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Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.) mit Stand vom 23.1.2014

Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Münster/Hamm (Münster/Hamm-Gesetz)
Normstruktur :
Norm
Normfuß und Fundstelle
Inhaltsverzeichnis :
§ 1
§ 2
§ 3
§ 4
§ 5
§ 6
§ 7
§ 8
§ 9
§ 10
§ 11
§ 12
§ 13
§ 14
§ 15
§ 16
§ 17
§ 18
§ 19
§ 20
§ 21
§ 22
§ 23
§ 24
§ 25
§ 26
§ 27
§ 28
§ 29
§ 30
§ 31
§ 32
§ 33
§ 34
§ 35
§ 36
§ 37
§ 38
§ 39
§ 40
§ 41
§ 42
§ 43
§ 44
§ 45
§ 46
§ 47
§ 48
§ 49
§ 50
§ 51
§ 52
§ 53
§ 54
§ 55
§ 56
§ 57
§ 58 (Fn 13, 14)
§ 59 (Fn 13)
§ 60
§ 61 (Fn 16)
§ 62
§ 63

Normüberschrift

Gesetz
zur Neugliederung der Gemeinden und
Kreise des Neugliederungsraumes Münster/Hamm
(Münster/Hamm-Gesetz)

Vom 9. Juli 1974 (Fn 1)

I. Abschnitt

Gebietsänderungen im Bereich der Gemeinden

§ 1

(1) In die Stadt Münster werden die Gemeinden Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf - mit Ausnahme der in § 8 Abs. 2 Nr. 3 genannten Flurstücke -, Hiltrup, Nienberge, Roxel - mit Ausnahme der in § 3 genannten Fluren und Flurstücke -, Sankt Mauritz und Wolbeck eingegliedert.

(2) In die Stadt Münster werden weiterhin eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Albersloh die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Albersloh

Flur 1 Nrn. 15, 56 und 58;

Flur 3 Nrn. 1 halb, 3 bis 9; 11 bis 21, 22 halb, 23 bis 29, 57, 58 und 65;

Flur 5 Nrn. 1 bis 8, 10 bis 16, 18, 37, 39 und 40 bis 42;

Flur 33 Nrn. 1 bis 5;

Flur 34 Nrn. 1 und 34 bis 48;

Flur 35 Nrn. 1 bis 5, 7 bis 10, 12 bis 14, 17 bis 24, 56, 57, 65, 86, 88 und 90 bis 93;

Flur 36;

2. aus der Gemeinde Gimbte die Flurstücke:

Gemarkung Gimbte

Flur 3 Nrn. 873/106, 107, 108, 376 bis 378, 880/o.378, 379, 459/380, 460/381, 461/382, 713/o.382, 462/383, 384, 714/o.384, 385 bis 389, 703/390, 390 b, 672/391, 504/392, 505/392, 393, 711/o.393, 394, 422, 423, 442, 445, 446 und 876/391;

3. aus der Stadt Greven die Flurstücke:

Gemarkung Greven

Flur 95 Nrn. 9, 12, 14 und 16 bis 18;

4. aus der Gemeinde Rinkerode die Flurstücke:

Gemarkung Rinkerode

Flur 1 Nrn. 1 bis 7, 13, 14 halb, 15, 16, 23 halb, 25, 64, 66, 68, 70, 72, 74, 76, 78, 80 und 82 halb;

5. aus der Stadt Telgte die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Telgte-Kirchspiel

Flur 1 Nrn. 4 bis 15, 19 bis 22, 24 bis 32, 37 bis 46, 50 bis 55, 57, 58, 121, 124 bis 139, 141, 142, 149 bis 152, 157, 162, 164, 166 bis 193, 194 bis 197 und 203 bis 206;

Flur 43 Nrn. 1 bis 18, 20 bis 23, 39 und 114;

Flur 47 Nrn. 21 bis 26, 105 bis 107, 126 und 127;

Flur 48;

Flur 49 Nrn. 1 bis 4, 7 bis 40, 48, 51 bis 53, 58 und 61 bis 72;

6. aus der Gemeinde Westbevern die Flurstücke:

Gemarkung Westbevern

Flur 25 Nrn. 161, 267 und 268;

Flur 26 Nrn. 43, 45, 46, 79 und 80.

(3) Der Kreis Münster und die Ämter Sankt Mauritz, Roxel und Wolbeck werden aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Münster.

§ 2

(1) Die Gemeinde Gimbte - mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flurstücke - wird in die Stadt Greven eingegliedert.

(2) In die Stadt Greven werden weiterhin eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Ladbergen die Flurstücke:

Gemarkung Ladbergen

Flur 26 Nrn. 185 bis 193 und 375;

Flur 31 Nrn. 256 bis 259 und 820;

2. aus der Gemeinde Saerbeck die Flurstücke:

Gemarkung Saerbeck

Flur 25 Nrn. 439 und 448;

Flur 26 Nrn. 56 bis 58, 60 bis 63, 65 bis 70, 72, 73, 76 bis 78, 80 bis 93, 107, 115 bis 117, 120 bis 122, 124, 125, 133, 134, 139, 147, 148 und 150 bis 167.

§ 3

In die Gemeinde Havixbeck werden aus der Gemeinde Roxel folgende Fluren und Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Roxel

Fluren 1 und 2;

Flur 3 Nrn. 1 bis 15, 16/1, 16/2, 17 bis 34, 37, 38, 40 bis 44, 99 bis 103, 105 bis 107, 130 bis 134, 144, 152, 153, 163 bis 170, 187 bis 194, 196 und 198;

Flur 21 Nrn. 1 bis 10, 13, 14, 17, 18, 20 bis 22, 25, 26, 28 bis 47, 49 bis 62, 65, 66, 68, 69, 73, 74, 76, 77, 78/1, 78/4, 79, 80/1, 80/2, 81 bis 105, 107, 116, 117 halb und 119;

Flur 22 Nrn. 1 bis 5, 6 halb, 7 bis 14, 15 halb, 16, 17, 19, 21 bis 23, 25 bis 40, 42, 79 bis 99, 112 bis 117, 119 halb und 121;

Flur 23 Nrn. 1 bis 8, 10 bis 31, 32/1 32/2, 33 bis 46, 47/2, 48, 49, 63 bis 67, 73, 75 bis 77, 79, 81 bis 83, 85, 86, 88 bis 90, 92 bis 97, 105, 113 bis 116, 119 bis 126, 128 bis 132, 133 halb, 135 und 137 halb;

Flur 24 Nrn. 52 halb;

Flur 25 Nrn. 1 bis 24, 25/1, 25/2, 26, 27, 28/1, 28/2, 28/3, 29 bis 39, 44 bis 51 und 58;

Flur 26;

Flur 28 Nrn. 1 bis 6, 12 bis 18 und 24.

§ 4

(1) Die Gemeinden Appelhülsen, Darup - mit Ausnahme der in § 38 Abs. 2 Nr. 2 und § 39 Abs. 2 Nr. 1 genannten Fluren und Flurstücke -, Limbergen - mit Ausnahme der in § 39 Abs. 2 Nr. 3 genannten Fluren und Flurstücke -, Nottuln - mit Ausnahme der in Absatz 3 genannten Flurstücke - und Schapdetten werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Nottuln.

(2) In die Gemeinde Nottuln werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Bösensell die Flurstücke:

Gemarkung Bösensell

Flur 1 Nrn. 50 bis 56, 58, 59, 64, 66, 67, 69, 72 bis 76, 80 bis 84, 89, 90, 97 bis 100, 103 bis 106, 109 bis 113, 117 bis 129, 136 und 137;

Flur 14 Nrn. 2, 11 bis 13, 15, 16, 18, 74 bis 85, 87, 88, 91, 92, 94 bis 96, 100, 102 bis 105 und 118;

2. aus der Gemeinde Buldern die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Buldern

Flur 5;

Flur 6 Nrn. 1 bis 9, 10 halb, 11 bis 15 und 47 halb;

Flur 7 Nrn. 1 halb, 2 bis 19, 68 halb, 69, 70, 75 halb, 76, 77, 88 bis 96, 97 halb, 122 und 126;

Gemarkung Limbergen

Flur 9 Nrn. 43 halb, 45 bis 53, 72 und 73;

Flur 11 Nrn. 1, 2, 4 bis 7, 9 halb, 19, 20, 22 bis 24, 26 halb, 28, 29, 32, 33, 36 bis 38, 43 bis 45 und 48 halb;

3. aus der Gemeinde Havixbeck die Flurstücke:

Gemarkung Havixbeck

Flur 32 Nrn. 2 bis 4, 7, 120, 123 bis 133, 135, 142, 143, 146, 185, 186, 216 bis 221, 226, 228 und 230;

4. aus der Gemeinde Senden die Flur und die Flurstücke: (Fn 2)

Gemarkung Senden

Flur 1;

Flur 2 Nrn. 34, 170 und 172;

Flur 7 Nrn. 1, 22 bis 24, 29 bis 32, 147 und 149;

Flur 8 Nrn. 1 bis 8.

(3) In die Stadt Billerbeck werden aus der Gemeinde Nottuln folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Nottuln

Flur 1 Nrn. 6, 7, 10 und 33 bis 50;

Flur 2 Nrn. 2, 3, 7/1, 7/2 und 100;

Flur 41 Nrn. 1 bis 9, 15, 16, 68 bis 70 und 81.

(4) Das Amt Nottuln wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Nottuln.

§ 5

Die Gemeinde Rinkerode - mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Nr. 4 genannten Flurstücke - wird in die Stadt Drensteinfurt eingegliedert.

