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+ 19.01.2014 + Skandal: Ausländer zahlen keine EEG Umlage

Die FAZ kommt mit neuen, erheiternden Kostenkalkulationen für EEG Allergiker. Erst ein kurzer Vergleich zum Einbruch der Photovoltaik. Man stelle sich vor, der Verkauf schwerer Dienstwagen wäre im Jahr 2013 um die Hälfte zurückgegangen. Die Politik hätte nämlich die Abschreibungen für große Autos gestrichen und auf wenige kleine, CO2-freundliche Wagen beschränkt. Die deutschen Autobauer, -händler und -werkstätten hätten Millionenumsätze verloren. Man stelle sich vor, die Politik würde dies bejubeln. Dadurch hätte sich nämlich der überhitze Markt wie gewünscht abgekühlt. Potentielle Arbeitsplatzverluste würden in Kauf genommen, wegen der positiven Steuer- und Umwelteffekte. Autoindustrie und ADAC hätten vollstes Verständnis dafür.

+ 01.12.2013 + Gelungenes Scheitern in Warschau

Die UN Klimaschutzverhandlungen scheitern nicht. Wer dies anerkennt, kann intensiver nach neuen Prioritäten suchen. Dieses Mal haben sogar die Umwelt-NGOs aus Frustration die Konferenz verlassen. Der Durchbruch, er will und will nicht kommen und wurde nun wieder verschoben. Auf nach Paris! Natürlich wird auch dort in zwei Jahren nichts Weltbewegendes passieren und das ist auch nicht verwunderlich. Kopenhagen, Doha, Durban, Warschau: Klimakonferenzen sind eigentlich eine Geschichte des Gelingens. Für die Staaten nämlich, die aufgrund ihres heutigen Verständnisses von Eigeninteresse eben keine Beschleunigung im Klimaschutz wollen, läuft es prima. Von Martin Unfried

+ 10.10.2013 + Veggieday für Ausländer

Autobahnmaut versus Veggieday: Warum die Nachhaltigkeit unbedingt professionelle Spindoktoren braucht. Wie jeder weiß, bin ich grundsätzlich für mehr Ordnungspolitik zur Beschleunigung von Energiewende, Low Carbon Economy und öko-sozialer Gerechtigkeit. Gnadenloses städtisches Tempo 30, eisenharte Verbote von Ölheizungen, Kohlekraftwerken, lauten Motorrädern, feigen Plastiktüten und die sofortige Suspendierung der übelsten Auswüchse der Massentierhaltung gehören zu meinem politischen Programm. Nun bin ich Gott-sei-Dank kein Politiker, denn sonst müsste ich ja Wähler überzeugen. Und zugegeben, mit meinen Ansagen hätte ich bei den letzten Wahlen wahrscheinlich keinen Blumentopf gewonnen. Wenn in Deutschland die Empfehlung eines fleischlosen Kantinentages bereits zu "Ökodiktatur"-Debatten führt, dann scheint die Eroberung gesellschaftlicher Mehrheiten für eine Politik des etwas weniger idiotischen Wirtschaftens nicht ganz einfach zu sein. Kolumne von Martin Unfried

+ 03.07.2013 + Bin ich ein grüner Fascho?

Wer ein harmloses Verbot von Kohlekraftwerken fordert, sieht sich schnell in der Fascho Ecke – dahinter stecken starke Gefühle. Ich habe in der taz ein längeres Stück geschrieben zum Thema “Ordnungsrecht”. Kurz zusammengefasst, warb ich dafür in Sachen Klimaschutz und Energiewende künftig einfach mal ein paar Sachen gesetzlich zu regeln, nachdem die Hoffnungen auf ökonomische Instrumente – wie den Emissionshandel – verflogen sind. Beispielsweise denke ich, man sollte den Neubau von Kohlekraftwerken gesetzlich einschränken, oder strengere Standards entwickeln für den Einbau von fossilen Heizungsanlagen. Als Fahrradfahrer hatte ich ebenso ein paar deutliche gesetzliche Verbesserungen für den innerstädtischen Radverkehr gefordert. Kolumne von Martin Unfried

+ 13.06.2013 + fairkehrt - Stunde der auto­mobilen Wahrheit

Gehört er ("Volkswagen eco up!") zur automobilen Avantgarde? „Isch abe gar gain Audo!“ Die Älteren erinnern sich. Das war ein italienischer Reklame-Witz, der mir noch vor ein paar Jahren auf jeder Party arrogant über die Lippen ging. Kein Auto zu haben verlieh Glaubwürdigkeit fürs ökologische Nervensägen. Kolumne von Martin Unfried

+ 22.05.2013 + Mehr Ordnungsrecht, bitte!

