Arbeitskreis
für Marine- und Heeres- sowie Luftschiff- und Seeflieger-Geschichte


FAQ - 18
Wo kann ich Hinweise zum heutigen Standort ehemaliger Luftschiff-Hallen und Lufthäfen (Flughäfen) finden  ? Wo kann man etwas über geschichtliche Orte bzw. (Zeppelin-)Gedenksteine und anderes erfahren ?

Von den deutschen Luftschiffen wurden rund 50 Häfen mit insgesamt etwa 100 Hallen genutzt. Eine detaillierte Abhandlung zum Thema findet sich in "Die deutschen Luftschiffhallen", Dr. John Provan III., Dissertationsschrift Kelkheim 2001. Auch bei Jürgen Schneevogt lassen sich sich sehr viele Dinge nachschlagen. Seine Reihe "Deutsche Heeresluftschiffahrt 1884 - 1918" beschäftigt sich vor allem in den Heften 3 - 5 mit den Lufthäfen und allen weiteren Fragen zu diesem Thema.  Wer sich mit alten Landkarten beschäftigt wird immer wieder mal Eintragungen finden, die sich auf Lufthäfen und -anlagen beziehen, teilweise sind sogar die Luftschiffhallen selbst eingetragen. In Zeiten von GoogleMaps und GoogleEarth  (hier das Programm) lassen sich sehr interessante "Reisen" unternehmen, die mitunter zu unerwarteteten "archäologischen" Funden führen ... (= Luftbild-Archäologie). Nahezu alle ehemaligen Lufthäfen sind heutzutage überbaut und/oder die Reste (Fundamente der Hallen etc.) sind durch die kriegerischen Ereignisse der Jahre bis 1945 oder andere bauliche Maßnahmen (Trümmer-Beseitigung etc. ) heute von oben nicht mehr erkennbar. Dem Webmaster sind zwei Fälle bekannt bei denen man noch heute die Umrisse der ehemaligen Luftschiffen von oben erkennen kann: Jamboli und Liegnitz. In zwei anderen Fällen sieht man zwar heute nichts mehr, aber auf älteren Luftaufnahmen sind Strukturen erkennbar. Im Fall des Lufhafens Tondern gibt es sogar die einmalige Situation, daß das Gelände (aufgrund glücklicher, geschichtlicher Umstände) immer noch nicht überbaut ist und die Fundamente und andere Reste der damaligen Hallen leicht im Gelände aufzuspüren sind. Siehe dazu auch  die kleine Bildergalerie ...

Beispiele zur Luftbild-Archäologie in der Luftschiffahrt
- "Reichsschwimmhalle" *** Friedrichshafen - Berlin Biesdorf Drehhalle (Siemens-Schuckert) - Jamboli Luftschiffhalle (Bulgarien) - Tondern Lufthafen (Dänemark) - Trier Luftschiffhalle -

*** herzlichen Dank an Christian Benzinger für den tollen Hinweis !





Karte für Luftfahrer - Deutschland 1914 - Maßstab 1 : 1.750.000

 Übersichtskarte für Luftfahrer.  Herausgegeben vom Verlag  des Luftfahrerdank G, m. b. H., Charlottenburg

Legende - Diese Karte enthält unter teilweiser Benutzung amtlichen Matetials alle für die Luftfahrt wichtigen Einrichtungen in schematischer Eintragung. Die Karte hat einen Maßstab von 1: 1.750.000 und enthält außer den Gewässer- und Gebirgskonturen, die verbotenen Zonen und diejenigen Orte, bei denen sich Einrichtungen befinden, die für die Luftfahrer von Wichtigkeit sind, wie Flugplätze, Flugfelder, Flugstützpunkte, Luftschiffhallen und Ankerplätze, meteorologische Stationen, funkentelegraphische Einrichtungen und Leuchtfeuer.

