Google Nik Collection kostenlos

Kostenlose Bildbearbeitung gefällig?

Bisher hat Google noch mit 150€ für die Nik Collection zugeschlagen. Diese ist ab sofort zum kostenlosen Download verfügbar.

Zu den Voraussetzungen lässt Google folgendes stehen:

Mac:
•Mac® OS X 10.7.5 bis 10.10
•Adobe Photoshop CS4 (CS5 für HDR Efex Pro 2) bis CC 2015
•Adobe Photoshop Elements 9 bis 13 (ausgenommen HDR Efex Pro 2, das nicht mit Photoshop Elements kompatibel ist)
•Adobe Photoshop Lightroom 3 bis 6/CC
•Apple® Aperture® 3.1 oder höher
Windows:
•Windows Vista®, Windows 7, Windows 8
•Adobe Photoshop CS4 bis CC 2015
•Adobe Photoshop Elements 9 bis 13 (ausgenommen HDR Efex Pro 2, das nicht mit Photoshop Elements kompatibel ist)
•Adobe Photoshop Lightroom 3 bis 6/CC
GPU-Kompatibilität:

NVIDIA GeForce 8 Series, GeForce 9 Series, GeForce 100 Series, GeForce 200 Series, GeForce 300 Series, GeForce 400 Series, GeForce 500 Series, ATI Radeon HD2000 Series, Radeon HD3000 Series, Radeon HD4000 Series, Radeon HD5000 Series, Radeon HD6000 Series

Wenn keine kompatible Karte verfügbar ist, wird die GPU-Beschleunigung deaktiviert und die CPU verwendet.

 

Inhalt sind:

  • Analog Efex Pro
  • Color Efex Pro
  • Silver Efex Pro
  • Viveza
  • HDR Efex Pro
  • Sharpener Pro
  • Dfine

Bildbearbeitung als Standalone oder Plug-In für Adobe.

Nik Software war früher ein Hamburger (?) IT-Unternehmen und wurde 2012 von Google geschluckt.

OS X Papierkorb leeren trotz Fehler

Manchmal kann der Papierkorb unter OS X nicht einfach geleert werden, da eine Datei oder ein Ordner aufgrund von fehlenden Rechten nicht bearbeitet werden kann. Dies kann viele Gründe haben und ist unter Umständen ärgerlich, da der Papierkorb immer als voll angezeigt wird und man somit keinen Schnellüberblick über die Müllberge bekommt.

OS X Trash

Die Fehlermeldung kann gegebenenfalls dann wie folgt aussehen:

OS X Trash Error

Abhilfe schafft hier ein einfacher Befehl im OS X Terminal:

sudo rm -rf ~/.Trash/*

Danach mit Enter bestätigen und das OS X Passwort eingeben. Voilà.

OS X NTFS – unter El Capitan

Wer unter OS X arbeitet, ist meist etwas abgeschlagen von den anderen, was Dateisysteme angeht. Unter Windows herrscht derzeit noch Hauptsächlich NTFS vor – allenfalls noch FAT32. FAT32 hat aber diverse Nachteile. So können zum Beispiel keine Dateien gespeichert werden, die größer als 4GB sind. Ferner können auch erst seit Windows 7 Partitionen erstellt werden, die größer als 32 GB sind.

Folglich herrscht heute in Zeiten von Festplatten mit mehreren Terrabyte und großen .iso-Images oder anderen großen Dateien natürlich NTFS vor.

Problematisch wird es, wenn man auf NTFS schreiben möchte unter OS X. Hier kann in der Regel nur lesend zugegriffen werden. Abhilfe schafft zum Beispiel für 19,95€ Paragon. Derzeit ist hier NTFS for Mac 14 auf dem Markt und garantiert Sicherheit und Geschwindigkeit.

