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05. April 2016 21:14 Uhr

Freiburg

Vorwürfe gegen AfD-Politiker Mandic wegen Rechtsradikalismus

Der Rechtsanwalt, Burschenschaftler und AfD-Politiker Dubravko Mandic soll an rechtsradikalen Feiern bei seiner Burschenschaft teilgenommen haben. Sein Parteivorstand hält still.

  1. Das Verbindungshaus der Burschenschaft Saxo-Silesia auf dem Lorettoberg in Freiburg. Foto: Ingo Schneider

  2. Dubravko Mandic Foto: Privat

Es muss hoch hergegangen sein, an jenem Wochenende im Februar 2014, im Haus der Burschenschaft Saxo-Silesia am Lorettoberg in Freiburg. Von "mutwilligen Zerstörungen von Gläsern und Flaschen" ist die Rede. Überall Scherben. Die Putzfrau sieht sich nicht mehr imstande, das Haus zu reinigen.

In einem Schreiben des Vorsitzenden des Hausvereins an das Ehrengericht der Saxo-Silesia, das der Badischen Zeitung vorliegt, heißt es: "Am heutigen Montag um 09.00 Uhr befanden sich immer noch ,feiernde’ Personen auf dem Haus; gleichzeitig wurden Nazilieder abgespielt und ,Heil Hitler’ gebrüllt und dies alles so lautstark, dass es auch die Nachbarschaft und Passanten auf der Straße hören konnten." Eingeladen habe demnach Dubravko Mandic – "Alter Herr" der Saxo-Silesia, Rechtsanwalt und Politiker der Alternative für Deutschland (AfD). Er habe die Vorfälle in einem Gespräch nicht bestritten und von einer "normalen Wochen(en)dfeier" gesprochen, so das Schreiben weiter.

AfD bestreitet Duldung von Rechtsradikalismus

Die AfD bestreitet, Rechtsradikalismus in ihren Reihen zu dulden. Das hat auch ihr Spitzenkandidat Jörg Meuthen im Landtagswahlkampf immer wieder getan. Wie passt dazu Dubravko Mandic? In der AfD hat er einen einschlägigen Namen – einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, mitunter auch ausfällig wird. Er sitzt im Landesschiedsgericht der AfD und ist Mitglied der Jungen Alternativen (JA), der AfD-Jugendorganisation.

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Vor kurzem ist Mandic in den Bundesvorstand der Patriotischen Plattform gewählt worden – ein Zusammenschluss auf dem rechten Flügel der AfD. Die Plattform bezeichnet sich gerne als das Gewissen der Partei, diejenige, die darauf achtet, dass die AfD sich nicht zu sehr an der bürgerlichen Mitte orientiert, wie es der Kurs des früheren Vorsitzenden Bernd Lucke gewesen sei. "Die Patriotische Plattform begreift sich als Gegengewicht zu denjenigen, die Parteimitglieder disziplinieren und die Partei in eine bestimmte Richtung zum etablierten Parteiensystem hin lenken wollen", bestätigt Mandic im Gespräch in seiner Kanzlei am Rand der Freiburger Altstadt – der Lärm der Straße dringt bis hinauf in sein Büro. Über die Vorfälle bei der Saxo-Silesia redet er nur ungern.

In einem anderen Dokument der Burschenschaft vom Dezember 2015 ist von einem weiteren Vorfall im Haus der Saxo-Silesia die Rede. Zwei Bundesbrüder hätten auf dem Balkon Lautsprecher aufgestellt und Musik der verbotenen Neonazi-Rockband Landser laut abgespielt. Einer der beiden, erfährt man aus dem Umfeld, sei Dubravko Mandic gewesen. Es seien rechte Parolen skandiert und mehrfach der Hitler-Gruß gezeigt worden. "Ganz offen und selbstverständlich", so der Brief, "generierten sich Bbr. Bbr. (Abkürzung für ,Bundesbrüder’, d. Red.) als auch die Gäste unseres Bundes als Sympathisanten des Nationalsozialismus." Und: "Ist den anderen Bbr. Bbr. und insbesondere ist dem Vorstand bekannt, dass sich der Bund radikalisiert? (...) Ist diese fehlgeleitete politische Indoktrination junger Menschen adH. (Abkürzung für ,auf dem Haus’, d.Red.) mittlerweile Programm?"