§ 6

(1) Die Stadt Sendenhorst und die Gemeinde Albersloh - mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flur und Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Sendenhorst und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Sendenhorst werden aus der Gemeinde Alverskirchen folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Alverskirchen

Flur 13 Nrn. 6, 7, 13, 135 und 136.

(3) Das Amt Sendenhorst wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Sendenhorst.

§ 7

(1) Die Gemeinden Alverskirchen - mit Ausnahme der in § 6 Abs. 2 genannten Flurstücke - und Everswinkel - mit Ausnahme der in § 20 Abs. 2 Nr. 1 genannten Fluren und Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Everswinkel.

(2) In die Gemeinde Everswinkel werden aus der Stadt Telgte folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Telgte-Kirchspiel

Flur 32 Nrn. 71 und 72.

§ 8

(1) Die Gemeinde Westbevern - mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Nr. 6 und § 9 Abs. 1 Nr. 2 genannten Fluren und Flurstücke - wird in die Stadt Telgte eingegliedert.

(2) In die Stadt Telgte werden weiterhin eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Einen die Flurstücke:

Gemarkung Einen

Flur 7 Nrn. 103 bis 107 und 176;

2. aus der Stadt Greven die Flurstücke:

Gemarkung Greven

Flur 51 Nrn. 41/1, 42/1, 43/2, 44/2, 3 bis 14, 38/15, 39/15, 16, 18, 20, 23 bis 29, 31, 33 bis 37, 38 und 40;

Flur 52 Nrn. 35/1, 36/1, 39/1, 40/1, 3 bis 5, 7 bis 9, 41/10, 42/10, 43/10, 11, 38/13, 44/13, 45/13, 14 bis 21, 23 bis 26, 27 halb, 28, 31/29, 32/29 und 30;

Flur 93 Nrn. 20 bis 22;

Flur 95 Nrn. 6 bis 8, 10, 11, 13, 15 und 19 bis 22;

3. aus der Gemeinde Handorf die Flurstücke:

Gemarkung Handorf

Flur 15 Nrn. 20, 36, 38, 39, 41, 42, 44, 64, 65, 66 halb, 67, 78 bis 82, 85, 86, 94, 95, 98, 102, 103, 106, 107, 110 bis 115, 120, 126 und 127;

4. aus der Gemeinde Ostbevern die Flurstücke: (Fn 3)

Gemarkung Ostbevern

Flur 46 Nrn. 41, 44, 47, 48 und 63.

(3) Das Amt Telgte wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Telgte.

§ 9

(1) In die Gemeinde Ostbevern werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Milte die Flurstücke:

Gemarkung Milte

Flur 5 Nrn. 46 bis 49 und 145 bis 150;

2. aus der Gemeinde Westbevern die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Westbevern

Fluren 1 bis 12;

Flur 13 Nrn. 1 bis 42, 44 bis 49, 51 bis 99, 111, 112, 130, 131, 154, 156 bis 160, 162 bis 190 und 192;

Flur 14 Nrn. 1, 2, 6, 8, 9, 11, 13, 14, 17 bis 32, 34 bis 38, 44 bis 47, 111 bis 113, 117 bis 127 und 137;

Flur 15 Nrn. 2 bis 8, 10 und 116 bis 121;

Flur 31 Nrn. 6, 7, 9, 10, 14, 30 bis 33, 40 und 94 bis 109;

Flur 32;

Flur 33 Nrn. 1 bis 20, 22 und 26 bis 50.

(2) Das Amt Ostbevern wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Ostbevern.

§ 10

(1) Die Stadt Olfen und die Gemeinde Kirchspiel Olfen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Olfen und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) Das Amt Olfen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Olfen.

§ 11

(1) Die Stadt Lüdinghausen und die Gemeinde Seppenrade werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Lüdinghausen und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) Das Amt Lüdinghausen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Lüdinghausen.

§ 12

(1) Die Gemeinden Bösensell - mit Ausnahme der in § 4 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücke -, Ottmarsbocholt, Senden - mit Ausnahme der in § 4 Abs. 2 Nr. 4 genannten Flur und Flurstücke - und Venne werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Senden.

(2) Das Amt Ottmarsbocholt wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Senden.

§ 13

(1) Die Gemeinden Capelle, Nordkirchen und Südkirchen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Nordkirchen.

(2) Das Amt Nordkirchen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Nordkirchen.

§ 14

(1) Die Gemeinden Ascheberg und Herbern werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Ascheberg.

(2) Das Amt Herbern wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Ascheberg.

§ 15

Die Stadt Beckum und die Gemeinde Neubeckum - mit Ausnahme der in § 16 Abs. 2 genannten Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Beckum und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

§ 16

(1) Die Gemeinden Enniger, Ostenfelde und Westkirchen werden in die Gemeinde Ennigerloh eingegliedert.

(2) In die Gemeinde Ennigerloh werden weiterhin aus der Gemeinde Neubeckum folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Neubeckum

Flur 15 Nrn. 13 bis 15, 18 bis 20, 30, 31, 33, 36, 37, 40, 43, 45, 52 bis 69, 72, 73, 91 bis 110, 225 bis 227, 230, 232, 233, 236, 237, 257, 258, 265 bis 267, 271, 272, 276, 278 bis 282, 298, 300, 301, 303, 304, 306, 307, 314 bis 330, 333 bis 338, 372 bis 375, 378 bis 381, 384, 385, 388, 474, 476, 508 bis 510, 517, 525 bis 543, 571 bis 579, 582 bis 587, 589 bis 596, 607 bis 609, 610 (Fn 4), 611 (Fn 4), 613, 614, 624, 625, 631, 632, 641, 645, 646, 647 und 662 bis 675;

Flur 19 Nrn. 1 bis 3 und 39; (Fn 4)

Flur 20 Nrn. 1 bis 43, 81 bis 83, 92 und 93. (Fn 5)

(3) Das Amt Beelen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Beelen.

§ 17

(1) Die Gemeinde Vorhelm wird in die Stadt Ahlen eingegliedert.

(2) In die Stadt Ahlen werden weiterhin aus der Stadt Heessen folgende Flurstücke eingegliedert: (Fn 6)

Gemarkung Heessen

Flur 37 Nrn. 13 bis 15, 17, 18, 40 bis 42, 49, 53, 55 und 56.

§ 18

(1) Die Stadt Stromberg wird in die Stadt Oelde eingegliedert.

(2) Das Amt Oelde wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Oelde.

§ 19

(1) Die Gemeinden Diestedde, Liesborn - mit Ausnahme der in § 45 Abs. 2 Nr. 6 genannten Fluren und Flurstücke - und Wadersloh werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Wadersloh.

(2) In die Gemeinde Wadersloh werden aus der Stadt Oelde folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Oelde

Flur 305 Nrn. 22, 24, 43 bis 45, 51 und 53 bis 58.

(3) Das Amt Liesborn-Wadersloh wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Wadersloh.

§ 20

(1) Die Städte Freckenhorst und Warendorf und die Gemeinden Einen - mit Ausnahme der in § 8 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücke - und Milte - mit Ausnahme der in § 9 Abs. 1 Nr. 1 genannten Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Warendorf und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Warendorf werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Everswinkel die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Everswinkel

Flur 15 Nrn. 9, 10, 11, 12, 13, 14, 60, 61, 65, 67, 69, 71 und 73;

Flur 17 Nrn. 1 bis 11, 13 bis 25, 127, 128, 131, 132, 139 und 141;

Fluren 18 und 19;

Flur 21 Nrn. 13 bis 17, 68, 105 bis 108;

2. aus der Stadt Telgte die Flurstücke:

Gemarkung Telgte-Kirchspiel

Flur 17 Nrn. 28, 30 bis 46, 252 und 253.

§ 21

(1) Die Stadt Ibbenbüren und die Gemeinde Ibbenbüren-Land - mit Ausnahme der in § 27 Nr. 1 und § 28 genannten Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Ibbenbüren und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Ibbenbüren werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Hörstel die Flurstücke:

Gemarkung Hörstel

Flur 9 Nrn. 39 bis 44;

2. aus der Gemeinde Ledde die Flurstücke:

Gemarkung Ledde

Flur 1 Nrn. 2, 9, 12, 14, 16, 17, 19 bis 28, 31 bis 35, 37 bis 39, 50, 169, 170, 174 bis 176, 178, 181, 182, 193, 202 bis 205, 208 und 240 bis 257;

Flur 10 Nrn. 6 und 119 bis 122;

Flur 12 Nrn. 2, 3, 5, 6, 9 bis 11, 13, 28, 30, 125 bis 127, 130 bis 135, 137 bis 140, 142, 154 halb, 155 bis 159, 181 bis 191 und 193 bis 199;

3. aus der Gemeinde Mettingen die Flurstücke:

Gemarkung Mettingen

Flur 47 Nrn. 2 bis 12, 14 bis 21, 23 bis 32, 36 bis 43, 46, 48 bis 55, 57 bis 63, 67 bis 69, 75, 77, 78, 83, 85, 133, 134, 139 bis 146, 149 bis 151, 154 und 155;

4. aus der Gemeinde Recke die Flurstücke:

Gemarkung Recke

Flur 32 Nrn. 94 bis 97 und 150;

Flur 33 Nrn. 2, 4, 7 bis 37, 39 bis 42, 85 bis 92, 96 bis 100, 117, 119, 121 bis 133, 153, 154, 156, 158 und 160;

Flur 34 Nrn. 6 bis 14, 58, 59, 61 bis 64, 67, 69 bis 75, 77 bis 83, 85, 93 bis 95, 97, 103, 105, 106, 110 bis 112, 114, 115, 120, 121, 128, 130 bis 140, 142, 143, 146, 149 bis 158, 161, 163 bis 177, 179 und 181;

Flur 36 Nrn. 66 bis 70, 77, 91, 92, 177, 201, 247, 272, 291 bis 294, 297 bis 307 und 319;

5. aus der Gemeinde Brochterbeck die Flurstücke:

Gemarkung Brochterbeck

Flur 1 Nrn. 18, 20, 21, 136, 166, 170, 173, 174, 187 bis 195, 207, 253, 256 bis 258, 260, 276, 277, 285 bis 288 und 296.

