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Stolpersteineinweihung von Frieda Rosenthal

01 Oktober 2008

Stolperstein Frieda Rosenthal

Stolpersteine sind kleine Mahnmale, die an das Schicksal der Menschen erinnern sollen, die von den Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Freitod getrieben wurden. Sie werden von Gunter Demnig angefertigt und vor der letzten Wohnung des Opfers verlegt.

Vom 15.09.-07.10.08 wurde im Lichtenberger Nachbarschaftshaus Kiezspinne erstmals in Berlin die Stolpersteinausstellung des Kölner NS-Dokumentationszentrums gezeigt.

Im Rahmen dieser Ausstellung wurde am Mi., 01.10.08, 17 Uhr, ein Stolperstein für Frieda Rosenthal in der Fanninger Str. 53 feierlich eingeweiht, dessen Pate Birgit Monteiro ist.

Frieda Rosenthal war erst Stadtverordnete der KPD und kämpfte gegen den stalinistischen Kurs der KPD-Führung, weshalb sie von der KPD ausgeschlossen wurde. Sie trat in die SPD ein, für die sie 1932-1933 Stadtverordnete in Kreuzberg war. Später trat sie der SAP bei und wurde am 19.08.1936 durch die Nazis verhaftet, verhört und misshandelt. Am 15.10.1936 erhängte sie sich.

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