Alternativ ist überall wo es um *nix beziehungsweise BSD geht natürlich auch die Open Source-Community parat. Die Methode ist kostenlos, aber benötigt ein paar Downloads, zwei Neustarts und ein temporäres Deaktivieren des Integritätschecks des Betriebssystems. Wer das akzeptiert, kann folgendes auf eigene Gefahr testen:

Zuerst wird Fuse for OS X benötigt. Der Download der aktuellen .dmg-Datei schlägt mit 6,51MB zu Buche. Bei der Installation wird einfach nur „durchgeklickt“, der Compatibility Layer wird nicht benötigt.OSX FUSE

Als nächstes wird Homebrew benötigt – ein Packagemanager für OS X. Der Befehl für den Download/die Installation wird von der Homepage dort kopiert und dann im Terminal abgesetzt.

Danach muss dann noch xcode-select installiert werden. Das geht mit „xcode-select –install“ im Terminal.

xcode-select --install

Danach wird über homebrew der ntfs-Treiber heruntergeladen:

brew install homebrew/fuse/ntfs-3g

Im nächsten Schritt muss in die Recovery gebootet werden. Dies wird mit einem normalen Restart realisiert, offene Programme können geöffnet bleiben. Alternativ kann der Restart auch über das Terminal wie gewohnt realisiert werden:

sudo /sbin/reboot

Sobald der Mac herunter fährt, wird über die Kombination CMD+R in die Recovery gebootet. Einfach beim Starten drücken und gedrückt halten, bis das Apple-Logo erscheint.

Im Recovery-Modus kann unter Utilities dann das Terminal ausgewählt werden. Dort wird dann mit folgendem Befehl die System Integrity deaktiviert:

csrutil disable

Danach wird wieder neugestartet – dieses Mal ohne Recovery, also nichts drücken. Sobald der Mac wieder oben ist, werden die Dateien des NTFS-Treibers platziert: Im Terminal werden folgende beiden Zeilen abgesetzt:

sudo mv /sbin/mount_ntfs /sbin/mount_ntfs.original

sudo ln -s /usr/local/sbin/mount_ntfs /sbin/mount_ntfs

Danach wird erneut neugestartet und System Integrity reaktiviert. Beim Neustarten CMD+R drücken und dann unter Utilities das Terminal öffnen. Dort wird dann folgendes eingegeben:

csrutil enable

Hiernach wird neugestartet und der NTFS-Zugriff sollte auch schreibend gehen.

Die Deinstallation – sofern gewünscht – kann mit folgendem Procedere durchgeführt werden:

  • Reboot in die Recovery
  • csrutil disable
  • Reboot ins normale System
  • Im Terminal folgende Befehle absetzen:

sudo rm /sbin/mount_ntfs
sudo mv /sbin/mount_ntfs.original /sbin/mount_ntfs
brew uninstall ntfs-3g

  • Reboot in die Recovery
  • csrutil enable
  • Reboot ins normale System

 

MacBook Early 2016

Die Apple-Note war kaum vorbei und schon war die Enttäuschung groß: Keine großen Innovationen, keine neuen MacBook’s. Grundsätzlich habe ich auch mehr erwartet – mehr Innovationen, mehr Neuheiten oder schlichtweg einfach eine Kleinigkeit, die mich vom Hocker reißt.

Apple ist aber – aus meiner Sicht – weder bekannt für große Sicherheit in ihren Systemen, noch für direkte Innovationen, sondern schlichtweg für Usability. Die Dinger (ob Smartphone, Tablet oder Rechenknecht) sind solide und funktionieren. Das Rad wird neu erfunden aus einer Fülle an Einzelteilen, die einfach ein wenig besser zueinander passen, als bei der Konkurrenz. Gleichwohl bedeutet dies aber auch strategisches Warten, um ein umso besseres Produkt zu präsentieren.

Ich bin jetzt absolut nicht in der Materie des Mac Pro, aber als außenstehender erinnere ich mich noch an die ewige Warterei bei den CAD-Menschen, die auf einen Refresh gewartet haben und Apple hat dann einen überzüchteten (überteuerten?) Rechner im Flugzeugturbinen-Design auf den Markt geschmissen.