(3) Das Amt Ibbenbüren wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Ibbenbüren.

§ 22

In die Stadt Lengerich werden aus der Gemeinde Lienen folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Lienen

Flur 1 Nrn. 66, 67, 168 und 109;

Flur 51 Nrn. 99 bis 104, 131 bis 141, 165, 169 und 170.

§ 23

(1) Die Stadt Tecklenburg und die Gemeinden Brochterbeck - mit Ausnahme der in § 21 Abs. 2 Nr. 5 genannten Flurstücke -, Ledde - mit Ausnahme der in § 21 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flurstücke - und Leeden werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Tecklenburg und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Tecklenburg werden folgende Flurstücke eingegliedert:

1. aus der Stadt Lengerich die Flurstücke: (Fn 7)

Gemarkung Lengerich

Flur 131 Nr. 165;

Flur 143 Nrn. 1 bis 22, 37 und 116 bis 119;

Flur 145 Nrn. 16, 31 bis 53, 87 und 91 bis 95;

2. aus der Gemeinde Saerbeck die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Saerbeck

Flur 19 Nrn. 27 bis 42, 44 bis 49, 51 bis 54, 56, 57, 59 bis 67 und 69 bis 79;

Flur 20;

Flur 21 Nr. 124.

(3) Das Amt Tecklenburg wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Tecklenburg.

§ 24

(1) Die Gemeinden Lotte und Wersen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Lotte.

(2) Aus der Gemeinde Westerkappeln werden folgende Flurstücke in die Gemeinde Lotte eingegliedert:

Gemarkung Westerkappeln

Flur 120 Nr. 75;

Flur 121 Nrn. 20 bis 26, 42 bis 45, 47 bis 52, 54, 56, 60 bis 64, 66, 69, 70, 72, 73 halb, 76 und 77; (Fn 8)

Gemarkung Lotte

Flur 23 Nrn. 23 bis 26, 121 und 151; (Fn 8)

Flur 24 Nrn. 12, 106 bis 113, 121, 123 und 127. (Fn 8).

(3) Das Amt Lotte wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Lotte.

§ 25

In die Gemeinde Lienen werden aus der Stadt Lengerich folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Lengerich

Flur 62 Nrn. 23 bis 29, 31, 32, 59, 62, 69 und 70;

Flur 63 Nrn. 17, 18, 26 bis 51, 53 bis 97, 100 bis 108, 111, 112, 129, 130, 133, 134, 136 bis 138, 141 bis 143, 148, 192 bis 195, 197, 199 bis 201, 203, 204, 206 bis 209, 213 bis 215 und 219 bis 224;

Flur 114 Nrn. 50 bis 53.

§ 26

In die Gemeinde Ladbergen werden eingegliedert:

1. aus der Stadt Greven die Flurstücke:

Gemarkung Greven

Flur 66 Nrn. 52 bis 68;

Flur 68 Nrn. 21 bis 28, 30 bis 32, 66 und 67;

2. aus der Gemeinde Saerbeck die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Saerbeck

Flur 21 Nrn. 23 bis 28, 30 bis 62, 91 bis 97, 115, 116 und 123;

Flur 22;

Flur 23 Nrn. 1 bis 11, 16 bis 29, 31 bis 42, 44, 45, 47, 49, 72 bis 85, 88 bis 90, 119 bis 123, 125, 126, 128 bis 130, 133 bis 136, 139, 140, 142 bis 157, 159, 160, 162, 248, 273 bis 291, 297 bis 301, 335, 336 und 440 bis 443;

Flur 25 Nrn. 80, 82 bis 106, 109 bis 111, 113 bis 115.

§ 27

In die Gemeinde Mettingen werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Ibbenbüren-Land die Flurstücke:

Gemarkung Ibbenbüren-Land

Flur 19 Nrn. 1 bis 5, 8 bis 17, 19 bis 35, 49, 50, 67 bis 70, 72 bis 76, 79, 80, 91, 211, 212, 215, 219 bis 221, 259, 262, 264, 266 und 268;

Flur 20 Nrn. 54, 74, 76 bis 78, 80 bis 85, 88 bis 119, 122, 179 bis 182, 207, 208, 210 bis 212, 215, 216, 259 und 262;

2. aus der Gemeinde Westerkappeln die Flurstücke:

Gemarkung Westerkappeln

Flur 94 Nrn. 1 bis 7, 10 bis 31, 33, 63 bis 66, 68 bis 85, 89 bis 103 und 105 bis 107.

§ 28

In die Gemeinde Recke werden aus der Gemeinde Ibbenbüren-Land folgende Flur und Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Ibbenbüren-Land

Flur 17;

Flur 18 Nrn. 1, 2, 6 bis 8, 20 bis 37, 44, 45, 212, 230, 232, 234 und 236;

Flur 19 Nrn. 190 bis 196, 200, 203 bis 207, 270, 272, 274 und 275.

§ 29

(1) Die Stadt Bevergern und die Gemeinden Dreierwalde, Hörstel - mit Ausnahme der in § 21 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücke - und Riesenbeck werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Hörstel und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Hörstel werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Elte das Flurstück:

Gemarkung Elte

Flur 6 Nr. 14;

2. aus der Gemeinde Rheine rechts der Ems die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Rheine rechts der Ems

Flur 11 Nrn. 1 bis 23 und 31;

Flur 16 ohne die Flurstücke Nrn. 43 und 51;

Flur 39 Nrn. 1 bis 12, 15 bis 60, 62 bis 67, 69, 70, 71, 73 bis 80, 85, 86 bis 88;

Flur 40 Nrn. 2, 10, 11 und 12;

Flur 42 Nrn. 1, 2, 5 bis 7, 8, 9 bis 11 und 19.

(3) Das Amt Riesenbeck wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Hörstel.

§ 30

(1) Die Gemeinden Halverde, Hopsten und Schale werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Hopsten.

(2) Das Amt Hopsten wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Hopsten.

§ 31

(1) Die Stadt Rheine und die Gemeinden Elte - mit Ausnahme des in § 29 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücks -, Mesum - mit Ausnahme der in § 32 Nr. 1 und § 35 Nr. 2 genannten Flurstücke -, Rheine links der Ems - mit Ausnahme der in § 32 Nr. 2 und § 35 Nr. 3 genannten Flur und Flurstücke - und Rheine rechts der Ems - mit Ausnahme der in § 29 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flur und Flurstücke - werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Rheine und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Rheine werden aus der Stadt Emsdetten folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Emsdetten

Flur 26 Nrn. 1 und 166.

(3) Das Amt Rheine wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Rheine.

§ 32

In die Gemeinde Neuenkirchen werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Mesum die Flurstücke:

Gemarkung Mesum

Flur 16 Nrn. 53 bis 68 und 73;

2. aus der Gemeinde Rheine links der Ems die Flur und die Flurstücke:

Flur 27 Nrn. 43 bis 45, 63, 64, 76 und 77;

Flur 29;

Flur 28 Nrn. 11, 23, 27, 37 bis 47 und 56;

Flur 30 Nrn. 38, 39, 41 bis 45, 47, 49 bis 57, 66 bis 70, 73, 76, 77, 80, 83 bis 106 und 114 bis 117;

Flur 31 Nrn. 1 bis 4;

Flur 32 Nrn. 1 bis 12 und 90.

§ 33

In die Gemeinde Wettringen werden aus der Stadt Ochtrup folgende Flurstücke eingegliedert: (Fn 9)

Gemarkung Welbergen

Flur 17 Nrn. 9, 37 und 38.

§ 34

Die Städte Borghorst und Burgsteinfurt werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Steinfurt und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

§ 35

In die Stadt Emsdetten werden eingegliedert:

1. aus der Stadt Greven die Flurstücke:

Gemarkung Greven

Flur 41 Nrn. 1 bis 10, 118 bis 130, 132, 133, 135, 136, 140, 147, 149 bis 162 und 211;

2. aus der Gemeinde Mesum die Flurstücke:

Gemarkung Mesum

Flur 13 Nrn. 31 bis 52, 54 bis 73, 114 bis 117, 119 bis 125, 127 und 128;

Flur 16 Nrn. 1 halb, 2 bis 20, 22 bis 39, 40 halb, 41 bis 52 und 69 bis 72;

Flur 17 Nrn. 1 bis 23, 25 bis 34, 36, 37, 40 bis 44, 46 bis 86, 111 bis 113, 116, 117, 119 und 120;

3. aus der Gemeinde Rheine links der Ems die Flurstücke:

Gemarkung Rheine links der Ems

Flur 28 Nrn. 1 bis 4, 5 halb, 6 bis 10, 12 bis 18, 20 bis 22, 24 bis 26, 28, 29, 30 halb, 31 bis 36, 51 bis 55 und 57;

4. aus der Gemeinde Saerbeck die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Saerbeck

Flur 36 Nr. 60;

Flur 37;

Flur 38 Nr. 118;

Flur 43 Nrn. 87, 89, 140 bis 142, 178 und 179;

