Stromlose Compurtechnik mit Wassertropfen

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Forschern an der finnischen Aalto Universität [1] ist es gelungen, einem Wassertropfen Computerlogik beizubringen. Sie nutzen zu diesem Zweck die besonderen Eigenschaften das Wassers aus, sich auf hoch wasserabweisenden (superhydrophoben) beschichteten Oberflächen ähnlich wie Billardkugeln auf einer glatten Fläche zu verhalten. Durch diese Eigenschaft ist es sogar möglich, Signale in Form von physikalischen Stoßimpulsen zu übertragen, die stets nach dem gleichen Muster ablaufen und somit vorhersagbar sind. Ebenso können die Wassertropfen mit chemischen Stoffen benetzt werden, die mit anderen chemisch versetzten Wassertropfen eine chemische Signalkaskade oder Reaktion auslösen. weiterlesen

Macht mit! Bewertet die AGB der Online-Dienste

http://tos-dr.info/

Das Open.Web.Business-Magazin t3n hat mich gestern auf eine „Weblüge“ aufmerksam gemacht [1], die wir alle seit gefühlten Ewigkeiten beharrlich ignorieren – die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Nutzungsbedingungen oder Terms of Service (ToS) von Online-Diensten. ToS;DR (Terms of Service Didn’t Read, tos-dr.info) hat im Juni 2012 den oft wenig nutzerfreundlichen ToS den Kampf angesagt und lässt die Internetnutzer offen und transparent über deren AGB’s abstimmen.

Terms of Service – die größte Lüge im Web weiterlesen

Wow! Gigantisches Internetuniversum online

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Es ist da – das Universum der größten Internetseiten dieser Erde. Ein schwarzes Meer mit zahllosen bunten „Sternen“, die größten Internetseiten als bunte Kreise dargestellt. Das Webseitenuniversum wurde von dem Russen Ruslan Enikee programmiert und über die schnellsten Cloud-Services ins Netz gestellt. Derzeit finanziert sich das Projekt ausschließlich über Spenden, weshalb Ruslan beim Besuch seines Internetweltalls unter http://internet-map.net/ darum bittet, ihn mit Spenden zu unterstützen. Anderenfalls müsste er die Seite irgendwann wieder vom Netz nehmen, weil der Traffic die Millionenmarke an GB bereits überschritten hat, wie er in seinem Blog unter http://the-internet-map.blogspot.co.at/ detailliert beschreibt. Auf dieser Seite erzählt er auch die Hintergründe zu seiner Internet Map und die verwendeten Cloud-Technologien, um sein Projekt realisieren zu können. weiterlesen

Freiheit den WLANs

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In vielen Regionen Deutschlands hinkt der Ausbau eines schnellen Internets der modernen Technologie weit hinterher. Das liegt vermutlich an den erheblichen Kosten, die beim Verlegen kilometerlanger Glasfaserkabel durch die Landschaft auf die Internetanbieter zukommen würden. So mancher Dorfbewohner kann die Kosten für den Ausbau von Glasfasernetzen in sein Haus womöglich aus der Portokasse zahlen. Die meisten Menschen aber sind jedoch auf den Einsatzwillen ihres Internetdienstanbieters angewiesen, um endlich auch Zugang zum schnellen Internet zu erhalten.

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Erlebnis-Videos mit Helmkameras

"Nuit de la Glisse" - vimeo-Video http://vimeo.com/channels/361933/6301893/

Foto: Screenshot vimeo-Video von Jean Noel, adrenalinBASE.com

Vor wenigen Jahren kosteten hochwertige Mini-Camcorder oder Helmkameras mindestens 300 Euro und waren nur für echte Freaks interessant. Mobile Kameras für den Fahrrad- oder den Skihelm gibt es bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und sie sind inzwischen für jedermann erschwinglich. Die Preise für Helmkameras – auch mit HD-Technologie – sind teilweise drastisch unter 100 Euro gesunken.

Aktion-Kameras finden seit langem Einzug in alle Arten des Sports. Seien es wagemutige Sprünge mit dem Fallschirm, Figuren mit dem BMX-Rad oder Unterwasserexpeditionen im Korallenmeer – die so entstandenen Videos sind teilweise von atemberaubender Schönheit, wenn man sich zum Beispiel das Video eines Wingsuit-Fluges anschaut. weiterlesen

MDM – Gehegepflege im Geräte-Zoo

Mobile Device Management

Mobile Device Management
Vor einiger Zeit habe ich ein Konzept vorgestellt, wie die Unternehmen mit dem Device-Nutzungswildwuchs ihrer Mitarbeiter umgehen könnten – Bring Your Own Device (BYOD). Das BYOD-Konzept erlaubt den Mitarbeitern die Nutzung ihrer eigenen mobilen Geräte wie Smartphone, Tablet oder Notebook. Idealerweise werden die Geräte vom Unternehmen finanziert und gehen nach spätestens zwei Jahren in den Besitz der Angestellten über. Firmeneigene Policies oder Nutzungsrichtlinien helfen dabei, den Umgang mit unternehmerischen Daten auf den auch privat genutzten Geräten sicher und zuverlässig zu steuern. Der Schutz sensibler Unternehmensdaten steht hierbei im Vordergrund, da ein möglicher Verlust dieser Daten unter Umständen den Fortbestand des Unternehmens gefährden kann. Es geht weniger darum, das Nutzungsverhalten der Mitarbeiter zu kontrollieren oder gar die persönlichen Daten auszuspionieren. Mobile Device Management (MDM) ist die logische Schlussfolgerung auf die Frage nach der optimalen Geräteverwaltung mobiler privater Endgeräte, die den beruflichen Alltag mitbestimmen.