Da der kleine Maßstab der Karte die Eintragung der Zeichen für die verschiedenen Einrichtungen nicht nach ihrer genauen geographischen Lage gestattet, sind diese unter dem Namen des betreffenden Ortes nebeneinander eingetragen. Die Signaturen, die in prägnanter Weise die betreffende Einrichtung charakterisieren, sind für militärische Anlagen rot, für nicht-militärische blau gehalten.Zu dieser Karte ist außerdem ein Beiheft erschienen, daß die ministeriellen Verordnungen über die Verbotszonen, die Nachweisung ihrer genauen Grenzen, die Zusatzbestimmungen des Kommandos der Marine-Station der Ostsee für die Verbotszone Kiel, eine ausführliche Liste für Flugplätze, Flugfelder und Fluggelände, Besitzer, Größenverhältnisse, Besiedelung etc. nach dem Stand vom 1. Juni 1914 und eine Liste der Luftschiffhallen enthält.


Mein besonderer Dank geht an Herrn Norbert Giese, der mir diese Veröffentlichung ermöglicht. Die komplette Karte kann als ZIP-Dokument (17,6 MB) heruntergeladen werden.






direkt weiter zu - Lufthäfen - geschichtlichen Orten




Anmerkungen zur Hallenfrage und zur Dislokation von Personal und Materialien der Lufthäfen

Wer sich etwas intensiver mit den Lufthäfen beschäftigt, bemerkt schnell den fehlenden "roten Faden" in Bau und Nutzung der Hallen und Areale. Zwar könnte man jetzt leichtfertig die Bürokratie und die deutsche "Perfektionswut" für diese unklare Linie verantwortlich machen, aber diese Annahme geht diesmal fehl. Vor allem in den Jahren 1908 - 1913 herrschte in Sachen Luftfahrt noch die Vielfalt der Systeme. Starre, halbstarre sowie pralle Luftschiffsysteme konkurrierten mehr oder weniger gleichauf miteinander. Die Dominanz des starren Systems ist noch nicht manifestiert. Entsprechend vielfältig sind die Planungen zu Hallen und Lufthäfen.

Zu Beginn des Krieges wird schnell klar, daß die vorhandenen Luftschiffe technisch völlig überfordert sind. In der Folge entstehen quasi im Halbjahrestakt neue Luftschiftyp-Klassen, die natürlich größer sind. Das bedeutet mehr Gasbedarf und vor allem größere, längere Hallen. Die laufenden Projekte werden so in vielen Fällen durch die kriegstechnischen Zwänge konterkariert und zum Teil ad absurdum geführt. Gefährdungspotentiale durch Grenznähe (feindliche Fliegergefahr) und die vergrößerten Einsatzradien der Kriegsluftschiffe machen eine völlige Überarbeitung der Struktur des Lufthafen-Netzes nötig. Die Ereignisse überschlagen sich. Das überdehnte Einsatzgebiet der deutschen Heeresluftschiffahrt ist noch nicht völlig ausgebaut, da erzwingt die Wirklichkeit des Krieges ab Oktober 1916 einen Rückbau bzw. eine Aufteilung der Kräfte. Ab Frühjahr 1917 erfolgt die Reorganisation der deutschen Luftschiffwaffe. Alle Luftschiffe, die bestimmte technische Eigenschaften nicht erfüllen, werden aus der Front gezogen, Lufthäfen mit zu kleinen Hallen aus der Nutzung genommen, Truppen abgezogen bzw. verlegt.

Als Resümee kann man heute sagen: "der Krieg war schneller als die Planer". Das gilt für alle Bereiche. Es hat also nichts zu tun mit technischen Fehlleistungen oder anderen luftschiffspezifischen Mängeln. Materialknappheit und Personalnot gab es allerorten. Da wurden insbesondere aufwändige Systeme wie die Luftschiffe kritisch überprüft und in der Folge "gerupft".




einzelne Link zur Thematik (sie werden sukkzessive ergänzt):

 Wikipedia-Eintrag "Luftschiffhalle"
 Luftschiffhallen-Design am Bodensee (Professor Max Schirmer - Universität Stuttgart)


