Markgrafen Ekkehard dringen in das Schlafgemach Dietrichs, des Grafen der Ostmark, ein, umringen ihn mit höhnischer Begrüßung und metzeln ihn nieder."

Mit diesen Worten schildert der Autor der Hildesheimer Annalen einen ruchlosen Auftragsmord, der sich im Jahre 1034 zutrug. Auftraggeber war Ekkehard II. (+1046) - jener Markgraf Ekkehard, der als eine der Stifterfiguren im Westchor des Naumburger Doms Berühmtheit erlangte. Bei dem Opfer handelt es sich um den Wettiner Dietrich II.

Was war das Motiv für die Tat? Welche Folgen hatte sie für das aufstrebende wettinische Adelsgeschlecht? War Landsberg der Tatort? Die Autoren, Gottfried Sehmsdorf und Katja Münchow, stellen in ihrem Buch "Ekkehard II., Markgraf von Landsberg" diese und weitere Fragen. Bei ihren Recherchen zur Geschichte der Burg und der Stadt Landsberg fanden sie zu überraschenden Deutungen und stießen auf spannende Zusammenhänge. Sogar ein geradezu spektakulärer Bezug zu den Stifterfiguren im Naumburger Dom drängt sich auf.

 

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L I T E R A T U R

Gerhard Zwerenz • Hermann Kant

 


Gerhard Zwerenz
Das Großelternkind
176 S., geb., EUR 15,90
ISBN 3-928498-58-4

Wer solche Sätze schreibt, wer in wenigen Worten soviel Bedenkenswertes aus einem alten Schrank herausholt, der ist ein Dichter. Auch wenn dieser Gerhard Zwerenz nur ein ganz gewöhnlicher Schriftsteller sein will.

Süddeutsche Zeitung



Gerhard Zwerenz ist ein Vollblutschreiber. Die Geschichten des Buches "Das Großelternkind" sind gefüllt mit Wirklichkeit und voller Sinnlichkeit. Sie packen den Leser durch die Intensität der Erlebniswelt des Kindes, das Zwerenz einmal war. Sie sind poetisch und voll Zauber.

Rhein-Neckar-Zeitung


Gerhard Zwerenz
Die Antworten des Herrn Z.
oder Vorsicht, nur für Intellektuelle
144 S., geb., EUR 13,–
ISBN 3-928498-60-6

"Die Antworten des Herrn Z." sind eine Mentalitätsgeschichte – eine Sammlung aller Gründe, Emotionen, Argumente für und gegen ein Zusammengehen aller linken Kräfte in Deutschland.

Gerhard Zwerenz


Juliane Jahns: Gerhard Zwerenz, 2000, Linolschnitt


Hermann Kant,
Gerhard Zwerenz

Unendliche Wende
Ein Streitgespräch
100 S., 3 Abb., geb., EUR 12,90
ISBN 3-928498-70-3

Doppel-CD, 100 Min.
EUR 24,80
ISBN 3-928498-68-1

2 Hörkassetten, 100 Min.
EUR 19,90
ISBN 3-928498-69-X



Hermann Kant:
"Sie haben das eingerührt. Sagen Sie mal, warum."

Gerhard Zwerenz:
"Ja-a-a (genüßlich), ich wollte Sie endlich mal wirklich lebendig gegenüber haben …"



Zur Biografie: Zwerenz wurde am 3. Juni 1925 in Gablenz bei Crimmitschau an der Pleiße geboren, erlernte das Kupferschmiedehandwerk, wurde Soldat und desertierte im August 1944 bei Warschau. In Minsk zur Volkspolizei verpflichtet, kehrte er Ende 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurück, erkrankte an Tbc und studierte danach bei Ernst Bloch in Leipzig Philosophie. 1957 Parteiausschluß aus der SED und Flucht in den Westen. Veröffentlichungen seit 1956: 103 Bücher, 4 Theaterstücke, 3 Fernsehfilme. 1974 Ernst-Reuter-Preis, 1986 Carl-von-Ossietzky-Preis, 1991 Alternativer Büchner-Preis. Rainer Werner Fassbinder engagierte Gerhard Zwerenz für drei von seinen Filmen als Schauspieler. Im Vorspann zu "Die Sehnsucht der Veronika Voss" steht die Widmung: "Für Gerhard Zwerenz."

Veröffentlichungen seit 1956: mehr als 100 Bücher sowie Theaterstücke und Hörspiele.

1974 Ernst-Reuter-Preis, 1986 Carl-von-Ossietzky-Preis, 1991 Alternativer Büchner-Preis.

Seine Publikationen waren immer Diskussionsstoff.

Presseinformation

 

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Z E I T K R I T I K

Sahra Wagenknecht

DIE MYTHEN DER MODERNISIERER

 

Sahra Wagenknecht
Die Mythen der Modernisierer
ca. 112 S., geb., EUR 15,99
ISBN 3-928498-84-3

Ob in London, Paris, Wien, Rom oder Berlin: Modernisieren ist modern. In Gewerkschaften, in sozialdemokratischen und sozialistischen, ja selbst in konservativen und rechten Parteien ist inzwischen kein Titel verrufener und keine Schmähung verletzender als die Erklärung zum "Traditionalisten". Wer die Zeichen der Zeit beziehungsweise die lockenden Sprossen einer zeitgemäßen Karriereleiter erkannt hat, macht sich in seinem Bereich für "notwendige, wenn auch schmerzhafte Reformen" stark und kann sich dabei medialer Unterstützung sicher sein; er gilt als mutig und kreativ, als eigenständiger Geist, der entwicklungshemmenden Verkrustungen und überholten Denkmustern einen mühevollen, aber unerlässlichen Kampf angesagt hat. Nichts kann bleiben, wie es ist, lautet das parteiübergreifende Credo der Modernisierer: nicht die NATO, nicht die EU, nicht die Bundeswehr, nicht die Renten, nicht die Löhne, nicht die Steuern, nicht das Arbeitslosengeld, nicht das Gesundheitswesen, nicht das Asylrecht. Scheinbare Plausibilität gewinnt das reformerische Plädoyer durch allgegenwärtige akute Probleme: blutige Kriege und Bürgerkriege, Massenarbeitslosigkeit, defizitäre Krankenkassen, steigende Renten und Sozialbeiträge, hohe Staatsverschuldung ...

Das Buch durchleuchtet die gängigen Reform-Argumente und den hinter ihnen stehenden Produktivitäts-Mythos: Was misst die Produktivitätskennziffer wirklich?

Erzeugt steigende Produktivität Arbeitslosigkeit? Der Markt-Mythos: Ausgleich von Angebot und Nachfrage oder Kontrolle des Angebots? Der Renten-Mythos: Wo liegt der tatsächliche Unterschied zwischen Umlagefinanzierung und Kapitalstockbildung? Der Schulden-Mythos: Gibt es andere Wege aus der öffentlichen Schuldenfalle als Sparpolitik? Was steht hinter den vielen Billionen Dollar internationaler Staatsschulden? Der Friedens-Mythos: Worum ging und geht es in Jugoslawien und Tschetschenien? Menschenrechte kontra Völkerrecht?

Die Analyse ergibt: Bei den Konzepten der Modernisierer handelt es sich nicht um neue, sachzwangbedingte Lösungsmodelle, sondern um ein in sich konsistentes Programm ökonomischer Interessenpolitik zur Erhöhung bzw. Stabilisierung der internationalen Kapitalrenditen. Zu seinen Konsequenzen gehört eine Verschärfung der sozialen Kontraste auf globaler und nationaler Ebene, wachsende Armut, Lebensunsicherheit, Perspektivlosigkeit, Zukunftsangst, Kriegsgefahr. Die politischen Träger dieses Programms sind auswechselbar, wobei die Wirtschaft sozialdemokratische bzw. "Links"- Regierungen aufgrund ihrer höheren Integrationswirkung bevorzugt unterstützt. Zugleich werden als mögliche Nachfolger in den meisten europäischen Ländern rechtspopulistische, zum Teil offen faschistische Kräfte aufgebaut.

Die Wurzeln des Modernisierungs-Programms ortet die Analyse nicht in der politischen, sondern in der ökonomischen Sphäre. In einem umfangreichen Kapitel über den Kapital-Mythos untersucht die Autorin Veränderungen in den globalen Verwertungsbedingungen seit Untergang des sozialistischen Widerparts. Was bedeuten die jahrelangen exzessiven Höhenflüge am Aktienmarkt? Welche realwirtschaftlichen Werte liegen Finanztransaktionen zugrunde? Welche Rückwirkungen hat die immer größer werdende spekulative Blase? Was eigentlich ist "Kapital"?

