18 LUF - Briefmarke

Wohlfahrt 2000

Bertels Abbas Delineavit (Abt Bertels hat mich gezeichnet)

Dritter und letzter Teil des Postwertzeichen-Zyklus, auf denen Zeichnungen von Abt Jean Bertels aus dem 16. Jahrhundert wiedergegeben werden. Die Zeichnungen stammen aus dem "Großen Bertels", der im Staatsarchiv in Luxemburg aufbewahrt wird.
 
In den Zeichnungen von Jean Bertels werden uns manche Ortschaften aus unserer Region gezeigt, so wie der Renaissancemensch Bertels sie gesehen hat. Der Abt interessierte sich sehr für die Vergangenheit aber, um künftigen Historikern einen Dienst zu erweisen, war er auch bestrebt über die Begebenheiten seiner Zeit zu berichten. Selbst die unbedeutendsten Szenen waren für ihn zuweilen von höchstem Interesse.
 
Bertels selbst hat diesen Wunsch, etwas von seiner Zeit für künftige Generationen zu bezeugen, in einem Manuskript formuliert, das aus dem Jahre 1598 datiert und in dem er schreibt: "Nichil dignius, nibil honorobillius quam quod scripis ad posteros mittitur" (Es gibt nichts, was mehr wert und zudem mehr achtenswert ist, als die Begebenheiten denjenigen, die nach uns kommen, schriftlich zu übermitteln).
 
Was für das Schriftliche gilt, trifft umso mehr auch für die Bildliche Darstellung zu. Das Werk von Ioannes Bertelius Grudius, wie sein Name in latinisierter Form lautete, gibt uns einen objektiven, manchmal mit überraschenden Details ausgeschmückten Einblick in das Alltagsleben der ländlichen Regionen unseres Landes gegen Ende des XVI. Jahrhunderts und es wird als eines der authentischsten Zeugnisse jener Zeit angesehen.

 

Preis der Serie: 99 + 15 = 114 LUF
Photos: Änder Hatz, Archives Nationales
Druck: Rastertiefdruck durch Hélio Courvoisier S.A., la Choux-de-Fonds (CH); 
Format:

35.96 x 28 mm, 5 Farben; Papier mir Sicherheitsfasern, Bogen zu 20 Briefmarken.

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