Lufthafen Ahlhorn
Link 1 - Link 2 Link 3 - Bild historischer Hallen-Lageplan - Bild Hallen-Lageplan (Collage) -
        Hallenstandort 1 - "Aladin" + "Albrecht" 
- per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 2 - "Alrun" + "Alix" - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 3 - "Alma" + "Alarich" - per GoogleEarth anfliegen -
        Gaswerk (etwas abgesetzt vom Lufthafen-Gelände) -
per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Baden-OosLink 1Link 2 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Berlin - Biesdorf Link 1 - Stadtplan Berlin 1914 (groß - klein) - Drehhalle (Luftarchäologie - siehe diese Seite ganz oben, linkes Bild) -
         GoogleMaps Drosselweg, Karlshorst 10318 Berlin -

         Google-Earth Bild - per GoogleEarth anfliegen - eine noch genauer zu prüfende 2. Version des Hallenstandortes (anhand einer Luftaufnahme generiert) - 

Lufthafen Berlin - Johannisthal
Link 1 Link 2 Link 3 - Link 4 - per GoogleEarth anfliegen -
               Berlin - Marienfelde - Luftschiffer-Bataillon "Stollwerck" - Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - Link 5 -per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Berlin - Tegel - Luftschiffer-Bataillon No. 1 - Link 1 - Link 2 - (weitere Links siehe LB No. 2) - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Berlin - Tegel - Luftschiffer-Bataillon No. 2Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - Link 5 - Link 6 - Link 7 -
Lufthafen Berlin - Tempelhofer Feld - Link 1 - Link 2 - Link 3 Link 4 Link 5 - Link 6 - Link 7 - Link 8 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Berlin - Staaken - Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - per GoogleEarth anfliegen -
Ballonhalle Bern (Schweiz) - Link 1 - Link 2 - Link 3 (siehe unter "Ballonhalle" - Link 4 -
per GoogleEarth anfliegen -
Luftschiffwerft Bitterfeld - Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 -
per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Brüssel - Evere - Link 1 - per GoogleEarth anfliegen -
               Brüssel - Agathe - per GoogleEarth anfliegen -
               Brüssel - Etterbeek - Link 1 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Dresden Kaditz / ÜbigauLink 1Link 2 - Link 3 - Link 4 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Düren - Link 1 - GoogleEarth Ortsmarken -
Lufthafen Düsseldorf  - Düsseldorf hatte zwei Standorte für Luftschiffhallen. 1909 entstand in der Golzheimer Heide die erste Halle. Der Standort erwies sich aber in der Praxis als
            wenig günstig. Deshalb entstanden in Lohausen ab 1914 die Halle 2 - 4. Die vierte Halle sollte eine Drehhalle werden, sie wurde aber nicht zu Ende gebaut.
            -
Link 1 - Link 2 - Link 3 - per GoogleEarth die Halle Golzheimer Heide - Lohhausen anfliegen.
Lufthafen Frankfurt Rebstock -Der ehemalige Lufthafen Rebstock liegt heute in einem Areal, das als "Rebstock-Park" bezeichnet wird. Dieses Viertel zeichnet
            sich u.a. dadurch aus,  daß viele ehemalige Luftschiffer und Flieger mit Straßennamen geehrt werden: z.B. Max Pruß, Käthchen Paulus, Melli Beese,
            Wilhelmine Reichert u.a. - 
Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Friedrichshafen - die Erkenntnislage zu diesem Standort ist leider noch ganz unausgeglichen ... hier ein allgemeiner Überblick - Link 1 -
Lufthafen Gent - Gontrode Link 1 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Gotha Link 1Link 2 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Hage Link 1 - Link 2 - Link 3 -
Lufthafen Hannover Vahrenwalder Heide - Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - alter Stadtplan mit eingezeichnetem Luftschiff-Hafen - Foto von GoogleMaps -
        - GoogleMaps Hannover Vahrenwalder Heide 
- per GoogleEarth anfliegen
Lufthafen Hamburg Fuhlsbüttel - Link 1Link 2 per GoogleEarth anfliegen -
        - es gab für den Besuch des Parseval-Luftschiffes "Stollwerck" (PL 6) kurzeitig - von April bis November 1911 in Hamburg-Ohlsdorf  auf
          dem Gelände der Schmuckshöhe (heute nur noch eine Straße bzw. Siedlung) eine provisorische Halle - Standort
per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Jamboli (Bulgarien) - Link 1 - grober Standort per GoogleMaps, siehe auch oben bei den Ausführungen zur Luftbild-Archäologie (2. Bild von links) -