Auch die Autorin meint, dass nichts bleiben kann, wie es ist, bezieht diese Aussage jedoch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse selbst. Wenn die bestehende ökonomische Ordnung nur noch um den Preis reproduzierbar ist, dass soziale Rechte mit Füßen getreten werden, sollte man statt von den sozialen Rechten besser von der kapitalistischen Ordnung Abschied nehmen. Die Eigentumsfrage spielt dabei nach wie vor eine entscheidende Rolle. In einem abschließenden leidenschaftlichen Plädoyer für eine neue sozialistische Wirtschaftsordnung skizziert die Autorin eine Perspektive jenseits der üblichen Alternative von Privatwirtschaft und starrer zentralistischer Planung.



Sahra Wagenknecht. Geboren 1969 in Jena. Schule in Berlin. Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur in Jena, Berlin, Groningen, z. Zt. Vorbereitung der Dissertation.

1989 SED-Beitritt.

1991-1995 Mitglied des Parteivorstands der PDS.

Seit 1991 Mitglied der Leitung der Kommunistischen Plattform der PDS.

Seit 2010 stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke.


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Z E I T K R I T I K

Sahra Wagenknecht • Gerhard Zwerenz

DIE GRUNDSÄTZLICHE DIFFERENZ

 

Sahra Wagenknecht / Gerhard Zwerenz
Die grundsätzliche Differenz
112 S., geb., 12,90 EUR
ISBN 3-928 498-72-X

Der Dingsda-Verlag setzt mit diesem Buch seine Reihe »Streitgespräche« fort, die im Jahre 1997 mit «Unendliche Wende», einem ergebnisoffenen Disput von Hermann Kant und Gerhard Zwerenz über alte Feindschaften und neue Kooperationspotenzen, über Stärken und Schwächen der linken Strömungen in Vergangenheit und Gegenwart, eröffnet wurde.

Das hier dokumentierte Gespräch fand am 24. März 1997 in Halle im »Künstlerhaus 188« vor etwa 200 Zuhörern statt. Nicht wenige der Anwesenden bedauerten, daß manches Problem wegen der Kürze der Zeit nicht ausdiskutiert werden konnte. Der Dingsda-Verlag bot daher den Autoren an, weiterführende Gedanken in zusätzlichen Texten darzulegen. Im Abschnitt «Die Fortführung des Streits» werden die Früchte dieses Folgedialogs dargeboten, wobei sowohl Sahra Wagenknecht als auch Gerhard Zwerenz ihre Sichtweise argumentiert darlegen und die Positionen ihres Streitpartners zu entkräften suchen ein Dokument überragender Sachkunde und engagierter Streitkultur.

 

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L I T E R A T U R

Reinhard Stöckel

UNTEN AM FLUSS

 


Reinhard Stöckel
Unten am Fluss
144 S., br., EUR 12,90
ISBN 3-928498-89-4

Inhalt des Buches:

Der Idiot will in den Krieg, sagt der Ich-Erzähler von seinem Sohn. Und die alte Schülerband zusammenzutrommeln ist sein eher hilfloser Versuch, dagegen den Geist von Love & Peace zu beschwören. Zwischen den kurzen Begegnungen mit den alten Freunden werden die Erinnerungen an die siebziger Jahre in der DDR lebendig. Ob die Band noch einmal spielt, wird vor allem von einem abhängen, von Hubert, der damals über die Grenze ging ...

Eine Erzählung über den Preis privater Lebensträume und gesellschaftlicher Utopien jenseits trügerischer Ostalgie und selbstgefälliger Abrechnung. Unaufdringlich eröffnen traumartige Sequenzen einen gelassenen Blick auf gestern und heute.

Ebenso vergnüglich zu lesen, wie ernst in den Fragen ergänzen zwei kurze Geschichten dieses Thema. Dabei sind es die oft verborgenen Verbindungen zwischen Vätern und Söhnen, die das Hintergründige der Texte ausmachen.


Zum Autor:

Gießerei, Bibliothek, Datenverarbeitung sind einige der beruflichen Stationen des Autors. Reinhard Stöckel, Jahrgang 1956, lebt heute in Maust bei Cottbus.

 

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L I T E R A T U R

Christa Gießler • Rose Ernst

 


Christa Gießler
Herbstkatzen
155 S., 2 Abb., br., EUR 11,–
ISBN 3-928498-77-0

Herbstkatzen gelten als nicht lebensfähig …

Im Roman sind es drei Frauengestalten, die im Herbst geboren worden sind. In Spätherbsten ganz unterschiedlicher Zeiten, einander verwandt.


Christa Gießler
Sonny im Dunklen
112 S., 4 Abb., geb., EUR 12,90
ISBN 3-928498-42-8

"Sonny im Dunklen" ist die Geschichte einer beklemmenden Entzauberung, in der die Ich-Erzählerin, eine Frau Anfang der Vierzig, ihr Leben bloßlegt.

MZ


Rose Ernst
Die alte Schmiede
109 S., 6 Abb., geb., EUR 12,90
ISBN 3-928498-66-5

Bereits mein Urgroßvater war Schmied. Er wanderte noch als Geselle durch Deutschland und zog von Schochwitz bei Halle bis nach Strasbourg. Später erwarb er die Schmiede in Wanzleben, aus der in der Folgezeit ein Pflugbetrieb hervorging.

Rose Ernst

Christa Gießler. Geboren 1954 in Ziegelroda (Sachsen-Anhalt). Studium der Wirtschaftswissenschaft in Halle und Fernstudium am Leipziger Literaturinstitut J. R. Becher. Berufstätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Stadtforschungsinstituten und Kommunalverwaltung.

Veröffentlichungen: Unsichtbare Zügel (1987, Roman), Frauen öffnen Grenzen (1990, Anthologie), Ein Augenblick ein Leben (1993, Roman).

Rose Ernst. Geboren 1930 in Sachsen-Anhalt (Börde). Studium an der Medizinischen Fachschule in Halle; langjährige Tätigkeit an der Medizinischen Fachschule in Dresden.

Die Autorin besitzt sehr enge Beziehungen zu einer im Familienbesitz befindlichen Schmiede. Dort verbrachte sie erlebnisreiche Kindheitsjahre, immer die spannenden Abläufe in der Schmiede vor Augen und den Klang der Hämmer im Ohr. Dieses eigenwillige Klingen hat die Autorin auf ihrem Weg ins Leben begleitet und ist ihr bis heute in Erinnerung geblieben.

 

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K U N S T

Willi Sitte

Willi Sitte
Herr Mittelmaß 1949–1995
96 S., geb., EUR 29,90
ISBN 3-928498-41-X

96 S., br., EUR 17,90
ISBN 3-928498-44-4

Inhalt des Buches

Wolfgang Hütt
Begegnungen des Zeichners und Malers Willi Sitte mit dem "Herrn Mittelmaß"

Willi Sitte
Gouachen, Gemälde, Handzeichnungen, Druckgrafiken

Fritz-Jochen Kopka
Der geladene Mann. Willi Sitte im Interview

Gesichtslos, schlaff, janusköpfig, biegsam, austauschbar. Es ist geradezu spannend einsehbar, wie Willi Sitte über ein halbes Jahrhundert immer neue Ausdrucksformen für die Menschen ohne Gesicht fand.

Mitteldeutsche Zeitung


© Dingsda-Verlag Querfurt

The "Mister mediocre" played by Willi Sitte (born in 1921), symbolizes the "people without character" of all times. With the force of the expression of his magnificent art of drawing the also international known artist exposes typical behaviours in the time of a scocial radical change.



 

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L I T E R A T U R

Rudolf Scholz


Rudolf Scholz
Ein wunderbar verstimmtes Klavier
Drei Erzählungen und neun Gedichte um die Musik
144 Seiten, broschiert, EUR 11,–
ISBN 3-928498-67-5

Interview mit dem Schriftsteller Rudolf Scholz

Frage: Aus Ihrer Biographie ist ersichtlich, dass die Musik in Ihrer beruflichen Entwicklung eine dominierende Rolle spielte. Ist das der Grund, weshalb in Ihrem literarischen Schaffen immer wieder Menschen im Mittelpunkt stehen, die wichtige Prägungen durch die Musik empfingen?

Scholz: Es liegt im Wesen der Musik, dass sie den ganzen Menschen ergreift. Seit mir meine Mutter in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit für ihr letztes Geld eine Geige kaufte und mir den Unterricht bei einem aus Böhmen umgesiedelten Volksmusikanten ermöglichte, hat sie mich auf meinem Lebensweg begleitet. Auch als der Versuch scheiterte, die Musik zu meinem Beruf zu machen, blieb sie Gegenstand meiner Hinwendung und meines Interesses, Spannungsfeld meiner Erfahrungen, Zuflucht und innere Mitte. So war es auch folgerichtig, dass die Musik für mich als Schriftsteller wichtige Schreibanlässe lieferte, zugleich aber meine existentielle Problemsicht und meine literarische Diktion prägte. Ganz zu schweigen davon, dass mir ein Lebensbereich zuwuchs, in dem ich mich gründlich auszukennen meine.

Frage: Ihr neues, im Dingsda-Verlag erscheinendes Buch, das Erzählungen und Gedichte um die Musik enthält, trägt den Titel, "Ein wunderbar verstimmtes Klavier". Deutet dieser Titel auf eine Besonderheit hin, die für ihre Erzählungen charakteristisch ist?

