Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
http://www.sarajewo.diplo.de/Vertretung/sarajewo/de/Startseite.html

Aktuelles

Asylbewerber aus sicheren Herkunfstländern

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingskrise weist die Botschaft nachdrücklich darauf hin, dass Antragsteller aus sicheren Herkunftsländern – wie Bosnien und Herzegowina – nur eine sehr geringe Aussicht auf Anerkennung ihres Asylantrags haben (die Anerkennungsquote beträgt derzeit nur 0,14 %). Über entsprechende Anträge wird künftig innerhalb weniger Wochen entschieden. 

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Deutschland setzt das Engagement für das Humanitäre Minenräumen fort

Die stellvertretende deutsche Botschafterin, Frau Natalie Kauther, unterzeichnete am 18.09.2015 einen Vertrag mit der Organisation „ITF Enhancing Human Security“, mit dem die Bundesrepublik Deutschland weitere Mittel in Höhe von rund 1 Mio € für das humanitäre Minenräumen zur Verfügung stellt.

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Stellenausschreibung

Das Obala-Gymnasium in Sarajewo bietet ab September 2015 einen bilingualen Zweig (Bosnisch/Deutsch) an. Qualifizierte Pädagogen mit sehr guten Deutschkenntnissen werden eingeladen, sich auf eine der freien Stellen zu bewerben:

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Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sarajewo

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am 9. Juli Sarajevo. Sie wurde am Flughafen von Außenminister Igor Crnadak begrüßt und anschließend vom Vorsitzenden des Ministerrats mit militärischen Ehren empfangen.

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Offizielle Dokumente

Aus wissenschaftlicher Sicht: Minderheitenschutz im östlichen Europa Bosnien und Herzegowina

BiH_Marko_Railic.pdf

Deutsche Minderheit in Bosnien und Herzegowina