        ehemaligen Lufthafen per GoogleEarth anfliegen - auf dem Lufthafen befanden sich (zumindestens bis Kriegsende 1918) zwei Gedenksteine: der Stein für die
        Besatzung des Heeresluftschiffes SL 10 (System Schütte-Lanz, oftmals auch als SL X geschrieben) sowie der Stein zum Gedenken an den Verlust des Marineluftschiffes L 59.
        Siehe auch unten in der Tabelle bei Jamboli.
Lufthafen Jüterbog NiedergörsdorfLink 1 Link 2 Link 3 - Link 4 -
        -
 per GoogleEarth anfliegen Halle "Albrecht" - Halle "Baer"- Flughafen Jüterbog -
        - Hallenstandort-Ermittlung per Bild- und Kartenvergleich siehe Bilder -1- 2 - 3 - 4 - 56 -
Lufthafen Kowno / Kaunas- Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - Link 5 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Köln Bickendorf - Link 1per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Königsberg Amalienau - Link 1 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Liegnitz / Legnica Link 1 -Karte / Lageerklärung des Lufthafens - per GoogleEarth (leider noch sehr wenig Auflösung ...) anfliegen - 
Lufthafen Mannheim Rheinau (Werft) - historische Luftaufnahme - per GoogleEarth anfliegen -
               Mannheim Sandhofen (Werft) - Link 1per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Manzell - die Erkenntnislage zu diesem Standort ist leider noch ganz unausgeglichen ... hier ein allgemeiner Überblick - Link 1 -
Lufthafen Maubeuge - Link 1 - Link 2 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Namur - Cognelée - Link 1  - Link 2 -
        Hallenstandort 1 - "Nathan" (Marine) / "Friedrich" (Heer) - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 2 - "Natalie" (Marine) / "Baldur" (Heer) - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 3 - "Nanni" (Marine) / "Eitel" (Heer) - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Nordholz Link 1 - Link 2 - Link 3 - Link 4 - Link 5 - Link 6 -
        Hallenstandort 1 - Drehhalle "Nobel"" - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 2 - "Normann" - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 3 - "Nora" + "Norbert" - per GoogleEarth anfliegen -
        Hallenstandort 4 - "Nordstern" + "Nogat" - per GoogleEarth anfliegen -
        Gaswerk - Link 1
per GoogleEarth anfliegen - Panoramio Bild per GoogleEarth -
Lufthafen Posen / Poznan - Link 1 (plus alternativer Link) - per GoogleEarth (leider noch sehr wenig Auflösung ...) anfliegen -
Lufthafen Potsdam - Link 1 - Link 2
die ehemalige Luftschiffhalle in Potsdam per GoogleEarth anfliegen - das bis heute erhaltene Tor
            zum Luftschiffhafen
per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Schneidemühl / Piła - Link 1 - Link 2 - Link 3 (hier - Erpel / Kaczory) - siehe auch bei SL I - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Seddin Jeseritz (bei Stolp- polnisch: Jezierzyce Słupsk) -  Link 1 Link 2 Link 3 Link 4Link 5 - Link 6 -
            per GoogleEarth anfliegen -