Flur 45 Nrn. 2 bis 17, 19 bis 44, 48, 49, 51 bis 54, 57 bis 75, 77, 78, 82 bis 84, 87 bis 89, 94 bis 97, 99, 104, 105, 108, 110 bis 117, 120, 122 bis 137, 139, 140, 142 bis 149, 152 bis 156, 159, 160, 163, 164, 166, 168, 169, 171, 172, 177 bis 180, 183 bis 194, 196 bis 200, 262, 266 bis 268, 274 bis 277, 280 bis 282, 285 bis 287, 290 bis 293, 296 bis 298, 303 bis 306, 309 bis 323, 325, 326, 328, 329, 331 bis 337, 340, 343 bis 348, 350 bis 365, 367, 370, 374 bis 379, 387, 390, 392, 394, 399, 402 bis 404, 406, 408, 410, 411, 413 bis 421, 424 bis 426, 430, 437, 438, 440, 441, 443 bis 450, 454, 455, 458 bis 467, 470, 471, 492, 494, 495, 497, 499 bis 511, 513 bis 515, 517 bis 519, 523, 524, 526 bis 531, 533 bis 535, 537, 540, 541, 543 bis 545, 551, 554 bis 557, 559 bis 562, 565, 566, 570, 571, 574 bis 578, 580, 582 bis 601, 603 bis 613, 616 bis 623, 626 bis 632, 634 bis 637, 640 bis 649, 654 bis 662, 664 bis 675, 677 bis 712, 714, 717, 718, 721, 722, 724, 725, 727, 728 bis 733;

Flur 46 Nr. 65.

§ 36

(1) Die Stadt Ahaus und die Gemeinden Alstätte, Dorf Ottenstein und Wessum werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Ahaus und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Ahaus werden aus der Gemeinde Heek folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Heek

Flur 22 Nrn. 6, 8 bis 10, 13 bis 16, 18, 19, 121 bis 146, 147 halb, 148, 150 bis 157, 168 bis 172, 179 bis 184, 203, 205 bis 207, 221, 226 (Fn 10) bis 233 (Fn 10), 237 (Fn 10), 238 (Fn 10), 241, 242, 244 und 245.

(3) Das Amt Wessum wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Ahaus.

§ 37

Die Stadt Gronau (Westf.) und die Gemeinde Epe werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Gronau (Westf.) und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

§ 38

(1) Die Gemeinde Lette wird in die Stadt Coesfeld eingegliedert.

(2) In die Stadt Coesfeld werden weiterhin eingegliedert:

1. aus der Stadt Billerbeck die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Billerbeck-Kirchspiel

Flur 29 Nrn. 72 bis 75, 78, 80, 82, 85, 87, 89, 91, 93 und 95 bis 98;

Fluren 30 und 31;

2. aus der Gemeinde Darup die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Darup

Flur 1;

Flur 3 ohne die Flurstücke Nrn. 36 und 38/2;

Flur 4 Nrn. 124, 127 bis 132, 134 bis 138, 219, 220, 222 bis 224, 227, 228, 231, 232, 237, 238, 248 bis 251, 253 und 261;

Flur 17 Nrn. 78 bis 83.

§ 39

(1) Die Stadt Dülmen und die Gemeinden Buldern - mit Ausnahme der in § 4 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flur und Flurstücke -, Kirchspiel Dülmen - mit Ausnahme der Flurstücke:

Gemarkung Dülmen-Kirchspiel

Flur 74 Nrn. 94 bis 100, 111 und 113,

Merfeld und Rorup werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Dülmen und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Dülmen werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Darup die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Darup

Fluren 2, 14 und 15;

Flur 16 ohne die Flurstücke Nrn. 58/2, 59 und 60;

Flur 18 Nrn. 104 und 106;

Flur 23;

2. aus der Gemeinde Kirchspiel Haltern die Flurstücke:

Gemarkung Haltern-Kirchspiel

Flur 44 Nrn. 1 bis 3, 6, 7, 14, 55/15, 59/19, 58/22, 34 bis 36, 54/42, 46, 63 bis 67, 69, 89, 91 bis 93, 101 bis 104, 108 bis 113, 115, 118, 120 bis 122;

Flur 61 Nrn. 5 bis 8, 15, 16, 27, 28, 80/29, 30, 81/29, 31, 33 bis 35, 37, 38, 40 bis 42, 44 bis 48, 82/49, 83/49, 87/51, 63 bis 65, 67, 84/68, 85/68, 86/68, 70, 71, 72, 74, 75, 77, 93/78, 94/78, 97 bis 104, 107, 109, 110, 111 bis 113, 125 bis 130, 134 bis 137, 148 bis 150, 154 bis 160, 162, 164, 168 bis 175, 178 und 179;

Flur 62 Nrn. 13 bis 16, 17/5, 17/6, 19/6, 19/8, 20/1, 41/2, 42/1, 42/2, 43/5, 44/5, 44/6, 45/4, 45/7, 46/8, 46/10, 46/11, 47, 48, 50, 52, 67/56, 58/41, 58/46, 75/58, 76/58, 77/58, 59/1, 90/59, 92, 93, 99, 110 bis 112 und 114;

3. aus der Gemeinde Limbergen die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Limbergen

Flur 1 ohne die Flurstücke Nrn. 10 bis 13;

Flur 2 Nrn. 1 bis 4, 57 und 63;

Flur 3 Nrn. 20, 24, 26, 28, 32 bis 36, 39 bis 43, 52, 53, 55 bis 63, 67, 69 bis 74, 76, 78, 80, 82, 84 bis 90 und 92;

Flur 4.

(3) Die Ämter Dülmen und Rorup werden aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Dülmen.

§ 40

(1) Die Gemeinden Holtwick und Rosendahl werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Rosendahl.

(2) Das Amt Osterwick wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Rosendahl.

§ 41

(1) In die Gemeinde Reken werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Heiden die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Heiden

Flur 16 II Nrn. 347, 374, 376 und 378;

Flur 23 ohne die Flurstücke Nrn. 3, 18, 27, 42, 43 und 46;

2. aus der Gemeinde Lembeck die Flurstücke:

Gemarkung Lembeck

Flur 4 Nrn. 3 bis 11, 15 bis 26, 28 bis 40, 69, 73, 76 und 77;

Flur 36 Nrn. 1, 2, 4, 5, 7 bis 19, 56, 61 bis 68.

(2) In die Gemeinde Heiden werden folgende Flurstücke (Fn 11) aus der Stadt Borken eingegliedert:

Gemarkung Marbeck

Flur 7 Nrn. 47 bis 50, 52 bis 80, 104, 105, 108, 109, 112, 113, 115, 116, 119, 120, 123, 124, 127, 128, 131, 132, 135, 136, 138, 141 bis 144, 147, 149, 150, 151, 154, 155, 158, 159, 162, 164 bis 167, 170, 171, 174 bis 176, 179, 180, 183, 185, 186, 193, 194, 196, 198, 199, 205, 206, 209 und 211;

Flur 10 Nrn. 1 bis 11, 13, 15, 17 bis 19, 81 und 85.

(3) Das Amt Heiden-Reken wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Reken.

§ 42

(1) Die Gemeinden Ramsdorf und Velen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Velen.

(2) In die Gemeinde Velen werden aus der Gemeinde Heiden folgende Fluren und Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Heiden

Flur 16 I;

Flur 16 II ohne die Flurstücke Nrn. 135 bis 138, 145 bis 151, 153, 169 bis 174, 176, 177, 182, 346 bis 348, 350, 352, 354, 356 bis 358, 361, 363 bis 365, 367 bis 369, 371, 373, 374, 376 und 387;

Flur 16 III ohne die Flurstücke Nrn. 226 bis 254, 269 bis 271 und 379;

Flur 17 II Nrn. 89, 90, 186 bis 191, 193 bis 195 und 230;

Fluren 19 bis 22;

Flur 23 Nrn. 3, 27, 42 und 43.

(3) Das Amt Velen-Ramsdorf wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Velen.

§ 43

(1) Die Gemeinden Erle und Raesfeld werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Raesfeld.

(2) In die Gemeinde Raesfeld werden aus der Gemeinde Overbeck folgende Fluren und Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Overbeck

Flur 2 ohne die Flurstücke Nrn. 157, 263/164, 399, 400, 422, 424 bis 426 und 472 bis 476 (Fn 11);

Flur 3.

§ 44

(1) Die Städte Bockum-Hövel, Hamm und Heessen - mit Ausnahme der in § 17 Abs. 2 genannten Flurstücke - und die Gemeinden Pelkum, Rhynern - mit Ausnahme der in Absatz 3 genannten Fluren - und Uentrop werden zu einer neuen kreisfreien Stadt zusammengeschlossen. Die Stadt erhält den Namen Hamm.

(2) In die Stadt Hamm werden aus der Stadt Ahlen folgende Flurstücke eingegliedert: (Fn 12)

Gemarkung Ahlen

Flur 120 Nrn. 23 bis 27 und 29.

(3) In die Stadt Werl werden aus der Gemeinde Rhynern folgende Fluren eingegliedert:

Gemarkung Hilbeck

Fluren 1 bis 9.

§ 45

(1) Die Gemeinden Benninghausen, Bökenförde - mit Ausnahme der in § 48 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücke -, Cappel bei Lippstadt, Dedinghausen, Eickelborn - mit Ausnahme der in Absatz 3 und 4 genannten Flurstücke -, Esbeck, Garfeln, Hellinghausen, Herringhausen, Hörste, Lipperode, Lohe, Overhagen, Rebbecke und Rixbeck werden in die Stadt Lippstadt eingegliedert.