Warum kamen nun keine neuen MacBooks? Die Skylake-Chips waren noch nicht zwingend ausgereift, siehe dazu auch meine Meinung hier. Ferner werden immer mehr 2-in-1-Geräte angefragt – die Welt dreht sich weiter, das Notebook ist schon fast „oldschool“.  Gefragt ist also weniger ein neues MacBook, sondern eine Innovation – eine Kombination aus iPad und MacBook. Ob das MacBook „Early 2016“, das jetzt im OS X Server aufgetaucht ist, dem gerecht werden kann, ist fraglich.

Grundsätzlich gehe ich beim MacBook Early 2016 eher von einem Refresh des MacBook 12 aus. Fraglich ist aber der Verbleib der MacBook Air-Sparte, die nicht mal mit einem hohen ppi-Wert aufwartet, also noch kein Retina-Display besitzt. Hier wäre eine Art „MacPad“ eventuell interessant – so ungefähr wie die Kombination des iPad mit einer externen Tastatur, nur leistungsfähiger.

Die MacBook Pro-Modelle haben durchaus noch ihre Daseinsberechtigung: Portable Workstations, die neben Leistung noch eine akzeptable Akku-Laufzeit aufweisen und sogar noch in Punkto Usability nicht schlecht abschneiden.

Heise spielt auch mit dem Gedanken, den ARM-Prozessoren den Einzug ins MacBook zu prophezeihen. Möglich ist alles, aber selbst Gerüchte sind noch Mangelware. Kommt hier eventuell das nächste „Big Thing“, oder bleibt Apple so langsam Innovationen und Fortschritte schuldig? Das iPhone SE hat mich zumindest nicht vom Hocker gerissen. Man mag gespannt sein, aber mein nächstes Notebook wird wohl eher in Richtung Tuxedo gehen.

Compgen:Alle Befehle anzeigen

Was bei Powershell relativ einfach strukturiert ist (Get-Command), ist bei Linux manchmal nicht so hundert prozentig ersichtlich: Die Angabe aller verfügbaren Befehle. Hier hilft compgen.

Bei Linux kommt hier natürlich hinzu: Was habe ich installiert, …

Hier kommt bei Linux (und auch OS X) dann compgen zum Einsatz. Das Output sprengt hier den Rahemen, daher sei jeden nahegelegt, die Commands mal testweise auf seiner aktuellen Linux-Maschine zu testen:

  • compgen -c: Zeigt alle verfügbaren Commands an, die vorhanden sind.
  • compgen -a: Zeigt alle verfügbaren Aliase an, die vorhanden sind.
  • compgen -b: Zeigt alle verfügbaren Built-Ins an, die vorhanden sind.
  • compgen -k: Zeigt alle verfügbaren Keywords an, die vorhanden sind.
  • compgen -A function: Zeigt alle verfügbaren Functions an, die vorhanden sind.
  • compgen -A function -cabk: Zeigt alle oben einzeln abgefragten Informationen komplett an.

Wer jetzt ein spezielles Command oder einen Alias sucht, das zum Beispiel mit „find“ zusammenhängt, gibt folgendes ein:

compgen -ac | grep find

compgen ac grep find

Das Ergebnis sind alle Befehle und Aliase, die irgend etwas mit find zu tun haben. :) Fröhliches Testen.

Namebench

Man kennt es ja grundsätzlich so: Internet-Anbieter auswählen, die Kriterien können über Preis, Ping, Bandbreite und vieles anderes mehr gehen. Hardware besorgen, verkabeln und Internet genießen. Was aber, wenn der Anschluss bei manchen Anforderungen hakt? Wenn die Pingzeit zwar okay ist, Webseiten aber langsam aufgerufen werden? Hier kommt Namebench ins Spiel.