Lufthafen Seerappen (westlich Königsberg) - Link 1per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Spich - Link 1 - per GoogleEarth anfliegen -
Luftschiffhalle Suckow bei Güstrow -  Link 1 GoogleMaps "Zeppelin-Scheune in Suckow bei Güstrow - Google-Maps Bild - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Temesvar - Szentandras
Neubeschenowa"Dudeştii Noi"' (rumänisch), ''Neubeschenowa''(deutsch), ''Ujbesenyö'' (ungarisch) - Ortschaft
            fünf Kilometer westlich Szentandras / Sînandrei / St. Andres in der die Luftschiffhalle tatsächlich war, die in der Literatur immer als in Szentandras
            liegend beschrieben wird ... vielfach wird als Ort des Luftschiffhafens auch Temesvar genannt. - Von November 1915 bis April 1917 wurde der
            Lufthafen von deutschen Luftschiffen als Basis genutzt.
- Link 1 - Link 2 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Tondern - Link 1 - das Luftschiffmuseum Tondern per GoogleEarth anfliegen - die Einzelhalle "Toni" per GoogleEarth anfliegen -       
            die Einzelhalle "Tobias"
per GoogleEarth anfliegen  - die Doppelhalle "Toska" per GoogleEarth anfliegen - Der Komplex "Tondern" enthält insgesamt
            diverse per GPS ausgemessene Positionen, die hier nicht einzeln verlinkt werden. Wer sich für mehr Details interessiert möge mailen ...
Lufthafen Thorn / Toruń - Link 1 - Link 2 - Link 3 - per GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Trier-Eurenper GoogleEarth anfliegen -
Lufthafen Warschau Link 1 - Link 2Die Halle lag im damals noch südlich / außerhalb von Warschau gelegenen Gebiet Mokotów. Der Flughafen Warschau (Warszawa Port Lotniczy)
            liegt heute im Stadtteil Okecie. Der heute als Mokotów bezeichnete Ortsteil liegt etwa 5 Kilometer nordöstlich vom heutigen internationalen Flughafen "Frederic Chopin".
            Die ehemalige Luftschiffhalle lag westlich des Hippodroms (Pferderennbahn), das auf Karten als großes Oval zu sehen ist, mitten auf dem heutigen Flughafen.
            - per GoogleEarth anfliegen - 

Lufthafen Wildeshausen Link 1 - Link 2 - (Lageplan 1 - 2 - 3 - 4 - nach den Recherchen lag die ehemalige Luftschiffhalle in etwa in dem
            Straßen-
Viereck Dittmar-, Ratsherr Becker-, Bargloyer- und Heinkelstraße) - per GoogleEarth anfliegen - 

Lufthafen Wittmundhaven (siehe auch Gedenkstein Wittmund auf dieser Seite unten) -  Link 1  Link 2 Link 3Link 4 -
            Wittmundhaven Luftschiffhafen 
per GoogleEarth anfliegen - GoogleMaps Koordinaten -
Luftschiff-Werft Zeesen bei Königs Wusterhausen -
Lageplan der Halle (auf den Google-Karte bzw. dem Bild läßt sich noch sehr schön der -ehemalige- Gleisbogen erkennen !) -
           - Google-Maps Karte - GoogleEarth Bild - Bild
per GoogleEarth anfliegen Link 1-


Wer keine Lust hat einzelne GoogleEarth-Dateien zu laden, kann auch (eine) Sammeldatei(en) bekommen.
"Die Technik entwickelt sich immer vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."
Antoine de Saint-Exupéry (französischer Flieger und Schriftsteller 1900 -1944)

               www.Luftschiff.de - Luftschiffe - Lufthäfen (Hallen) 
                                                          



Geschichtliche Orte - Gedenksteine und anderes ... *
siehe hierzu auch gezielt die "Lesezeichen - Onlineprojekt Gefallenendenkmäler"

*    Einträge in schwarzer Schrift werden noch bearbeitet ... sind noch in Arbeit ...



eine hochinteressante französische Seite mit vielen aeronautischen Hinweisen zu Denkmälern und Gedenkorten !