(2) In die Stadt Lippstadt werden weiterhin eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Bad Sassendorf die Flurstücke:

Gemarkung Ostinghausen

Flur 11 Nrn. 29 bis 31;

Flur 12 Nrn. 24, 40 bis 43, 124 halb, 126 und 128;

2. aus der Gemeinde Bad Westernkotten die Flurstücke:

Gemarkung Bad Westernkotten

Flur 6 Nrn. 160 und 162;

3. aus der Gemeinde Ermsinghausen die Flurstücke:

Gemarkung Ermsinghausen

Flur 1 Nrn. 1 bis 14;

Flur 2 Nrn. 1 und 31;

Flur 3 Nrn. 4 bis 6 und 45;

Flur 5 Nrn. 5, 7, 16, 17, 20, 22 und 25;

4. aus der Gemeinde Langenberg, Kreis Gütersloh, die Flurstücke:

Gemarkung Benteler

Flur 14 Nrn. 101 bis 105 und 127;

Flur 16 Nrn. 1 bis 12, 43 bis 45, 47, 49 bis 57, 59 bis 64, 70, 71 und 73;

Gemarkung Langenberg

Flur 47 Nrn. 26 bis 31 und 68;

5. aus der Gemeinde Langeneicke die Flurstücke:

Gemarkung Langeneicke

Flur 1 Nrn. 1 bis 4, 225 und 226;

6. aus der Gemeinde Liesborn die Fluren und Flurstücke:

Gemarkung Liesborn

Flur 32 Nrn. 9, 10, 12 bis 15, 36, 61 bis 75 und 79;

Flur 34 Nrn. 21 bis 37, 42, 55, 56, 59 und 60;

Flur 35 Nrn. 16 bis 18, 20 bis 42, 46, 47, 49 bis 51, 54 und 57;

Flur 36 Nrn. 10 bis 18 und 50;

Flur 39 Nrn. 18 bis 25, 37 und 38;

Fluren 40 bis 42;

Flur 43 ohne die Flurstücke Nrn. 92, 94, 95, 112 bis 116 und 182;

Fluren 44 bis 47;

7. aus der Gemeinde Lippetal die Flurstücke:

Gemarkung Schoneberg

Flur 3 Nrn. 39, 40, 530, 536, 537 und 555 bis 558;

8. aus der Stadt Rietberg, Kreis Gütersloh, die Flurstücke:

Gemarkung Mastholte

Flur 16 Nr. 96;

Flur 17 Nrn. 44, 46, 47, 96 und 97.

(3) In die Gemeinde Bad Sassendorf werden aus der Gemeinde Eickelborn folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Eickelborn

Flur 4 Nrn. 216 und 657;

Flur 5 Nr. 31.

(4) In die Gemeinde Lippetal werden aus der Gemeinde Eickelborn folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Eickelborn

Flur 1 Nrn. 2, 144, 159, 175 und 190.

§ 46

(1) Die Stadt Erwitte und die Gemeinde Bad Westernkotten - mit Ausnahme der in § 45 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flurstücke -, Berenbrock, Böckum, Ebbinghausen, Eikeloh - mit Ausnahme der in § 48 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flurstücke -, Horn-Millinghausen, Merklinghausen-Wiggeringhausen, Norddorf, Schallern, Schmerlecke, Seringhausen, Stirpe, Völlinghausen und Weckinghausen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Erwitte und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Erwitte werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Langeneicke das Flurstück:

Gemarkung Langeneicke

Flur 8 Nr. 69;

2. aus der Stadt Lippstadt die Flur:

Gemarkung Lippstadt

Flur 44 ohne die Flurstücke Nrn. 60, 61, 110 bis 114, 164, 165 und 167.

(3) Das Amt Erwitte wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Erwitte.

§ 47

(1) Die Gemeinden Altengeseke, Altenmellrich, Anröchte, Berge, Effeln - mit Ausnahme des in § 50 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücks -, Klieve, Mellrich, Robringhausen, Uelde und Waltringhausen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Anröchte.

(2) Das Amt Anröchte wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Anröchte.

§ 48

(1) Die Stadt Geseke und die Gemeinden Bönninghausen, Ehringhausen, Eringerfeld, Ermsinghausen - mit Ausnahme der in § 45 Abs. 2 Nr. 3 genannten Flurstücke -, Langeneicke - mit Ausnahme der in § 45 Abs. 2 Nr. 5 und § 46 Abs. 2 Nr. 1 genannten Flurstücke -, Mönninghausen und Störmede werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Geseke und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Geseke werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Bökenförde die Flurstücke:

Gemarkung Bökenförde

Flur 4 Nrn. 250, 252 bis 254, 259, 283 und 321;

2. aus der Gemeinde Eikeloh die Flurstücke:

Flur 1 Nrn. 98/2, 382 bis 384, 388 und 389.

(3) Das Amt Störmede wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Geseke.

§ 49

(1) Die Städte Belecke, Hirschberg und Warstein und die Gemeinden Allagen, Mülheim, Sichtigvor, Suttrop - mit Ausnahme der in § 50 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flur und Flurstücke - und Waldhausen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Warstein und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Warstein werden aus der Gemeinde Drewer folgende Flur und folgende Flurstücke eingegliedert:

Gemarkung Drewer

Flur 1 Nrn. 89, 95, 98, 100 bis 117, 120 bis 126, 131 bis 140, 143, 144, 147 bis 149, 156, 157, 166, 167, 191, 194, 196, 197, 203 und 205;

Flur 5 ohne die Flurstücke Nrn. 10/1, 17, 79 bis 92, 93/2, 94, 95, 104 bis 116, 136, 137, 139 und 141.

(3) Das Amt Warstein wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Warstein.

§ 50

(1) Die Stadt Rüthen und die Gemeinden Altenrüthen, Drewer - mit Ausnahme der in § 49 Abs. 2 genannten Flur und Flurstücke -, Hemmern, Hoinkhausen, Kallenhardt, Kellinghausen, Kneblinghausen, Langenstraße-Heddinghausen, Meiste, Menzel, Nettelstädt, Oestereiden, Weickede und Westereiden werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Rüthen und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Rüthen werden eingegliedert:

1. aus der Gemeinde Effeln das Flurstück:

Gemarkung Effeln

Flur 2 Nr. 1;

2. aus der Gemeinde Suttrop die Flur und die Flurstücke:

Gemarkung Suttrop

Flur 3 Nrn. 6 bis 14 und 63 bis 76;

Flur 4.

(3) Das Amt Rüthen wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Rüthen.

§ 51

(1) In die Stadt Bocholt werden die Gemeinden Barlo, Biemenhorst, Hemden, Holtwick, Liedern, Lowick, Mussum, Spork, Stenern und Suderwick eingegliedert.

(2) In die Stadt Bocholt werden ferner aus der Gemeinde Dingden die Flurstücke

Gemarkung Dingden

Flur 5 ohne die Flurstücke Nrn. 9, 15, 16, 64 bis 71 und 124;

Flur 6 Nrn. 7 bis 14, 104, 106 und 107;

Flur 17 Nrn. 1 bis 13, 15 bis 25, 59, 65, 66, 78 bis 80, 84 und 86

eingegliedert.

(3) Das Amt Liedern-Werth wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Bocholt.

§ 52

(1) Die Städte Anholt, Isselburg und Werth sowie die Gemeinden Herzebocholt, Heelden und Vehlingen werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält den Namen Isselburg und führt die Bezeichnung ,,Stadt".

(2) In die Stadt Isselburg werden aus der Gemeinde Wertherbruch die Flur und die Flurstücke

Gemarkung Wertherbruch

Flur 1;

Flur 2 Nrn. 1 bis 7, 10, 12 bis 15, 20, 24, 25, 27 bis 38, 40 bis 53, 62, 63, 64, 68 bis 119, 121, 122, 127 bis 143, 145 bis 155, 157, 276 bis 279, 287, 288, 300 bis 326, 337, 338, 340, 341, 342, 348, 349, 352, 363 bis 366, 368 bis 383, 437, 455, 456, 457, 460 bis 475, 477, 479, 508 bis 513, 523 bis 526

eingegliedert.

II. Abschnitt

Gebietsänderungen im Bereich der Kreise

§ 53

(1) Die Gemeinden Ahlen, Beckum, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbevern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte, Wadersloh und Warendorf werden zu einem neuen Kreis zusammengefaßt.

(2) Der Kreis erhält den Namen Warendorf.

(3) Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Warendorf.

(4) Die Kreise Beckum und Warendorf werden aufgelöst. Rechtsnachfolger ist der neue Kreis Warendorf.

§ 54

(1) Die Gemeinden Altenberge, Emsdetten, Greven, Hörstel, Hopsten, Horstmar, Ibbenbüren, Ladbergen, Laer, Lengerich, Lienen, Lotte, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Nordwalde, Ochtrup, Recke, Rheine, Saerbeck, Steinfurt, Tecklenburg, Westerkappeln und Wettringen werden zu einem neuen Kreis zusammengefaßt.

(2) Der Kreis erhält den Namen Steinfurt.

(3) Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Steinfurt.

(4) Die Kreise Steinfurt und Tecklenburg werden aufgelöst. Rechtsnachfolger ist der neue Kreis Steinfurt.

§ 55

(1) Die Gemeinden Ascheberg, Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Havixbeck, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen, Rosendahl und Senden werden zu einem neuen Kreis zusammengefaßt.

(2) Der Kreis erhält den Namen Coesfeld.

(3) Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Coesfeld.

(4) Die Kreise Coesfeld und Lüdinghausen werden aufgelöst. Rechtsnachfolger ist der neue Kreis Coesfeld.

