Kopfbild mit Logo, zur Startseite.

Hauptmenu mit Textvergrößerung und Sprachwahl

Brotkrumenmenü

Ahaus

Schloss Ahaus aus der Vogelperspektive

Ruhiges Land, weites Land, Bauernland. Ein unendlich vielfältiges Mosaik aus weiten Wiesen und Feldern, dichten Wallhecken, sanften Erhebungen schattigen Bauernwäldchen. Wie bunte Tupfen darin die kleinen Dörfer, die mit ihren roten Ziegeldächern die weite Landschaft beleben - die stille münsterländische Parklandschaft.
Inmitten dieser reizvollen Landschaft liegt Ahaus. Und wohl auch nirgends sonst im Münsterland gibt es so viele Naturschutzgebiete, wie hier an der Grenze zu den Niederlanden. Feuchtwiesen, ausgetorfte Hochmoore und Heidelandschaften - Wittes Venn, Schwattes Gatt, Amts Venn und Graeser Venn, Hündfelder Moor und Wacholderheide. Hier werden Flora und Fauna geschützt und damit auch der vielfältige Charakter der Landschaft erhalten. Geschützte Lebensräume für Pflanzen und Tiere sind durch neue Wallhecken, Gräben und Tümpel miteinander verbunden worden und bilden ein neues "Ökonetz".
Kultureller Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt Ahaus ist natürlich das prächtige Barockwasserschloss mit seinem großen Schlosspark. Im Krieg fast völlig zerstört, erstrahlte es nach dem Wiederaufbau in alter Pracht.

 

Sehenswürdigkeiten in Ahaus

Schloss Ahaus


Barock-Wasserschloss Ahaus

1690 wurde auf Initiative des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg nach den Plänen des Ambrosius von Oelde an Stelle der alten Burg ein Barock-Jagdschloss errichtet. Mehrere Umbauten, u.a. von Johann Conrad Schlaun, veränderten mehrmals das Aussehen des Schlosses und des Schlossgartens. Seit 1803 wieder in weltlichem Besitz, wurde es bis zum Zweiten Weltkrieg als Tabakfabrik genutzt. Im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört wird es nach dem Wiederaufbau heute von der Technischen Akademie Ahaus genutzt. Weitere Infos hier...

Katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt (Foto: Heinz Duttmann)

Katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt
Seit Entstehung des Ortes Ahaus ist diese Stelle der Standort des sakralen Zentrums. Von der mittelalterlichen Kirche steht heute nur noch der Turm. Die Kirche wurde 1966 durch einen Neubau nach den Plänen des Architekten Erwin Schäfer, Köln, ersetzt. Sehenswert sind im Innern vor allem die Glasfenster, die durch Georg Meistermann gestaltet wurden. Weitere Infos hier...

Evangelische Christus-Kirchengemeinde

Foto zeigt die evangelische Christuskirche (Foto: Heinz Duttmann)

Am 17. September 1879 wurde an der Wüllener Straße erstmals eine evangelische Kirche in Ahaus eingeweiht. Vor Errichtung dieses eigenen Gotteshaus hatte die Gemeinde in einem Privathaus den Gottesdienst gefeiert. Im März 1945 wurde der oben genannte Kirchenbau durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt, nach dem Wiederaufbau dann 1954 unter der Leitung des Architekten Franz Xaver Seidl weitestgehend umgestaltet. U.a. wurde der Glockenturm erneuert und in den Westgiebel des Kirchenschiffes ein neues Rundfenster eingebaut. Weitere Infos hier ...

Skulptur "Der Mahner" (Foto: Heinz Duttmann)

Skulptur "Der Mahner"
1967 wurde diese weit über lebensgroße Bronze-Skulptur von Hilde Schürk-Frisch geschaffen, die den Blick auf dem Marktplatz beherrscht. Am Sockel steht die die Skulptur erklärende Inschrift: "Wenn doch auch du erkenntest an diesem deinem Tage, was dir zum Frieden dient (Luk. 19,42)."

Bild zeigt die Brunnenstelen (Foto: Heinz Duttmann)

Brunnen an der St. Marien Kirche
Granitstelen der Künstlern Jens und Hans-Werner Kalkmann

Fünf „Wasser – Stellen“ mit ihren Abflüssen bilden das Brunnenensemble. Es sind zeitgenössische Wasserstellen, das heißt: Wasser tritt bereits verrohrt senkrecht aus der Erde aus und quillt aus den Quelltöpfen, fließt herab auf das seitwärts gefasste Pflaster, bekommt dadurch eine Richtung und verschwindet wieder in der Erde.