Scholz: Er lässt zumindest auf die Spannungsverhältnisse schließen, die die zwischenmenschlichen Beziehungen auf die Probe stellen. Immer stehen einfache Leute, die um ihre Würde ringen und verletzlich sind, im Mittelpunkt. In ihnen lebt die Sehnsucht nach Harmonie und Übereinstimmung mit ihren Nächsten und mit sich selbst. Doch nur selten gelingt es ihnen, jene "wohltemperierte Stimmung" zu erlangen, in der sich die inneren Dissonanzen und Konflikte auflösen. Meinem poetischen Selbstverständnis entspricht es, dass da immer ein Rest "Verstimmtheit" bleibt. Wobei ich allem Vordergründig-Spektakulären misstraue. Die schärfsten Schnitte und Umbrüche im Leben eines Menschen vollziehen sich lautlos und unauffällig. Ich hoffe, dass die leisen Töne die Chance erhalten, gehört zu werden.


Scholz über Scholz

Immer stell’ ich mir die schlimmsten Prognosen. Arg von Erfahrung belehrt, seh’ ich mein Fiasko voraus. Dennoch hisse ich trotzig am Mast meiner Hoffnung selbst noch im grimmigsten Winter ein grünendes Blatt.


Rudolf Scholz
Mein lieber Herr Gesangsverein
Ein Schelmenroman
256 S., geb., EUR 20,80
ISBN 3-928498-64-9

Der Dresdner Schriftsteller Rudolf Scholz erfindet in Konkurrenz zum Dresdner Stollen das fiktive Dorf Kummersbach …

Die Kerle, die da singen, verkörpern das DDR-Volk, dem alles von oben vorgeschrieben und dirigiert wird, denkt der Westler arrogant. Der Ostler Rudolf Scholz aber liefert den verschmitzten Roman seiner Generation. Nach Krieg und Gefangenschaft leben die Herren Genossen und Kollegen listig, deftig, bunt und keineswegs krumm und unaufrichtig, und wenn die Welt ein Dorf ist, kann auch ein Dorf die Welt sein.

Freie Presse



Rudolf Scholz
Leipzigs letzter Held
oder die Leben des Pfarrers Hans-Georg Rausch
ca. 256 S., geb., EUR 24,80
ISBN 3-928498-85-1

Der 23. Mai 1968 ist als Schicksalstag in die Geschichte der Stadt Leipzig eingegangen. An diesem Tag fasste die Leipziger Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, die alte Universitätskirche zu sprengen. Nur ein einziger Abgeordneter wagte es, gegen diesen barbarischen Akt, mit dem ein bedeutsames Kulturdenkmal vernichtet wurde, zu stimmen: der Pfarrer Hans-Georg Rausch. Für diese couragierte Tat wurde er später als "Leipzigs letzter Held" gerühmt. Der Schriftsteller Erich Loest machte den Vorschlag, ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Leipzig zu verleihen. Als jedoch bekannt wurde, dass Rausch als informeller Mitarbeiter mit der Staatssicherheit der DDR zusammengearbeitet hatte, ging die öffentliche Meinung auf Distanz zu ihm. Breiten Raum nimmt der Konflikt mit der Sächsischen Landeskirche ein, der im Jahre 1955 zur Verselbständigung der Probstheidaer Kirchgemeinde und zur Ausrufung des achtundzwanzig Jahre währenden kirchlichen Notstands sowie zum Ausschluß des Pfarrers aus der Sächsischen Landeskirche führte - ein widerspruchsvoller Vorgang, der seinesgleichen sucht.

Im Mittelpunkt der literarischen Darstellung stehen die tiefgreifenden Lebenskonflikte dieses Mannes, die für Rauschs Biografie charakteristisch sind.


Rudolf Scholz
Die Schwalben der Kindheit
Ein Schlesienroman
255 S., br., EUR 17,90
ISBN 3-928498-38-X

Ein Buch voller Poesie, voll prallen Lebens. Unvergesslich sind einige der Menschen, deren Schicksale für den Leser lebendig werden: der Junge, die Mutter vor allem, auch der polnische Kommandant. Sehr zart die aufkeimende Liebe zwischen der Mutter und dem Polen, eine Liebe, der keine Erfüllung vergönnt ist. Einprägsam die Figur des Bauern Gläser, der den Herrn herauskehrt, … und der dann doch, zur Freude vieler, diese Macht verliert. In die Handlung verwoben eine Traumfigur, die zuweilen in den Gedanken des Mannes auftaucht und Maßstäbe setzt, an denen das eigene Schicksal zu messen ist: der Breslauer Jude Walter Tausk…

MZ



(Gitarre)

Deine Saiten: wie Straßen,
die kraftvoll schwingen,
wenn hintreibt die Stadt
im Wirbel des Tags.
Doch abends,
im Dunkel der Dächer und Giebel,
da ist ein Flüstern
in deinem Holz.
Da bringst du plötzlich
die Stille zum Reden.
Da sind deine silbrig
schimmernden Saiten
die verschwiegenen Wege
meines Gefühls.
Da singst du den Zorn
und die Tapferkeit,
Botschaften, fernher
und unabweisbar.
Da bist du
die erschütterte Mitte
der Welt.

The author talks about the forced and problematic living together of friend and enemy, of the defeated and the victors og Germans, Polish and Russians in a narrow area in a village in Low Slesia in 1945/46. The book will elucidate, not gloss over or hide. It is not a trendsetter of a story of exiles.

Rudolf Scholz (born in 1939 in Low Slesia) is a famous east german lyric and romancier.



Rudolf Scholz. Geboren 1939 in Plagwitz, Kreis Löwenberg (Polen). Besuch der Grundschule sowie der Zeichenschule der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen. Von 1955 bis 1957 Ausbildung an der Musikschule Weimar. Nach Pädagogikstudium in Radebeul und Berlin langjährige Tätigkeit als Lehrer bzw. Fachlehrer für Musik. 1970 bis 1976 Bezirkssekretär des Schriftstellerverbandes Dresden. Seit 1977 freiberuflicher Autor.


Rezensionen zu diesem Artikel

 

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L I T E R A T U R

Louise von François


Leseprobe: Das Große wie das Hässliche macht stumm; aber jeder anmutige Eindruck löst Herz und Zunge.

Die Insel Potsdam in der märkischen Steppe, die Insel Potsam im Mai ist für unsere nordischen Sinne ein so anmutiges Bild, dass Sie sich diesen Frühlingsbrief vielleicht gefallen lassen werden.

Es wird wenig Städte geben, selbst wenig kleine deutsche Residenzen, welche im Winter so den Eindruck einer künstlich gezeugten und gefristeten Existenz gewähren, wie Potsdam … Aber im Frühling ändert sich die Szene. Da geht es unserer Insel wie dem Garten, in welchem Shelley sein Sinnpflanze wachsen lässt. Die Sonne und der König wehen einen Lebenshauch über sie. Nun fallen die winterlichen Brettermäntel von den Marmorbildern. Die Orangenbäume werden aus den neuen, prächtigen Glashäusern auf der Bornstädter Höhe nach Sanssouci hinabgerollt. Nun scheinen die unberechenbaren Baustile und -stilchen, diese Geschmacksergießungen von sechs Königsgenerationen, welche das blau umspülte Haveleiland geliebt und gepflegt haben, uns nicht mehr ungereimt und spielerisch.

Louise von François
Potsdam, ein Frühlingsbrief
und andere Prosa aus dem
Brandenburgischen
24 S., 1 Abb., geh., EUR 3,–
ISBN 3-928498-16-9

Die ultimative Goethe-Story

Wenn eine Schriftstellerin Louise von François heißt, muss man nicht gleich ins Französische verfallen, doch ihre Texte sind tatsächlich eine trouvaille, darin schwingt mehr mit als im nüchternen deutschen Wort Fund. Marie von Ebner-Eschenbach nennt die Kollegin eine "lebhafte, geniale Frau". In älteren Lexika wird François gebührend gewürdigt – es steht ihr zu, für die Gegenwart neu entdeckt zu werden. Die materiell verarmte, intellektuell reich ausgestattete Adlige, geboren 1817, gestorben 1893, lebte vom Schreiben, publizierte mehrere Romane, beherrschte aber auch die "kleine Form". Ihre Geschichten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zeigen die genaue Beobachterin, wichtige Ereignisse ihrer Zeit spiegelt sie in ganz besonderer Weise. Ein guter Bürger aus Thüringen räsoniert über das Jahr 1848: "Bastersch (Pastoren) müssen sin, und Obrigkeit auch, aber alles hat seine Art, und ja nicht etwa zuviel." Dem ist nichts hinzuzufügen. In Erfurt trifft die wissbegierige Reisende einen pensionierten, schon etwas angegreisten hohen Militär, der verdrießlich bemerkt: "Bin ich doch gestern durch Weimar gekommen und habe das Begräbnis eines alten Scribax mit angesehen; weiß Gott, wenn ein preußischer Stabsoffizier stirbt, wird nicht halb soviel Wesens davon gemacht. Der Mensch hieß Goethe, wie man mir sagte."