Die AfD sagt, sie wisse nichts von rechtsradikalen Feiern

Mandic bestreitet die Vorwürfe. "Diese angeblichen Vorfälle konnten bei uns in der Burschenschaft so nicht bestätigt werden. Bei uns wird so ein Verhalten – beispielsweise das Zeigen des Hitler-Grußes oder Neonazi-Partys – nicht geduldet." Ihm sei auch nicht bekannt, dass die Burschenschaft deswegen ein Verfahren gegen ihn anstrebe. Er selbst sehe sich auf dem Boden des Grundgesetzes: "Ich komme aus Bosnien. Meine Eltern sind Serben und Kroaten. Meine Familien haben unter dem Nationalsozialismus gelitten – ich denke nicht im Traum daran, mit diesen Verbrechen zu sympathisieren." Er vermutet "eine interne Schmutzkampagne, die von interessierter Seite genutzt wird, um auch der AfD zu schaden".

Der Vorsitzende des Hausvereins kommt 2014, nach dem ersten Vorfall, zu einem anderen Schluss. Im Falle Mandic zeige sich "offenkundig eine langfristig vorhandene Geisteshaltung". Alte Herren der Verbindung zögen es vor, auf Veranstaltungen nicht mehr zu erscheinen. Aus Angst, "auf asoziale Gestalten zu stoßen, die von Bbr. Mandic eingeladen wurden". Mandic, 1980 in Sarajevo geboren, habe sich in einem Verfahren der Deutschen Burschenschaft von einem Verbandsbruder verteidigen lassen, der bereits wegen "Heil-White-Power"-Rufen und "der öffentlichen Verbrennung von Kreuzen in KKK Manier" aufgefallen sei. KKK ist der in den USA beheimatete rassistische Geheimbund Ku Klux Klan. Mandic will dazu nichts sagen, das seien burschenschaftsinterne Vorgänge.

In einem Dossier zu rechtsradikalen Strukturen in Baden-Württemberg schreibt die Autonome Antifa Freiburg, auch andere Mitglieder der Saxo-Silesia seien in AfD oder JA aktiv. Auch habe Mandic den in der rechten Szene bekannten Journalisten Manuel Ochsenreiter zu einer Veranstaltung der Plattform in das Freiburger Verbindungshaus eingeladen.

Darauf von der Badischen Zeitung angesprochen, versichert Saxo-Silesia-Vorstand Bernd Gath, die Burschenschaft sehe sich der demokratischen Grundordnung verpflichtet. Für Rechtsradikale sei darin kein Platz. Sie sei auch keine Plattform der AfD. Die Vorfälle, sagt Gath, seien ihm bekannt. Gegen Mandic werde voraussichtlich zum zweiten Mal ein Ehrengerichtsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe würden geprüft. "Wir werden uns vermutlich von ihm trennen. Nach dem ersten Verfahren, das zu einem strengen Verweis geführt hat, wird es nun den Rat für einen Austritt geben." Bislang sei es jedoch nicht gelungen, Mandic selbst direkte Verfehlungen nachzuweisen.

Die Saxo-Silesia ist weiterhin Mitglied in der Deutschen Burschenschaft

Die Burschenschaftsszene in Deutschland ist gespalten. Ältester Dachverband ist die Deutsche Burschenschaft. Nach einer Austrittswelle wegen rechtsradikaler Vorfälle gehören ihr derzeit noch 67 Burschenschaften an – 2008 waren es noch 123. Einige davon werden von den Landesämtern für Verfassungsschutz beobachtet.

Die Gießener Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth, Expertin für Rechtsextremismus in den Burschenschaften, hält die Saxo-Silesia für hochproblematisch. "Diese Verbindung ist nach wie vor Teil der Deutschen Burschenschaft, mit Mitgliedern, die in Fundamentalopposition zum System der Bundesrepublik stehen", sagt sie. "Die Saxo-Silesia gehört – auch aufgrund des Engagements von Personen wie Dubravko Mandic – zu den treibenden Kräften hinter dieser Entwicklung."

