Am Donnerstag den 13.11., haben wir den breiteren Viewer ins Live System übernommen. Dies sollte die Benutzbarkeit erheblich steigern. Speziell für Einträge, die sich über die komplette Breite einer Doppelseite erstrecken.

Viewer_groß
Screenshot größerer Viewer

28 Gedanken zu “Größerer Viewer ins Live System übernommen

  1. Die abgelichtete Seite ist nicht gerade eine Werbung für die Qualität der Digitalisate. Hieß es nicht, es würden Ablichtungen von den Orginalfilmen gefertigt? Wo kommen dann die Kratzer her?
    Hoffen wir mal, dass das ein Ausrutscher ist und die Masse der Digitalisate besser.

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  2. Da ich wie viele Andere hier mehr als sehnsüchtig auf den Start der 2. Betaphase warte, habe ich turnusmäßig mal wieder hier vorbeigeschaut und zufällig diesen neunen Beitrag entdeckt. (Ein Newsletter wurde ja auch dieses Mal wieder nicht versandt. Aus Marketinggesichtspunkten (Werbung für das eigene Produkt an die potentielle Kundenklientel) schade, aber nun ja.)
    Also vielen Dank für die Sachstandsinformation.

    Gem. Antwort von Herrn Müller-Baur auf meine diesbezügliche Frage im Beitrag Betaphase Stand der Dinge soll die 2. Betaphase noch in diesem Jahr (2014) starten.
    Wenn die 2. Betaphase _nicht_ binnen der nächsten 2 oder max. 3 Wochen gestartet wird, dann wird daraus m.E. in 2014 wohl nichts mehr werden, da dann die Weihnachtspause (Land auf, Land ab urlaubsbedingte reduzierte Personaldecke etc.) unmittelbar vor der Tür steht und ich mir bei einem wohlorganisierten IT-Projekt offengestanden nicht vorstellen kann, daß man riskiert die Test-Türen weit aufzumachen, ohne intern über die notwendigen Ressourcen zu verfügen auf alle Eventualitäten zeitlich direkt/sehr eng zu reagieren.
    Wie sagen die Amerikaner so schön my two cents only.

    Also hoffe ich einmal mehr das Beste und wünsche weiterhin gutes Gelingen.

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  3. Liebe Mitstreiter,

    wir kennen alle die gute alte Microfiche-Qualität. Ich bin so dankbar, dass es bald dieses Instrument geben wird. Schließlich spart es uns sehr viele Fahrtkosten, Urlaubstage, Lebenszeit Hierdurch erhält man die Möglichkeit, ohne gleich ins Zentralarchiv nach Berlin zu fahren, in Ruhe, 24 Stunden am Tag, die digitalisierten Kirchenbücher einzusehen und zu entziffern. Am Microfiche-Lesegerät hat man immer Termin- und Zeitdruck oder man muss sich mit zahlreichen Gleichgesinnten um die Geräte streiten. Es mag nicht die beste Werbung sein, aber ich finde, man sollte hier die Kirche im Dorf lassen. Solange die Einträge einigermaßen gut lesbar sind, sollten wir uns nicht über Kratzer unterhalten.

    Ich bin auch sehr sehr ungeduldig und schaue wie ein kleines Kind alle paar Tage nach Neuigkeiten. Aber: Gut Ding will Weile haben. Besser so, als wenn man, sobald das Portal scheinbar steht, immer wieder auf Kritik reagieren und herumdoktorn muss. Und ich glaube nicht, dass die Macher des Kirchenbuchportals es darauf anlegen, uns mit Verzögerungen zu ärgern. Das Ziel ist auch hier, ein gutes Produkt im Sinne der Nutzer abzuliefern. Ehrlich gesagt kann ich verstehen, wenn da keine Newsletter herumgeschickt werden. Man versetze sich mal in die Situation: Es wird so ein Newsletter herumgeschickt und 500 Leute und mehr antworten darauf und stellen unnötig die gleichen Fragen: Wann ist das alles fertig? Wann geht die Betaphase weiter? Wie sieht nun die Qualität aus? Die Kritiker möchte ich sehen, wie sie die 500 Mails dann abarbeiten. Das kostet unnötig Arbeitszeit, die man in das Projekt stecken könnte.

    Also: Gedulden nach dem Motto Vorfreude ist die schönste Freude und liebe Macher: Weiter so!

