27. August 20:00 Uhr
Ticket: 7 bis 30 Euro
Adresse
Thalia Theater
Alstertor 1
20095 Hamburg
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Rocko
Foto: Kerstin Behrendt

Konzert King Rocko Schamoni

Das via Crowdfunding finanzierte Musik-Projekt “Die Vergessenen” erlebt seine Live-Umsetzung mit 16-köpfigem Orchester live im Thalia Theater.

Wer den Hamburger Musiker und Autor Rocko Schamoni ein bisschen im Auge behält, kennt bereits seit einer Weile sein Projekt Die Vergessenen – und hat es vermutlich sogar mitbezahlt. Die Aufnahmen zur Platte, die voraussichtlich im nächsten Jahr erscheint, wurden mittels Crowdfunding der Fans finanziert. Da in der Musikindustrie die Kohle nicht mehr so locker sitzt, wendet man sich in Geldfragen lieber gleich an den Endverbraucher – der im Gegensatz zum Labelboss den Charme darin erkennt, mit großem Tamtam (sprich 16-köpfigem Orchester) eher unbekannte Perlen deutschsprachiger Unterhaltungsmusik einzuspielen. Mit dem Orchester Mirage spielt Rocko Schamoni Songs der Lassie Singers, von FSK, Manfred Krug, Hildegard Knef und vielen weiteren, in Arrangements, die den Liedern schmeicheln wollen. Für eine derart glamouröse Gala ist das Thalia Theater nur standesgemäß.

Text: Michael Weiland

27. August 18:00 Uhr
Eintritt frei
Adresse
Knust-Vorplatz, Lattenplatz
Neuer Kamp 30
20357 Hamburg
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Musik Knust acoustics

Neuer Mittwoch, neue Bands beim Knust acoustic. Diese Woche auf dem Lattenplatz: ABAY, Joseh und Desmond. Wir lieben den Sommer! (Und den Herbst.)

Es ist wieder Mittwoch! Heißt: Wochen-Bergfest und heißt vor allem Zeit für die Knust Acoustics auf dem Lattenplatz. Das Grundrezept aus freiem Eintritt, Bier, Wurst und je drei Acts auf der Bühne ist weitreichend bekannt, doch gerade diese letzte Zutat macht das ganze ja von Woche zu Woche wieder zum Ankerpunkt für besonders herzlich angestoßene Feierabendbiere und -limos. Für diese Woche haben sich zum einen ABAY angekündigt. Unter diesem Namen noch weitreichend unbekannt, können das beide Bestandteile einzeln weniger von sich behaupten. ABAY ist nämlich der Zusammenschluss aus Aydo Abay, weitreichend bekannt als Ex-Blackmail-Frontmann und Jonas Pfetzing, ansonsten bei Juli für die Gitarre zuständig. In den Straßen von Berlin aufeinandergetroffen, haben beide beschlossen, zusammen ein Album aufzunehmen, das Ende des Jahres erscheint und hier schon einmal vorgestellt wird. Ebenfalls zu zweit spielen Joseh, die sich aus den Hamburgern Ulli und Joseph zusammensetzen und so etwas wie berührenden Folk Pop mit Gitarre und Harfe in die Welt entlassen – ruhig, oft melancholisch. Und dann wäre da noch Desmond, eine Band, bestehend aus einem Mann, nämlich Desmond Garcia. Danke, Mittwoch.

Text: Miriam Mentz

 

27. August 19:00 Uhr
Adresse
MS Hedi
Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 10
20359 Hamburg
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Musik Krach auf der Hedi

Wer sagt denn, dass Bootsfahrten gemächlich sein müssen? Mit den Trashing Pumpguns und Thermorol zieht der MetalPunk auf die MS Hedi.

Am Mittwoch könnte die MS Hedi in kräftigen Wellengang geraten, ganz unabhängig von den vorherrschenden Wetterbedingungen. Denn mit den Hamburgern von Trashing Pumpguns und Thermorol haben sich gleich zweierlei Bands angekündigt, die mit ihrem Programm zwischen Punk und (Trash-)Metal dem über die Elbe schippernden Boot zu ordentlich Schlagseite verhelfen könnten. Von den Trashing Pumpguns, die, falls sich der ein oder andere erinnert, zuletzt den Grünen Jäger und den Hafengeburtstag zerlegten, wird es zudem einen Vorgeschmack auf die bald erscheinende Debüt-LP geben – so darf man mutmaßen – die sich im Feld des 1980er Jahre Hardcore mit Punkeinlage dreht und dementsprechend den Titel The New Wave Of Metalpunk trägt. Ein Abend, mit erschwertem Pogo-Level also. Und einer, zwischen musikalischem Vollgas und einer bezaubernden Aussicht. Denkt an die Hedi-Regel Nummer 2: Das Betanzen und Behüpfen der Bänke kann zu unfreiwilligen Schwimmeinlagen führen und ist somit zu unterlassen! Punk on.

27. August 19:00 Uhr
Adresse
Metropolis
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
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Die Wünsche werden ...

Kino Park Fiction

Zur Wiederaufführung der Dokumentation über eine erfolgreiche Park-Initiative auf St. Pauli wird die Filmemacherin Margit Czenki im Metropolis Kino erwartet.

“Parks sind ein extrem gutes Experimentierfeld dafür, wohin die Stadt entwickelt werden kann”, sagt der Hamburger Künstler Christoph Schäfer im Gartenheft, der sechsten Ausgabe der Geschichtsedition von SZENE HAMBURG. “Sie sind reale, benutzbare Orte – und gleichzeitig sehr symbolisch.” Der Edwin-Scharff-Preisträger des Jahres 2014 war Mitte der 1990er Jahre maßgeblich an der kollektiven Wunschproduktion für Park Fiction in der Bernhard-Nocht-Straße auf St. Pauli beteiligt. In ihrer Dokumentation Park Fiction – Die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen hat die Hamburger Filmemacherin und Fotografin Margit Czenki die Träume, Diskussionen und Kämpfe von damals in Bild und Ton festgehalten. Zur Wiederaufführung des Park Fiction-Films wird sie im Metropolis Kino als Gast erwartet.

27. August 19:00 Uhr
Adresse
Einstellungsraum e.V.
Wandsbeker Chaussee 11
22089 Hamburg
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Vernissage Unorte

Der Künstler Robert Meyn präsentiert in seiner Ausstellung “Unorte” Architekturkonzepte, Malerei und Klanginstallationen.

In seiner Werkschau werden Orte und Gegenstände neu definiert und in einen anderen Kontext gesetzt, von alten Funktionen befreit. Robert Meyn, Jahrgang 1982, hat nach seiner Ausbildung zum Schreiner und dem Besuch einer Holzbildhauerschule, Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar studiert. Seine Unorte zeigt er im Einstellungsraum e. V. – einer Initiative von Künstlerinnen und Künstlern, die Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst und Kultur schaffen wollen. Dem Thema Automobilität und deren Ergründung durch die Kunst hat sich der Verein im Speziellen verschrieben. Das damit verbundene, diesjährige Programm “Park & Ride” beinhaltet auch die sechste Ausstellung Unorte, die mit einer Einführung des Künstlers Utz Biesemann am 27. August eröffnet wird.

Text: Katarina Wollherr