Die AfD sagt, sie wisse nichts von rechtsradikalen Feiern im Zusammenhang mit Dubravko Mandic. "Wir haben keine Kenntnisse über diese Vorfälle", sagt ein Sprecher des Landesverbands. Mandic werde sich zunächst innerhalb seiner Burschenschaft erklären. Man beobachte den Fortgang und werde gegebenenfalls reagieren.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Mandic den Unmut seiner Partei auf sich zieht. Ende 2014 wurde ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet, nachdem er US-Präsident Barack Obama im Internet "Quotenneger" genannt hatte. Das Verfahren verlief im Sand. Der Stuttgarter-Zeitung sagte der AfD-Landesvorsitzende Jörg Meuthen, er habe mit Mandic ein "vernünftiges Gespräch" darüber geführt. "Er ließ Einsicht erkennen, dass er überzogen hatte. Darauf habe ich ihm gesagt, ich sei zähneknirschend bereit, die Sache zu (den) Akten zu legen."

"Ich kann mich an eine Rede erinnern, bei der er sein Zitat vom Quotenneger noch verteidigt hat." Ehemaliges JA-Mitglied über Dubravko Mandic
Ein ehemaliges Mitglied der Jungen Alternativen, das nicht namentlich zitiert werden will, kann keine Läuterung erkennen. Mandic sei in der Partei vor allem aufgrund seiner aggressiven Rhetorik aufgefallen. "Ich kann mich an eine Rede erinnern, bei der er sein Zitat vom Quotenneger noch verteidigt hat. Da war keinerlei Einsicht vorhanden, dass er mit solchen Sätzen völlig daneben liegt."

Hinter seinem Schreibtisch gibt sich Mandic gemäßigt. Das Gespräch zeichnet er auf. Ein Anwaltskollege sitzt mit im Raum – damit "Waffengleichheit" mit den Journalisten herrsche, sagt Mandic. Er lehnt sich im Sessel zurück und atmet kurz durch: "Ich vertrete keine dermaßen radikalen Ansichten, für die es in dieser freiheitlich demokratischen Grundordnung keinen Platz gäbe. Das ist alles noch im Rahmen. Meinetwegen irgendwo rechts – aber das ist alles in Ordnung. "

In Sozialen Netzwerken liest sich das so: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte", schreibt Mandic auf Facebook. Und nach einer Pegida-Demonstration liest man von ihm: "Die Polizei – selten nur noch Freund und Helfer, immer öfter nur noch schändlicher Parteigänger eines volksverräterischen Systems." Die Facebook-Seite "NSU: Die Wahrheit", die den blutigen NSU-Terror für ein "Märchen" hält, hat er mit "Gefällt mir" markiert.



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Autor: Sebastian Kaiser, Mitarbeit: Thomas Steiner


29 Kommentare

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Lorenz Ebbinghaus

Registriert seit: 15.02.2013

Kommentare: 547

05. April 2016 - 21:28 Uhr

Herr Dubravko Mandic kommentiert ja regelmäßig hier bei BZ online. Es dauert bestimmt nicht lange, bis er hier höchstselbst klarstellt, dass ihn bloß wieder die böse "Lügenpresse" zu desavouieren versucht..........

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Laurent Dupont

Registriert seit: 16.01.2016

Kommentare: 13

05. April 2016 - 21:50 Uhr

Ich erwarte eine klare Reaktion der AfD, sofern sich die Vorwürfe bestätigen. Dass die AfD der Ankündigung einer Abgrenzung nach rechtsaußen Taten folgen lässt, zeigt sich am Beispiel des saarländischen Landesverbandes. Dieser wurde komplett aufgelöst, nachdem Kontakte zu rechtsradikalen Personen und Organisationen nachgewiesen wurden: http://www.tagesschau.de/inland/saarland-afd-101.html

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Ursula Birgin

Registriert seit: 23.10.2015

Kommentare: 1026

05. April 2016 - 22:15 Uhr

Der Verweis auf kroatische und serbische Familie sagt gar nichts. Man schaue sich die heutige ARTE-Sendung an, die dem Rechtsruck in Europa nachgeht.
"Beeindruckende" Informationen speziell aus Kroatien, wo offen auf Festen die neue rechte Bewegung mit der historischen faschistischen Ustacha in Verbindung gebracht wird. Erschreckend distanzlos. Empfehlenswerte Sendung.

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Ekkehard Senn

Registriert seit: 12.09.2010

Kommentare: 414

05. April 2016 - 22:27 Uhr

Liebe Frau Birgin,

die heutige Arte-Sendung war ein echtes High-Light.
Da wird den rechten Populisten vorgeworfen, dass sie für Recht und Ordnung seien.
Daraus schließe ich, dass eine vernünftige Politik(nach Meinung von Arte) für Unrecht und Chaos zu sorgen hat.