    Herzliche Grüße
    M. Knust

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  4. Ich finde es schon recht schlimm wie hier mit uns potentiellen und zahlenden Kunden umgegangen wird. Kaum mal ein Newsletter auch wenn es Neuigkeiten gibt! Die Blogbeiträge und auftretende Fragen werden wenn überhaupt recht spät beantwortet.
    Wenn so der spätere Service aussehen soll, dann gute Nacht.
    Im Augenblick wird kein positives Image erzeugt.

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    • Niemand zwingt Sie, diese Plattform zu benutzen! Gerne dürfen Sie weiterhin in Archive fahren und dadurch wertvolle Zeit und Ihr Geld verschwenden!

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      • stimmt genau ich bin dankbar und freue mich darüber, bald nicht mehr hunderte von Kilometern fahren zu müssen. Hotelkosten mal nicht mit gerechnet.

        S. Puschmann

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  5. Nach dem Abschicken habe ich nun noch gesehen, dass Ihr noch nicht mal die richtige Uhrzeit eingestellt habt. Sommerzeit ist vorbei!
    Das reiht sich nahtlos an meinen vorherigen Kommentar ein.

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    • Harald Müller-Baur

      Hallo,
      vielen Dank für den Hinweis, da hatten wir in WordPress eine falsche (bzw. nur für Sommerzeit gültige) Einstellung, ist jetzt geändert.

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  6. Es scheint aber immerhin so, dass die Einträge hier doch (sehr aufmerksam) gelesen werden! Dann hätte ich mir aber doch wenigstens einen Satz zum voraussichtliichen Start der 2. Betaphase gewünscht. Immerhin sind seit dem Start 10 Wochen vergangen.

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  7. Um die Deutscheschrift der alten Kirchenbüchern zu entziffern, werden wir, besonders wir fremde Benützern, eine sehr starke und progressive Vergrößerung brauchen. Nach mir ist das beste Modell jenes von Familysearch und dann jenes von Matricula-online.
    Vielen Dank
    paolo

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    • Das würde ich mir auch wünschen, weil ich sehbehindert bin.
      Der Beispielscan ist da schon grenzwertig.
      Ob´s ausreicht, wird der Praxistest zeigen.
      Zur Not lässt sich der Browser noch etwas nachstellen.

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  8. Wie ich gehört habe (also unbestätigt) ist die Qualität der Scans und auch die Zoomstufe bewußt schlecht gehalten, damit nicht irgend wer auf die Idee kommt durch Bildschirmfotos die Download-Begrenzung zu umgehen.

    Ich kenne die Originale der derzeitigen Berliner Scans aus eigener Benutzung im Lesesaal. Die Qualität ist sehr gut und man kann sehr groß rein zoomen. Manche sehr kleine Schrift ist dennoch kaum zu lesen, aber nur weil die Buchstaben eben kaum auseinander zu halten sind. Das liegt am Schreiber, nicht an der Auflösung.

    Hinter dem Portal wird arbeiten Betriebswirtschaftler, keine Hobbyforscher oder Genealogen.

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    • Harald Müller-Baur

      Hallo,
      hinter dem Portal stehen die Archive, ich selbst war vor meiner Tätigkeit fürs Kirchenbuchportal Archivar beim Landeskirchlichen Archiv Stuttgart. Uns geht es darum, den Nutzerinnen und Nutzern diese fantastischen Quellen, die die Kirchenbücher nun mal sind, vernünftig zugänglich zu machen. Wir müssen uns zwar refinanzieren, betriebswirtschaftliche Gründe stehen aber keineswegs im Vordergrund.
      Beim online-Stellen von Digitalisaten muss man immer eine vernünftige Balance zwischen Auflösung und Performance finden. Auf einer 20 MB-Bilddatei kann ich alles lesen, sie lädt sich leider nur sehr, sehr langsam. Beim Zoom sind wir den Weg gegangen, dass das Bild in viele Bildausschnitte zerteilt wird: so müssen nur für den Bereich, in den hineingezoomt wird, die größeren Bilder geladen werden. Das dient einer besseren Performance und soll keinesfalls die Nutzer beschneiden.