§ 56

(1) Die Gemeinden Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Gronau (Westf.), Heek, Heiden, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Reken, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden werden zu einem neuen Kreis zusammengefaßt.

(2) Der Kreis erhält den Namen Borken.

(3) Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Borken.

(4) Die Kreise Ahaus und Borken werden aufgelöst. Rechtsnachfolger ist der neue Kreis Borken.

§ 57

(1) Die Gemeinden Anröchte, Bad Sassendorf, Ense, Erwitte, Geseke, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Rüthen, Soest, Warstein, Welver, Werl und Wickede (Ruhr) werden zu einem neuen Kreis zusammengefaßt.

(2) Der Kreis erhält den Namen Soest.

(3) Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Soest.

(4) Die Kreise Lippstadt und Soest werden aufgelöst. Rechtsnachfolger ist der neue Kreis Soest.

III. Abschnitt

Gerichtsorganisation

§ 58 (Fn 13, 14)

(1) Die neuen Gemeinden werden folgenden Amtsgerichten zugeordnet:

1. die Gemeinde Ahaus dem Amtsgericht Ahaus,

2. die Gemeinde Sendenhorst dem Amtsgericht Ahlen,

3. die Gemeinden Beckum und Wadersloh dem Amtsgericht Beckum,

4. die Gemeinde Isselburg dem Amtsgericht Bocholt,

5. die Gemeinden Raesfeld und Velen dem Amtsgericht Borken,

6. die Gemeinden Nottuln und Rosendahl dem Amtsgericht Coesfeld,

7. die Gemeinde Dülmen dem Amtsgericht Dülmen,

8. die Gemeinde Geseke dem Amtsgericht Geseke,

9. die Gemeinde Gronau (Westf.) dem Amtsgericht Gronau (Westf.),

10. die Gemeinden Hörstel, Hopsten und Ibbenbüren dem Amtsgericht Ibbenbüren,

11. die Gemeinden Anröchte und Erwitte dem Amtsgericht Lippstadt,

12. die Gemeinden Ascheberg, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen und Senden dem Amtsgericht Lüdinghausen,

13. die Gemeinde Rheine dem Amtsgericht Rheine,

14. die Gemeinde Steinfurt dem Amtsgericht Steinfurt,

15. die Gemeinden Lotte und Tecklenburg dem Amtsgericht Tecklenburg,

16. die Gemeinden Everswinkel und Warendorf dem Amtsgericht Warendorf,

17. die Gemeinden Rüthen und Warstein dem Amtsgericht Warstein.

(2) Die neue kreisfreie Stadt Hamm wird ab 1. Juli 1979 dem Amtsgericht Hamm zugeordnet. Bis zu diesem Zeitpunkt gehören

1. das Gebiet der bisherigen Gemeinde Bockum-Hövel zum Bezirk des Amtsgerichts Werne a. d. Lippe,

2. das übrige Stadtgebiet zum Bezirk des Amtsgerichts Hamm.

(3) Unter Aufhebung der bisherigen Zuordnungsbestimmungen werden zugeordnet:

1. die Gemeinden Stadtlohn und Vreden dem Amtsgericht Ahaus,

2. die Gemeinde Drensteinfurt dem Amtsgericht Ahlen,

3. die Gemeinden Gescher und Südlohn dem Amtsgericht Borken,

4. die Gemeinde Havixbeck dem Amtsgericht Coesfeld,

5. die Gemeinde Saerbeck dem Amtsgericht Ibbenbüren,

6. die Gemeinde Emsdetten dem Amtsgericht Rheine,

7. die Gemeinde Lippetal dem Amtsgericht Soest,

8. die Gemeinden Ennigerloh und Telgte dem Amtsgericht Warendorf.

(4) Das Amtsgericht Vreden wird aufgehoben.

(5) Das Amtsgericht Werne a. d. Lippe scheidet aus dem Bezirk des Landgerichts Münster aus; es wird dem Landgericht Dortmund nachgeordnet.

(6)

§ 59 (Fn 13)

(1) Die kreisfreie Stadt Münster sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf gehören zum Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgerichts Münster, die kreisfreie Stadt Hamm sowie der Kreis Soest zum Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgerichts Arnsberg.

(2)

IV. Abschnitt

Schlußbestimmungen

§ 60

(1) Soweit nicht Gebietsänderungsverträge oder aufsichtsbehördliche Bestimmungen andere Regelungen treffen, findet - unbeschadet von Einzelmaßgaben nach Absatz 5 - auf Zweckverbände, deren Mitglieder Gemeinden und Gemeindeverbände des Neugliederungsraumes sind, § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit mit der Maßgabe Anwendung, daß die in Absatz 2 dieser Vorschrift genannte Frist auf ein Jahr verlängert wird. Für öffentlich-rechtliche Vereinbarungen gilt § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit mit der Maßgabe des Satzes 1 entsprechend. Wenn Gebietsänderungsverträge und Bestimmungen auf § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit verweisen, gilt die in Satz 1 bestimmte Frist.

(2) Unabhängig von der allgemeinen Rechtsnachfolge treten die neugegliederten kreisfreien Städte und Kreise insoweit in die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bestehenden öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen zur Erfüllung der Aufgaben nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz vom 1. Februar 1939 (RGBl. I S. 187) ein, als das wegen der auf ihr Gebiet entfallenden Teile der bestehenden Anfallbezirke erforderlich ist. Absatz 1 findet keine Anwendung.

(3) Unbeschadet besonderer Regelungen in allgemeinen Rechtsvorschriften und unbeschadet spezieller Regelungen in den Maßgaben nach Absatz 4 und 5 steht den Vertretungen der neugegliederten Gemeinden und Kreise nach Ablauf der auf die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen folgenden zweiten Wahlperiode das Recht zu, mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde von den Festlegungen der Gebietsänderungsverträge und der aufsichtsbehördlichen Bestimmungen abzuweichen, wenn dies aus Gründen einer sinnvollen Gesamtentwicklung oder einer einheitlichen Handhabung innerhalb der neugegliederten Gemeinden und Kreise geboten erscheint.

(4) Die Gebietsänderungsverträge und Bestimmungen der Aufsichtsbehörden in den Anlagen werden mit folgenden allgemeinen Maßgaben bestätigt:

1. Der Umfang der Gebietsänderungen ergibt sich allein aus den in den Abschnitten I und II enthaltenen Regelungen.

2. Vereinbarungen und Bestimmungen über die Erstarrung von Hebesätzen für die Realsteuern gelten nur nach Maßgabe der Zulassung durch die gemäß § 4 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zu den Realsteuergesetzen und § 25 Abs. 4 Satz 2 des Grundsteuergesetzes zuständigen Stelle.

3. Vereinbarungen und Bestimmungen über die Erstarrung von Hebesätzen für Steuern nach dem Kommunalabgabengesetz sowie für Gebühren und Beiträge gelten längstens bis zum 31. Dezember 1977. Unabhängig davon können die Sätze für Gebühren nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Kommunalabgabengesetzes neu festgesetzt werden, wenn sie nicht kostendeckend sind.

4. Satzungen über Steuern nach dem Kommunalabgabengesetz, über Gebühren und über Beiträge gelten, soweit nach Nr. 3 Satz 1 Erstarrungen eintreten, längstens bis zum 31. Dezember 1977, im übrigen längstens bis zum 31. Dezember 1976.

5. Für Forderungen und Erstattungen aus Abgaberechtsverhältnissen (Steuern, Gebühren, Beiträge), denen Tatbestände zugrunde liegen, die vor der Neugliederung in umgegliederten Gebietsteilen verwirklicht worden sind, sind unabhängig von der Rechtsnachfolge die Gemeinden berechtigt und verpflichtet, zu denen diese Gebietsteile nach der Neugliederung gehören. Entsprechendes gilt für die Kreise.

6. Haushaltssatzungen neugegliederter Gemeinden und Kreise, die nach § 64 Abs. 3 Satz 2 der Gemeindeordnung Festsetzungen für zwei Haushaltsjahre enthalten, treten mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes außer Kraft. Dies gilt nicht für Haushaltssatzungen bestehenbleibender Gemeinden, in die lediglich solche Gemeindeteile eingegliedert werden, für die keine Erstarrung von Realsteuerhebesätzen eintritt.

7. Soweit für die Einwohner der neugebildeten Gemeinden und der eingegliederten Gemeinden und Gemeindeteile bisher kein Benutzungszwang eines Schlachthofes bestand, bleiben sie bis zum 31. Dezember 1979 vom Benutzungszwang des Schlachthofes der neuen oder aufnehmenden Gemeinde befreit. Im übrigen gelten Vereinbarungen und Bestimmungen über Ausnahmen vom Anschluß- und Benutzungszwang der neuen oder aufnehmenden Gemeinden und Kreise und über die Fortgeltung von Satzungen nach § 19 der Gemeindeordnung und § 17 der Kreisordnung längstens bis zum 31. Dezember 1976.

8. In den neugegliederten Gemeinden bleiben rechtsverbindlich aufgestellte Bebauungspläne, nach § 173 Abs. 3 des Bundesbaugesetzes übergeleitete und nicht außer Kraft getretene baurechtliche Vorschriften und festgestellte städtebauliche Pläne sowie Satzungen nach § 5 des Städtebauförderungsgesetzes und nach den §§ 16, 25 und 26 des Bundesbaugesetzes in Kraft, und zwar vorbehaltlich ihrer Aufhebung oder Änderung durch die neue oder aufnehmende Gemeinde und längstens bis zum Ablauf der für ihre Geltung bestimmten Frist. Flächennutzungspläne eingegliederter oder zusammengeschlossener Gemeinden werden nicht übergeleitet. Vereinbarungen oder Bestimmungen, die von Satz 1 und 2 abweichende Regelungen enthalten oder die die neugebildeten oder aufnehmenden Gemeinden zur Fortführung oder Inangriffnahme bestimmter Planungsvorhaben verpflichten, sind gegenstandslos.