Aalter (Flandern) LZ 35 Strandung nach Angriffsfahrt bei Aalter - Details -
Abtsdorf  (Nähe Bülzig) LZ 6 (vermeintlich Z III) Havarie, Lande- und Startort - Details -
Ahlhorn Gedenktafel für den F.d.L. Fregattenkapitän Peter Strasser - Details -
Ahlhorn Gedenktafel für den Marinebaurat Ernst Beck - Details -
Ahlhorn SL 12 Notlandeort Marineluftschiff SL 12 - Details -
Allone (Beauvais - F) R 101 Gedenkstätte für das Luftschiff - Details -
Ameland (Niederlande)L 19Ort der Schande für den britischen Fischtrawler "King Stephen" - Details -
Bad Homburg Luftschiffparade 1910  - Details -
Bad Iburg LZ 7 "Deutschland" Gedenkstein zur Strandung  am 26. Juni 1910 - Details -
Berlin
Luftschiffer Ehrenmal Lilienthalstr. 5 - Details
Berlin Luftfahrer-Denkmal Dönhoff-Platz - Details -
Berlin L 2 Ehrenmal für die am 17. Oktober 1913 verunglückten Luftschiffer - Details -
Bern Ballonhalle Bern - der Standort der Halle - Details -
Billericay (Essex, UK) L 32 Absturzort des Marineluftschiffes - Details -
Blavandshuk L 4 Strandungsort des Marineluftschiffes - Details -
Bourbonne les Baines (F) L 49 Strandungsort des Marineluftschiffes - Details -
Brunsbüttel (Ramhusen) L 16 Strandungsort des Marineluftschiffes - Details -
Brüssel-Evere LZ 38 Heeresluftschiff LZ 38 in der Halle vernichtet - Details -
Bülzig (siehe Abtsdorf) LZ 6 (vermeintlich Z III) Havarie, Lande- und Startort - Details -
Bützow - Zepelin . Zeppelinstein zur Familiengeschichte "von Zeppelin" - Details -
Cannock Chase (UK) L 31, L 32, L 48, SL 11 Sammelfriedhof für gefallene deutsche Luftschiffer und Flieger - Details -
Cardington (Bedfordshire - UK) R 101 Gedenkstätte für das Luftschiff - Details -
Charleville-MezieresLZ 74siehe unter Ortho - Details -
Compiegne (F) L 39 Marineluftschiff L 39 - brennend über der Stadt abgeschossen - Details -
Cröchern LZ 120 "Bodensee" Havararie-Notlandung des Passagierluftschiffes - Details -
Cuffley SL 11 Abschuß des Heeresluftschiffes SL 11 - Details -
Dammartin-sur-Meuse (F) L 50 Strandungsort des Marineluftschiffes - Details -
Dänemark L 19, L 23, L 70 Grabstellen Marineluftschiffer in Dänemark - Details -
Dingolfing Z I  (LZ 3) Landung 1. April 1909 - Details -
Echterdingen LZ 4 Land und und Katastrophe am 4. / 5. August 1908 - Details -
Erpel (Gmina Kaczory, Polen) SL I Strandung nach Notlandung am 17. Juli 1913 - Details -
Erpeler Ley Z II  (LZ 5) Sturmfahrt am 2. August 1909 - Details
Fanö (Dänemark) L 3 Strandungsort des Marineluftschiffes - Details -
Frankfurt a.M. - Kuhwald Z II   (LZ 5) Gedenkstein zum 31. Juli 1909 - Details -
Frankfurt a.M. - Westend P.L.3 Havarie des Parseval P.L.3 im Jahre 1909 - Details -
Freist (bei Stolp) SL 6 Marineluftschiff SL 6 brennend abgestürzt - Details -
Friedrichshafen Denkmal für den Grafen Zeppelin - Details - 
Gent LZ 37 Abschuß des Heeresluftschiffes LZ 37 über Gent - Details -
Gifhorn PL 6 Havarie des Reklame-Luftschiffes "Stollwerck" - Details -
Göppingen Z II (LZ 5) Havarie in der Nähe Christophsbad mit einem Birnbaum - Details -
Grassau Strehtrumpf Zeppelinstein auf dem Strehtrumpf (Anhöhe bei Grassau) - Details