Ingrid Zwerenz


Louise von François
Vergessene Geschichte(n)
Aus der Provinz
Sachsen und Thüringen
106 S., br., EUR 12,80
ISBN 3-928498-01-0

Durch feine Ironie, Weisheit und "unerschöpflichen Humor", den die befreundete Marie von Ebner-Eschenbach an ihr hervorhob, sowie durch den unsentimentalen, gelegentlich an Fontane erinnernden Erzählton der François wird die Lektüre zum Genuss.

Mitteldeutsche Zeitung

Louise von François war im Alter eine zugleich imponierende und einnehmende Erscheinung. Groß, fast überschlank, mit tief dunkelbraunen Augen, die nicht bloß sahen, die schauten, deren Blick Herz und Nieren prüfte, die eigenes Licht zu haben schienen und leuchteten, wenn die lebhafte, geniale Frau in Eifer geriet, wenn etwas ihre Bewunderung oder Entrüstung erweckte.

Marie von Ebner-Eschenbach, 1894


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B I O G R A F I E N

Traute Richter





Rezensionen zu diesem Buch

Peter Biele über Traute Richter

Traute Richter war eine gewissenhafte Protokollantin. Von jedem ihrer 2000 Briefe, an Behörden, Freunde oder Familienangehörige, an Vorgesetzte oder Verehrer behielt sie einen Durchschlag. Aus diesen Lebenszeugnissen, von den Kriegsjahren bis in die Endzeit der DDR, vom Alltäglich-Banalen über weltanschauliche Betrachtungen und die Arbeit an der Rolle, von persönlichen Konflikten, Erfolgen und Niederlagen bis zu den Auseinandersetzungen mit der herrschenden Kulturpolitik, erschließt sich ein Zeitbild, das die Situation des schöpferischen Menschen im Spannungsfeld zwischen Mündigkeit und Abhängigkeit in bestürzender Konkretheit nacherleben läßt. Der Zeitgenosse im Osten wird sich dabei der eigenen Zerrissenheit erinnern; der Zeitgenosse im Westen dürfte sich der Einsicht öffnen, daß ein tätiges Menschenleben kaum auf die Alternative Anpassung oder Widerstand zu reduzieren ist. Und die Davongegangenen werden einräumen, daß sie Menschen wie Traute Richter die Erhaltung der ostdeutschen Kulturlandschaft verdanken. Den Heranwachsenden schließlich, auch allen, denen sie nie als Künstlerin begegnete, kann sie nahe sein – als ein Mensch, der in allen Anfechtungen Würde bewahrte.

Der Richter letzte Rolle war Goethes Charlotte von Stein. Drei Tage nach einer Vorstellung ging sie an einem Dienstag im September 1986 aus dem Leben. Zweiundsechzigjährig. Sie hatte schon früher versucht, diese Welt zu verlassen. Erst wollte sie sich ins All schießen lassen, bald darauf hinter Klostermauern verschwinden. War auch ihr Weg auf die Bretter, die die Welt bedeuten, schon ein Versuch, sich über diese Welt zu erheben? Die Frage bleibt im Raum wie der Nachhall ihrer Stimme.

Peter Biele
Ja, jetzt ist’s nun passiert
Traute Richter. Die Dresdner Schauspielerin in ihren Briefen
Bd. 1, 112 S., 2 Abb., geb.
EUR 15,90
ISBN 3-928498-48-7

Das war’s, meine Lieben
Traute Richter. Die Dresdner Schauspielerin in ihren Briefen
Bd. 2, 160 S., 32 Abb., geb.
EUR 19,90
ISBN 3-928498-65-7

Biele über Biele

Dreizehnjährig aus Dresdens Trümmern gekrochen. Asthma. Abitur. Asthma. Pädagogik in Leipzig. Asthma. Davongelaufen zur Schauspielschule Berlin. Heile Welt gesucht. Atmen gelernt. Engagements in der Provinz. Rollen von "Habe nun, ach" bis "Es grünt so grün". Bedürfnis, eigener Konzeption zu folgen. Begann zu schreiben. Erste Ermutigung durch Franz Fühmann. Vierzigjährig zum Leipziger Literaturinstitut - als Insel innerer Freiheit empfunden. Danach freischaffender Schriftsteller. Studienreisen, so weit wie möglich, u. a. mehrfach mit Landmaschinenser-viceleuten nach Äthiopien. 1991 und 1992 Vorträge an der Europaschule Luxemburg. Seit 1990 Redakteur der wiedergegründeten Zeitschrift "Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz". Zugleich, seit 1991, Schauspieler in Chemnitz.

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Carl Friedrich August Giebelhausen


* 1800, † 1877 Arzt und Schriftsteller


Dr.Carl Fr.A.Giebelhausen
Derr ohle Mansfäller wie ä leibet un läbet
2 Hefte
(Der Eislebber Weesenmarkt / Die Türkei-Schenke in Wolferode)
in Mansfelder Mundart
je Heft 8 Seiten, á EUR 1,99
ISBN 3-928498-05-3
und
ISBN 3-928498-06-1

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Kurt Zeising – ein Mansfelder Original


© Dingsda-Verlag Querfurt

Kurt Zeising. Geboren 1921 in Strenznaundorf. Besuch der achtklassigen Volksschule, danach Lehre als Sattler und Polsterer mit anschließender Gesellenzeit. Im Zweiten Weltkrieg als Soldat an der Ostfront. Viermal verwundet und bis zum Obergefreiten avanciert. Nach dem Krieg selbständiger Puppenspieler. Ab 1958 in mehreren Bergbaubetrieben (Wismut und Mansfeld) langjährige Tätigkeit als Angestellter. Fernstudium am Leipziger Literaturinstitut Johannes R. Becher 1962 bis 1964. Träger des Berta-Lask-Preises. Mansfelder des Jahres 1993.


Kurt Zeising
Mansfäller Witze
Bd.1, 46 S., 6 Abb., geb., EUR 6,90
ISBN 3-928498-37-1

Bd.2, 45 S., 6 Abb., geb., EUR 6,90
ISBN 3-928498-40-1

Bd.3, 46 S., 5 Abb., geb., EUR 6,90
ISBN 3-928498-81-9

Bd.4, 46 S., 5 Abb., geb., EUR 6,90
ISBN 3-928498-82-7


Kurt Zeising
Stacheldraht und Marionetten
128 S., 3 Abb., geb., EUR 12,90
ISBN 3-928498-63-0

Dass sein Freund, der Puppenspieler und Artist Hans Blum, durch die Hölle Buchenwald gegangen war, hatte Kurt Zeising zutiefst erschüttert. Hans Blum war unter den sogenannten Auschwitzerlass vom 16.12.1942 gefallen, auf dessen Grundlage Sinti und Roma aus elf Ländern in Konzentrationslager deportiert wurden. Das war der Anlass, dieses Buch über das tragische Schicksal eines Puppenspielers zu schreiben.


Kurt Zeising
Dor ahle Mansfäller wie ä denkt un schpricht
5 Hefte; je Heft 10 Seiten,
geh., EUR 1,90

Wie im dunklen Schachte das kostbare Ärz, is vorschteckt des Mansfällers Seele un Härz. Nur wem’s jelingkt, es dem Bärgk abzuringen, hehert Seele un Härz beim Mansfäller klingen.

Kurt Zeising



Kurt Zeising
Dor ahle Mansfäller
56 Seiten, geb.
EUR 10,99

Gruß aus dem Mansfeld'schen
Nach einer historischen Postkarte - 0,60 €


Guten Tahk Kamerad, dich gieht's wuhl siehre schlächt?
Was machste do farr änne Kur in der Briehwanne?
Der Dukter sahte, ich salle die Troppen in Wasser nähmen,
nu hat meine Ohle die Wanne vull Wasser gedrahn,
un habe mich neingesatzt, dänn mer muss dach, was där
Dukter saht, befulgen.

