Samuel Hirsch

Samuel Hirsch, 125. Jahrestag seines Todes

Samuel Hirsch (1809-1889) studierte an den Universitäten Bonn und Berlin und erhielt seine rabbinische Ausbildung in Metz. Hirsch war einer der Pioniere des liberalen Judentums in Deutschland und eine „radikale“ Stimme in der Frühzeit der jüdischen Reformbewegung. Von 1843 bis 1866 war er Großrabbiner in Luxemburg. Als Hirsch 1866 Rabbiner der Reformgemeinde in Philadelphia wurde, wanderte er in die USA aus und wurde sogar 1869 Vorsitzender der ersten Konferenz der US-amerikanischen Rabbiner. Er blieb 22 Jahre Rabbiner in Philadelphia, wurde 1888 pensioniert und zog zu seinem Sohn nach Chicago.

Preis der Serie: 1,80 €
Zeichnungen: Pit Wagner (L)
Druck: Hochauflösender Offset-Druck, 4-farbig, Bpost Stamps Factory, Malines (B)
Format: 27,66 x 40,20 mm, 10 Briefmarken je Blatt

Pit Wagner ist geboren in Luxemburg im Jahr 1954. Beruf: Maler, Illustrator, Graveur, Bildhauer. „Ich liebe es, mit den Farben und Formen zu spielen und beim Arbeiten stets alles zu beobachten; Stillleben, Landschaften, Tiere, Menschen in ihrer Umgebung sowie das Ambiente eines Ortes sind Themen, die mich anziehen. Eine kleine Veränderung der Linie, des Schattens oder der Farbe verändern den Ausdruck und den Charakter des Themas. Ich liebe es, auf der Straße zu zeichnen, im Zentrum des Lebens, auf der Reise. Die naturgetreuen Skizzen inspirieren mich zu lebhaften Bildern. Jede Kunst ist abstrakt und fi gurativ zugleich.“ Pit Wagner lebt und arbeitet in Ettelbrück.

Der luxemburgische Künstler Pit Wagner nutzte als Basis für seine Arbeit Schwarz-Weiß-Fotografi en, die er als Zeichenvorlage für diese Briefmarken verwendete. Bei der Anfertigung von Skizzen sind Portraits am schwierigsten zu zeichnen, und angesichts der eher geringen Größe einer Briefmarke lag die Herausforderung darüber hinaus in der Interpretation der Persönlichkeit von Hirsch, Speyer und Hein auf einer derart begrenzten Fläche, unter Beibehaltung des Wesentlichen ihrer individuellen Physionomie – wie z. B. ihrer Gesichtszüge, ihres Blick oder ihrer Frisur. Mehrere Skizzen, die mit chinesischer Tinte und Tusche angefertigt wurden, waren erforderlich, um den richtigen Winkel und die passende Haltung für das Portrait zu fi nden. Bei der Auswahl der Farben überließ Pit Wagner nichts dem Zufall: Grün für die Weinreben, Rot für den Weiblichen Erfolg und Blau für die Spiritualität.

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