Ein täglicher Blick in die übrigens kostenlose Online-Ausgabe des Berliner "Tagesspiegel" ist immer sehr lehrreich im Hinblick auf das zunehmende Staatsversagen in Deutschland.

Und den Polen wirft man vor, dass sie nicht so ticken wie Frau Merkel. Da freuen sich die Polen und erwarten die vierte polnische Teilung.

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Ursula Birgin

Registriert seit: 23.10.2015

Kommentare: 1026

05. April 2016 - 22:39 Uhr

Herr Senn,
ich musste spontan lachen. Meinen Sie das ernst? Da müsste ich die Sendung nochmal genau anschauen, aber das ist mir zu viel.
Law und Order ist ja eine Richtung der autoritären Politk, die nicht aussagt, dass Demokratie mit Chaos was zu tun hat. Law and Order wird im Anschlussfilm von Mo Asumang als die Ordnungsvorstellungen und "arischen" Gesetze des Nationalsozialismus verstanden.
Im ARTE-Film erinnere ich mich spontan an die Ordnungs- Maßnahmen in
Ungarn, um die Roma dort zu "sozialisieren".
Vielleicht war ihr Beitrag etwas ironisch? Sie fanden die SEndung also schlecht? Sind Sie nicht besorgt über die Entwicklungen?

"Law and Order

In ähnlicher Manier machen sich Rechtspopulisten diffuse Ängste vor überbordender Kriminalität zunutze, die die öffentliche Sicherheit massiv gefährde und immer stärker zunehme. Als Reaktion fordern sie eine punitive „Law-and-Order“-Politik, die Maßnahmen wie Videoüberwachung, Aufstockung von Sicherheitspersonal und mehr Befugnisse für die Polizei beinhaltet. Diese Maßnahmen richten sich in erster Linie gegen die öffentlich wahrnehmbaren Symptome von Gewaltkriminalität und zielen auf Repression und Abschreckung ab (Nulltoleranzstrategie); die Ursachen werden entweder nicht angesprochen oder allein bei angeblichen oder tatsächlichen Kriminellen gesucht.[23]

Vor allem Migranten und soziale wie politische Randgruppen verdächtigt der Rechtspopulismus, grundsätzlich zu Kriminalität zu neigen und sich der gesetzlichen Ordnung zu verweigern. Besonders harte Strafen verlangt er zudem bei Taten wie Sexual- und Tötungsdelikten, die in der Öffentlichkeit starke negative Emotionen auslösen.[24]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus#Law_and_Order

Der Sozialwissenschaftler Max Roser weist darauf hin, dass die exzessive Aufmerksamkeit, welche die Medien dem Terrorismus und der Berichterstattung von Gewalt widmen, zu einer Überschätzung der Gefahr von Gewalt führen und dies dazu beitragen könne, dass die politische Forderung nach „Law and Order“ zunimmt.[25]

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Heinrich Franzen  

Heinrich Franzen

Registriert seit: 24.02.2010

Kommentare: 2777

05. April 2016 - 22:50 Uhr

[ed. - off topic]

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Ekkehard Senn

Registriert seit: 12.09.2010

Kommentare: 414

05. April 2016 - 23:05 Uhr

Frau Birgin,

ironisch schon, ich ärgere mich immer wieder, mit welcher Arroganz manche Journalisten in den zwangsalimentierten Ö.R. über die Befindlichkeiten relativ großer Gesellschaftsgruppen den Stinkefinger erheben, ohne zu merken, welchen Beitrag diese selbst zu diesen Befindlichkeiten geleistet haben.
Ich habe vor einigen Jahren selbst einen Mitarbeiter von Arte auf einer Tagung kennengelernt. Dieser hat mir erzählt, dass morgens erstmal die Lektüre der "Frankfurter Rundschau" ansteht. Relativierung eigener Meinungen??? Was ist das denn?
Würde der Staat- bzw. EU - auf vielen Gebieten nicht eine solche "brutta figura" bieten, wäre keine AfD entstanden und ich wäre wirklich froh.
Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Als Berlusconi (Bel Paese) sein Medien-Monopol widerrechtlich zusammengeklebt hat, hat die EU - trotz Kartellrecht - geschwiegen, jetzt aber holt der Parlamentspräsident (ein Deutscher) im Hinblick auf Polen seine Peitsche aus der preußischen Asservatenkammer.
Unappetitlich!!!

