Canon Selphy CP1200 Review Teil 2

Nachdem ich bereits ausgiebig und auch mit Bildern über meinen neuen Selphy CP1200 berichtet habe, belasse ich es heute bei Text, um die Eindrücke nach einer Weile Gebrauch zu schildern. Das mag für den ein oder anderen Kaufinteressenten interessant sein.

Was bleibt nach einer Weile Benutzung, wenn das Gerät Macken hat? Meist Ernüchterung. Nicht so beim Selphy.

Was geht und was geht nicht?

(Treiber-)Problem unter OS X

Ein wichtiger Punkt für mich ist die WLAN-Konnektivität. Hier hat sich der Drucker zwischenzeitlich auf OS X auch mal verabschiedet gehabt. Der Grund hierfür war mir nicht ganz geläufig, die Problemlösung dafür umso einfacher: Wenn der Drucker unter OS X nicht mehr ansprechbar ist, kristallisiert sich dies zuerst so, dass keine Bilder mehr ausgedruckt werden können. Ferner war der Drucker komischer Weise auch im Netzwerk für das MacBoo

IN denk nicht sichtbar. Mit allen anderen Geräten konnte ich ohne Probleme pingen beziehungsweise den Drucker hinzufügen und drucken (Windows, Android, iOS und sogar die Windows-VM auf dem Mac). Des Rätsels Lösung? Selphy entfernen

In den Systemeigenschaften unter Printers & Scanner den Selphy einfach entfernen. Hierauf war er auch unmittelbar (ohne Reboot von Mac oder Drucker) wieder ansprechbar. Worin das Problem bestand? Konnte mir auch der Canon-Support nicht sagen. Das Problem trat einmal auf und daraufhin nie wieder.

WLAN-Einschränkungen

Die Wireless Direct Printing-Funktion wollte ich im Zuge des oben genannten Problems mal mit dem MacBook testen, aber hier sind natürlich nur mobile Endgeräte/konzipiert. Desktop-Betriebssysteme sind nicht hierfür vorgesehen.

Ferner ist ein stark ausgelastetes WLAN – wie bei nahezu jedem anderen Drucker – relativ vernichtend. Der Selphy reagiert dann nur noch stark zeitverzögert oder gar nicht mehr. Ab und an schafft hier nur ein Restart des Selphy Abhilfe. Dieser kann aber komfortabel mit dem Ein-/Aus-Schalter stattfinden.

USB-Sticks und SD-Karten

Während ich bei SD-Karten keinerlei Probleme ausmachen konnte, wurden bei einem großen USB-Stick mit vielen Bildern (64GB USB mit ein wenig mehr als 300 hochauflösenden Bildern) nur noch Fragezeichen statt Bildern angezeigt. Da ich die USB-Funktion eigentlich nur mal testen wollte für mich nicht schlimm, ich nutze nahezu nur die Wireless-Funktion.

Fazit

Nachdem ich den Drucker in der kurzen Zeit schon viele Male in Gebrauch hatte, sind die Probleme überschaubar. Der Nutzen ist definitiv sehr hoch und die Qualität der Bilder kam bisher ausschließlich positiv an. Lediglich die Geschwindigkeit könnte höher ausfallen, aber das Druckverfahren an sich lässt dies wohl nicht zu. Der Canon Selphy CP1200 ist definitiv eine Bereicherung und durch die Portabilität auch bei dem ein oder anderen Fest gern gesehener Begleiter. Kaufen würde ich ihn jederzeit wieder. Die oben genannten Fehler sind absolut zu verschmerzen, da bei hochfrequenter Nutzung dennoch eine umfassende Qualität geboten wird.

Intenso Alu Line 16GB

Nachdem ich gestern den Intenso Ultra Line 128GB vorgestellt habe, habe ich heute den 16GB-Riegel der Alu Line-Variante getestet. Die Alu Line-Geräte sind von der Qualität weniger hochwertig und bringen zum Beispiel nur USB 2.0 mit. Die Größen sind von 4GB bis 64GB aufgeteilt und der Stick ist in zwei Farben (anthrazit und silber) verfügbar. Der Hersteller hat hierzu auch natürlich eine Webseite zum Produkt bereitgestellt.

Der Stick ist bei mir gefühlt etwas „klapperig“. Der USB-Anschluss kann nicht eingezogen werden und wird mit einer Kappe geschützt. Diese sitzt nicht wie bei meinem silbernen Ultra Line fest auf, sondern wackelt leicht hin- und her. Hierdurch wird das Qualitätsempfinden meiner Meinung nach erheblich beeinträchtigt. Punkten kann der Stick jedoch mit dem Preis und ist derzeit auch mein Windows-8-Deployment-Stick.

Intenso Alu Line 4 GB USB-Stick USB 2.0 anthrazit derzeit 3,99€

Intenso Alu Line 8 GB USB-Stick USB 2.0 anthrazitderzeit 4,99€

Intenso Alu Line 16 GB USB-Stick USB 2.0 anthrazit derzeit 4,95€

Intenso Alu Line 32 GB USB-Stick USB 2.0 anthrazit derzeit 9,99€

Intenso Alu Line 64 GB USB-Stick USB 2.0 anthrazit derzeit 15,19€

Die Preise sind dem derzeitigen Stand angepasst und können variieren – der Preis des Alu Line 16GB ist derzeit zum Beispiel geringer als der des Alu Line 8GB.

Die Schreibgeschwindigkeiten sind -im Vergleich zum Ultra Line- extrem niedrig, die Lesegeschwindigkeit jedoch ähnlich akzeptabel. Daher eignet der Stick sich primär zu lesenden Aufgaben – bei mir als Windows Deployment-Stick derzeit im Einsatz. Wenn der Stick mehrere Datensätze für den punktuellen Einsatz geändert bekommt, bricht die Übertragungsrate relativ schnell weg.

Hier der CrystalDiskMark-Test, der meine Eindrücke bestätigt:

Intenso Alu Line 16GB

Grundsätzlich kann ich als Fazit für den Stickt eine bedingte Kaufempfehlung geben. Der Preis ist gering, dafür nur kleine Schreibraten und USB2.0 an Bord. Zum Speichern von Daten (Fotos,sonstiges) für den Heimanwender ist der Stick absolut ausreichend. Im professionellen Einsatz mit viel Schreibaufgaben würde ich hier jedoch ein klares Nein erteilen.