 

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L I T E R A T U R • K U N S T

Gerhard Branstner



D i e   W e l t   i s t   e i n
N a r r e n h a u s
D a s   R e n o m m e e   m a c h t
a l l e s
                                        Einstein

I c h   h a b e   k e i n
R e n o m m e e
A b e r   e i n e
N a r r e n s c h a u k e l

                      Branstner



Die exquisiten Fünf

Die Pyramide
Philosophie der Geschichte, Philosophie der Kunst, Die Sonny Girls
133 Seiten, br., EUR 14,90
ISBN 3-928498-55-X

Ohne Gegenwelt ist der Mensch kein Mensch
Wer die Pyramide erstiegen hat, dem liegt die Gegenwelt zu Füßen

Rezensionen zu diesem Artikel





Kuriose Geschichten
Der negative Erfolg, Der durchgebrannte Nothelfer, Die entlaufene Maschine, Der eiserne Schildknappe, Die Sonne im Schlepptau
83 S., br., EUR 12,-
ISBN 3-928498-57-6





Kollagenrevuen
Die Narrenschaukel, Meuterei im Narrenhaus, Der diebische Goethe
ca. 154 S., br., EUR 16,90
ISBN 3-928498-74-6





Neue Lieder
Diverse Lieder, Volkslieder
70 S., br., EUR 10,-
ISBN 3-928498-75-4





Die Fünf
Die Hornisse. Philosophische Streitschriften
303 S., br., EUR 20,-
ISBN 3-928498-78-9





Dr. G.B.- Biografie im Telegrammstil

Branstners Eltern waren strenggläubig. Branstner hat trotz dessen schon als kleines Kind nie an Gott geglaubt.
In der Schule hat er als einziger Schüler nie Heil Hitler gegrüßt und deshalb jeden Morgen Hiebe gekriegt.
Sein Unglaube an Gott und Hitler und überhaupt seine Allergie gegen allen Personenkult hat ihn auch vor dem Stalinismus bewahrt.
Als Pazifist hat er während des Krieges nur in die Luft geschossen, obwohl der der beste Schütze in der Kompanie war.
In Kriegsgefangenschaft ist er gern gegangen, doch als sie ihm zu lange gedauert hat, ist er geflüchtet. Obwohl die 25 Gefangenen, die vorher geflüchtet sind, alle 25 dabei zu Tode gekommen waren.
An der Arbeiter- und Bauernfakultät, wo Armeleutekinder das Abitur nachholen konnten, antwortete er auf die Frage, was er einmal werden wolle: Gesellschaftskritiker. Zur Zeit der ersten Parteisäuberungen war das eine riskante Antwort. Außerdem erhielt er den Spitznamen Dozentenschreck.
Seine erste Tat an der Universität bestand darin, dem Seminarleiter Prügel anzudrohen, falls er sich noch einmal blicken lasse. Der Mann hat sich tatsächlich nicht wieder blicken lassen. Branstners Dissertation, die er nebenbei und in der Hälfte der üblichen Zeit geschrieben hat, haben nacheinander 6 Professoren abgelehnt, 3 mit Änderungsvorschlägen. Branstners Antwort: Ich habe Zeit, ich kann warten, bis ihr euch ändert. Das hat 4 Jahre gedauert. Nochmal 20 Jahre, bis sie gedruckt und 40 Jahre bis sie wieder gedruckt wurde. Immer unverändert.
Wegen seiner Allergie gegen allen Personenkult wurde er aus der PDS gefeuert. Als man feststellte, daß der Rauswurf mehr Ärger machte als seine Existenz in der Partei, nahm man ihn wieder auf. Das Neue Deutschland verhängte nach dem Rauswurf Druckverbot. Bezeichnend, daß es ihm schon vor 20 Jahren auf gleiche Weise mitgespielt hatte. Dabei ist Branstner als Dissident absolut ungeeignet, immer und überall.
Branstner ist nichts als ein eigenständiger, unabhängiger Denker. Allerdings logisch auch der Streitbarste.
Und der Lustigste.
Branstner hält Genie für erforderlich, aber Charakter hält er für wichtiger. Auch für seltener.

Autor: Unbekannter Verfasser

 

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Z E I T K R I T I K

Christine Ostrowski & Anna Gotthelf

Bischofferode und der "Fall Ostrowski"


Anna Gotthelf
Neues zum "Fall Ostrowski"
Antrag auf öffentliche Rehabilitierung

18 S., 3 Abb., geh., EUR 4,-
ISBN 3-928498-25-8


Christine Ostrowski
Tagebuch eines Hungerstreiks
Bischofferode

27 S., 2 Abb., geh., 5,80 EUR
ISBN 3-928498-23-1

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Das historische Zeitz

Titelabbildung des Führer durch Zeitz und Umgebung
Ein Reprint, 34 S., br., 11 Abbildungen
u.a. das älteste überlieferte Siegel der Stadt Zeitz mit Peter und Paul und Schlüssel und Schwert
ISBN 978-3-928498-09-6, EUR 4,80



Drei Zeitzer Postkarten nach historischen Motiven. Je Postkarte EUR 0,60.

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Reinhold Andert


Reinhold Andert
Der Thüringer Königshort
256 Seiten, 1 Abbildung, 1 Karte
Gebunden, EUR 20,80
ISBN 3-928498-45-2

Seit der Wende wird bei uns viel von verschwundenen Schätzen geredet, so vom Quedlinburger Domschatz, dem Bernsteinzimmer und anderen.

Frage: Folgen Sie nun dieser Mode?

R. A.: Nein, ich kann weder etwas für die Wende, noch für die mit der neuen Zeit entstandene Gier nach Schätzen. Meine Suche nach dem Thüringer Königsschatz begann bereits im Jahre 1980.

Frage: Wie kamen Sie ausgerechnet auf diesen Schatz und was ist das für ein Ding?

R. A.: Während der Völkerwanderung, also vor etwa 1500 Jahren, als es die Großstämme der Burgunder, Goten, Langobarden u. a. gab, existierte in unserer Gegend das Königreich der Thüringer. Es reichte von Magdeburg im Norden bis zum Main im Süden, von der Werra bis zur Elbe. Dieses riesige Reich wurde im Jahre 531 von den Franken erobert.

Der Königshof, der, so habe ich herausgefunden, irgendwo an der Unstrut lag, wurde dabei zerstört und versank in Schutt und Asche. Die Königsfamilie konnte noch rechtzeitig fliehen, ohne den Schatz mitnehmen zu können. Sie haben ihn also in der Nähe des Königshofes vergraben, und dort liegt er noch heute.

Frage: Warum ist noch niemand früher darauf gekommen?

R. A.: Ich bin nicht der erste, der sich damit beschäftigt hat. Vor etwa einhundert Jahren gab es in der "Zeitschrift des Vereins für thüringische Geschichte und Altertumskunde" einen erbittert geführten Streit der Historiker über die Lage dieses Königshofes. Er führte zu keinem Ergebnis. Im Jahre 1973 schrieb der Nestor der Thüringer Ur- und Frühgeschichte, Prof. Dr. Behm-Blancke aus Weimar, sein Buch "Gesellschaft und Kunst der Germanen – Das Reich der Thüringer" und nahm darin diese Frage wieder auf. Durch ihn und dieses Buch bin ich darauf aufmerksam geworden. Er vermutete den Königshof allerdings in der Gegend zwischen Weimar und Erfurt.


Reinhold Andert
Der fränkische Reiter
256 Seiten, 3 Abbildungen
Gebunden, EUR 24,90
ISBN 3-928498-92-4

Das Buch »Der fränkische Reiter« verfolgt die Spuren des berühmten Reitersteins von Hornhausen. Er entstand um das Jahr 700 herum und ist ein sichtbares Zeichen für die Frankenherrschaft in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Diese Epoche reichte vom Untergang des Thüringer Königreiches 531 bis zur Machtübernahme Heinrichs I. im Jahre 919. Sie wird oft als »dunkle Zeit« bezeichnet, so dunkel, daß sogar behauptet wurde, sie habe gar nicht existiert. Alle Zeugnisse aus diesen vierhundert Jahren seien Erfindungen und Fälschungen. Die These ist genial, aber unsinnig. Sie setzt einen weltweiten Fälscherring im Mittelalter voraus, den es nicht einmal heute in der Zeit der absoluten Medienherrschaft gibt. Sie zwingt aber Geschichtsschreiber dazu, Beweise zu bringen, statt nur Behauptungen aufzustellen, auch für die Geschichte Mitteldeutschlands. Das Buch »Der fränkische Reiter« enthält viele Zeugnisse, die dieses Dunkel erhellen. Es sind Schriftquellen wie Kloster- und Reichsannalen, Chroniken, Briefe, Urkunden und Heiligenlegenden. Daneben behandelt es archäologische Funde, Orts- und Flurnamen, spätere Besitzverhältnisse, alte Verkehrswege, Weihenamen von Kirchen sowie Sagen und Bräuche. Die schriftlichen Quellen werden in diesem Buch sehr kritisch beleuchtet, denn sie sind gerade für Mitteldeutschland oft sehr unzuverlässig, weil sie von Fremden stammen, von Angehörigen und Sympathisanten der fränkischen Besatzungsmacht aus weit entfernten Klöstern. Bei näherem Hinsehen erweist sich Manches als Ideologie, Mißverständnis oder sogar Fälschung. Letzteres betrifft vor allem Urkunden, in denen es um den Besitz der Klöster Hersfeld und Fulda geht. Das ist heute noch wichtig, da die meisten Orte Mitteldeutschlands diesen Urkunden ihre erste schriftliche Erwähnung verdanken. Durch sie treten diese Dörfer und Städte in das Licht der Geschichte und sind daher Anlaß für zahlreiche Volks- und Heimatfeste. Etliche Jubiläumszahlen stimmen nicht, weil die Urkunden gefälscht sind. Das sollte aber, meint der Autor, beim Feiern nicht stören, sondern vielleicht ein Grund sein, nach den Ursachen der Fälschungen zu forschen.
»Der fränkische Reiter« ist dabei ein kundiger Führer.