      Viele Grüße
      Harald Müller-Baur

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      • >hinter dem Portal stehen die Archive

        Aber die Archive/Archivare forschen oft nicht selbst, sind daher vielleicht mit der effektiven Nutzung ihrer Archivalien nicht so vertraut. Wenn ich ohne Namensregister in vielen hundert Seiten nach Personen suchen will/muß, möchte ich die KB-Seite so groß auf meinem Bildschirm haben, das ich alle Namen der Seite auf einen Blick erfassen kann ohne lange rumschieben zu müssen. Habe ich dann einen passenden Eintrag gefunden, kann ich hinein zoomen. Bei den immer wieder erwähnten KB der Bethlehemskirche Berlin/Rixdorf bringt auch der größte Zomm derzeit nicht viel. Ein Sehgeschädigter kann diese sehr kleine Schrift sicher nicht lesen. In die Originalvorlagen läßt sich wesentlich weiter hinein zoomen. Wie machen es die anderen Online-Archive? Derzeit aktuell ancestry mit den Berliner Standesamtsunterlagen.

        >und soll keinesfalls die Nutzer beschneiden.

        Tut es derzeit aber. Als bereitstellende Firma muß man sich das qualitativ schlechteste Buch als Vorgabe nehmen, wie gut die Auflösung, der Zoom u.ä. gestaltete werden muß. Wenn sie denn mal online sind wird man manche Brandenburger KB, besonders aus dem 18. Jahrhundert, ebenfalls kaum lesen können. Sie sind durch Tintenfraß und technisch nicht sehr gute Altverfilmung schon vom Microfiche kaum lesbar. Viele sitzen mit Lupe vor dem Microfiche-Lesegerät im Archiv, weil man da nur 2 Vergrößerungsstufen hat. Elektronisch könnte man das ja besser gestalten.

        Wenn man aber aus Angst, jemand könnte den gefundenen Eintrag vom Bildschirm abfotografieren (was ja für ihn auch mehr Arbeit machte als einfach die Seite in Originalauflösung und Qualität speichern zu können) den Zoom beschränkt dann ist das die falsche Philosophie. Das habe ich bisher bei keinem anderen Online-Angebot (ich kenne sicher nicht alle) gefunden.

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      • Dann frag ich mich aber, wie es die polnischen Archive- um mal nicht Ancestry und Co. zu bemühen- geschafft haben. Ich kann dort sehr weit reinzoomen und die Ladezeit ist dabei- je nach Tageszeit- durchaus zufriedenstellend. Da dauert es bei Archion oft länger. In dem Sinne bin ich schon engeschränkt- unabhängig von der Brille die ich nutzen muss, wenn ich am PC sitze.

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    • Soweit bekannt kann man als bezahlender Privatkunde 50 Ausdrucke/Downloads pro Monat machen. Beruflich angemeldete Personen, die den 10fachen Preis bezahlen sollen, können auch das 10fache downloaden.

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  9. Reiner, es gibt die Druckfunktion, die ist damit gemeint.

    Johannes Renaud sagte am 28. März 2014 um 12:04:

    es ist eine pdf-Druck Funktion vorgesehen. Diese ermöglicht das “Ausdrucken” der aktuellen Ansicht (Bildauschnitt) so wie im Viewer angezeigt. Die erzeugte PDF ist eine DIN-A4 Seite auf der ebenfalls die relevanten Metadaten zu dieser Kirchenbuchseite vermerkt sind.
    Diese Funktion ist eher zum ” ausdrucken” einzelner Einträge, als ganzer Doppelseiten gedacht.
    Diese Funktion wird allerdings, ohne aktuell konkrete Limits nennen zu können, in ihrem Umfang beschränkt.
    Die Beschränkung soll Sie in der Praxis keinesfalls, bei normaler Nutzung, einschränken. Es geht vielmehr darum, ein automatisiertes abgreifen der gesamten Bestände zu verhindern.

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    • Für die Restriktionen habe ich volles Verständnis, schließlich sollen zwar keine Gewinne gemacht, aber die hohen Kosten für das Online-Stellen wieder eingespielt werden.
      Keiner zahlt gerne drauf, und da sieht man es natürlich gar nicht gern, wenn irgendwelche Dunkelmänner oder -frauen mit heruntergeladenen Bilddateien für kleines Geld Geschäfte machen.
      Jenseits von Geschäftemacherei werden Archive aber nicht verhindern können (und evtl. gar nicht verhindern wollen, weil sie das teilweise gestatten), dass immer mehr Kirchenbücher ganz einfach abgeschrieben werden und dann, der modernen Technik sei Dank, in Form von wesentlich handlicheren Exeldateien usw. ihren Weg zum interessierten Publikum finden.
      Das hat auch seinen Sinn, denn erst mit den Möglichkeiten einer Datenbank kann solch ein Kirchenbuch mit seiner sperrigen Schrift und mehr oder weniger vielen Fehlern wirklich ganz erschlossen werden; sind statistische Auswertungen möglich.
      In einer späteren Ausbaustufe des Kirchenbuchportals wird es hoffentlich möglich sein, solche Dateien zu integrieren und die Dagitalisate dienen dann nur noch zur Überprüfung.
      Ist natürlich alles noch Zukunfsmusik, aber das war dieses ganze Unternehmen selbst noch vor kurzer Zeit.