Satzungen nach § 103 der Landesbauordnung bleiben in Kraft, und zwar vorbehaltlich ihrer Aufhebung oder Änderung durch die neue oder aufnehmende Gemeinde und längstens bis zum Ablauf der für ihre Geltung bestimmten Frist.

9. Die von den Kreisen und kreisfreien Städten im Neugliederungsraum aufgrund des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 und der Durchführungsverordnung vom 31. Oktober 1935 erlassenen Verordnungen zum Schutz von Landschaftsteilen und Naturdenkmalen oder zur einstweiligen Sicherstellung von Landschaftsteilen und Naturdenkmalen gelten - unbeschadet des Rechts zur Aufhebung oder Änderung dieser Verordnungen - während der durch Gesetz oder durch die Verordnung bestimmten Geltungsdauer fort.

10. Die in den eingegliederten Gemeinden und Gemeindeteilen geltenden Hauptsatzungen treten mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes außer Kraft. Vereinbarungen und Bestimmungen über die Fortgeltung von Hauptsatzungen in neugebildeten Gemeinden und Kreisen werden bestätigt.

11. Soweit nicht vorstehend Abweichendes geregelt ist und soweit nicht nach allgemeinen Rechtsvorschriften, nach dem Inhalt des überzuleitenden Orts- und Kreisrechts selbst oder aufgrund von Vereinbarungen oder Bestimmungen eine kürzere Geltungsdauer festgelegt ist, gilt für die Überleitung von Orts- und Kreisrecht einschließlich der ordnungsbehördlichen Verordnungen und sonstigen Verordnungen folgendes:

a) In neugebildeten Gemeinden bleibt das vor dem Zusammenschluß geltende Ortsrecht in seinem bisherigen Geltungsbereich bis zum Inkrafttreten neuen Ortsrechts, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 1975, in Kraft. Das gilt auch, wenn Gemeindeteile in eine neugebildete Gemeinde eingegliedert werden.

b) Werden Gemeinden in eine bestehenbleibende Gemeinde eingegliedert, tritt das in den eingegliederten Gemeinden geltende Ortsrecht mit dem Inkrafttreten neuen einheitlichen Ortsrechts, spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 1975, außer Kraft.

c) Werden Gemeindeteile in eine bestehenbleibende Gemeinde eingegliedert, tritt das in den eingegliederten Gemeindeteilen bisher geltende Ortsrecht mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes außer Kraft. Das Ortsrecht der aufnehmenden Gemeinde gilt von diesem Zeitpunkt an auch in den eingegliederten Gemeindeteilen.

d) Auf das Kreisrecht und die Kreise (kreisfreien Städte) finden die gemäß a) bis c) geltenden Regelungen für das Ortsrecht der Gemeinden entsprechende Anwendung.

12. In Gebietsänderungsverträgen oder Bestimmungen enthaltene Regelungen über die Einteilung des Gemeindegebiets in Bezirke (Ortschaften) binden die neugegliederten Gemeinden nicht. Über die Zahl und die Abgrenzung der Bezirke, über die Bildung von Bezirksausschüssen und ihre Aufgaben, über die Wahl von Ortsvorstehern und ihre Aufgaben und über die Einrichtung von Bezirksverwaltungsstellen entscheidet der Rat der neuen oder aufnehmenden Gemeinde im Rahmen des geltenden Rechts in der Hauptsatzung.

13. Vereinbarungen und Bestimmungen, die die Schaffung oder Erhaltung von kommunalen Einrichtungen, die Fortführung oder Inangriffnahme bestimmter kommunaler Maßnahmen, die zweckgebundene Verwendung von Rücklagen oder bestimmter Einnahmen sowie sonstige Zuwendungen betreffen, gelten nur, wenn sie einer sinnvollen Gesamtplanung (einschließlich der Finanzplanung) der neuen oder aufnehmenden Gebietskörperschaft entsprechen.

14. Vereinbarungen über die Einteilung des Gemeindegebiets in Wahlbezirke binden die nach dem Kommunalwahlgesetz zuständigen Organe nicht.

15. Vereinbarungen über Schulen und Schulbezirke gelten nur, soweit keine schulaufsichtlichen oder sonstigen Landesinteressen entgegenstehen.

16. Vereinbarungen und Bestimmungen über die Abgrenzung von Standesamtsbezirken sind unwirksam.

17. Vereinbarungen und Bestimmungen über Beschränkungen der Friedhofbenutzung finden keine Anwendung.

18. Vereinbarungen und Bestimmungen über die Organisation der Feuerwehr können nach Ablauf von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes vom Rat der neuen oder aufnehmenden Gemeinde geändert oder aufgehoben werden.

19. Für die Überleitung der Beamten gelten die §§ 128 ff. des Beamtenrechtsrahmengesetzes. Die Angestellten und Arbeiter sind in entsprechender Anwendung der für Beamte geltenden Vorschriften überzuleiten.

(5) Darüber hinaus werden Einzelmaßgaben für folgende Gebietsänderungsverträge und Bestimmungen erlassen:

1. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Münster (Westf.) und den Gemeinden Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf, Hiltrup, Nienberge, Roxel, Sankt Mauritz, Wolbeck sowie den Ämtern Roxel, Sankt Mauritz, Wolbeck (Anlage 1 a): [Anlage 1 a) (Fn 15)]

a) § 2 Abs. 2 Buchstabe a findet keine Anwendung. Hinsichtlich des Planungsverbandes Albachten-Bösensell-Nienberge-Roxel gilt § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit in Verbindung mit § 60 Abs. 1 dieses Gesetzes.

b) § 3 Satz 2 findet bezüglich des Amtes Roxel keine Anwendung.

2. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Ladbergen und der Stadt Greven (Anlage 2b): [Anlage 2 b (Fn 15)]

§ 2 findet keine Anwendung.

3. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Saerbeck und der Stadt Greven (Anlage 2 c): [Anlage 2 c (Fn 15)]

§ 2 findet keine Anwendung.

4. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Havixbeck und Roxel sowie dem Amt Roxel (Anlage 3): [Anlage 3 (Fn 15)]

Hinsichtlich des in § 7 Abs. 4 vereinbarten Eigentumsübergangs findet § 3 Abs. 1 Anwendung.

5. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden des Amtes Nottuln, den Gemeinden Darup und Limbergen sowie den Ämtern Nottuln und Rorup (Anlage 4 a): [Anlage 4 a (Fn 15)]

a) § 2 Abs. 1 Satz 3 findet keine Anwendung.

b) § 2 Abs. 5 findet keine Anwendung. Hinsichtlich des Schulverbandes Nottuln-Schapdetten-Havixbeck gilt § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit in Verbindung mit § 60 Abs. 1 dieses Gesetzes.

c) Soweit in § 4 die Gemeinde Nottuln genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Gemeinde Nottuln.

6. für die Bestimmungen des Oberkreisdirektors als unterer staatlicher Verwaltungsbehörde in Münster (Westf.) über die Regelung von Einzelheiten aus Anlaß der Eingliederung eines Gebietsteils der Gemeinde Havixbeck in die neue Gemeinde Nottuln (Anlage 4 d): [Anlage 4 d (Fn 15)]

§ 1 findet keine Anwendung. Hinsichtlich des Schulverbandes Nottuln-Schapdetten-Havixbeck gilt § 21 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit in Verbindung mit § 60 Abs. 1 dieses Gesetzes.

7. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Alverskirchen und Everswinkel (Anlage 7 a): [Anlage 7 a (Fn 15)]

§ 3 Satz 3 findet keine Anwendung.

8. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Lüdinghausen, der Gemeinde Seppenrade und dem Amt Lüdinghausen (Anlage 11): [Anlage 11 (Fn 15)]

a) An die Stelle der Eingliederung der Gemeinde Seppenrade in die Stadt Lüdinghausen tritt ihr Zusammenschluß mit der Stadt Lüdinghausen.

b) Soweit im übrigen in den §§ 1 bis 7 die Stadt Lüdinghausen genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Lüdinghausen.

9. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Bösensell, Ottmarsbocholt, Senden, Venne und den Ämtern Ottmarsbocholt und Roxel (Anlage 12): [Anlage 12 (Fn 15)]

a) § 2 Abs. 2 findet keine Anwendung.

b) § 7 Sätze 2 und 3 findet keine Anwendung.

c) § 11 Nr. 1 findet keine Anwendung.

10. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Einen, der Stadt Warendorf und dem Amt Ostbevern (Anlage 20a): [Anlage 20 a (Fn 15)]

a) An die Stelle der Eingliederung der Gemeinde Einen in die Stadt Warendorf tritt ihr Zusammenschluß mit der Stadt Warendorf.

b) Soweit in den §§ 2 bis 10 die Stadt Warendorf genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Warendorf.

11. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Warendorf, der Gemeinde Milte und dem Amt Ostbevern (Anlage 20b): [Anlage 20 b (Fn 15)]

a) An die Stelle der Eingliederung der Gemeinde Milte in die Stadt Warendorf tritt ihr Zusammenschluß mit der Stadt Warendorf.

b) Soweit in den §§ 2 bis 7 die Stadt Warendorf genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Warendorf.

12. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Warendorf und der Gemeinde Everswinkel (Anlage 20 c): [Anlage 20 c (Fn 15)]

Soweit in den §§ 1 bis 7 die Stadt Warendorf genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Warendorf.

13. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Warendorf, der Stadt Telgte und dem Amt Telgte (Anlage 20 d): [Anlage 20 d (Fn 15)]

Soweit in den §§ 1 bis 5 die Stadt Warendorf genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Warendorf.

14. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Tecklenburg und den Gemeinden Ledde, Leeden und Brochterbeck sowie dem Amt Tecklenburg (Anlage 23 a): [Anlage 23 a (Fn 15)]

Soweit in § 4 die Stadt Tecklenburg genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Stadt Tecklenburg.

15. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Ladbergen und der Gemeinde Saerbeck (Anlage 25): [Anlage 25 (Fn 15)]

§ 2 findet keine Anwendung.

16. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Rheine, dem Amt Rheine und den Gemeinden des Amtes Rheine (Anlage 29 a): [Anlage 29 a (Fn 15)]

§ 8 Abs. 2 findet keine Anwendung.

17. für die Bestimmungen des Oberkreisdirektors als unterer staatlicher Verwaltungsbehörde in Coesfeld über die Regelung von Einzelheiten aus Anlaß der Eingliederung von Gebietsteilen der Stadt Billerbeck in die Stadt Coesfeld (Anlage 36 b): [Anlage 36 b (Fn 15)]

In § 1 Abs. 1 werden hinter dem Wort ,,Vermögen" die Worte ,,der Stadt Billerbeck" eingefügt.

18. für die Bestimmungen des Oberkreisdirektors als unterer staatlicher Verwaltungsbehörde in Coesfeld über die Regelung von Einzelheiten aus Anlaß der Eingliederung von Gebietsteilen der Gemeinde Darup in die Stadt Coesfeld (Anlage 36 c): [Anlage 36 c (Fn 15)]

In § 1 Abs. 1 werden hinter dem Wort ,,Vermögen" die Worte ,,der Gemeinde Darup" eingefügt.

19. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Holtwick und Rosendahl sowie dem Amt Osterwick (Anlage 38): [Anlage 38 (Fn 15)]

a) Soweit in den §§ 2 bis 4 die Gemeinde Rosendahl genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Gemeinde Rosendahl.

b) In § 2 werden hinter den Worten ,,der Gemeinde Holtwick" die Worte ,,und der Gemeinde Rosendahl" eingefügt.

20. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Gemeinde Liesborn und der Stadt Lippstadt (Anlage 43 f): [Anlage 43 f (Fn 15)]

a) Der in § 2 Abs. 1 vereinbarte Vermögensübergang findet unentgeltlich statt.

b) Eine Auseinandersetzung bezüglich des Vermögens der Gemeinde Liesborn über die in § 2 getroffenen Regelungen hinaus findet nicht statt.

c) In § 6 treten an die Stelle der Worte ,,des Stadtbezirks Bad Waldliesborn" die Worte ,,der Gemeinde Liesborn, soweit sie im Ortsteil Bad Waldliesborn tätig sind".

21. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Erwitte, den Gemeinden Berenbrock, Böckum, Ebbinghausen, Eikeloh, Horn-Millinghausen, Merklinghausen-Wiggeringhausen, Norddorf, Schallern, Schmerlecke, Seringhausen, Stirpe, Völlinghausen, Weckinghausen und Bad Westernkotten, den Ämtern Anröchte und Erwitte, den Schulverbänden Kirchspiel Horn und Stirpe, dem Wasserversorgungsverband Amt Erwitte-West und dem Abwasserverband der Gemeinden Böckum, Horn-Millinghausen und Schmerlecke (Anlage 44 a): [Anlage 44 a (Fn 15)]

§ 5 Abs. 2 findet keine Anwendung auf die Haushaltssatzung des Amtes Anröchte.

22. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Anröchte, Altengeseke, Altenmellrich, Berge, Effeln, Klieve, Mellrich, Robringhausen, Uelde und Waltringhausen, dem Amt Anröchte und dem Schulverband Mellrich (Anlage 45 a): [Anlage 45 a (Fn 15)]

In § 1 Abs. 1 wird das Wort ,,Stadt" durch das Wort ,,Gemeinde" ersetzt.

23. für die Bestimmungen des Oberkreisdirektors als unterer staatlicher Verwaltungsbehörde in Lippstadt über die Regelung von Einzelheiten aus Anlaß der Ausgliederung der Gemeinde Effeln aus dem Amt Rüthen (Anlage 45 b): [Anlage 45 b (Fn 15)]

Soweit in den §§ 1 bis 4 die neue Stadt Anröchte genannt ist, tritt an ihre Stelle die neue Gemeinde Anröchte.

24. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Städten und Gemeinden des Amtes Warstein, den Gemeinden Kallenhardt und Suttrop sowie dem Amt Warstein (Anlage 47 a): [Anlage 47 a (Fn 15)]

a) Der Vertrag gilt nicht für die Gemeinde Kallenhardt.

b) Die in § 5 Abs. 1 vereinbarte Regelung kann nach Ablauf von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes vom Rat der neuen Stadt Warstein geändert oder aufgehoben werden.

25. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Bocholt und den Gemeinden des Amtes Liedern-Werth (Anlage 49 a): [Anlage 49 a (Fn 15)]

Der Vertrag gilt nicht für die Gemeinden Herzebocholt und Werth.

26. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Erle und Raesfeld (Anlage 41 a): [Anlage 41 a (Fn 15)]

a) § 3 Abs. 1 wird durch § 60 Abs. 4 Nr. 11 Buchstabe a des Gesetzes ersetzt.

b) In § 3 Abs. 2 entfallen die Worte: ,,und der Flächennutzungsplan".

27. für die Bestimmungen des Regierungspräsidenten in Münster über die Regelung von Einzelheiten aus Anlaß der Bildung des Kreises Rheine (Anlage 52): [Anlage 52 (Fn 15)]

An die Stelle des Kreises Rheine tritt der neue Kreis Steinfurt.

28. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Kreisen Ahaus und Borken (Anlage 54 a): [Anlage 54 a (Fn 15)]

a) § 8 Abs. 1 gilt mit der Maßgabe, daß die §§ 31 bis 33 SpkG unberührt bleiben.

b) Zu § 2:

Hinsichtlich der aus den Kreisen Coesfeld, Recklinghausen und Rees einzugliedernden Gebietsteile gilt § 3 der Bestimmungen des Innenministers zur Bildung des Kreises Borken (Anlage 54 b). [Anlage 54 b (Fn 15)]

29. für den Gebietsänderungsvertrag zwischen den Kreisen Lippstadt und Soest und den Kreisen Arnsberg und Gütersloh (Anlage 55 b): [Anlage 55 b (Fn 15)]

a) § 1 findet keine Anwendung.

b) § 3 Abs. 1 gilt nur hinsichtlich des Vermögens in den umzugliedernden Gebietsteilen.

§ 61 (Fn 16)

(1) (Fn 16)

(2) (Fn 16)

(3) (Fn 16)

(4) Die Verpflichtung, Berufsschulen zu errichten und fortzuführen (§ 10 Abs. 3 Satz 1 des Schulverwaltungsgesetzes), obliegt auch für das Gebiet der Stadt Bocholt ausschließlich dem Kreis Borken.

§ 62

(1) Der bei Inkrafttreten dieses Gesetzes amtierende Oberstadtdirektor der Stadt Bocholt führt diese Bezeichnung für die Dauer seiner laufenden Wahlzeit fort.

(2) Der Vorsitzende des Rates der Stadt Bocholt führt die Bezeichnung Oberbürgermeister bis zum Ablauf der Wahlperiode fort, in der die nach Absatz 1 geltende Regelung endet.

§ 63

Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.

Die Landesregierung
des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Ministerpräsident

Der Innenminister

Der Justizminister


Fußnoten :
Fn1

GV. NW. 1974 S. 416, ber. 1975 S. 130, geändert durch Gesetz v. 1. 3. 1977 (GV. NW. S. 100), Art. 9 2. FRG v. 18. 9. 1979 (GV. NW. S. 552).

Fn2

gehört zur Flurbereinigung Bösensell-Appelhülsen 26701 (Beschluß des Landesamtes Westfalen für Flurbereinigung und Siedlung in Münster vom 4. Februar 1970)

Fn3

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Münster - Stichtag 16. Juli 1973 -

Fn4

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Soest - Stichtag 14. Juni 1973 -

Fn5

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Soest - Stichtag 1. Juni 1973 -

Fn6

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Soest - Stichtag 30. August 1973 -

Fn7

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Bielefeld - Stichtag 25. Mai 1973 -

Fn8

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Bielefeld - Stichtag 20. März 1974 -

Fn9

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Münster - Stichtag 1. Juni 1973 -

Fn10

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Coesfeld - Stichtag 30. Mai 1972 -

Fn11

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Coesfeld - Stichtag 20. März 1974 -

Fn12

nach den Unterlagen des Amtes für Agrarordnung Soest - Stichtag 22. Juni 1973 -

Fn13

§ 58 Abs. 6 und § 59 Abs. 2 gegenstandslos; Änderungsvorschriften.

Fn14

§ 58 Abs. 2 geändert durch Gesetz v. 1. 3. 1977 (GV. NW. S. 100); in Kraft getreten am 15. März 1977.

Fn15

GV. NW. 1974 S. 416.

Fn16

§ 61 Abs. 1 bis 3 aufgehoben durch Art. 9 2. FRG v. 18. 9. 1979 (GV. NW. S. 552); in Kraft getreten am 1. Januar 1981.

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