Zugriff auf Shared Folder von Virtualbox über Powershell

Stand auch schon jemand vor dem Problem über die Powershell auf einen Ordner zuzugreifen, der vom Host aus mit der VM geteilt wird? Dieser hat bei mir den Laufwerksbuchstaben E: und ich bekam nur den Fehler „Set-Location: Das Laufwerk wurde nicht gefunden…..“

Das Laufwerk war aber im Explorer da und auch über die CMD erreichbar. Das Problem habe laut Google nicht nur ich – was also tun?

Über \\vboxsvr\SHARENAME ist der geteilte Ordner auch erreichbar. Daher besteht die Möglichkeit, einen Link zum „Networkshare“ anzulegen. Hierzu wird die CMD geöffnet und folgender Befehl eingetippt:

mklink /d ORDNERNAME \\vboxsvr\SHARENAME

Den Ordner habe ich auf dem Desktop in meinem Userverzeichnis platziert und habe daher in der Powershell dorthin navigiert:

cd C:\Users\USERNAME\Desktop\SHARENAME

Mit dem Befehl „dir“ kann man sich dann den Share-Inhalt anzeigen.

Leider geht das Mounten als Laufwerk somit nicht, aber der Zugriff auf die Dateien und das Arbeiten mit diesen innerhalb der Powershell ist somit möglich.

Visual Studio und Linux

Nach „Windows kann Linux“ kommt konsequenter Weise dann natürlich „Visual Studio kann Linux“.

Im Beispiel unter dem Link wird gezeigt, wie beim Raspberry Pi mit Hilfe von Visual Studio eine LED zum Leuchten gebracht wird.

Ferner wird gezeigt, wie man eine Desktop-App für Ubuntu erstellen kann. Weiß eigentlich jemand, was da im Detail hinter der „Microsoft und Canonical“-Sache steckt?

Ubuntu in Windows 10

Neu ist auch bei Microsoft auf der Build 2016 jetzt, dass Ubuntu mehr oder minder in Windows 10 eingebettet wird. Anfangs nur in der Insider Preview und für Developer ausgelegt, später dann für jeden.

Grundsätzlich funktioniert das so:

Mehr Informationen gibt es bei Dustin Kirkland, der für Canonical tätig ist.

Wichtig ist: Es handelt sich um keine VM, keinen Container und ist nicht cygwin-artig aufgebaut. System Calls von Linux werden mehr oder minder nur für Windows übersetzt – eine Art umgedrehtes wine.

Derzeit basiert der Spass noch auf Ubuntu 14.04 und soll bald auf Ubuntu 16.04 hochgepatcht werden.

Skype Bots

Der nächste große Hype wird die künstliche Intelligenz werden – das hat sich in letzter Zeit schon herauskristallisiert. Hierzu wird Microsoft die hauseigene Cortana aufbohren und zur virtuellen Assistentin machen.

Ein weiterer Schritt sind die Skype Bots – hierüber sollen viele Dienste vernetzt werden können. Im ersten Schritt sollen die Bots natürlich Nachrichten verteilen können (Bing News), aber auch Kommunikation im späteren Verlauf automatisieren.

Ein bisschen erinnert mich das ja an die IRC-Bots von früher, die damals schon fast zum guten Ton gehört haben und eine Live-Übertragung von esports-Matches in den Clan-Channel realisiert haben, oder auch die neuesten News von der Website in den Channel geworfen haben. Das Rad wurde wohl wieder neu erfunden – runder, bunter und smarter.

Google Nik Collection kostenlos

Kostenlose Bildbearbeitung gefällig?

Bisher hat Google noch mit 150€ für die Nik Collection zugeschlagen. Diese ist ab sofort zum kostenlosen Download verfügbar.

Zu den Voraussetzungen lässt Google folgendes stehen:

Mac:
•Mac® OS X 10.7.5 bis 10.10
•Adobe Photoshop CS4 (CS5 für HDR Efex Pro 2) bis CC 2015
•Adobe Photoshop Elements 9 bis 13 (ausgenommen HDR Efex Pro 2, das nicht mit Photoshop Elements kompatibel ist)
•Adobe Photoshop Lightroom 3 bis 6/CC
•Apple® Aperture® 3.1 oder höher
Windows:
•Windows Vista®, Windows 7, Windows 8
•Adobe Photoshop CS4 bis CC 2015
•Adobe Photoshop Elements 9 bis 13 (ausgenommen HDR Efex Pro 2, das nicht mit Photoshop Elements kompatibel ist)
•Adobe Photoshop Lightroom 3 bis 6/CC
GPU-Kompatibilität:

NVIDIA GeForce 8 Series, GeForce 9 Series, GeForce 100 Series, GeForce 200 Series, GeForce 300 Series, GeForce 400 Series, GeForce 500 Series, ATI Radeon HD2000 Series, Radeon HD3000 Series, Radeon HD4000 Series, Radeon HD5000 Series, Radeon HD6000 Series

Wenn keine kompatible Karte verfügbar ist, wird die GPU-Beschleunigung deaktiviert und die CPU verwendet.

 

Inhalt sind:

  • Analog Efex Pro
  • Color Efex Pro
  • Silver Efex Pro
  • Viveza
  • HDR Efex Pro
  • Sharpener Pro
  • Dfine

Bildbearbeitung als Standalone oder Plug-In für Adobe.

Nik Software war früher ein Hamburger (?) IT-Unternehmen und wurde 2012 von Google geschluckt.

Windows CMD Dateien umbenennen

Wenn man vor dem Problem steht, dass eine Masse an Dateien umbenannt werden muss, ist dies mit einem einfachen Script zu bewältigen. Wenn die Daten aber eine Schnittmenge aus vielen sind und dann noch durch eine komplexe Ordnerstruktur verschachtelt sind, wird das Procedere augenscheinlich schon komplexer.