Namebench ist ein Tool, um Nameserver zu benchmarken. Normalerweise bekommt man den Nameserver über seinen Router mit und dieser wiederum vom Provider. Alternativ gibt es im Internet noch nahezu endlos viele DNS-Server und obendrein natürlich noch diese, die Google selbst hostet (z.B. 8.8.8.8 und 8.8.4.4). Diese lösen die zum Hostnamen (z.B. my-devnull.de) gehörige IP-Adresse auf (in diesem Beispiel 217.160.222.225). Kann man gerne selbst nachprüfen:

CMD öffnen, nslookup schreiben und nach der Leertaste noch die entsprechende Domain anfügen. Das sieht dann so aus:

nslookupmydevnull

Okay soweit? In diesem Fall ist das relativ unschön angezeigt: speedport.ip steht für meinen Router, dieser fragt dann beim Provider weiter und der dann ggfs. noch weitere Nameserver. Was aber, wenn in dieser Kette einer der Nameserver langsam ist und dann – Flaschenhalsprinzip! – alles ausbremst? Hier kommt nun Namebench.

Grundlegend gilt zu Namebench zu sagen: Namebench wurde von Thomas Strömberg in seiner 20%-Zeit entwickelt. Das ist die Zeit, die Google seinen Mitarbeitern für eigene Programmierprojekte zur Verfügung stellt. Namebench wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt, erfüllt seinen Zweck aber nach wie vor.

Tool herunterladen: Windows, Linux, OS X werden untersützt. GUI und Commandline sind zwei Möglichkeiten. Als Nameservers wird mein Router, sowie die Server von Google angegeben, um gegeneinander zu benchmarken. Ebenso kommt noch OpenDNS und UltraDNS, sowie andere ins Spiel.

namebench

Sobald das Tool gestartet ist, läuft der Vorgang automatisch durch. Etwas Zeit sollte mitgebracht werden versteht sich. Je nach Settings sind wir hier mit 10-30 Minuten unterwegs. Am Ende kommt eine ausführliche Website als Ergebnis heraus. In diesem Fall ist mein Speedport als „schnellster DNS-Server“ angegeben. Alternativen und ausführliche Informationen werden entweder im HTML-File oder als .csv zur Verfügung gestellt.

namebench_result

wttr.in – Wetterbericht in ASCII

Stolzer OS X-Benutzer und Interesse an Spielereien? Wetterbericht mal anders im Terminal (auch *NIX)? Igor Chubin hat hier eine tolle Spielerei bereitgestellt.

Grundsätzlich muss man nur folgenden Befehl eingeben:

curl http://wttr.in/AUFENTHALTSORT

Das http ist optional und kann bei Bedarf auch weggelassen werden.

Für „Calw“ im schönen Schwarzwald sieht dies so aus:

wttr.in/calw

Sofern keine Stadt angegeben ist, nimmt wttr.in automatisch einen Punkt in der Nähe. Die Zielgenauigkeit lässt aber etwas zu wünschen übrig, da Leinfelden-Echterdingen ein wenig von Calw differiert. :)

wttr.in nochoice

Wer den Wetterbericht in ASCII auch für Windows sehen will, kann sich nun auch freuen: Igor hat bekannt gegeben, dass dies auch mit der Powershell möglich ist.

wttr.in powershell

Allerdings scheine ich hier mit der Codierung einige Probleme zu haben. Diese möchte ich aber nicht weiter vertiefen, da wttr.in grundsätzlich funktioniert und ich es auf der Powershell – wenn überhaupt – wohl nie nutzen werde.

In diesem Sinne: Happy ASCII’ing.

 

Update:

Gerade bekam ich eine Mail von Igor Chubin, in der er mein Problemchen mit dem Abruf von wttr.in in Powershell angesprochen hat. Hier muss ich doch ein wenig um Absolution bitten, da ich dem Thema mit der Powershell wohl zu wenig Gewicht beigemessen habe. In der Mail wurde ich auf Twitter verwiesen, dort ist wiederum ein Link zu Github hinterlegt, der ANSI-Sequenzen in der Powershell aktiviert. Nachdem dies fehlerlos durchgelaufen ist, kann ich Erfolg vermelden, die Abfrage mit der Powershell klappt nun auch schön, schnell und fehlerlos. Danke für die kurze Rückmeldung Igor. :)wttr.in powershell working

 

Canon Selphy CP1200

Kurz nach dem Release habe ich – aufgrund mehrerer Empfehlungen – den Selphy bestellt. Da bei mir in der Familie in nächster Zeit diverse Feiern anstehen, ist dies aus meiner Sicht eine logische Anschaffung.