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679 Twitterkonten für die Behörden? Ist das viel?

RechenschieberPiepmatz

RechenschieberPiepmatzTwitter überraschte uns am letzten Montag mit einer Statistik ähnlich dem „Transparency Report“ von Google. Hierbei nennen beide Unternehmen konkrete Zahlen, in welchem Umfang staatliche Stellen die Herausgabe von Benutzerdaten angefordert haben und in welchem Maß diesen Forderungen entsprochen wurde – nicht allen Anfragen der Behörden sind die beiden Onlinedienste nachgekommen.

Absolut ist relativ

Während einige davon sprechen, dass die bei Twitter angeforderten Userdaten recht hoch sein sollen (679 Anfragen aus den USA im ersten Halbjahr 2012), frage ich mich jedoch, wo die Relationen geblieben sind? weiterlesen

HTTP 451 Zensur-Code

HTTP Status Cats

Beim Anblick eines HTTP Status Codes im Internetbrowserfenster wundere ich mich manchmal. Denn konnte ich nicht letzte Woche noch die persönlichen Kommentare von – nenne ich ihn mal Hans – zum Thema Cyberkriminalität lesen? Hans berichtete immer sehr kritisch aber differenziert über die politische Situation in seinem Land und er hatte bereits eine große Anzahl interessierter Leser um sich herum geschart. Ich bin irritiert und versuche herauszufinden, ob seine Internetseite tatsächlich nicht mehr im Netz ist oder ob sie einfach bei mir nicht mehr angezeigt wird.

Verstößt beispielsweise eine Internetseite gegen Gesetze und sie wird regional mit einem HTTP-Status-Code versehen, um den wahren Inhalt zu verschleiern, dann ist unter Umständen eine Ausnahmeregelung im Bundesgesetz schuld daran. Dieser Statuscode mit einem kleinen Hinweistext erscheint im Browser – zum Beispiel eben 404 Not Found.

Tim Bray hat der Internet Engineering Task Force (IETF) aus persönlicher Motivation heraus einen Entwurf für einen neuen HTTP-Status-Code vorgeschlagen:

HTTP/1.1 451 Unavailable For Legal Reasons

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Semantische Freiheit den Texten!

substance.io

substance.io100 % Open-Source, strukturiert, inhaltsorientiert, webbasiert (auch im Intranet) und mit der Textsatzprogrammiersprache LATEX sowie der Couch-DB (dies ist keine Wohnzimmercouch, sondern ein Datenbanksystem) im Hintergrund – das Autorenprogramm Substance.

Freie Texte für die Gemeinschaft produzieren und veröffentlichen, die auch noch ansprechend aussehen – das ist der Geist von Substance. Ähnlich einem Wiki- oder Blogsystem können Themengebiete wie „Physik“, „Politik“ oder „Programmiersprachen“ in einer Art öffentlichem Forum präsentiert werden. Die Benutzer erstellen ihr eigenes Autorenprofil und sind so für alle anderen Benutzer in der Textgemeinschaft sichtbar. Bildungseinrichtungen, Autoren, Wissenschaftler – jeder soll an den Artikeln der anderen partizipieren können. Es geht um Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer oder einfach nur um das Teilen von Texten. Substance gibt mir als Anwenderin nur vier Textformatierungswerkzeugen an die Hand. Der Inhalt in einer strukturierten Form zählt – und das sieht wirklich schon sehr ansprechend aus – egal ob als PDF, RTF, ODT; HTML oder als Latex-Datei.

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Wiki on Tour

Wiki offline
Wikipedia im Off-Modus

"Wiki Offline" - Künstlerin und Bildrechte: Daniela Knoll

Offline

Am 16. Januar 2012 kündigte Wikipedia an, seine Enzyklopädie für 24 Stunden offline zu schalten. Dies geschah aus Protest gegen zwei geplante Gesetzgebungen des US-Kongresses: Stop Online Piracy Act (SOPA) und Protect Intellectual Property Act (PIPA). Uns zeigte die Aktion einmal mehr, wie abhängig wir von Onlinediensten sind. Daher kommen jetzt wieder Programme und Dienste ins Gespräch, die uns die Onlineinhalte auf unseren Geräten offline zur Verfügung stellen – ohne Internetverbindung.

Bleiben wir bei Wikipedia  – einer unersetzlichen Quelle menschlichen Wissens. Bereits seit einiger Zeit kann man dieses Wiki mit Hilfe von sogenannten Readern offline lesen. In Zeiten gedrosselter Datenpakete für Handys und Tablets ist das nicht uninteressant. Doch auch lokal installierte Wikis auf Laptops können einen echten Mehrwert bieten. Beispielsweise an Orten, die keinen Internetzugang bieten – wie einige Gefängnisse oder während Langstreckenflügen. weiterlesen