Dans son livre "Der fränkische Reiter" (Le cavalier franc) l'auteur Reinhold Andert suit les traces du fameux "Reiterstein" découvert près du petit village de Hornhausen. Le "Reiterstein", un relief montrant l'image d'un cavalier franc, fut creé vers 700 et représente une preuve évocatrice du règne des Francs en Allemagne centrale. Cette époque historique comprend la période allant de la chute de l'Empire thuringien en 531 jusqu'à la prise de pouvoir par Henri Premier en 919.

 

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Hans Raeck

Hans Raeck wurde am 8.7. 1865 in Roßla geboren. An den Universitäten Leipzig, Greifswald, Berlin und Breslau studierte er Theologie, Mathematik und Naturwissenschaften. 1898 promovierte er mit der Dissertation "Der Begriff des Wirklichen". Danach wirkte er als Lehrer an der Eisleber Bergschule. Hans Raeck verstarb am 13.9.1942 in Flensburg.



Hans Raeck
Die Eisleber Bergschule 1798-1928
Im Schmuckschuber mit Lesezeichen
172 S., 47 Abb., EUR 29,90
ISBN 978-3-928498-22-3
Von dieser Ausgabe wurden 333 numerierte Exemplare gedruckt.




Auf der Titelseite:
Die Bergschule im Jahre 1962

Auf dem Rücktitel:
Bergrat Ludwig Plümicke

Die Abbildung auf dem Lesezeichen:
Das Katherinenstift

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R



Neue Chursächsische Postcharte von 1753

Diese kartographische Arbeit stammt von dem "Königlichen Land- und Grenzkommissar"

Adam Friedrich Zürner, der im Auftrag August des Starken die kursächsischen Straßen vermaß.

Vierfarbig, 96 x 57,8 cm
EUR 15,-
ISBN 3-928498-20-7

Rezensionen zu diesem Artikel



Das Stift Naumburg und Zeitz

Nach der um 1760 entstandenen Originalkarte von Johann Georg Schreibern

Vierfarbig, 56,8 x 49,4 cm
130 Kirchenabbildungen
EUR 15,–
ISBN 3-928498-21-5

Kirchen in Naumburg, Leipzig, Gera, Altenburg



Geschichtliche Karte des Kreises Querfurt aus dem Jahre 1908

Vierfarbig, 53 x 45 cm
EUR 7,90
ISBN 3-928498-51-7

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Rudolf Herz

Ein Mansfelder Dorf im Spiegel der Geschichte
EUR 16,90
ISBN 978-3-928498-49-4

 

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L I T E R A T U R

Prof. Dr. Rüdiger Bernhardt und Johannes Schlaf



Rüdiger Bernhardt
Johannes Schlaf - der Dichter aus Dingsda
36 Seiten, br., herausgegeben v. Reiner Popp
EUR 4,-
ISBN 3-928498-13-4


Rezension

Johannes Schlaf - In Dingsda
Insel-Bücherei Nr. 20, Leipzig 1912
22,- Euro

Klostermühle bei Querfurt und Querfurter Schloß (Winter)

Die Zeichnungen von Johannes Schlaf liegen gedruckt vor.
Jeder Druck kostet 7,80 Euro.,-

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Prof. Hermann Größler • Prof. Dr. Günter Behm-Blancke

Prof. Hermann Größler

Hermann Größler wurde 1840 in Naumburg geboren. Die Familie Größler, die bereits in fünfter Generation in der Saalestadt ansässig war, stammte aus dem Herzen Thüringens, aus der Gegend von Arnstadt und Stadtilm. In seiner Vaterstadt besuchte Hermann Größler das Domgymnasium, um danach von Ostern 1859 bis Januar 1863 in Halle Theologie und Philosophie zu studieren.

Nach dem Studium war er in Hamburg und Altona als Lehrer tätig, wo er die bedeutsamen Ereignisse der Kriegsjahre von 1864 bis 1866 erlebte. In Berlin erlangte er später ein Zeugnis ersten Grades, das ihm die Lehrbefähigung für Religion, Deutsch, Geschichte und Erdkunde, Hebräisch, Griechisch und Latein zuerkannte. Außerdem wurde ihm das Recht verliehen, philosophische Propädeutik zu lehren. 1870 promovierte Größler in Jena zum Dr. phil. Das Thema seiner Promotion lautete: "Die Ursachen der Permanenz des sogenannten immerwährenden Reichstages zu Regensburg".

Als 31jähriger kam Dr. Größler nach Eisleben, wo er 34 Jahre am Königlichen Gymnasium, später Luthergymnasium, wirkte. Hier entwickelte der schmächtig gebaute Hermann Größler eine rastlose Arbeitsweise. Die Geschichte Thüringens und der Grafschaft Mansfeld ließ ihn zeit seines Lebens nicht los.

Auf dem Gebiete der Vorgeschichte hat ihn die Aufdeckung und wissenschaftliche Würdigung des riesenhaften Fürstengrabes bei Helmsdorf in der gesamten Welt der prähistorischen Forschung – wie es in einer Gedächtnisrede auf ihn heißt – berühmt gemacht.

Insgesamt publizierte Hermann Größler, dem 1883 der Professorentitel verliehen wurde, 252 Arbeiten. Körperlich stark geschwächt, versagte ihm immer öfter die Stimme, so daß der stellvertretende Vorsitzende der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen (seit 1892) und das Herzogtum Anhalt (seit 1900) im Jahre 1905 die unterrichtliche Tätigkeit aufgeben mußte. Fünf Jahre später starb Hermann Größler. Heute stoßen seine Bücher in Deutschland wieder auf eine große Resonanz.


Hermann Größler
Urkundliche Geschichte Eislebens bis zum Ende des 12.Jahrhunderts
33 S., 1 Abb., br., EUR 4,95
ISBN 3-928498-17-7

Vom Einzelhof zum Stadtkreis
Ein Blick auf die Entwicklung der Stadt Eisleben
35 S., 1 Abb., br., EUR 5,90
ISBN 3-928498-18-5

Hermann Größler
Führer durch das Unstruttal von Artern bis Naumburg
272 S., 1 Karte, br., EUR 19,90
ISBN 3-928498-04-5

Mich faszinieren die verschiedenen geschichtlichen Ebenen dieser Führung. Neben den urgeschichtlichen Funden, den mittelalterlichen Burgruinen und den barocken Schlossresten interessierte mich vor allem auch, was Größler selbst auf seiner Wanderung vor einhundert Jahren erlebte.

Reinhold Andert


Hermann Größler
Sagen der Grafschaft Mansfeld und ihrer nächsten Umgebung
274 S., 1 Abb., br., EUR 14,90
ISBN 3-928498-02-9

Nachlese von Sagen und
Gebräuchen der Grafschaft Mansfeld …
56 S., br., EUR 5,90
ISBN 3-928498-07-X

Diese Sagensammlung ist für jeden Liebhaber deutscher Poesie, Geschichte und Sprache eine wahre Fundgrube. Sie enthält Sagen aus der Gegend von Eisleben, Gerbstedt, Bernburg, Aschersleben, Harzgerode, Ermsleben, Hettstedt, Mansfeld, Wippra, Sangerhausen, Stolberg, Allstedt, Artern, Heldrungen, Nebra, Querfurt, Freyburg, Naumburg, Zeitz, Merseburg und Halle.


Günter Behm-Blancke
Höhlen, Heiligtümer, Kannibalen.
Ein archäologischer Tatsachenbericht aus dem Kyffhäuser
256 S., 40 Seiten Abbildungen, 2 Karten, geb., EUR 26,–
ISBN 3-928498-86-X

Wochenlang schon hocken die Forscher im feuchten Dunkel der Höhlen, kriechen in enge Spalten und schmale Gänge und spachteln mit klammen Fingern die Erde nach urgeschichtlichen Funden durch. Da stoßen sie plötzlich auf die aufsehen erregenden Spuren einer uralten Kultur: kunstvolle Werkzeuge, bunte Flechtarbeiten aus Rinde, reichverzierte Schmuckstücke – und Schädel, Reste grausig-mysteriöser Kannibalenmahlzeiten zu Ehren einer großen Muttergöttin. Gewandspangen und Nadeln aus Bronze zeugen von Bestattungszeremonien und rituellen Opfern. Am ereignisreichen Verlauf der Ausgrabung jener bedeutenden Kultstätte im Kyffhäusergebirge läßt Prof. Dr. Behm-Blancke, der sieben Jahre das Forschungsunternehmen leitete, die versunkene Epoche thüringischer Besiedlung lebendig werden.

