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Die Textilindustrie Deutschland- größter Industriezweig

Die Textilindustrie ist der wichtigste und älteste Wirtschaftszweig. Die erste Textilindustrie Deutschland´ s lässt sich bis ins Mittelalter zurück verfolgen. Vom Hausgebrauch bis hin zum heutigen größten Industriezweig.

Zu Beginn der Neuzeit des Mittelalters boten sich der, wie wir es heute nennen Textilindustrie besonders in Deutschland äußerst günstige Bedingungen. Zum einen das Klima, welches dem Flachsanbau sehr zu gute kam und zum anderen die umfangreichen Wiesen auf denen man Schafe halten konnte, aus deren geschorener Wolle, nach der richtigen Weiterverarbeitung, Textilien gefertigt werden konnten. Zunächst wurden die Textilien ausschließlich für den Hausgebrauch gefertigt. Mit Hilfe dieser Vorraussetzungen entwickelte sich nach und nach im Laufe der Jahre die Textilindustrie. Deutschland- besonders seine Mittelgebirge waren entscheidend an der Entstehung des heute größten und wichtigsten Industriezweiges beteiligt. Hier teilte man die Textilherstellung auch in die uns noch bis heute bekannten Zweige ein, die Leinen- und Wollverarbeitung in Form der Spinnereien und Webereien und die Spitzenklöppelei. Besonders produktiv waren die Bereiche folgender Mittelgebirge: der Bayrische Wald, der Schwarzwald, das Erzgebirge, das Vogtland, der Frankenwald, der Vogelsberg, die Rhön, der Hunsrück, die Eifel und die Schwäbische Alb.

Textilindustrie, Deutschland und die Welt in der heutigen Zeit

Der größte Teil des Bedarfs des Europäischen Textilmarktes wird in der heutigen Zeit jedoch aus den sogenannten Niedrigpreisländern abgedeckt. Zu diesen Ländern zählen beispielsweise China, Indien, Taiwan und Südkorea. Die Stoffe werden dort eingefärbt und genäht. In diesen Ländern sind die Produktionskosten wesentlich günstiger als in Deutschland und im Rest von Europa. Hier wird Akkordarbeit zu minimalen Arbeitslöhnen bezahlt. Würden die Textilien zum Beispiel Kleider, Jacken, Hosen, Blusen und so weiter in Deutschland gefertigt werden, wären die Preise für die Fertigung so hoch, dass man das letztendliche Produkt mit dem monatlichen Verdienst eines durchschnittlichen Bürgers nicht mehr bezahlen könnte. In dessen Folge würden die Arbeitsstellen abgebaut werden und es würde keine Bedarfsdeckung mehr erfolgen. Viele der namhaften Discounter für Kleidung können nur durch die Produktion und den Einkauf Ihrer Waren im Ausland die niedrigen Preise aufrecht erhalten und somit die Wirtschaft weiter ankurbeln und aufrecht erhalten. Die Textilindustrie Deutschland ist dennoch weltweit mit an der Spitze des Weltmarktes vertreten, jedoch kosten diese Produkte dann mehr als beim Textildiscounter.

Autor: Sandra Breitenbach