Die Gartenkralle

Die Gartenkralle ist eine wunderbare Hilfe, wenn es darum geht, das Erdreich auf eine schonende Art und Weise zu lockern. Und dies ohne besonderen Kraftaufwand, denn durch die drehenden Bewegungen schrauben sich die speziell gewundenen Stahlzinken automatisch in den Boden ohne dass die Pflanzen beschädigt werden. Verdichtete Erde, die zuvor kaum Wasser erfassen konnte, wird dadurch wieder durchlässig und begünstigt so die Aufnahme von Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen.

Gartenkralle als Hilfsmittel bei der Gartenarbeit
Auch zum Untermischen von Dünger und Kompost eignet sich dieses Gerät hervorragend. Das Erdreich wird – im Gegensatz zu den meisten anderen Gartengeräten – nicht gewendet, sondern nur aufgebrochen. Somit bleiben die Mikroorganismen mit ihren lebenswichtigen Funktionen unversehrt. Der ergonomisch geformte Griff ermöglicht eine natürliche Körperhaltung während der Gartenarbeit. Manche sind auch höhenverstellbar und daher nicht nur rückenschonend, sondern auch dann besonders praktisch, wenn das Gerät von mehreren unterschiedlich großen Personen innerhalb der Familie benutzt werden soll.

Erwerben kann man sie in Bau- und Fachmärkten – je nach Modell – um ca. 40 Euro. Rund um die Hälfte wird auch die Minikralle als "kleine Schwester" angeboten. Sie ist gedacht für Pflanzenkübel, Hochbeete und Blumenkästen – und funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

Wunder wirken kann allerdings auch die Gartenkralle nicht. Jätet man Unkraut damit, so bleibt einem das Bücken, um das Unkraut aufzuheben, natürlich trotzdem nicht erspart. Auch ersetzt sie keinesfalls sämtliche andere Gartengeräte – wie manchmal behauptet. Sie hingegen als wirklich brauchbare - aber eben nur zusätzliche - Hilfe zu betrachten, ist durchaus berechtigt.

von Vilma-Sonja Zugmaier