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Dieter Neufeld

Registriert seit: 18.09.2014

Kommentare: 1278

05. April 2016 - 23:11 Uhr

[ed. - off topic]

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Ursula Birgin

Registriert seit: 23.10.2015

Kommentare: 1026

05. April 2016 - 23:26 Uhr

Mit der Arroganz gebe ich Ihnen Recht - wobei das jeweils zu konkretisieren wäre. Z.B. ist "zwangsalimentierten Ö.R." nicht meine Sichtweise und ich glaube nicht, dass er die Hauptschuld hat. Und ich hatte auch nicht die Kritik am Beitrag, die sie hatten.
Aber diese Nichtachtung an Befindlichkeiten, die die AfD mitbefördert hat, zieht sich durch das ganze gesellschaftliche Leben. Das sehe ich auch so.

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Ursula Birgin

Registriert seit: 23.10.2015

Kommentare: 1026

05. April 2016 - 23:31 Uhr

[ed. - off topic]

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Heinrich Franzen  

Heinrich Franzen

Registriert seit: 24.02.2010

Kommentare: 2777

05. April 2016 - 23:48 Uhr

[ed. - off topic]

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Martin Schneider

Registriert seit: 02.05.2011

Kommentare: 125

06. April 2016 - 01:34 Uhr

.. seit 22.15 Uhr haben die Kommentare leider nichts mit dem Artikel zu tun ....

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Sven Kostelnik  

Sven Kostelnik

Registriert seit: 18.04.2014

Kommentare: 541

06. April 2016 - 06:38 Uhr

[..."Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte", schreibt Mandic auf Facebook...]

Kratzt man etwas die blaue Farbe im AfD-Logo weg, stößt man unweigerlich auf einen braunen "Hintergrund!"

Der Unterschied zur NPD ist lediglich die Krawatte & Anzug gegenüber Springerstiefel und schwarzen T-Shirts.

Dubravko Mandic hat bereits in der Vergangenheit klar zum Ausdruck gebracht, auf welcher Seite er sitzt!

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/afd-verlegt-veranstaltung-nach-merzhausen--106015828.html

Grüße aus der Pfalz

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 2120

06. April 2016 - 06:50 Uhr

zum "AfD-Landesvorsitzende(n) Jörg Meuthen".

§9 Landessatzung der Alternative für Deutschland Landesverband Baden-Württemberg: "Der Landesvorstand besteht aus bis zu drei Sprechern, bis zu vier stellvertretenden Sprechern, dem Schatzmeister, einem Schriftführer und bis zu acht Beisitzern."

Hr. Meuthen ist nur einer von drei Sprechern des Vorstandes und nicht der Landesvorsitzende auch wenn man von den anderen beiden Herren nicht mitbekommt.

Dessen ungeachtet, würde es mich aber stark wundern, würde sich HR. Meuthen einmal klar von rechten Mitgliedern abgrenzen. Rückgrat lassen nicht nur manche Politikier der etablierten Parteien missen auch in AfD Kreisen ist das Phänomen bekannt.

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Georg Ruch  

Georg Ruch

Registriert seit: 16.04.2013

Kommentare: 2305

06. April 2016 - 09:05 Uhr

Zitat:
Der Stuttgarter-Zeitung sagte der AfD-Landesvorsitzende Jörg Meuthen, er habe mit Mandic ein "vernünftiges Gespräch" darüber geführt. "Er ließ Einsicht erkennen, dass er überzogen hatte. Darauf habe ich ihm gesagt, ich sei zähneknirschend bereit, die Sache zu (den) Akten zu legen."

Jetzt mache ich mir ernsthaft Sorgen um das Gebiss von Herrn Meuthen.

Der Einsichtige sitzt nun im Landesschiedsgericht seiner Partei. Näher beim Zähneknirscher. Man darf fürchten, dass es eines Tages das oben geführte Gespräch mit umgekehrten Rollen gibt, weil der Herr Professor zu lieb auftrat.

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Ursula Birgin

Registriert seit: 23.10.2015

Kommentare: 1026

06. April 2016 - 09:40 Uhr

Das wird die Strategie der nächsten Zeit sein: Zähneknirschen, befrieden und die Rechtsaußen in den Hintergrund rücken. AfD-Politiker sind nicht dumm und der Bundestag winkt.