Technische Details

Den Selphy kann man natürlich auch zuerst bei Canon betrachten, um die wichtigsten Randdaten zu sehen. Kurz zusammengefasst:

Energie-Zufuhr:

  • Akku
  • Netzteil

Konnektivität:

  • WLAN-Netzwerk
  • Wireless Direct Connection
  • USB
  • SD-Karte
  • Canon Pict Bridge

Maße? Der Drucker misst ca. 180,6 x 135,9 x 63,3 mm, außen stehende Teile nicht mit einberechnet.

Mit einem Gewicht von 860g ist der Drucker nicht zwingend ein Fliegengewicht, aber ein solches Gerät ist wohl auch nicht als Alltagsbegleiter definiert.

Auch in den Formaten ist der Drucker erstaunlich vielfältig. Zitat von Canon:

PAPIERFORMAT UND CARTRIDGE

Postkartenformat

148 x 100 mm – KP-36IP, KP-108IN, RP-108, RP-1080V

Kreditkartenformat

86 x 54 mm – [KC-36IP]¹

Sticker im Kreditkartenformat

86 x 54 mm – [KC-18IF]¹

Quadratische Sticker

50 x 50 mm – [KC-18IF]¹

Ministicker

22,0 x 17,3 mm (8 Sticker auf einem Blatt) – [KC-18IL]¹

Tinte

zusammen mit dem Papier in einem Set enthalten

Farbstabilität

Bis zu 100 Jahre Farbstabilität

Fazit? Der Drucker bietet für alle zeitgemäßen Geräte ausreichend Kompatibilität. Ich habe mit dem iPhone aus dem Stand drucken können. Beim MacBook konnte ich sowohl über Wireless Direct Access als auch in meinem WLAN Netzwerk auf den Drucker zugreifen.

Besonders wichtig ist mir bei Bild- und Datenträgern natürlich die Haltbarkeit der Materialien. Besonders bei Polaroid war diese ja unterdurchschnittlich. Canon schreibt dem Thermosublimationsdruck jedoch 100 Jahre Farbstabilität zu. Top!

Unboxing

Heute kamen die Pakete an. Inhalt war folgender:

  • Canon KP-108IN Druckerkartusche und Papier 100 x 148 mm für Selphy CP Fotodrucker-Serie
  • Canon Selphy CP1200 WLAN Foto-Drucker weiß
  • Canon DCC-CP2 Tragetasche für SELPHY Drucker grau

Zwei mal Amazon

In gewohnter Amazon-Schnelle waren die Pakete in etwas mehr als 24 Stunden da. Beide etwas deformiert, aber der Inhalt hat überlebt.

Selphy Tasche

Im ersten Paket war die Tasche für den Selphy.

IMG_0003

Im zweiten Paket waren der Selphy als solcher (ja, ich habe ihn mir in weiß gekauft. Grund war nicht die Farbe, sondern die zeitliche Verfügbarkeit.) und das entsprechende Fotopapier.

INK

Ausreichend Material für 108 Fotos und die drei Rollen Druckmaterial. Drei Rollen? Ja genau, Ihr braucht keine Tintenpatronen wechseln oder so ähnlich. Papier und entsprechend Druckmaterial werden immer gemeinsam verkauft. Gut gelöst!

Canon Selphy CP1200

Der Selphy als solcher – kleine Packung und außen schön bebildert, wie ich das auch schon von meiner Canon gewöhnt bin. Ansonsten eigentlich eine durchschnittliche Verpackung.

Bedienungsanleitung

Oben im Karton sind zuerst die Bedienungsanleitungen (die ich ehrlich gesagt nicht ansatzweise gebraucht habe) und die Papierkasette für postkartengroße Ausdrucke.

Der Selphy

Direkt darunter kommt – gut verpackt – der Selphy und das Netzkabel.

unboxed

Draußen ist er! Der Selphy! Klein, leicht, fühlt sich erstaunlich wertig an. Nichts wackelt, keine übergroßen Spaltmaße und augenscheinlich eine qualitativ hochwertige Verarbeitung.

