Unterstützung erwünscht – Projektvorstellung

Projektvorstellung: Übersetzung der einzigen Biografie die nach dem Tod von Raoul Francé geschrieben wurde, von Prof. René Roth, Kanada.

Das Ehepaar R. Francé und Annie Francé-Harrar

Das Ehepaar R. Francé und Annie Francé-Harrar

Raoul Francé war einer der Begründer der biologischen Landwirtschaft und des modernen Naturschutzes, er war Begründer der Bodenökologie und entdeckte als erster die Lebensgemeinschaften im Boden. Er war Begründer der Bionik und Plasmatik., ein berühmter Botaniker mit seinem Monumental-Werk „Das Leben der Pflanze“, auch Pflanzen-Brehm genannt (nach Brehms Tierleben), er war Philosoph, Künstler, Gründer, Herausgeber und Erfinder.

Unser Ziel ist es das Wirken von Raoul Francé einer breiteren Öffentlichkeit wieder zur Verfügung zu stellen, dazu sind bereits mehrere Bücher wieder neu aufgelegt worden („Das Leben im Boden / Das Edaphon“, und „Ewiger Wald“ im OLV Verlag) und viele andere Bücher wurden vom Freundeskreis Francé (siehe www.france-harrar.de bzw. www.stiftung-france.de) gescannt und sind im Internet abrufbar.

Eine umfangreiche, zusammenhängende Darstellung seines Werkes und Lebens fehlte bisher in deutscher Sprache. Prof. René Roth aus Kanada, der den Nachlaß von Raoul Francé und seiner Frau Annie Francé-Harrar bewahrt hat, schrieb im Jahre 2000 die Biografie mit dem Titel „Doctrine of Life“ (Eine Lebenslehre).

Nach mehrjährigen Versuchen ist es uns jetzt gelungen die Rechte für die deutsche Übersetzung zu sichern. In Zusammenarbeit mit Prof. em. Franz Pichler von der Universität Linz wird dieses Projekt vom Forschungsinstitut für Permakultur und Transitio (FIPT) durchgeführt.

Raoul Francé war ein herausragender Naturwissenschaftler, der gleichzeitig aber immer von einer Beseeltheit der Natur ausging und deshalb auch den kleinsten Lebewesen Intelligenz und Lebensberechtigung zusprach. Er formulierte schon früh eine biologische Sicht des Bodens, dessen Fehlen in der jetztigen Landwirtschaft (auch oft in der Bio-Landwirtschaft) zu den katastrophalen Bodenzerstörungen führt. Die Mechanismen des Übergangs von einem Organismus zum nächsten wurden von ihm schon vor 90 Jahren beschrieben (Plasmatik). Aufgrund dieses Wissens hätte die Gentechnik niemals eingeführt werden dürfen. Es wird Zeit, dass z. B. die Biologie, die Land- und Forstwirtschaft sich des Wissens von Raoul Francé annimmt und es weiterverfolgt.

Mit diesem Buch wollen wir ihn ehren und hoffen, dass manche Inhalte seines Wirkens wieder aufgegriffen werden. Mit dem Lesen seiner Werke, speziell zum Boden, werden auch moderne Ansätze, wie die von Herwig Pommeresche, Autor von „Humussphäre -Ein Stoff oder ein System?“ verständlicher.

Wir hoffen auf eine kleine Renaissance, zumindestens eines Teils seines Werkes, nicht um der Renaissance willen, sondern da Raoul Francé’s Werke auch für die heutige Zeit noch von Bedeutung sind.

In den letzten Jahren sind schon unzählige Stunden unbezahlter Arbeit hineingeflossen und da jetzt aber auch einige Tausende Euro Kosten anfallen, die von uns nicht getragen werden können, bitten wir deshalb um Unterstützung.

Nach dem Druck und der Fertigstellung, noch in diesem Jahr, erhalten Sie ab einer Spende von 50 Euro zum Jahresende ein Exemplar inklusive Spendenquittung. Wir danken für jeden Spendenbeitrag.

Gleichzeitig können Sie das Forschungsinstitut für Permakultur und Transition (FIPT) auch durch den Kauf von den Raoul Francé’s Büchern „Das Leben im Boden / Das Edaphon“ und „Ewiger Wald“ unterstützen.

Das FIPT hat bei der Einrichtung des Humuseums etwa 100 Bücher von Raoul Francé und seiner Frau Annie Francé-Harrar erworben, die im Humuseum einsehbar sind. Das FIPT wird von keiner staatlichen Stelle getragen und ist deshalb auf Zuwendungen von Privatpersonen angewiesen. Es ist auch Grundprinzip des FIPT um frei forschen zu können, keine staatlichen Fördermittel oder Förderungen von Firmen oder Lobbyisten in Anspruch zu nehmen, um unabhängig zu bleiben. Das Forschungsinstitut versteht sich als Volksforschungsinstitut, das von den Menschen im deutschsprachigen Raum getragen wird (näheres s. www.permakultur-forschungsinstitut.net).

Kontaktieren Sie uns direkt via Email oder Telefon:

Email:    koller-wiggensbach@t-online.de
Tel.        08377 – 21 94 41

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team vom Humuseum

Neues aus dem „Forschungsinstitut für Permakultur und Transition (FIPT)“

Die Arbeit der Mitwirkenden des Forschungsinstituts beruht bisher auf unbezahlter Arbeit mit wenigen Ausnahmen.