»Kyffhäuser ist der Berg genannt, Und drinnen ist eine Höhle …«

Heinrich Heine
Deutschland. Ein Wintermärchen

"Caves, holy shrines, cannibals"

Prof. Dr. Günter Behm-Blancke (1912-1994), the Doyen of Thuringian archaeology, was a member of the German Archaeological Institute and the Conseil Permanent de l'Union Internationale des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques. The author writes in his exciting archaeological true story about his long-term examination of the mysterious caves of the hly Kyffhäuser Mountains which once were epoch-making.

Dans son reportage archéologique captivant "Höhlen Heiligtümer Kannibalen" (Cavernes Sanctuaires Cannibales) le professeur dr. Behm-Blancke raconte l'histoire des ses expéditions pour la recherche des cavernes mysterieuses se trouvant dans la montagne sacrée du Kyffhäuser, une recherche qui faisait date a l'époque. Le phénix des sciences archéologiques thuringiennes, le professeur dr. Günter Behm-Blancke (1912-1994), était membre du Conseil permanent de l'Union internationale des Sciences préhistoriques et protohistoriques.

Prof. Dr. Günter Behm-Blancke – Lebensdaten

1912geboren am 10. März in Berlin, Besuch von Schulen in Nordhausen und Nauen
1933 – 1938Studium der Vor- und Frühgeschichte, Ethnologie und Volkskunde an der Wilhelms-Universität in Berlin
1938Promotion „Kultur- und Stammesgeschichte der Elb-Havelgermanen des 3. bis 5. Jahrhunderts“
1938 – 1944Wissenschaftlicher Assistent am Märkischen Museum Berlin; 1943 beauftragt, wichtige Ausgrabungsgegenstände und Dokumentationen nach Eckersdorf bei Glatz in Schlesien auszulagern“
1944 – 1945Angestellter des Landratsamtes in Glatz; März 1945 Flucht nach Rehungen bei Nordhausen
1945 – 1947Lehrer an der Volksschule in Rehungen
1947Berufung als Leiter des Städtischen Museums für Urgeschichte Weimar und Lehrauftrag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1948Habilitation „Opfer und Magie im germanischen Dorf der römischen Kaiserzeit“
1949Direktor der Landesstelle für Vor- und Frühgeschichte Thüringens Weimar
1953nach der Vereinigung von Museum, Forschungsstelle und Bodendenkmalpflege Direktor des Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens Weimar
1961Professor mit Lehrstuhl
1977Emeritierung
1994verstorben am 23. März in Weimar

Professor Dr. Behm-Blancke war u. a. seit 1965 korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 1966 der Jysk Arkæologisk Selskab. Am 15. 9. 1971 wurde er in Belgrad als Mitglied in den Conseil Permanent der UISSP (Union Internationale des Sciences Pré et Protohistoriques) der UNESCO gewählt.

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Bibliophile Raritäten


Dr. Rainer Hünecke
Von Luftkuchen bis Schönheits-Balsam
Alte Harzer Rezepte
34 Seiten, 1 Abbildung
Broschiert, EUR 4,–
ISBN 3-928498-15-0

Das kleine Rezeptbüchlein wurde im Quedlinburger Archiv gefunden. Es enthält eine Sammlung von Koch-, Färbe- und Hausmittelrezepten.

Dr. Willi Ule
Mansfelder Seen und die Vorgänge an denselben im Jahre 1892
Reprint
86 Seiten, 5 Abb., 2 Karten
Gebunden, EUR 14,90
ISBN 3-928498-29-0

Ule beschreibt den »Süßen« und den »Salzigen See«, untersucht das Sinken des Wasserspiegels, beklagt die »zahlreichen Fabriken zur Verwertung der Braunkohle« und stellt das einstige »Seebad« Ober-Röblingen und Seeburg vor.


Clara Förstner
Aus der Sagen- und Märchenwelt des Harzes
Band 1
184 Seiten. Broschiert, EUR 12,80
ISBN 3-928498-08-8

Band 2
176 Seiten. Broschiert, EUR 12,80
ISBN 3-928498-10-X

Clara Förstner (1850 bis 1907) besitzt einen feinen Sinn für alles Märchenhafte und zum Fabulieren nicht nur Luft, sondern auch Talent. Ihr Prosabuch »Aus der Sagen- und Märchenwelt des Harzes« ist sinnig und anmutig und findet auch den verdienten Beifall.

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

J. G. Th. Gräße

J. G. Th. Gräße wurde am 31.1. 1814 in Grimma geboren und starb am 27.8.1885 in Niederlößnitz bei Dresden. Gräße studierte Philologie, arbeitete an der Dresdner Kreuzschule , wurde 1843 Privatbibliothekar des König Friedrich August II. von Sachsen, 1848 Direktor der königlichen Münzsammlung, 1852 der königlichen Porzellansammlung und 1864 des "Grünen Gewölbes". Wissenschaftlich war er auf den Gebieten der Literatur-, Kultur- und Porzellangeschichte sowie der Namens-, Wappen- und Sagenforschung tätig.



Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen
Band 1
192 Seiten. Gebunden, EUR 15,90
ISBN 3-928498-56-8



Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen
Band 2
224 Seiten. Gebunden, EUR 15,90
ISBN 3-928498-62-2



Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen
Band 3
192 Seiten. Gebunden, EUR 15,90
ISBN 3-928498-73-8

»Ich kann sagen, daß meine Arbeit … der erste Versuch ist, die sächsischen Sagen in ihrer ursprünglichen Form wiederzugeben.«

J.G.Th. Gräße, 1854

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Aus Dingsda und Sachsen-Anhalt


Joachim Jahns
Große Querfurter
und mit Querfurt verbundene Persönlichkeiten
72 S., 32 Abb., br., EUR 7,90
ISBN 3-928498-00-2

Dingsda, so nannte der Dichter Johannes Schlaf liebevoll seine Heimatstadt Querfurt. In all den Jahrhunderten, die über die Stadt im Harzvorland hinzogen, brachte sie stets bedeutende Persönlichkeiten hervor. Zu ihnen zählen der Diplomat und Missionar Brun von Querfurt, Kaiser Lothar III. von Supplinburg, der kaiserliche Kanzler und Bischof Konrad III. von Querfurt, der Pfarrer Nicolaus Krumpach – ein Zeitgenosse Martin Luthers –, der Wissenschaftler und Erfinder Jakob Christian Schaeffer, der Dichter Johannes Schlaf, der Maler Georg Muche, der Afrikaforscher Hans Schomburgk und der Atomphysiker Walter Herrmann.


Dr. Walter Kuhwald
Die Idylle vom Landarzt
oder der Geist der Medizin ist leicht zu fassen
66 S., 1 Abb., br., EUR 7,90
ISBN 3-928498-39-8

Dr. Dreher war nun Rechtsanwalt in Berlin, zwar den Frauen nicht abhold, dennoch aber unbeweibt, der andere, Dr. Spulwurm, praktischer Arzt und Krankenhausarzt in Dingsda, einem kleinen Provinzstädtchen von fünf- bis sechstausend Einwohnern, in dem kulturelle Fortschritte wie Gas, elektrische Bahn, Asphalt, Wasserleitung und Kanalisation noch unbekannt waren.

Und in diesem kleinen Städtchen suchte unerwartet der Großstadtrechtsanwalt seinen alten Freund und Korpsbruder, den medicus rusticus communis, auf. Ist da ein Wiedersehen mit Tränen und Rückenklopfen nicht zu verstehen?

Und nun ging’s an ein Erzählen zwischen Emil, dem Rechtsanwalt, und Paul, dem Arzt, im Freundesmund der "Kleine" genannt.


Gisela Stockmann
Schritte aus dem Schatten
Frauen in Sachsen-Anhalt
60 S., 16 Abb., geb., EUR 10,–
ISBN 3-928498-12-6

Mit dem Raum Sachsen-Anhalt verbinden sich große Namen: Heinrich I. und sein Sohn Otto der Große, Eike v. Repkow, Luther, Müntzer, v. Guericke, Händel, Winckelmann, Klopstock, G.A.Bürger, Novalis, Bismarck, Nietzsche, Junkers, Gropius …

Männer. Frauen blieben über Jahrhunderte im Hintergrund. Dies Büchlein stellt Frauen vor, die aus dem Schatten hervortraten: Katharina von Bora, Caroline Neuber, Dorothea Erxleben, Anna Louisa Karsch, Caroline Bardua, Louise von François, Hedwig Courths-Mahler und Christa Wolf. Ihre besonderen Leistungen lösten anfangs Erstaunen aus, wurden aber auch beargwöhnt, bagatellisiert, kritisiert, mitunter angefeindet. Doch schließlich fanden sie Anerkennung und oft Geltung über den heimatlichen Bereich hinaus.


Rezensionen zu diesem Artikel

 

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R E G I O N A L • L I T E R A T U R

Thomas Zunkel


Burgen im Kyffhäuserland
154 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen
br., EUR 16,90

Der Kunstwissenschaftler Thomas Zunkel stellt erstmals alle mittelalterlichen Befestigungsanlagen dieses Landschaftsraumes vor - sowohl mit ihrer Geschichte, ihren baukünstlerischen Besonderheiten und als touristische Sehenswürdigkeiten..