Grüna (Chemnitz) Georg Baumgarten Gedenkstätten - Details -
Hamburg-Fuhlsbüttel L 1 Gedenkstein (heute in Nordholz) - Details -
Hamburg Ohlsdorf L 1, SL 6 Grabstellen Kapitänleutnant Hanne und Kurt Puzicha - Details L 1 - Details SL 6 -
Hartlepool - River Tee L 34 Abschuß Marineluftschiff L 34 über dem River Tee - Details -
Homburg vor der Höhe ... siehe auch Bad Homburg Luftschiffparade 1910  - Details -
Helgoland L 1 Denkmal für die Toten von L 1 und anderen Einheiten - Details -
Helgoland L 62 Unglücksort Marineluftschiff L 62 - Details -
Hiddensee (Rügen) . Zeppelinstein - Details -
Insterburg (Tschernjachowsk)LZ 34Notlandung Heeresluftschiff LZ 34 notgelandet - Details -
Johanngeorgenstadt Georg Baumgarten Gedenkstätten - Details -
Jamboli SL 10, L 59 Gedenksteine für die Besatzungen der Luftschiffe - Details SL 10 - Details L 59 -
Kiel L 1 Gedenktafel in der Paulus-Kirche - Details -
Kiel Laboe Marine Ehrenmal in Laboe - Details -
Kiel Möltenort U-Boot Ehrenmal in Möltenort - Details -
Kißlegg LZ 2 Notlandung am 17. Januar 1906 - Details -
Konstanz Denkmal für den Grafen Zeppelin - Details -
Kornsand LZ 4 Notwasserung am 4. August 1908 - Details -
Köln Z II Gedenkspruch am Haus Herwarthstraße 31 in Köln-Neustadt - Details -
LakehurstLZ 126 aka ZR III "Los Angeles"Überführungsfahrt des Reparations-Luftschiffes nach Amerika - Details -
LakehurstLZ 129 "Hindenburg"Letzte Fahrt der Hindenburg, Denkmal am Absturzort - Details -
Limburg Blumenrod Z II (LZ 5) Notlandung am 24. April 1910 - Details -
Little Wigborough (Essex, UK) L 33 Notlandung des Marineluftschiffes L 33 - Details -
Leichlingen Erbslöh Oskar Erbslöh und sein Luftschiff - Details -
London - Farringdon Road L 13 Gedenktafel (L 13 Angriff) - Details -
London - Queen Square L 13 Gedenktafel (L 13 Angriff) - Details -
London - Tower Hill Sundial L 32 Sonnenuhr mit einem Luftschiff-Relief - Details -
Lowestoft L 21 Marineluftschiff L 21 brennend abgeschossen - Details -
Luck (Luzk - Wolhynien)LZ 39Notlandung des LZ 39 am 17. Dezember 1915 - Details -
Luckenwalde (Jänickendorf) SL II Notlandung des SL II am 10. Januar 1916 - Details -
Mainvault (B) LZ 79 Strandung des Heeresluftschiffes LZ 79 am 31. Januar 1916 - Details -
Manzell Gedenkstein an die erste Luftschiff-Werft - Details -
MezieresLZ 74 siehe unter Ortho - Details -
Mlawa (Lipowiec Kościelny) Z V Notlandung des Heeresluftschiffes am 28. August 1914 - Details -
Nordholz L 1 Gedenksteine für das Marineluftschiff  - Details -
Nordholz  / Ritzebüttel L 10, L 62 Grabstätten der gefallenen Marinesoldaten - Details - 
Nordholz / Neuenwalde L 40 Notlandeort Marineluftschiff L 40 - Details -
Nordholz Gedenkstein für den F.d.L. Fregattenkapitän Peter Strasser - Details -
Nürnberg - Zeppelinfeld LZ 6 (vielfachj als "Z III") nach einer Luftschifflandung benanntes Feld - Details -
Oldenburg Luftschiffer Ehrenmal - Details -
Ostende (Be) L 12 Marineluftschiffe - Verlust im Ärmelkanal / Ostende - Details -
Ortho, La Roche-en-Ardenne, BelgienLZ 74Heeresluftschiff kollidiert gestrandet - Details -
Otrando-Straße (Adria) L 59 Marineluftschiff L 59 - Verlust westlich Durazzo / Durres - Details -
