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Wir benötigen dringend weitere Bilder zu u.g. General!!!!
 

Generalleutnant Franz Krech

Franz Krech wurde am 23.06.1889 in Görlitz geboren und kam am 02.05.1908 als Fahnenjunker zum Kaiserlichen Heer, wo er am 19.08.1909 zum Leutnant im Infanterie-Regiment 19 befördert wurde.
Nach Ende des 1. Weltkriegs in die Reichswehr übernommen wird er hier am 01.09.1934 zum Oberstleutnant befördert.
Am 01.08.1938 wird er, seit dem 01.04.1937 Oberst, Heeres-Abahmeinspizient West in Hannover.
Seinen nächsten Posten erhält er am 05.05.1941 als Kommandeur des Infanterie-Ersatz-Regiments 342 in Kaiserslautern.
Am 28.11.1941 wird er Kommandeur des Infanterie-Regiments 681 der 278. Infanteriedivision.
Am 01.04.1942 übernimmt er, mit der Beförderung zum Generalmajor, das Kommando über den Truppenübungsplatz Maria-ter-Heide bei Antwerpen bis zum 31.05.1943.
Im Zuge der Evektivierung der Führung der Festungs-Bataillone auf der Peloponnes werden im Dezember 1943 die dort befindlichen Festungs-Infanterie-Bataillone in der 41. Festungs-Division zusammengefasst. Das Kommando erhält Franz Krech. Sein Befehlsstand befand sich in Tripolis. Unterstellt wurde er dem "Kampfkommandanten Peloponnes" unter dem General der Gebirgstruppe Karl von Le Suire.
Am 26.04.1944 befand sich Krech in Begleitung von 26 Soldaten, Offizieren und Beamten auf eine Inspektionsreise in die Hafenstadt Monemvasia. Gegen 11.45 Uhr traf die Kolonne, bestehend aus aus vier Pkw in der Stadt ein, obwohl man unterwegs eine Beschädigung der Strasse durch Partisanen feststellen konnte.
Am nächsten Tag brach gegen 07.30 Uhr zur Rückfahrt auf. Man fuhr im Abstand von 150 - 200 m. Gegen 08.30 Uhr erreichte man eine Bergschlucht 5 km nördlich von Molai, als plötzlich stärkstes Feuer aus 4 Richtungen einsetzte. Der Wagen in dem Krech saß (der 2.) wurde stark beschossen. Er stieg aus und nahm nicht wie die anderen Männer sofort Deckung im angrenzenden Abhang, sondern verhielt kurz und suchte eine passendere Stelle. Dabei wird er 6 m vor seinem Wagen von einer MG-Garbe tödlich getroffen. Die Partisanen schossen daraufhin weiter auf den toten General. Sein Leib, Rücken und Brust wurden aufgerissen. Ein toter Stabsfeldwebel lag direkt neben ihm. Im weiteren Verlauf der Strasse lagen zum Teil schwer Verwundete.
Als Sühnemaßnahme entschied der Kampfkommandant Peloponnes, im Rahmen dem bereits laufenden Unternehmen "Condor", die Erschießung aller Zivilisten zwischen Molai und Sparta die sich nicht in Ortschaften befanden. Letztendlich sollen laut neuesten Forschungen für den Tod Krechs und drei weiterer Soldaten, sowie 5 Verwundeten,  ein Verhältnis von 50:1 und für die Verwundeten 25:1 an Zivilisten erschossen worden sein.
Franz Krech wurde von Hitler nachträglich zum Generalleutnant befördert und in Athen beigesetzt. Er hinterließ seine Ehefrau und sieben Kinder im Alter zwischen vier und siebzehn Jahren.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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