Das obere Unstruttal
244 Seiten, broschiert, zahlreiche farbige Abbildungen
br., EUR 17,80
ISBN 978-3-928498-96-8

Streifzüge zwischen Thüringer Pforte und Arche Nebra, wo die berühmte Himmelsscheibe gefunden wurde.


Ferdinand Menge
ca. 150 S., 100 teilweise farbige Abb.
br., Euro 14,90
ISBN 978-3-928498-31-2

Die Wiederentdeckung des Malers Ferdinand Menge (1876-1962), der zusammen mit Franz Marc an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in München studierte... Die Künstlermonographie enthält neben einem umfangreichen Text zahlreiche Farbabbildungen von Gemälden, Aquarellen, Gouachen und Zeichnungen Ferdinand Menges sowie persönliche Dokumentarfotos und Bilder von Aufenthalten des Malers in München, Norddeutschland, Österreich, Litauen, Lettland, der Ukraine und der Schweiz.

 

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L I T E R A T U R

Lisl Urban

Ein ganz gewöhnliches Leben
EUR 16,90
ISBN 3-928498-03-7


Presse...


Die Autorin Lisl Urban



Ge b u r t

Lisl Urban kommt am 4. August 1914 in Gablonz zur Welt. Ihre Vorfahren großmütterlicherseits, die traditionsreichen Familien Rößler und Pfeiffer, waren die Mitbegründer der Modeschmuckmetropole Gablonz, a. N. Der Vater entstammt einer bäuerlichen Familie des Riesengebirges.

K i n d h e i t & J u g e n d

Die Freiheit für Fantasie und Spiel der böhmischen Wälder bestimmen ihre Kindheit ebenso wie die Scheidung der Eltern und Kriegsangst. Der Vater verweigert ihr den Wunsch, das Realgymnasium zu besuchen. Als Ersatz erhält sie eine Ausbildung als Bibliothekarin und besucht als Gastschülerin die kunstgewerbliche Staatsfachschule in Gablonz.

1 9 3 5

in Prag erlebt sie, wie die Faschisten „ihre“ Bücher, „ihre“ Malerei, ihre Freundschaft mit Tschechen und Juden zerstören. Ihren eigenen Mann, der sich zunehmend als Faschist präsentiert, verliert sie.

1 9 4 3

zieht sie nach der Geburt einer Tochter zurück in die Heimatstadt und arbeitet dort als Modeschmuckdesignerin im väterlichen Betrieb. Nach einigen Irrwegen in der Nachkriegszeit erreicht sie

1 9 4 8

die Aussiedlung zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in die damalige Sowjetzone.

1 9 4 8 – 1 9 5 4

Studium und Ausbildung in Halle, Tangermünde und Erfurt mit dem Berufsziel Lehrerin und Kunsterzieherin. Nach der Ausbildung wirkt sie als solche an der Erweiterten Oberschule mit Internat im traditionsreichen Wickersdorf in Thüringen.

Die Autorin lebt heute in Brandenburg und Thüringen.




Lisl Urban, 2005


Lisl Urban
Ein ganz gewöhnliches Leben
Zweites Buch
174 S., br., EUR 16,90
ISBN 978-3-928498-11-8
In englischer Sprache:

Ein ganz gewöhnliches Leben
An ordinary life


Rezensionen zu diesem Artikel

Lisl Urban
Ein ganz gewöhnliches Leben
Drittes Buch
ISBN 978-3-928498-28-2, EUR 16,90

Wir trauern über unsere Autorin Lisl Urban, die am 20. Januar 2009 in Wickersdorf verstarb.

 

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G A L E R I E

Juliane Jahns

Links: Der Raucher. Acrylmalerei 2001
Rechts: Schattenzwillinge apocalypse now, Acrylmalerei 2001

Preis: Jede Kunstpostkarte kostet einen Euro.

 

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G A L E R I E

Juliane Jahns


Nagel im Ohr, Selbstbildnis
(2000, Acryl, 50 x 64,5 cm)

Die Malerin wird durch den Dingsda-Verlag Querfurt (Chopinstr. 11a, 04103 Leipzig) und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (Weberstr. 61, 53113 Bonn) vertreten. Ihre Urheber-Nr. bei der VG Bild-Kunst ist - 1253228. Die Handzeichnungen, Aquarelle, Malerei und Emaillearbeiten von Juliane Jahns können nur über den Dingsda-Verlag erworben werden.

Auf dem Parkett
Wir haben getanzt bis in den Morgen. Hab' dabei den Schuh verloren. Es ist zu spät. Jetzt trägt ihn eine andere.

Juliane Jahns




Künstlerische Abbildungen aus dem Katalog:





Rudolf Scholz
(1999, Ölkreide, 29,7 x 42 cm)


Erik Neutsch
(1999, Ölkreide, 29,7 x 42 cm)


Reinhold Andert
(1999, Tempera, 42 x 59,4 cm)


Peter Biele
(1998, Acryl, 24 x 31,5 cm)


Anneliese Probst
(2000, Bleistiftzeichnung,?29,7 x 40,4 cm)


Gerhard Zwerenz
(1998, Acryl, 24 x 31,5 cm)


Kurt Zeising
(1999, Ölkreide, 29,7 x 42 cm)


Christa Gießler
(1999, Mischtechnik, 29,7 x 42 cm)


Mein Vater, der mit dem Buch tanzt
(2000, Tusche, 29,7 x 40,4 cm)


Emaille (59 x 54 cm)


Emaille (53 x 53 cm)


Emaille (59 x 54 cm)


Monokel
(2000, ?l auf Holz, 12 x 20 cm)


Liebe und Hass
(2000, Tempera, 100 x 70 cm)


Vincent und der Tod
(2000, Acryl, 42 x 59,4 cm)


Berührung
(2000, Mischtechnik, 70 x 100 cm)


Spiegelei
(2000, Tusche, 43 x 62 cm)


Der Schwarzseher
(1999, Tusche, 29,7 x 41,7 cm)


Auf dem Seil
(2000, Tusche, 29,7 x 40,4 cm)


Zweikampf
(2000, Tusche, 29,7 x 40,4 cm)


Schattenzwillinge Apocalypse now
(2001, Acrylmalerei)
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Der Raucher
(2001, Acrylmalerei)
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Pferde am Meer
(2000)


Vollmond
(Acryl, 2003)
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Galerie:





Der fränkische Reiter
(Rücktitel zum gleichnamigen Buch, 2004)
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Der Rauch
(Acryl auf Holz, 2002)
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Der Seilakt
(Bleistiftzeichnung, 2003)
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Für Effi Briest (Ausschnitt)
(Ölkreide, 2003)
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Eitelkeit
(Ätzradierung, 1999)
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Eva 2001
(Tempera auf Holz, 2001)
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Fliegen
(Ätzradierung, 2004)
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Füchse
(mehrfarbiger Linolschnitt auf chinesischem Papier, Titel zum Buch "Leipzigs letzter Held", 2001)
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Heißer Tanz (Ausschnitt)
(Ölkreide, 2004)
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Kalt (Ausschnitt)
(Bleistiftzeichnung, 2003)
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Zu Louis Aragon: Spiegelbilder
(Linolschnitt, 2004)
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von Gestern (Ausschnitt)
(Ölkreide, 2003)
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Adam 2001 (Ausschnitt)
(Acryl, 2001)
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Alte Dame
(Kaltnadelradierung, 2003)
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Am Fenster
(Öl auf Holz, 2004)
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Auf dem Einrad (Ausschnitt)
(Bleistiftzeichnung, 2001)
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Berührung
(Ätzradierung, 2000)
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Das Kreuz (Ausschnitt)
(Collage, 2003)
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Das Bild
(2006, Feinliner)
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Der Fisch
(2006, Feinliner)
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Der Schirm
(2006,Feinliner)
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Zwei Schiffe
(2006, Feinliner)
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Nacht und Tag
(2005, Grafik)
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Das Mädchen
(2007, Kaltnadelradierung)
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Männer im Anzug
(2003, Holzschnitt)
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Der Anwalt
(2003, Kohle)
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Ohne Worte
(2003, Tusche)
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Erlkönigs Töchter
(2000, Acryl)
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Die Vereinigung
(2000, Acryl auf Holz)
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Der Schwan
(2001, Acryl)
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Im roten Kleid
(2007, Aquarell)
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Stilleben
(2007, Aquarell)
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Der Mann mit der Katze
(2005, Mischtechnik)
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Rollende Steine
(1999, Tempera)
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Venedig
(2004, Acryl)
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Fliegende Farben
(2005, Pastellkreide)
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Ruhelos I
(2005, Collage)
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Ruhelos II
(2005, Collage)
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Ruhelos III
(2005, Collage)
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Geflüster
(2001, Tempera)
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Die Boxer
(2001, Acryl)
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I have a dream.
(2003, Mischtechnik)
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