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Adieu!

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Mit der feierlichen Seebestattung einer ‚ÄěOriginal Zinnbadewanne des ersten Badewannenrennens im Jahre 1015 (urspr√ľnglich ‚Äězuber-stritheit‚Äú)‚Äú zelebrierten wir am Sonntag, den 12. Juli 2015 die letzte R√©gates de Baquet, das letzte Badewannenrennen der naTo am V√∂lkerschlachtdenkmal. Mit viel Pathos lie√üen die Moderatoren Armin Zarbock und Larsen Sechert zu den Kl√§ngen des Mozart Requiems die spektakul√§rsten Ereignisse der tausendj√§hrigen Geschichte des Wettkampfes f√ľr die Zuschauer Revue passieren, w√§hrend vier barbeinige Ritter mit gro√üer M√ľhe und Sorgfalt die Wanne im Bassin vor dem V√∂lkerschlachtdenkmal versenkten.

Dar√ľber hinaus hielten dramatische Kopf-an-Kopf-Rennen die Zuschauer in Atem. In drei Disziplinen und drei Sonderkategorien ma√üen sich die selbsternannten Gro√üstadtkapit√§ne in ihren ¬†eigenh√§ndig gebauten Schwimmgef√§hrten. Der begehrte Hauptpreis f√ľr das beste Design ging an das Team des TV Clubs Leipzig ‚Äědie Euterpiraten‚Äú, die mit einer riesigen Kuh √ľber das Wasser schipperten. Mit ihrem heldenhaften Kampf gegen die eigene Wanne, welche nur durch ein Wunder nicht gekentert ist, qualifizierten sich ‚Äědie Pfandfreien‚Äú ¬†f√ľr den Sonderpreis der Ur-Krostitzer Brauerei f√ľr ‚ÄěGold‚Äú-Noten im Wendebereich. Das Team ‚Äěder Badewanne des Todes‚Äú wurde f√ľr seine umwelt- und familienfreundliche Ingenieurleistung mit dem Sonderpreis der Stadtwerke Leipzig ausgezeichnet, sie hatten mit Hafenrundfahrten f√ľr die kleinsten Zuschauer, die Herzen der Familien erobert.

Hier findet ihr alle Preisträger.

10.000 Besucher waren zu dem Spektakel am Völkerschlachtdenkmal gekommen. Auf einem Markt rund um das Bassin fanden sie zudem vielfältige Waren-, Speise- und Mitmachangebote.

 

Wir m√∂chten uns herzlich bedanken…

… bei allen Zuschauern, die uns teilweise¬† √ľber Jahrzehnte die Treue gehalten haben.

… bei den wagemutigen Teams, die mit ihren kreativen Wannenkonstruktionen das Rennen zu dem machten, was es war.

… bei allen F√∂rderern und Unterst√ľtzern und freiwilligen Helfern, ohne sie w√§re das Rennen nicht m√∂glich gewesen.

 
 

Auf unserer Facebook-Seite findet ihr Bilder des letzten Rennens.

 

Hier k√∂nnt ihr geb√ľndelt das online Presseecho nachlesen:

Leipzig Fernsehen (Artikel + Videobeitrag)

LVZ online (Artikel + Fotostrecke)

KREUZER online (Artikel)

Leipziger Internet Zeitung (Artikel)

 

1.000 Jahre sind genug

Zum wirklich aller-allerletzten Mal werden am 12. Juli mutige Gro√üstadtkapit√§ne in ihren selbstgebauten Schwimmgef√§hrten das Bassin vor dem V√∂lkerschlachtdenkmal unsicher machen. Ja, ihr lest richtig, denn: Wir, die naTo, setzen dem traditionellen Event in diesem Jahr ein Ende, um uns zuk√ľnftig intensiver anderen soziokulturellen Projekten zuwenden zu k√∂nnen und mehr Energie f√ľr Neues frei zu haben.

Der Projektleiter Falk Elstermann liefert mit ernster Miene (die ihr euch nun vorstellen m√ľsst) die wahrhaftige Erkl√§rung:
‚ÄěWir sind sehr stolz darauf, seit der Ersterw√§hnung Leipzigs mit unserem Badewannenrennen (urspr√ľnglich ‚Äězuber-stritheit‚Äú) dabei gewesen zu sein und erinnern uns gern an die vielen unvergleichlichen Erlebnisse aus insgesamt 1.000 Renntagen. Aber irgendwann muss auch einmal Schluss sein und so nehmen wir den eintausendsten Jahrestag der urkundlichen Erw√§hnung eines bisch√∂flichen Sterbefalls in der ‚Äěurbe libzi‚Äú zum Anlass, unserem Event eine standesgem√§√üe Seebestattung zu bereiten. Sollte jedoch die Stadtobrigkeit ‚Äď was ja nicht unwahrscheinlich ist ‚Äď noch vor der Beckensanierung zum 1.250sten Stadtjubil√§um aufrufen, so w√§ren wir nat√ľrlich gern ein aller-aller-allerletztes Mal mit von der (Kahn)Partie.‚Äú