Hier hilft die Arbeit in der CMD mit den Befehlen „for“ und „ren“. Mit for kann der Fokus auf bestimmte Dateien gesetzt werden und mit /R werden die Unterordner rekursiv mit einbezogen. Der Befehl ren leitet sich von rename ab und ist wahrscheinlich selbsterklärend.

Sollen nun alle .htm-Dateien in .html umbenannt werden (nur ein Beispiel), sähe dies so aus:

for /R %x in (*.htm) do ren „%x“ *.html

Sprich: für alle Unterordner benenne alle .htm-Dateien in .html um. Nicht mehr und nicht weniger.

Tip:

Wenn das Ganze als Batch-Datei verwendet werden muss, muss vor das %-Zeichen noch ein weiteres %-Zeichen eingefügt werden, dass der Befehl korrekt durchläuft:

for /R %%x in (*.htm) do ren „%%x“ *.html

MSSQL für Linux

Manchmal friert die Hölle eben doch zu – Microsoft plant den Microsoft SQL Server für Linux. Scott Guthrie schreibt dies im entsprechenden Announcement. Während im Text relativ wenig von Linux, als von den Funktionen des neuen SQL-Servers die Rede ist, betitelt die Headline doch ganz klar, dass MSSQL für Linux kommt.

Mit Microsoft kann man ja diverse Probleme haben – ich sehe das nicht anders – aber aus dem Business-Sektor kann man sie nahezu nicht mehr wegdenken. Produkte wie Exchange sind eigentlich flächendeckend im Einsatz, Ausnahmen in Enterprise-Größe werden meist schon nahezu schockiert thematisiert. Der SQL-Server ist definitiv eines der zentralen Produkte von Microsoft, da vieles hierauf aufbaut. Mit der Verfügbarkeit unter Linux geht man hier wieder einen Schritt auf andere Gefilde zu – wie in der Ära des Nadella nicht unüblich. Kunden fangen durch Sympathie und Offenheit für alternative Märkte.

Interessant sind auch die neuen Funktionen, die MSSQL 2016 bekommen soll. Schließlich ist das der beste MSSQL-Server seit langem, wenn man dem Zitat Glauben schenken darf.

This is the most significant release of SQL Server that we have ever done, and brings with it some fantastic new capabilities.

Die Neuerungen werden wie folgt beziffert:

  • Groundbreaking security encryption capabilities that enable data to always be encrypted at rest, in motion and in-memory to deliver maximum security protection
  • In-memory database support for every workload with performance increases up to 30-100x
  • Incredible Data Warehousing performance with the #1, #2 and #3 TPC-H 10 Terabyte benchmarks for non-clustered performance, and as of March 7, the #1 SAP SD Two-Tier performance benchmark on Windows1
  • Business Intelligence for every employee on every device – including new mobile BI support for iOS, Android and Windows Phone devices
  • Advanced analytics using our new R support that enables customers to do real-time predictive analytics on both operational and analytic data
  • Unique cloud capabilities that enable customers to deploy hybrid architectures that partition data workloads across on-premises and cloud based systems to save costs and increase agility

Man darf gespannt sein… :)

Aktualisierte Windows-ISO von Windows 10 (2016.2)

Die bisherigen Windows-Abbilder haben Update 1511 beinhaltet und nach Installation standen direkt die ersten Updates an. Dem hat Microsoft nun abgeholfen und alle Updates bis einschließlich Februar in die ISO integriert. Die aktualisierte Windows-ISO kann über MSDN/Technet bei aktivem Abonnement bezogen werden.

Windows_10_updated_february

Wer also über ein solches Abonnement verfügt, kann sich gerne die neue .iso herunterladen und spart sich zeitnah diverse Updates.

Microsoft-Patchday für alle Windows-Versionen

Diesen Monat verteilt Microsoft 13 Updates für Windows, Office, Edge und den betagten Internet Explorer. Fünf der Updates sind als kritisch eingestuft. Genau beziffert werden die Details nicht, Grund für den kritischen Status ist wohl eine „Remote Code Execution“.

Kleiner Tipp am Rande: Wer gerne selbst von Microsoft über aktuelle Probleme mit den Betriebssystemen informiert werden möchte, kann gerne den Newsletter abonnieren.

Powershell erneut mit anderem Benutzer öffnen

Wenn eine Powershell-Session aus Versehen mit dem falschen Benutzer initiiert wird, kann dies mitunter ärgerlich sein – man lümmelt halb unter dem Schreibtisch und hat die Maus nur relativ umständlich parat. Kommt das dem ein oder anderen bekannt vor?

Hier gibt es nun die Möglichkeit, die Powershell aus der Powershell heraus zu öffnen. Hierzu wird Start-Process auf der Powershell aufgerufen und entsprechend parameterisiert:

Start-Process powershell.exe -Credential „DOMAIN\USER“

Hierdurch wird eine neue Powershell geöffnet, die im Kontext des entsprechenden (Admin-)User geöffnet ist. Der Einfachheit halber ist das Fenster unmittelbar fokussiert.

Eine andere Möglichkeit wäre es, ein Script (.ps1) zum Beispiel mit der Powershell ISE zu erstellen. Dies soll dann direkt im Admin-Kontext ausgeführt werden. Wichtig ist hierbei, dass die Execution-Policy auf Unrestricted gesetzt wird, da die Powershell das Script sonst blockt.

Start-Process powershell.exe -Credential „DOMAIN\USER“ -NoNewWindow -ArgumentList „Start-Process powershell.exe -Verb runAs“