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Überfüllte Busse stören viele

Artikel vom 11.01.2014 - 11.57 Uhr

Überfüllte Busse stören viele

Gießen (mö). Auf eine große Resonanz ist die Befragung der Stadt zur Planung des zukünftigen Busverkehrs gestoßen. Binnen weniger Tage machten mehr als 60 Busnutzer aus Gießen und Umgebung im Internet Verbesserungsvorschläge und äußerten Kritik.

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An Gießens großen Bushaltestellen wie dem Berliner Platz ist immer viel los: Etliche Busnutzer klagen über überfüllte Busse. (Foto: Schepp)
In vielen Fällen wurde über überfüllte Busse geklagt, vor allem von Studenten kommt die Forderung, die Unilinie 10 auch an den Wochenenden einzusetzen.

Die auf der Internetseite der Stadt durchgeführte Befragung ist Bestandteil der Anhörung, um den Gießener Nahverkehrsplan (NVP) fortzuschreiben. Im Frühjahr soll der Plan von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Die darin enthaltenen Änderungen sollen dann ab dem Fahrplanwechsel 2014/2015 umgesetzt werden.

Fast durchgängig wird von den Busnutzern über überfüllte Busse geklagt und der vermehrte Einsatz von großen Gelenkfahrzeugen angeregt, unter anderem auf den Linien 1, 5, 3 den 800erten sowie der 10. So wird berichtet, dass die Linie 1 mittlerweile morgens auch stadtauswärts Richtung Rödgen sehr stark frequentiert wird, weil im Osten der Stadt neue Schulen entstanden seien.

Ein großes Thema unter den Studierenden scheint der bisherige Verzicht auf einen Wochenendeinsatz der Linie 10 zu sein. Diesbezüglich enthält der Entwurf des NVP den Passus, dass die Einführung geprüft werden soll. Zum Auftakt des Wintersemesters war der Betrieb der Linie 10 an den Werktagen bereits bis in die späten Abendstunden erweitert worden. Zudem wünschen sich Studierende eine direkte und mithin schnellere Verbindung zwischen der Haltstelle Rathenaustraße (Philosophikum) und dem Bahnhof. Auch mit Hinweis auf die Studierenden und vor allem die vielen Erstsemester kommt der Vorschlag, an den Haltestellen mehr Umgebungspläne aufzuhängen.

Kritik gibt es am Vorhaben, dass einige Haltestellen im Südviertel, darunter die am Dialysezentrum, zugunsten einer Anbindung des Wohngebiets Schlangenzahl durch die Linie 13 wegfallen.

Nicht in Ordnung finden es Busnutzer, dass sie für eine Fahrt über nur zwei Haltestellen den vollen Preis für einen Einzelfahrschein (2,10 Euro) zahlen müssen. Vorgeschlagen wird ein Kurzstreckentarif.



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Artikel vom 11.01.2014 - 11.57 Uhr
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