Perthes le Chatelet (F) "Alsace" von deutschen Ballonabwehrkanonen herunter geholt - Details -
Pierrefeu-du-Var (F) LZ 114 "Dixmude" Ehrenmal für die verschollenen französischen Luftschiffer - Details -
Potters Bar L 31 Marineluftschiff L 31  - brennend über der Stadt abgeschossen - Details -
Reinersreuth (Sparneck) Z II Zeppelin-Eiche in Reinersreuth - Details - 
Rethem (an der Aller) L 36 Notlandung des Marineluftschiffes L 36 - Details -
Revigny-sur-Ornain (F) LZ 77 Abschuß des Heeresluftschiffes LZ 77 - Details -
Saloniki / Thessaloniki LZ 85 Heeresluftschiff über den Vardar Sümpfen abgeschossen - Details -
Schirlenhof (Gundershoffen) (F) Fernpatrouille des Grafen Zeppelin 1870 - Details -
Seemuppen (Kurland) L 38 Marineluftschiff L 38 gestrandet - Details -
Siegmar (Chemnitz) Georg Baumgarten Gedenkstätten - Details -
Strehtrumpf Grassau Zeppelinstein auf dem Strehtrumpf (Anhöhe bei Grassau) - Details -
Stuttgart Pragfriedhof Grabstätte Graf Ferdinand von Zeppelin * 8. 7.1838  † 8.3.1917 - Details
Stuttgart Waldfriedhof Luftschiffer-Ehrenmal auf dem Waldfriedhof - Details -
Tagnon (F) siehe auch Perthes le Chatelet von deutschen Ballonabwehrkanonen herunter geholt - Details -
Terschelling (Niederlande)L 53Abschuß des Marineluftschiffes L 53 - Details -
Temesvar - Timisoara LZ 86 Grabanlage auf dem Heldenfriedhof - Details -
Theberton  (Suffolk, UK) L 48 Abschuß des Marineluftschiffes L 48 - Details -
Tiefenort L 55 Notlandung am 20. Oktober 1917 - Details -
Tirnowa (Bulgarien) LZ 81 Strandungsort Heeresluftschiff LZ 81 - Details -
Vlieland (Niederlande) L 43 Abschuß des Marineluftschiffes L 43 - Details -
Voellerdingen (F) "Pilatre de Rozier" (II) Strandungsort an einem Hügel - Details -
WalberbergZ VIStrandungsort in der Nähe von Bonn - Details
Wermsdorf "Sachsen" Landung des DELAG-Luftschiffes "Sachsen" - Details -
Widnes (Lancashire) L 61 letzter Bombenabwurf des Weltkrieges - Details -
Wien M.III Körting Unglück am 20 Juli 1914 - Details -
Wien Schwarz David Schwarz - Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof - Details -
Wietze so genannte Zeppelinhäuser (Siedlung) - Details -
Wilhelmshaven Marineluftschiffer Ehrentafel - Details -
Wittmund Gründungsstein für den Lufthafen Wittmundhaven - Details -
Weilburg Z II   (LZ 5) Strandung am 25. April 1910 - Details -

    Achtung ! - nützliches Tool

Einige Standorte können per GoogleEarth-Datei angeflogen werden. Für ausgwählte Fälle ist das bereits von dieser Seite aus "direkt" möglich ... sofern die Software "GoogleEarth" auf dem jeweiligen Computer installiert ist. Unabhängig davon kann im Luftschiff-Forum  eine entsprechende ZIP-Datei geladen werden. Die Dateien enthalten jeweils gleichzeitig diverse Ort, sie fassen also zusammen ... 

Wer keine Lust hat einzelne GoogleEarth-Dateien zu laden, kann auch (eine) Sammeldatei(en) bekommen.
"Die Technik entwickelt sich immer vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."
Antoine de Saint-Exupéry (französischer Flieger und Schriftsteller 1900 -1944)

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