Aus vier der fünf Stelen sprudelt ständig Wasser. Ein unterirdisches 15 000-Liter – Bassin speist den Wasserkreislauf. Die fünfte Stele sprudelt dagegen per Sensor nur auf Anforderung – dafür aber mit frischem Trinkwasser. Diese „Quelle“ verweist sprudelnd auf den Stifter des Brunnens: die Stadtwerke Ahaus.
Für den nächtlichen Lichtzauber sorgt eine einzige 150-Watt-Birne. Per Glasfasertechnik wird das Licht auf alle fünf Stelen geleitet.

Brunnen am Oldenkottplatz (Foto: Heinz Duttmann)

Brunnen am Oldenkottplatz
Der aus beweglichen Bronzefiguren von Bonifatius Stirnberg geschaffene Brunnen wurde im Jahre 1994 im Rahmen der Euregio-Kunstroute aufgestellt. Dargestellt sind ein Bauer, eine Bäuerin, ein Schützenhauptmann, ein Holzschuhmacher und ein Junge. In der Mitte beleben verschiedene Tiere um einen Baum die Szene.


Georgsbrunnen (Foto: Heinz Duttmann)

Georgsbrunnen
Das um 1930 zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtete Ehrenmal auf dem Rathausplatz zeigt eine Skulptur des Hl. Georg.

Kriegerehrenmal

Zum Gedenken an die Gefallenen der Kriege 1864 und 1870/71 und an die Neuerrichtung des Deutschen Reiches wurde das Ehrenmal 1898 am Marktplatz errichtet. Das Erinnerungsmal wurde 1966 von seinem ursprünglichen Standort an der Südseite der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in den Stadtpark versetzt.
Seit einigen Jahren ist dort ein Stein mit der Inschrift „Zum Gedenken den gefallenen Kameraden der zwei Weltkriege. Schützenverein Feldmark“ angebracht.

 

 

Villa van Delden

Villa van Delden
Ursprünglich Wohnhaus der Fabrikantenfamilie van Delden. Das hundertjährige, unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist Eigentum der Stadt Ahaus und wird seit 1994 für kulturelle Zwecke als Begegnungsstätte und für Trauungen genutzt.
Weitere Infos hier ...

 

 

Krefters Spieker

Krefters Spieker
Der Spieker aus dem Jahre 1793, der ursprünglich der Aufbewahrung des Getreides diente, ist das letzte Relikt des historisch bedeutsamen Hofes “Hof zum Ahaus”. Dieser Hof dürfte schon in der Zeit der Ahauser Dynasten (etwa 1125 bis 1406) als Vorhof der Burg an der Aa bestanden haben. Mit dem Verkauf der “Herrlichkeit Ahaus” an Bischof Otto IV. von Münster im Jahre 1406 ging auch der westlich vor der Stadt gelegene Haupthof in den Besitz der Fürstbischöfe von Münster über. Mit der Säkularisierung des Fürstbistums fiel der Schultenhof 1803 an das Fürstbistum Sal-Salm/Salm-Kyrburg, die damals die fürstbischöflichen Ämter Ahaus und Bocholt als Ersatz für die von Napoleon enteigneten Güter am linken Oberrhein erhielten. Bewirtschaftet wurde seit dem 15. Jahrhundert der Hof durch die Familie Hofftenahues/Hoffnas/ Hof zum Ahaus, in deren Besitz der Hof im 19. Jahrhundert gelangte.
1863 heiratete die Hoferbin Anna Elisabeth Joseph Bernsmann aus Nienborg-Wext. Von nun an lautete der Hofname Schulte-Bernsmann.
Bis zum Jahr 1912 gehörte der Hof zum Ahaus mit seinen rund 300 Morgen großen Landbesitz der Familie Bernsmann. Im genannten Jahr ging er in den Besitz der Familie Krefter über.
Leider blieb der Hof zum Ahaus nicht vom Zweiten Weltkrieg verschont. Das Gehöft trug schwere Schäden davon, als es kurz vor Kriegsende von englischen Panzern beschossen wurde. Wenige Jahre später wurde es in völlig veränderter Form wieder aufgebaut. Der alte Spieker aus dem Jahre 1793 blieb erhalten.

Als die Umgehungsstraße “Adenauerring” gebaut wurde und später auch die Landstraße nach Vreden entstand, mussten sehr viele Bäume des Mischwaldes, der den Bauernhof umgab, gefällt werden.
Ende der 80er Jahre wurde das eigentliche Bauernhaus abgerissen und der Spieker restauriert. seitdem wird er durch die VHS genutzt.

 

Suche

 

weitere Infos

 

Fußzeile

Druckversion | Impressum | Kontakt | Sitemap