Schacht für Druckmaterial

Natürlich musste ich an den Klappen herumspielen und seitlich war direkt der Schacht für die Druckrollen ersichtlich. Das Plastik lässt sich leicht öffnen, wackelt danach aber auch nicht übermäßig. Lediglich störend ist, dass die Klappen kein Scharnier haben, das irgendwann Einhalt gebietet. Der Selphy sollte also zuerst auf dem Tisch stehen und dann die Klappen geöffnet werden, sonst können diese als unschöne Stütze fungieren.

Papier

Als Nächstes ein Blick in die Papierpackung: Drei Rollen und vier Pack Papier für insgesamt 108 Drucke.

Papierkasette

Die Papierkassette – viel Plastik und viel Gewackel, das erste Teil, das wenig wertig anmutet.

Papier einlegen

Das Papier wird relativ trivial – wie bei tausenden anderen Druckern – eingelegt.

Papierkasette eingefügt

Um die Kassette einzufügen, bedurfte es ein paar Justierungen, da ich noch immer nicht die Bedienungsanleitung gelesen habe. :( Die kleinere Klappe wird umgeklappt und dient somit als Ablage für fertige Ausdrucke. Alles relativ plastik-lastig aber durchaus funktionierend. Gute Lösung, aber keine Punkte für die schöne Umsetzung.

Toner einsetzen

IMG_0015

Der Toner wird seitlich in das Gerät geschoben. Keine Verkantungen oder sonstiges bemerkt, lief schon in das Gerät. Da kämpfe ich bei meinem Laserdrucker mit mehr Problemen. Klappe geschlossen und…

betriebsfertig

…betriebsfertig. Arbeitszeit bis hierher? Circa 3 Minuten, nebenher Fotos gemacht und keine Bedienungsanleitung gelesen. Das Gerät ist definitiv mit dem Prädikat selbsterklärend zu bezeichnen.

Power on!

Der erste Anschaltvorgang. Am Anfang prangt der Canon-Schriftzug, bis sich der Selphy als solcher zu erkennen gibt.

Wireless

Der Selphy startet nach Druck auf die WLAN-Taste einen Wizard. Hier wurde „Direct Connection“ ausgewählt.

password

Der Selphy zeigt seine SSID an und ein Passwort zum verbinden. Das natürlich kurz ins iPhone tippen zum Testen.

IMG_0020

Ich wähle ein Bild aus – Sonnenaufgang heute früh. Relativ neutral, zum Testen.

IMG_0021

Das Bild wird angezeigt, ich muss mir noch die Anzahl und den Drucker, den ich verwende, auswählen.

selphydrucker

Der Selph wird unmittelbar und ohne Wartezeit erkannt und angezeigt. Super!

funktioniert

Ich kann sogar Schwarzweiß-Drucke auswählen – ohne Treiberangabe, direkt auf dem Smartphone. Genial!

Transfer

Nachdem man auf Drucken gedrückt hat, dauert das Übertragen des Bildes über WLAN ca. 10 Sekunden.

IMG_0025

Der Druckprozess läuft wie folgt ab: Ein Blatt wird durch den Drucker „durchgeschoben“ und kommt am anderen Ende wieder heraus. Danach wird das Bild langsamer durch den Drucker transferiert und zuerst gelb bedruckt, danach magenta und dann blau. Zum Schluss kommt noch eine schwarze Phase – fertig. Der Druckprozess als solcher dauert mit meinem Papier insgesamt 50,55 Sekunden. Das ist für Drucke schon relativ happig, aber der Technologie als solche geschuldet.

gelb,rot,blau,schwarz/weiß

Wie man sieht – die Farben kommen der Reihe nach.

fast fertigIMG_0028

Die Bildqualität ist gut und kann definitiv mit den Ausdrucken von z.B. gängigen Drogeriemärkten mithalten.

Connect to SelphySetting up...