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  10. So langsam nähert sich das Jahr 2014 seinem Ende. Es wäre wirklich schön, wenn die potentiellen Nutzer erfahren könnten, ob mit dem Beginn der 2. Betaphase noch in 2014 zu rechnen ist. Es ist zwar schön, dass ein größerer Viewer eingespielt wurde aber seien wir mal ehrlich wirklich erhellend sind solche Infos nicht.

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  11. Sehr geehrter Herr Müller-Baur,

    zwar ist es mir völlig unbekannt, ob in der Zwischenzeit alle geplanten technischen Voraussetzungen für den Start der 2. Betaphase gegeben sind. Da wir sicherlich alle ein großes Interesse an einem benutzerfreundlichen, funktions- und belastungsfähigem System haben, geht m.E. Qualität vor Schnelligkeit und habe ich durchaus Verständnis dafür, wenn sich aufgrund von technischen oder organisatorischen oder sonstigen Problemen der Start der dem kommerziellen Betrieb vorgeschalteten geplanten 2. Betaphase des ARCHION-Projekts weiter verzögern sollte, so dass ich weiterhin geduldig warten mag.

    Allerdings hatten Sie z.B. am 31.10.2014 um 12:31 Uhr angekündigt, dass der Start der 2. Betaphase noch in diesem Jahr sein wird. Da bleiben jetzt nur noch 3 Wochen!

    Sofern die technischen Vorgaben hinreichend erfüllt sein sollten, würde sich vielleicht ein Start der 2. Beta-Phase am 13.12.2014 aufgrund der Entwicklungs-Chronologie anbieten.

    1.) Denn am 13. September gegen 17:30 Uhr wurde die 1. Betaphase gestartet. Da würde es geradezu ideal, wenn die 2. Betaphase punktgenau 3 Monate später (zufällig auch ein Samstag) beginnen könnte.

    2.) Am 05.09.2014 wurde zum Ablauf der Betaphase geschrieben, dass nach Beginn der 2. Betaphase ca. 400 Einladungen pro Tag an die restlichen Personen versendet werden sollen. Nach der mir bislang bekannten Planungsvorgabe sollte die Anzahl der Beta-Tester dabei auf 4000 begrenzt sein. Möglicherweise wurde die Planung aber dahin abgeändert, dass alle angemeldeten Beta-Tester (wieviele mögen es bis heute schon sein?) in der Reihenfolge der Anmeldung zum Testen zugelassen werden sollen.
    Jedenfalls würde ein Start der 2. Betaphase am 13.12.2014 bei geplanten 400 Einladungen/Tag bedeuten, dass zumindest die ursprünglich angedachten 4000 Beta-Tester (bis zu welchem Tag müsste dann eine Anmeldung erfolgt sein?) bis zum 23.12.2014 eine Einladung erhalten könnten, und damit die ursprünglich vorgesehenen 4000 Tester noch „vorweihnachtlich bedacht“ werden könnten.

    Ich hoffe, dass meine Anregungen geeignet sind, um Auskunft über den aktuellen Stand des Projekt und der Zeitplanung zu erlangen. Schließlich warten doch offenbar die künftigen Nutzer auf eine (zumindest Zwischen-)Nachricht.

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    • Harald Müller-Baur

      Hallo Herr Irrgarten und die anderen,
      verständlicherweise warten Sie auf weitere Nachrichten wie es weiter geht, die erhalten Sie die nächsten Tage. Vor Weihnachten geht es noch weiter.
      Viele Grüße
      Harald Müller-Baur

      Antworten
      • Hallo Herr Müller-Baur,

        vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort.

        Schön, dass es vor Weihnachten weitergeht.
        Ein positiver Ausblick ist doch eine gute Nachricht.
        Dann warten wir „brav“ und gespannt die demnächst in Kürze anstehende weitere Entwicklung des ARCHION-Projekts ab.

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