Für mehr Menschlichkeit am Lebensende

Die Akademie-Stiftung für Sterbebegleitung (ASfS) wurde 2005 gegründet. Sie will dem wachsenden Bedürfnis nach besseren Bedingungen für Sterbende in diesem Lande Rechnung tragen.
Die Einrichtung der Akademie geschah vor dem Hintergrund der auch heute immer noch vorhandenen kollektiven Tabuisierung des Themenfeldes "Tod und Sterben". Die ASfS will daran mitwirken, dass es nicht nur vermehrt diskutiert und rational vermittelt, sondern auch allgemein gesprächsfähig wird. Sie will dazu beitragen, dass die Versorgung sterbender Menschen in jeder Hinsicht humaner wird und unfreiwillige soziale Isolierung Sterbender und deren Angehöriger ausgeschlossen werden kann.
Aufklärung und sozio-psychologische Fragen bilden einen Schwerpunkt der Arbeit der Akademie. Insbesondere soll sie sich dabei auf eine Verbesserung der Bedingungen für ein Leben und Sterben im Alter in unserer schnelllebigen, hoch technisierten Zeit konzentrieren. Die Akademie vermittelt ihre Angebote auf der Grundlage des jeweiligen Wissenschaftsstandes, v. a. der Gebiete Thanatologie, Medizin, Psychologie, Pharmakologie und der Rechts- bzw. Sozialwissenschaften. Im weiteren Feld werden auch Philosophie, Ethik, pädagogische und gerontologische Aspekte einbezogen und erörtert.
Die ASfS begreift sich nicht in erster Linie als Institution der Berufsausbildung. Sie versteht sich als Ergänzung zur Allgemeinbildung des Bürgers, zu der auch eine Wissensvermittlung und Schulung hinsichtlich der Bewältigung der letzten Lebensphase gehören. 

Bundesweit Veranstaltungen und Vorträge

Die Akademie-Stiftung für Sterbebegleitung (ASfS) bietet bundesweit Vorträge, Seminare und Tagungen zu allen erdenklichen Fragestellungen im Umfeld von Krankheit, Alter, Sterben, Tod, Trauer und Bestattung an.


Die Akademie befasst sich insbesondere mit:

  • den medizinischen und juristischen Aspekten der Sterbehilfe und -begleitung, u. a. hinsichtlich ihrer psychologischen, psychosozialen und soziologischen Aspekte
  • den Möglichkeiten und Grenzen des Sterbens zu Hause
  • den Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung
  • der Verbesserung der Bedingungen für Sterbende im Krankenhaus und Pflegeheim
  • der Thanatologie (Sterbekunde)
  • der Thanatopsychologie sowie der
  • Trauerarbeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen.

Die Akademie wendet sich an ein breites Publikum

Die Akademie steht jedermann offen, unabhängig von Nationalität, Alter, Geschlecht oder Beruf. Insbesondere wendet sich die Akademie an:

  • alle Betroffenen, deren Angehörige und Freunde, freiwillige Helfer und am Thema Interessierte
  • alle in helfenden Berufen Tätige, z. B. Ärzte, Medizinstudenten, Kranken- und Altenpflegekräfte sowie Auszubildende, Psychologen und Therapeuten, Sozialarbeiter, Helfer der Rettungsdienste, Zivildienstleistende im Krankenhaus, Gemeindeschwestern, Krankengymnasten und verwandte Berufe,
  • Wissenschaftler und erfahrene Praktiker, leitende Ärzte und Pflegedienstleiter, Heimleiter, Unterrichtskräfte, Krankenhauspsychologen und -psychiater sowie Seelsorger.
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