Auch unter OS X funktioniert das Hinzufügen des Druckers nahtlos. Settings

Wichtig ist hier, dass die Einstellungen des Papiers angepasst werden. Meinen ersten Ausdruck hatte ich aus Versehen als A4 ausgedruckt. Hier wird dann nur ein kleiner Teil des Bildes zentriert ausgedruckt.

Persönlicher Eindruck

Der Selphy ist eine tolle Ergänzung für den Hobbyfotografen oder auch für kleine Feste beziehungsweise größere Fotosessions. Fotos können auch auf Wunsch unterwegs ausgedruckt werden, da ein optionaler Akku erhältlich ist. Der Preis kann durchaus mit dem von Drogerien konkurrieren, wenn man hier durchrechnet.
Die 300dpi haben mich anfangs etwas stutzig gemacht, aber die Bilder sind gestochen scharf. Zugrunde liegt natürlich eine gute Kamera – mit den Bildern von Bekannten aus einer 1,4 Megapixel Kamera habe ich auch weniger qualitative Ausdrucke.

Ausdrucke aus einer Spiegelreflex sind visuell wirklich in Laborqualität und sollen laut Canon ja 100 Jahre halten. Wunderbar.

Im Vergleich zum Ausdruck bei den großen Anbietern ist mir hier ganz genau bewusst, was ich als Endprodukt bekomme und dieses ist sofort verfügbar. Der Selphy war in meinem Fall absolut selbsterklärend. Eine App oder Software musste ich nicht herunterladen, das Gerät ging „out of the box“.

In Rezensionen zum Vorgänger konnte man unter Umständen von Streifen beim Ausdruck lesen. Dies ist bei mir selbst mit einer Lupe NICHT verifizierbar, die Bilder sind sehr scharf und realitätsnah.

Beim Papier war ich mir anfangs nicht sicher ob KP-108IN oder KP-108IP. Nach kurzem Durchlesen habe ich festgestellt, dass diese grundsätzlich identisch sind, aber KP-108IP auf der Rückseite noch einen Postkartenaufdruck hat. Für normale Fotos ohne Postkartenfunktion kann also getrost KP-108IN verwendet werden. Dies soll so auch sinnvoll sein, da die entsprechend zu verwendende Folienrolle hier auf die Anzahl an Blättern abgestimmt ist. Nach 108 Bildern ist also anscheinend mit beiden Materialien Schluss.

Kaufempfehlung?

Wer gerne fotografiert, eventuell mal der Oma vor Ort Bilder zeigen will oder Ähnliches, hat hier einen wundervollen Begleiter. Der Preis ist zwar nicht ganz geschenkt, aber nachvollziehbar.

Als kleines Gadget/Hobby sind die direkt verfügbaren Bilder genial.

Derzeit kostet der Selphy noch ca. 125€, wie bei den Vorgängern wird zeitnah mit Rabatten und Angeboten zu rechnen sein.

Der Selphy kann natürlich auch über direkt Amazon bezogen werden.

Canon Selphy CP1200 WLAN Foto-Drucker weiß

 

Darktable 2.0.0

Frohe Weihnachten auch bei Darktable 2.0.0. Hier hat man einfach die neue Version unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Neuerungen?

gui:
* darktable has been ported to gtk-3.0
* the viewport in darkroom mode is now dynamically sized, you specify the border width
* side panels now default to a width of 350px in dt 2.0 instead of 300px in dt 1.6
* further hidpi enhancements
* navigating lighttable with arrow keys and space/enter
* brush size/hardness/opacity have key accels
* allow adding tone- and basecurve nodes with ctrl-click
* the facebook login procedure is a little different now
* image information now supports gps altitude

features:
* new print mode
* reworked screen color management (softproof, gamut check etc.)
* delete/trash feature
* pdf export
* export can upscale
* new „mode“ parameter in the export panel to fine tune application of styles upon export

