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19.06.2015 - 17:38

Heftiger Streit ums Surfen in Salzburgs Almkanal

30.08.2010, 23:59
Heftiger Streit ums Surfen in Salzburgs Almkanal (Bild: EPA)
Foto: EPA
Die Badesaison ist zwar vorbei, doch am Almkanal gehen die Wogen weiter hoch: Dort plant die Stadt als Attraktion für Jugendliche eine "stehende" Surf- Welle. Die soll mit 40.000 Euro aus dem Grünlandfonds finanziert werden. Und das ärgert Vizebürgermeister Preuner: "Ein Missbrauch der Fonds- Gelder."

Enorm beliebt ist bei der Jugend der Badespaß im Almkanal - ein kleiner Freizeit- Freiraum in einer meist recht engen Stadt...

Darum will die Stadt in Eichet mit einer Unterwasser- Schaufel und einer so erzeugten "stehenden" Welle eine kleine Attraktion für die Jugend schaffen. "Eine tolle Sache", ist SPÖ- Gemeinderätin Daniela Schinagl überzeugt: "An dieser Stelle gibt es ja schon eine natürliche Stromschnelle. Grundbesitzer und Almgenossenschaft sind auch dafür."

"Affront gegenüber Stadtbauern"

Doch Salzburgs ÖVP- Vizebürgermeister Harald Preuner ärgert sich über die Finanzierung: "40.000 Euro aus dem Grünlandfonds dafür zu verwenden, ist ein Affront gegenüber den Stadtbauern." Die haben nämlich bisher aus dem mit 200.000 Euro dotierten und für sie bestimmten Topf noch keinen Cent gesehen.

Doch selbst die Bürgerliste ist für die Almkanal- Welle: "Neben den Jugendlichen sollten allerdings auch alle Anrainer eingebunden werden", findet Grün- Gemeinderätin Ingeborg Haller.

Münchner "Eisbach"- Welle als Vorbild

Realisiert wird die Surf- Welle ohnehin: Im Zuge der Almkanal- Abkehr ab dem kommenden Wochenende. Vorbild ist dabei eine, wenn auch wesentlich größere Einrichtung in München. Die "Eisbach"- Welle an der Isar im Stadtzentrum: 17.000 Münchner hatten dafür unterschrieben, mittlerweile ist die Welle eine ganzjährige Surf- Attraktion.

SPÖ- Vizebürgermeister Martin Panosch: "Wir müssen etwas für die Jugend tun, selbst wenn es nur kleine Projekte sind, wie am Almkanal." Daniela Schinagl: "Spaßbremser gibt es in dieser Stadt ohnehin genug…"

von Wolfgang Weber, Salzburger Krone

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