Demnächst steht die erste bezahlte Arbeit an, mit der Fertigstellung des Buchs „Symbio“ von Herwig Pommeresche (Autor von „Humussphäre“) aus Norwegen. Das Buch beschreibt neue Denkweisen und Wege für Landwirtschaft, Gärtnerei, Gesundheitserhaltung, CO-2 Speicherung und vieles mehr und wird im OLV-Verlag erscheinen. Vor kurzem wurden Herwigs Vorgehensweisen zur Herstellung gesunder Erde und großartiger biologischer Ernten, die in zwei kleinen Filmen auf norwegisch zu sehen waren von uns ins Deutsche übertragen. Die Filme „Erdisieren“ und „Mit den Händen als Grabegabel“ zeigen, wie es Herwig gelingt auf 1 m² Gartenboden jährlich 22 kg gelbe Rüben, 18 kg Lauch oder Zwiebeln zu erzeugen. Diese Filme wurden von uns jetzt ins Deutsche übertragen und können im Humuseum bei der Naturwert-Stiftung in Unterthingau angesehen werden. Geplant ist auch, eine kleine Begleitbroschüre herauszugeben. Eine Kurzversion ist auf Englisch unter http://www.youtube.com/watch?v=pSShndKiA3g zu sehen.

 
Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist nach 90 Jahren für die Wiederveröffentlichung des Buches „Ewiger Wald“ von Raoul H. France´, dem Begründer der Bodenökologie,Bionik, Vorreiter der biol. Landwirtschaft und des nachhaltigen Denkens zu sorgen. Mit Hilfe einige Allgäuer und Österreicher, die jeweils kapitelweise das Buch abgetippt haben, gibt es der OLV-Verlag wieder heraus. Es ist ein wunderbares Buch eines Menschen, der die Pflanzen und den Wald über alles geliebt hat. Das liest sich mal liebevoll, mal auch sehr kritisch den Menschen gegenüber wie unten:

Die Menschen sind die Verschwender im Walde, die Bäume aber die Sparsamen. Der Mensch holt sich Holz aus dem Forst, sei es als Bauholz, sei es zum Brennen. Da verwendet er eine einzige Eigenschaft. In dem einen Fall die Druckfestigkeit, Tenazität und, wenn es hoch kommt, noch dazu die Elastizität, im andern gar nur den Gehalt an Kohlenstoff.  Ungenützt bleiben alle anderen, und es gibt ihrer viele, mehr noch, als man weiß…..

Alles das wird in den Ofen gesteckt, wird zerrissen, zertrümmert, verbraucht in der schnellen Oxydation, die man Feuer nennt; die herrlichen Kohlenstoffverbindungen, Teer, Benzol, Brenzstoffe, in denen tausend Farben, Heilmittel, Phenole, Industriegrundlagen schlummern, Säuren, Energien, alles läßt man davonfliegen im Rauch, und nur einen Bruchteil verwendet man: die Beschleunigung der Molekularbewegung, die man Wärme heißt. Man sitzt vor dem Ofen, wärmt sich daran die Beine und glaubt, ein Kulturhöhepunkt zu sein.

Der Mensch, der mit Holz heizt — das ist ein Kulturhöhepunkt wie irgendein Insekt, das in eine Bibliothek voll Klassiker, Dichter, Forscher, Denker eindringt, um Papier zu fressen…

Die Pflanze aber, das ist der nicht nachzuahmende Künstler, der tiefsinnige Denker und Erfinder, der Weltenweise, der alle Gesetze der Natur kennt und anwendet, um die Welt zu bereichern mit Werten, Eigenschaften und Stoffen, auf die weder des Menschen Witz noch seine Phantasie verfallen wäre, wenn es sie nicht gäbe als Holz, Blumen, Früchte, Kohle, Parfüme, Zucker, Farben, Nahrungsmittel, Webstoffe, Wachs, Heilmittel, Papier, Lohe, Öl, Gummi, Kautschuk, Kork, Alkohol, Äther, organische Säuren und hundert andere Grundlagen der Zivilisation.

Man streiche die Pflanze weg aus der Tafel der seienden Dinge, und Tier und Mensch kann nicht mehr leben – die Erde stirbt.

Man streiche den Menschen weg — und die Erde bleibt, wie sie war; ja, sie kehrt rascher zur völligen Harmonie zurück, die sie vor Leid behütet. Sie wird eines Tages dazu zurückkehren, wenn der Mensch nicht das Gesetz der Sparsamkeit lernt, auf dem das Meisterwerk der Pflanze beruht.

 
Mit dem Kauf des Buches über das Forschungsinstitut unterstützen Sie die Arbeit des Forschungsinstitutes. Es ist zu beziehen bei koller-wiggensbach@t-online.de

Buch-Empfehlungen


Das Leben im Boden/Das Edaphon

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Gesunder und kranker Boden

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 ABC giftfreien Gemüseanbaus 

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Der Kleinsthof

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Gärtner im Biotop mit Mensch

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Diese Bücher können u.a. im Humuseum käuflich erworben werden und unterstützen somit unsere Arbeit beim Aufbau des Humuseums.