DEBATTE ENERGIEWENDE: Das dänische Öl- und Gasheizungsverbot ist Vorbild: Die Umweltpolitik braucht mehr Vorschriften, der Markt wird es nicht richten.

+ 08.04.2013 + Welzer 5 : Fücks 5

Hält geistig fit: Zwei Weltenrettungsbücher mit gegensätzlichen Standpunkten synchronlesen. Es gibt zwei große Ökosex-Trends nach Ostern 2013. Denken und Tun. Erst zum Tun. Mineralwasser trinken in der Kneipe und zuhause ist bekanntlich super uncool. Ich frage jetzt in jedem Schuppen immer nach Leitungswasser, weil Leitungswasser einfach besser schmeckt. Die anderen Gründe muss ich ja nicht mehr nennen. Von Martin Unfried

+ 26.02.2013 + 12 Thesen zu den gesellschaftlichen Herausforderungen der Energiewende

Das Gelingen einer umfassenden Energiewende (also nicht nur beschränkt auf den Bereich Strom) ist nicht allein von technischen und ökonomischen Voraussetzungen abhängig. Gesellschaftliche Voraussetzungen wie Lebensstil- und Konsummuster und vor allem die gesellschaftliche Akzeptanz politisch gesteuerter Energiepreise und ambitionierten Ordnungsrechts sind wichtige Bedingungen für zukünftige Entwicklungen und politische Mehrheitsentscheidungen. Diese gesellschaftlichen Voraussetzungen sind nicht festgeschrieben, sondern durch Politik und Gesellschaft veränderbar. Von Martin Unfried

+ 23.01.2013 + Im richtigen Leben einfach richtig leben

Im Klimaschutz ist es Zeit für eine neue gesellschaftliche Normalität: ich habe unterschrieben! Ich brauche noch Zeit für meine angekündigten 12 Gesellschaftsthesen zur Energiewende. These 1 habe ich schon: Es ist schwieriger über die gesellschaftlichen Voraussetzungen zu schreiben, als über die technischen und politischen Dinge.

+ 02.01.2013 + Zweitausenddreizehn Thesen

Meine These: die Energiewende geht nur mit einer anderen Gesellschaft. Weihnachten ohne Atom war wieder herrlich. Ich lese im Heimaturlaub zwischen den Jahren immer den Stromzähler meiner Photovoltaikanlage ab, was eine wunderbare Aufgabe ist. Noch schöner ist jetzt der Januar 2013, seit wir unseren eigenen Windstrom in Maastricht zuhause verbrauchen können, womit ich neulich mal so richtig angegeben hatte. Angeben ist bekanntlich eine eher unerfreuliche Charaktereigenschaft, allerdings in der produktfixierten Konsumgesellschaft schlicht systemimmanent. Deshalb auch in Sachen Nachhaltigkeit erste Bürgerpflicht. Kolumne von Martin Unfried

+ 05.12.2012 + Das Klimaschutzrelevanzparadox

Merkwürdig: Die Bedeutung von Klimaschutz nimmt ab, obwohl die Bedrohung steigt. Es ist das Klimaschutzrelevanzparadox, englisch „climate protection relevance paradox“. Wie kam ich zu meiner Eingebung? Das hat mit der spärlichen Medienberichterstattung zum Klimagipfel in Doha zu tun. Der Klimaschutz ist nämlich zur Zeit medien- und relevanztechnisch so out wie Filterkaffee und Röhrenfernseher.

