Schengener Abkommen

25. Geburtstag des Schengener Abkommens

Mit dem Übereinkommen von Schengen erklären sich die Unterzeichnerstaaten zur Öffnung ihrer gemeinsamen Grenzen bereit. Der so geschaffene Raum wird allgemein als Schengen-Raum bezeichnet, benannt nach dem Ort Schengen im luxemburgisch-französisch-deutschen Dreiländereck, in dem das ursprüngliche Abkommen unterzeichnet wurde.
Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande unterzeichneten am 14. Juni 1985 in Schengen an Bord des Fahrgastschiffes MS Princesse Marie-Astrid ein Abkommen, demzufolge die Personenkontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums schrittweise abgebaut werden sollen.
Das Schengener Abkommen wurde 1997 durch den Vertrag von Amsterdam auf EU-Ebene festgeschrieben. Der Vertrag von Lissabon, der 2008 ratifiziert wurde, ändert die rechtlichen Regelungen bezüglich des Schengen-Raums und betont das Konzept eines „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“.
Die Unterzeichnerstaaten verfolgen eine gemeinsame Visapolitik, haben jedoch die Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raums verstärkt. Obwohl es theoretisch an den Binnengrenzen des Schengen-Raums keine Kontrollen mehr gibt, können sie vorübergehend wieder eingeführt werden, falls die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung oder der nationalen Sicherheit dies erfordern.
In Zukunft sollen sich ausländische Bürger, die ein Dauervisum für einen der Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens besitzen, frei im Schengen-Raum bewegen dürfen.

Preis der Briefmarke: 0,70 €
Layout: Advantage Communication S.A., Luxembourg-Hamm (L);
Druck: Hochauflösender Mehrfarb-Offset-Druck von Cartor Security Print S.A., La Loupe (F);
Format:

40 x 30 mm, 10 Briefmarken je Blatt.

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