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Papillon

Schmetterlingsohren (weitere Namen: Zwergspaniel, Epagneul nain continental, Kontinentaler Zwergspaniel)

Herkunft:Frankreich
Belgien
Ursprung:ca. 19. Jhdt.
Lebensdauer:13 bis 14 Jahre
FCI:Nr. 77, Gr. 9, Sek. 10
Arbeitsprüfung:Ohne Arbeitsprüfung.
Widerristhöhe:20 bis 28 cm
Gewicht:3 bis 5 kg
Übung: anspruchsvollTraining: leichtKlima: durchschnittlichinnen/außen: außenPflege: braucht PflegeFutter: durchschnittlichGröße: klein
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Der Papillon (Französisch für „Schmetterling“) ist eine kleine, freundliche und elegante Hunderasse vom Spaniel Typen, der sich durch seine großen Schmetterlings-förmigen Ohren von anderen Hunderassen absetzt. Der Papillon ist eine der ältesten kleinen Spanielrassen. Die Namensgebung des Papillon ist allgemein etwas durcheinander, Papillon ist die offizielle Bezeichnung in den meisten Gebieten der Welt. Der offizielle Deutsche Name bei der FCI lautet Kontinentaler Zwergspaniel („Epagneul nain continental“), in der Wikipedia wird die Rasse schlicht als Zwergspaniel geführt. Der VDH hat gar zwei Einträge in der Rassen-Datenbank als Papillon und als Kontinentaler Zwergspaniel und Papillon. Seltener wird er im deutschsprachigen Raum auch als Kontinentaler Zwergspaniel mit Stehohren genannt, dies dient der Abgrenzung zum Phalène der zwar mehr oder weniger gleich aussieht jedoch Hängeohren besitzt. Der Papillon wurde als Begleit- und Gesellschaftshund gezüchtet, daraus ergibt sich ein exzellenter Wachhund.

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Porträt von „Eleonora Gonzaga“ mit kleinem Spaniel Hund (Tizian, ca. 1538)
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„Venus von Urbino“ mit kleinem Spaniel Hund (Tizian, ca. 1542)
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Porträt von „Clarissa Strozzi“ mit kleinem Spaniel Hund (Tizian, ca. 1542)
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Porträt des Ludwig XIV. und seiner Erben (Largillière, ca. 1715)
Wikimedia Commons

Die Geschichte des Papillon kann anhand von verschiedenen Gemälden von Künstlern zurückverfolgt werden. Die ältesten Zeichnungen von kleinen Spanielhunden die dem Papillon sehr ähnlich sehen wurden in Italien gefunden. Tizian, einer der bedeutensten Maler der Hochrenaissance, zeichnete bereits Anfang 1500 diverse Gemälde die kleine Spaniel Hunde zeigten, die dem heutigem Papillon in vielerlei Hinsicht ähnlich sehen, inklusive dem berühmten Gemälde „Venus von Urbino“ welches circa 1542 entstand. Andere wohl bekannte Künstler wie Antoine Watteau, Gonzales Coques, Jean-Honoré Fragonard, Paolo Veronese und Mignard zeichneten auch Gemälde mit kleinen Spaniel Hunden die dem Papillon sehr ähnlich sehen. In einem Gemälde von Nicolas de Largillière, welches in der Wallace Collection in London ist, wird eindeutig ein Papillon auf einem Familienporträt von Ludwig XIV. gezeigt. Papillons wurde des Öfteren in Gemälden von adligen Familien oder reichen Handelsfamilien in ganz Europa abgebildet. Die Rasse war sehr populär in Großbritannien, Frankreich und Belgien, diese Länder werden vom FCI auch als Ursprung der Hunderasse angenommen.

Die „Tizian Spaniels“ und die später von anderen Künstlern wie Mignard porträtierten Hunde hatten meist die hängenden Ohren, die heute als charakteristisch für die Phalène Rasse sind. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die stehenden Ohren als modisch angesehen und führten zur heutigen Bezeichnung „Papillon“ der Rasse. Die Tizian Spaniels waren immer rot-weiß gefärbt, im Gegensatz zu den vielen heute anerkannten Fellfarben der heutigen Papillons. Papillons sind öfters anzutreffen als ihre engen Verwandten die Phalènes, in den letzten Jahren gewinnen die Verwandten mit den Schlappohren jedoch immer mehr an Beliebtheit.

Die Geschichte der Papillons und ihre enge Verbindung mit Adligen führten zu vielen Geschichten die sich um die Hunderasse ranken. Marie Antoinette soll mit ihrem kleinen Hund in den Armen an die Guillotine getreten sein, wahrscheinlich ein Märchen. Wie auch immer, Überlieferungen besagen, dass Marie Antoinettes kleinen Spaniel Hunde von Spanien auf dem Rücken eines Esels nach Frankreich gebracht wurden. Weiters besagt die Geschichte, dass die Welpen in einem Haus mit der Bezeichnung „Maison papillon“ in Paris gehegt und gepflegt wurden. Dieses Gebäude gibt es heute noch in Paris (siehe Google Maps). Marie Antoinettes Hunde sollen von einer sehr alten Schlappohr Hunderasse abstammen die unter der Bezeichnung „Epagneul nain continental“ bekannt waren, die in Fresken und kirchlichen Gemälden im 13. Jahrhundert zu finden waren.