core improvements:
* new thumbnail cache replaces mipmap cache (much improved speed, stability and seamless support for even up to 4K/5K screens)
* all thumbnails are now properly fully color-managed
* it is now possible to generate thumbnails for all images in the library using new darktable-generate-cache tool
* we no longer drop history entries above the selected one when leaving darkroom mode or switching images
* high quality export now downsamples before watermark and framing to guarantee consistent results
* optimizations to loading jpeg’s when using libjpeg-turbo with its custom features
* asynchronous camera and printer detection, prevents deadlocks in some cases
* noiseprofiles are in external JSON file now
* aspect ratios for crop&rotate can be added to config file

image operations:
* color reconstruction module
* magic lantern-style deflicker was added to the exposure module (extremely useful for timelapses)
* text watermarks
* shadows&highlights: add option for white point adjustment
* more proper Kelvin temperature, fine-tuning preset interpolation in white balance iop
* monochrome raw demosaicing (for cameras with color filter array physically removed)
* raw black/white point module

packaging:
* removed dependency on libraw
* removed dependency on libsquish (solves patent issues as a side effect)
* unbundled pugixml, osm-gps-map and colord-gtk

generic:
* 32-bit support is soft-deprecated due to limited virtual address space
* support for building with gcc earlier than 4.8 is soft-deprecated
* numerous memory leaks were exterminated
* overall stability enhancements

scripting:
* lua scripts can now add UI elements to the lighttable view (buttons, sliders etc…)
* a new repository for external lua scripts was started: https://github.com/darktable-org/lua-scripts
* it is now possible to edit the collection filters via lua
* it is now possible to add new cropping guides via lua
* it is now possible to run background tasks in lua
* a lua event is generated when the mouse under the cursor changes

User manual has been updated, and will be released shortly after.

New camera support, compared to 1.6.9:
Base Support
– Canon PowerShot G5 X
– Olympus SP320
– Panasonic DMC-FZ150 (3:2)
– Panasonic DMC-FZ70 (1:1, 3:2, 16:9)
– Panasonic DMC-FZ72 (1:1, 3:2, 16:9)
– Panasonic DMC-GF7 (1:1, 3:2, 16:9)
– Panasonic DMC-GX8 (4:3)
– Panasonic DMC-LF1 (3:2, 16:9, 1:1)
– Sony DSC-RX10M2

White Balance Presets
– Canon EOS M3
– Canon EOS-1D Mark III
– Canon EOS-1Ds Mark III
– Canon PowerShot G1 X
– Canon PowerShot G1 X Mark II
– Canon PowerShot G15
– Canon PowerShot G16
– Canon PowerShot G3 X
– Canon PowerShot G5 X
– Canon PowerShot S110
– Panasonic DMC-GX8
– Panasonic DMC-LF1
– Pentax *ist DL2
– Sony DSC-RX1
– Sony DSC-RX10M2
– Sony DSC-RX1R
– Sony DSLR-A500
– Sony DSLR-A580
– Sony ILCE-3000
– Sony ILCE-5000
– Sony ILCE-5100
– Sony ILCE-6000
– Sony ILCE-7S
– Sony ILCE-7SM2
– Sony NEX-3N
– Sony NEX-5T
– Sony NEX-F3
– Sony SLT-A33
– Sony SLT-A35
Noise Profiles
– Canon EOS M3
– Fujifilm X-E1
– Fujifilm X30
– Nikon Coolpix P7700
– Olympus E-M10 Mark II
– Olympus E-M5 Mark II
– Olympus E-PL3
– Panasonic DMC-GX8
– Panasonic DMC-LF1
– Pentax K-50
– Sony DSC-RX1
– Sony DSC-RX10M2
– Sony ILCA-77M2
– Sony ILCE-7M2
– Sony ILCE-7RM2
– Sony SLT-A58

Installation?

Linux only, folgende Prerequisites sind zu erfüllen:

libsqlite3, libjpeg, libpng, libraw (supplied), rawspeed (supplied), gtk+-2, cairo, lcms2, exiv2, tiff, curl, gphoto2, dbus-glib, gnome-keyring, fop, openexr, libsoup2.4

Ansonsten ziehe man sich die entsprechende Quelle unter http://www.darktable.org/install/