Stadt Oldenburg

Oberzentrum des Oldenburger Landes

Die Stadt Oldenburg ist das Oberzentrum des Oldenburger Landes. Die Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand, vornehmlich aus dem Dienstleistungssektor. Die Universität gibt mit ihren Forschungsschwerpunkten aus den Bereichen der Informationstechnologie, Erneuerbare Energien und Hörtechnik wichtige Impulse für die Wirtschaft. In dem 2003 eröffneten und 2010 erweiterten Technologie- und Gründerzentrum finden Existenzgründer und innovative Firmen geeignete Büro-, Labor- und Werkstattflächen.

Der Einzelhandel in Oldenburg hat seit jeher eine hohe Bedeutung für die gesamte Region. Über 1000 Einzelhandelsbetriebe belegen die hohe Versorgungsfunktion dieser Stadt.

Die Zahl der Industriearbeitsplätze hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Wichtige Industriezweige sind das Papier-, Druck- und Verlagsgewerbe, die Elektroindustrie sowie der Fahrzeugbau und die chemische Industrie.

Die Stadt Oldenburg gehört seit April 2005 zur europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Wirtschaftsentwicklung 2015: Industrieumsatz gefallen

Der Industrieumsatz in der Stadt Oldenburg ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 0,3 Prozent auf 873 Millionen Euro nur leicht gestiegen. Dagegen gab es im Auslandsgeschäft einen hohen Zuwachs. Der Exportumsatz stieg um 8,5 Prozent auf rund 235 Millionen Euro. Die Exportquote 2015 stieg daher deutlich auf fast 27 Prozent (Vorjahreswert: 24,9 Prozent).

Im Ernährungsgewerbe gab es einen Umsatzrückgang von bis zu 10 Prozent. Hingegen meldete der Fahrzeugbau ein Plus zwischen 10 und 30 Prozent. In der Bauindustrie gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein kräftiges Minus von über 16 Prozent. Im Tiefbau fielen die Erlöse um fast 10 Prozent, im Hochbau sogar um fast 31 Prozent. Die Beschäftigung blieb dennoch konstant. Rund 1.000 Mitarbeiter waren im 2015 im Baugewerbe beschäftigt

Die Zahl der Industriebeschäftigten fiel geringfügig. Rund 3.130 Personen (-0,5 Prozent) waren im Jahresdurchschnitt beschäftigt. Die Arbeitslosenquote fiel auf 8,0 Prozent (Vorjahr 8,4 Prozent).

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