Der Papillon wird offiziell oft selbst als „Epagneul nain continental“ in den Standards geführt, so auch vom FCI. Eine weitere Bezeichnung die früher genutzt wurde ist „Eichhörnchen Spaniel“ („Squirrel Spaniel“), dies dürfte auf einen frühen Rasse-Standard zurück zu führen sein, in dem die Rute als „gerollt über dem Rücken wie bei einem Eichhörnchen“ beschrieben wurde. Der Papillon wurde 1935 vom AKC anerkannt, wann genau die Aufnahme durch den FCI erfolgte ist nicht bekannt.

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Charakteristisch für Papillons sind ihre großen, fransigen und steil nach oben stehenden Ohren, die in ihrer Form den ausgebreiteten Flügeln eines Schmettelinges ähneln. Papillons gibt es in vielen verschiedenen Fellfarben, wobei weiß immer die dominante Färbung darstellt. Außer am Kopf, dort sind sie meist farbig. Laut Rassen-Standards dürfen die Hunde nicht ausschließlich weiß sein und auch nicht zu wenig weiß aufweisen. Laut Standards erlaubte Farben umfassen: kastanienrot bis rotbraun, braun bis schwarz. Nicht erwünscht ist zum Beispiel leberbraun. Die rotbraunen Farbtöne können mit schwarzen Haarspitzen („Zobel“) kombiniert sein. Dreifarbige Tiere sind jedoch eher selten.

Äußeres Erscheinungsbild Papillon

Das wichtigste Merkmal bleiben jedoch immer die Ohren mit ihrem fransigen Fell, die stark fransigen und leicht rundlichen Ohren sind in der Regel farbig und nicht weiß. Die Farbe reicht von beiden Augen über Front und Rückseite der Ohren und sorgt so für den typischen Schmetterlingslook. Ein weiße Blesse bis zur Schnauze ist auch Rassetypisch, der Rest des Gesichtes ist meist einfärbig. Nase, Augenbrauen und Lippen sind bei fast allen Vertretern dieser Rasse tiefschwarz. Die Pfoten sind schwarz bis rosa, abhängig von der Fellfarbe.

Der Papillon gilt als einfach zu pflegende Hunderasse, verfilzung des Felles ist nur bei übermäßigem tollen in Matsch oder anderem feuchten Schmutz zu erwarten und mit einem kleinen Hundebad schnell entfernt. Das Fell der Papillons ist seidig, fein und lang. Als Welpen ist ihr Fell noch kurz, übrigens ist bei Welpen noch nicht zu erkennen ob es sich um einen Papillon oder einen Phalène handelt, die Ohren stellen sich erst nach ein paar Wochen auf, oder hängen für den Rest ihres Leben. Das Fell der Welpen ist sehr plüschig und weich, es fühlt sich mehr wie ein Kaztenfell an als ein Hundefell, dies ändert sich erst im dritten Lebensmonat. Sie besitzen keine Unterwolle und diese ist laut Standard auch unerwünscht.

Papillons gelten mit einer Größe von 20 bis 28 cm als Kleinhunde, ihr Gewicht reicht von etwa 3 bis 5 kg, sie können jedoch ohne weiteres auch ein Gewicht von 14 bis 16 kg erreichen, abhängig von der Größe des Hundes natürlich.

Wie schon mehrfach erwähnt gibt es die zwei Ohrvarianten. Der AKC und die FCI führen den Papillon und den Phalène als ein und die selbe Hunderasse.

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Temperament [ bearbeiten ]

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Papillons sind sehr aktive Hunde und erfolgreich im Hundesport.

Der Papillon hat das Erscheinungsbild eines zierlichen Kleinhundes, aber viele Besitzer von Papillons wissen, dass es „große Hunde mit kleinem Anzug“ sind. Papillons habe kaum Schwierigkeiten einen ausgedehnten Spaziergang über 8 km und mehr durchzuhalten. Eine weitere Eigenschaft die viele glauben lässt es handle sich um einen großen Hund ist das athletische Geschick der Kleinen. Im Kontrast zu den ruhig und stattlich wirkenden Zeichnungen der Renaissance sind Papillons voll geladen mit Energie und extrem Intelligent. Die Rasse ist viel älter als von den Dachverbänden angenommen und ihre psychischen Fähigkeiten verhelfen ihnen zu dem tollen athletischen Geschick. Die größte Stärke der Papillons ist es genau zu spüren was ihr Herrchen von ihnen will, beziehungsweise was sie tun können um ihn glücklich zu machen. Papillons gelten als sehr robuste und gesunde Hunderasse. Sie benötigen viel Auslauf und auch eine Möglichkeit ihr athletisches Talent auszuleben. Hundesport ist hierfür genau das Richtige, Agility zu hierbei zu ihren Lieblingsdisziplinen. Doch sie sind in fast allen Sportarten sehr erfolgreich.

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Trivia [ bearbeiten ]

Viel Berühmtheiten waren im Besitz eines Papillons, darunter sind Heinrich II. von Frankreich, der über 100.000 Krönen für seinen Papillon ausgab. George Takei (Mr. Sulu in Raumschiff Enterprise) besaß einen Papillon mit dem Namen „La Reine Blanche“ („Die weiße Königin“). Sängerin Christina Aguilera besitzt zwei Papillons, Chewy und Stinky. Viele weitere berühmte Persönlichkeiten besitzen oder besaßen Papillons.

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FCI Klassifikation [ bearbeiten ]

Fédération Cynologique Internationale Logo Gruppe
Sektion
Rassestandard
9
10
Nr. 77
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