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Volker Klein

Registriert seit: 03.02.2011

Kommentare: 183

06. April 2016 - 11:11 Uhr

Wie links ist denn eigentlich diese "Autonome Antifa Freiburg", die die BZ hier herbeiruft wie eine neutrale Instanz?

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Christoph Niethammer

Registriert seit: 30.04.2015

Kommentare: 228

06. April 2016 - 11:43 Uhr

Etwa 23 bis 25.

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Karl Grötsch

Registriert seit: 31.01.2015

Kommentare: 274

06. April 2016 - 11:48 Uhr

Ich glaube 42.

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eberhard lauinger

Registriert seit: 30.01.2016

Kommentare: 28

06. April 2016 - 12:08 Uhr

Der designierte Ministerpräsident Kretschmann war im Kommunistischen Bund Westdeutschlands, einer totalitären maoistischen Vereinigung, tätig. Das wird negiert, zumal er jetzt, nach dem Grundsatz von Henri quatre, ("Paris vaut bien une messe", wobei Paris durch Stuttgart zu ersetzen ist) ein eifriger Katholik geworden ist. Aber in der heuchlerischen Debatte der Veröffentlichten Meinung wird ungeniert mit zweierlei Maß gemessen.

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1732

06. April 2016 - 12:15 Uhr

Herr Lauinger, so ist es, aber Paulus war vorher Saulus !
Vergleich mit Kretschmann erlaubt ??

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Christoph Niethammer

Registriert seit: 30.04.2015

Kommentare: 228

06. April 2016 - 12:32 Uhr

"Der designierte Ministerpräsident Kretschmann war im Kommunistischen Bund Westdeutschlands, einer totalitären maoistischen Vereinigung, tätig. Das wird negiert"

Wo wird das negiert? Steht doch überall, Zeitungen, Wikipedia, Kretschmann selbst bestreitet es auch nicht.

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Franz Martin

Registriert seit: 25.01.2015

Kommentare: 554

06. April 2016 - 12:48 Uhr

"Der designierte Ministerpräsident Kretschmann war im Kommunistischen Bund Westdeutschlands, einer totalitären maoistischen Vereinigung, tätig. Das wird negiert"

es wird nicht unbedingt negiert, es scheint nur niemanden zu stören...

schon gar nicht beim zukünftigen Koalitionspartner

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Christoph Niethammer

Registriert seit: 30.04.2015

Kommentare: 228

06. April 2016 - 13:22 Uhr

Es ist ja auch tatsächlich völlig wurscht.

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Franz Martin

Registriert seit: 25.01.2015

Kommentare: 554

06. April 2016 - 14:25 Uhr

[ed. - off topic]

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Martin Nelte  

Martin Nelte

Registriert seit: 14.02.2014

Kommentare: 15

06. April 2016 - 15:03 Uhr

Sehr interessant. Die BZ zeigt das wahre Gesicht eines Freiburger AFD-Politiker und einer Freiburger Burschenschaft, diskutiert wird aber nicht über Rechte aus der vermeintlich gesellschaftlichen Mitte sondern über Linke.

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Christoph Niethammer

Registriert seit: 30.04.2015

Kommentare: 228

06. April 2016 - 15:45 Uhr

So ist es eben im BZ-Forum. Aber tatsächlich finde ich es auch Blödsinn, darüber zu disktuieren, dass Kretschmann vor fast 45 Jahren mal für zwei Jahre im KBW war. Außer, Herr Martin klärt uns jetzt noch auf, für wieviel Millionen Tote er da verantwortlich war.
Dass die künftige Juristen-Elite sich mit Naziliedern bedröhnt und "Heil Hitler" brüllt, finde ich deutlich bedenklicher.

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Florian Geyger  

Florian Geyger

Registriert seit: 21.06.2013

Kommentare: 420

06. April 2016 - 16:20 Uhr

Diese Burschenschaften sind oft rechtsradikale Vereinigungen unter einem Deckmantel. Schon 2014 fiel Mandic auf:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-fuer-deutschland-afd-geht-gegen-rechte-in-den-eigenen-reihen-vor.5430f642-e004-4b82-8c22-f1545b712a23.html

Die AfD sollte in dieser Richtung schnell klar Schiff machen bzw. sich solcher Leute entledigen, ansonsten hat sie ein ernsthaftes Imageproblem.

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Michael Riedle

Registriert seit: 05.03.2013

Kommentare: 560

07. April 2016 - 11:56 Uhr

Wen wundert es, "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte".

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