+ 21.11.2012 + Grüne: Claudia Roth strahlt wieder, Postwachstum ungeklärt

Das Denken in Ökosex Kategorien ist nicht nur in Sachen ökologischer Lebensführung hilfreich, sondern natürlich auch beim Beurteilen politischer Parteien. Kolumne von Martin Unfried

+ 07.11.2012 + Der große Held dreht sich für mich

Wirtschaft von unten braucht neue Gesetze: Warum ich zuhause bei mir in Niederlande eigenen Windstrom verbrauchen kann und warum das auch in Deutschland nötig ist. Hermann Scheer hatte es immer wieder voraus gesagt: Konsumenten werden zu Produzenten, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten verändert werden. Dezentralisierung und Emanzipation von Konzernen fallen eben nicht aus der Luft, sondern müssen politisch gewollt und rechtlich verankert werden. Deshalb ist auch das ganze Generve bei der deutschen Stromdebatte so unglaublich oberflächlich. Es geht nämlich nicht um den abstrakten Preis des Stroms. Mehr noch geht es um die Machtfrage: wer produziert wo, wie, für wen und zu welchem Preis? Kolumne von Martin Unfried.

+ 23.10.2012 + Die ästhetische Erhabenheit der Erneuerbaren hat die Haute Couture erreicht

Erst die gute Nachricht. Mein Interesse für Mode ist erwacht. Überraschenderweise kann der ganze Schnickschnack in Paris doch unglaublich interessant sein. Da war in den deutschen Zeitungen dieses spektakuläre Foto von einer Lagerfeld-Show: die Models schwebten auf einem Parkett aus blauen Photovoltaikmodulen. Die sahen wahnsinnig gut aus und glitzerten im Scheinwerferlicht. Leider konnte ich nicht erkennen, um welches PV-Label es sich handelte. Das war nicht alles, was Karl an Schönheit aufzubieten hatte. Die jungen Frauen mit lustigen Blumenmustern auf ihren Kleidchen tänzelten federleicht zwischen herrlichen Miniaturwindturbinen umher. So schön kann Mode sein. Kolumne von Martin Unfried

+ 03.10.2012 + Tupperparty in Sachen Energie

Mein Nachbar hat was auf dem Dach oder warum Taten ansteckend sind. Viele Jahre hatte ich so ein Gefühl von „man müsste mal“. Insbesondere dachte ich immer, „man müsste mal“ mit seinem Nachbarn über Konsum und Ökosex reden. Kolumne von Martin Unfried

+ 19.09.2012 + Warum die Idee der Genossenschaft von Friedrich Wilhelm Raiffeisen ganz schön frisch ist

Heute geht es um Unternehmen, weil ich am Samstag in meiner Rolle als Unternehmer nach Berlin fuhr. Wir Postwachstums- und Regionalwirtschaftsfreaks träumen ja bekanntlich von einer Wirtschaft, in der möglichst viele auf regionaler Ebene an Produktionsmitteln und Wertschöpfung beteiligt sind. Deshalb bin ich seit Jahren Genosse. Genosse Unfried. Klingt etwas merkwürdig. Bitte keine Missverständnisse: ich bin nicht Mitglied der SPD oder einer Neu-Trotzkistischen Vereinigung. Genosse kommt bekanntlich von Genossenschaft, und die Idee der Genossenschaft ist älter als die Parteien.

+ 05.09.2012 + Schneller rasen mit Tempolimit!

Das sind Probleme: in Deutschland wird über ein Moratorium bei den Erneuerbaren nachgedacht, in den Niederlanden die Geschwindigkeit erhöht. Wer denkt in Deutschland seien die Parteien irgendwie komisch drauf, der muss mal zu mir in die Niederlande kommen. Wir sind kurz vor den Wahlen. Ich weiß, das interessiert in Deutschland keinen Hund, aber ich erzähle es trotzdem: in der Nacht zum Sonntag wurde bei uns die Geschwindigkeit erhöht. Freie Fahrt für freie Wähler!

