Video on Demand

Was ist Video on Demand?

Video on Demand spielt auch in der Online Videothek eine immer größere Rolle. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet Video auf Nachfrage. Das heißt, der Kunde kann einen Titel direkt aus dem Internet abrufen.

Dabei unterscheidet man zwischen dem Ansehen des Films per Streaming und per Download. Das Streaming, auch als Pay per View bekannt, sieht vor, dass der Film für eine bestimmte Zeit, meist 24 oder 48 Stunden beliebig oft angesehen, angehalten, vor- und zurück gespult werden kann. Beim Download wird oft genauso vom Download to own gesprochen, hier wird eine unbefristete Lizenz vergeben, unter Umständen lassen sich die Filme sogar auf DVD brennen.

Besondere Technik ist nicht nötig

Für Video on Demand ist im Grunde genommen lediglich eine Anmeldung bei der jeweiligen Online-Videothek notwendig. Unter Umständen sind noch spezielle Wiedergabe-Player erforderlich, die allerdings meist kostenfrei über die Internetseiten der Online-Videothek herunter geladen werden können.

Eine 2000er DSL-Leitung ist zwar ausreichend, der richtige Filmgenuss kommt aber meist erst ab 6000er DSL-Anschlüssen zum Tragen. Zusätzlich kann weitere Technik nötig werden, wenn die Filme nicht auf dem heimischen PC, sondern auf dem deutlich größeren Fernsehbildschirm angesehen werden sollen. Set-Top-Boxen oder verschiedene Kabel, über die der PC mit dem TV-Gerät verbunden wird, sind hierbei besonders zu erwähnen.

Vor- und Nachteile beim Video on Demand

Beim Video on Demand gibt es bisher keine Wunschlisten und auch keine Wartezeiten. Vielmehr können die Filme sofort angesehen werden. Das ist ein großer Vorteil, insbesondere, wenn ein spontaner DVD-Abend ansteht.

Als Nachteil ist allerdings anzusehen, dass die Auswahl bisher noch recht gering ist. Die meisten Filmverleiher geben keine Lizenzen für das Video on Demand heraus, insbesondere, was die aktuellsten Blockbuster angeht. Insgesamt steht nur eine geringe Auswahl zur Verfügung, was man unter anderem an dem reinen Video on Demand Anbieter Maxdome sieht. Hier werden zwar sehr viele Filme im VoD-Verfahren angeboten, jedoch sind diese meist nur zeitlich begrenzt abrufbar.

Auch kostentechnisch ist Video on Demand heute noch nicht auf einem zufriedenstellenden Stand. So müssen die Titel bei VideoBuster (www.videobuster.de) trotz Abonnement allesamt einzeln bezahlt werden. Anders sieht es bei LOVEFiLM (www.lovefilm.de) aus, hier sind, je nach gewählten Tarif, oft schon gewisse Freikontingente für Video on Demand enthalten, in der Flatrate ist dagegen sogar der unbegrenzte VoD-Genuss kostenfrei inbegriffen. Bei Maxdome (www.maxdome.de) werden verschiedene Pakete angeboten, in denen oft gewisse Sparten per Video on Demand angeboten werden. Oftmals werden aber selbst bei reinen VoD-Anbietern ausschließlich ältere Fernseh- und Kinofilme angeboten.