+ 21.08.2012 + Interrail, Billigflieger und die ökologische Bredouille

Eine Reise durch Europa mit allen Transportmitteln und einem ökologischen Schönheitsfleck. Kolumne von Martin Unfried

+ 06.08.2012 + Abspeichern: Wind zu Gas

Auf einer Speicherreise: Wie ich bei Prenzlau mein Speicherglück fand. In diesem Sommer des langen Wartens auf die Sonne gehen doch noch Wünsche in Erfüllung: mein Webmaster Armin hat schon lange genervt, ich soll doch mal was über Speicher schreiben. Speicher seien das große Thema der Energiewende. Nicht etwa Leitungen, obwohl viele Journalisten den Leitungsbau zum Megaproblem hochblasen. Armins Wunsch geht hiermit in Erfüllung, denn auch ich hatte unverschämten Massel. Ich durfte nämlich zufällig eine Speicherreise machen.

+ 10.07.2012 + Wir brauchen neue große Visionen der Nachhaltigkeit: denn Ideen beherrschen die Gesellschaft

Die Welt ist bekanntermaßen philosophisch gesehen Vorstellung und Idee. Meine Vermutung ist, dass wir Freunde der Nachhaltigkeit ein bisschen zu bescheiden sind, wenn es um den großen Wurf geht. Realpolitik braucht nämlich immer wieder mal geräumiges Denken, über den Mainstream hinaus. Ein gutes Beispiel für den Bedarf an neuen großen Ideen ist die Mobilität. Kolumne von Martin Unfried

+ 27.06.2012 + Die Welt ist keine Bank, sie wird auch nicht gerettet

Nachhaltige Ernüchterung nach der Rio-Konferenz: warum uns einfache Sprüche nicht weiter bringen. Der Spruch klingt erst mal nicht schlecht:  „Wenn die Welt eine Bank wäre, hättet ihr sie schon längst gerettet.“ Ja, das gefällt ihnen wahrscheinlich in ihrem Post-Rio-Selbstmitleid. Aber hier kommt keine Regierungsschelte, sondern als Gegengift zum Rio-Blues eine kleine provokative Textanalyse. Was uns nämlich nicht weiterhilft sind Stammtischparolen. Kolumne von Martin Unfried

+ 20.06.2012 + Kosten-Tsunami frisst Haare vom Kopf

Die Energiewende führt in die Verelendung, die Armen sitzen im Dunkeln, was hilft, ist ein Tempolimit für Erneuerbare.  Kolumne von Martin Unfried

+ 07.06.2012 + Uncooler als Sandalen mit Strümpfen

Stromsparen: Warum selbst Stromsparexperten an der fehlenden Attraktivität verzweifeln.

+ 01.05.2012 + Garagen zu solaren Wärmespeichern

Nehmen was da ist: Wir sollten vorhandene Infrastruktur öfter umwidmen. Das Etschtal ist an sich schon spektakulär genug. Alles voller Weinberge und Apfelplantagen und dann geht es links und rechts rockig bergauf. In Rovereto, zwischen Verona und Trento, überrascht auch noch eine in die Brennerautobahn integrierte Photovoltaik-Anlage. Als ich gestern vorbeifuhr schien die Sonne herrlich auf sie herab und  blau glänzten die Module in der alpinen Frühlingssonne. Das sind natürlich echte Glücksmomente. Das war Urlaub und Bildungsreise in einem. Also eine Art Doppelnutzen, um den es heute geht.Kolumne von Martin Unfried

+ 04.04.2012 + 4:2 gegen die Nachhaltigkeit

Kurze Zwischenbilanz im Kulturkampf: Was fühlt der Mainstream und gibt es ihn überhaupt noch? Bei einem Vortrag letzte Woche in Berlin habe ich versucht einem internationalen Publikum zu beschreiben, wie es in Sachen Nachhaltigkeit in Deutschland steht. Und zwar nicht politisch, sondern gefühlsmäßig. Fazit: immer noch 4:2 für die Anti-Nachhaltigkeitslobby. Und das hat viele Ausländer überrascht, die dachten die Deutschen seien doch irgendwie „crazy green“. Wie Martin Tillich auf Utopia zu recht analysiert hat, feiert im Moment eher das Öko-Bashing ein Comeback. Das zeigt: die heiße Phase im Kulturkampf um ökologisch-soziale Herzen hat erst begonnen. Kolumne von Martin Unfried

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