Es gibt bekanntlich viele Gründe, warum die Neue Rechte so einen Siegeszug feiert.

Zumindest kommunikativ ist die Dominanz rechter Bot-Systeme und Fake News Mikro-Medien einer der vielen Gründe dafür. Während sich die bräsige, arrogante Liberal-Elite ich mein Info-Bedürfnis z.B. mit meinem ZEIT- oder meinem Le Monde Diplomatique-Lügenpressen-Abo abdecke, informiert sich der wackere neurechte Freiheitskämpfer gerne über Online-Medien wie die Achse des Guten oder Breitbart News,

Breitbart kennst du…aber so genau weißt du nicht, was es ist?

Um nur ein paar Artikel der amerikanischen Breitbart-Ausgabe (wie gesagt: bald auch in Deutschland) zu zitieren: “Birth Control makes women unattractive and crazy“, “Young Muslims in the west are a ticking time bomb, increasingly sympathising with radicals, terror” oder “Bill Kristol: Republican Spoiler, Renegade Jew“. Dank AfD, Brexit und Trump ist genau dieser Typ “Nachrichten” auf dem besten Weg Mainstream bei den Leuten zu werden, die ja “nichts gegen Ausländer haben, aber…” So schreibt Metropolico: “Breitbart.com besitzt heute mehrere Redaktionen in den USA und betreibt zudem ein tägliches Radioprogramm namens Breitbart News Daily. Ein neue TV-Show sei in Planung.  In Großbritannien und Frankreich berichtet Breitbart bereits kontinuierlich und decke – in englischer Sprache – sämtliche Themen des »deutschen Rechtspopulismus« ab, so die SZ. Breitbart berichte von der Migrations- und Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung, sowie über »angebliche kriminelle Taten von Migranten und islamistische Umtriebe«.

Was die Salon-Faschos bald in Deutschland vorhaben, kann man in diesem Video sehen, das sie als Content-Produzent für die Identitäre Bewegung produziert wurde. Aber Breitbart ist nur ein Teil des Problems.

Jetzt zur Preisfrage.

Geh mal auf Breitbart News und schau dir die Seite an. Fällt was auf?

Genau. Da sind Banner drauf. Und diese Banner finanzieren Breitbart.

Aber warum machen Marken, die man im Supermarkt findet oder bei denen man online kauft, Werbung im Umfeld solcher Medien? Sind die am Ende alle rechts?

Nein, natürlich sind sie das nicht. Das Problem ist: Sie wissen es nicht einmal.

Es gab mal eine Zeit, da hat eine Marke (nennen wir sie den davaidavai-Markt) so genannte Platzierungen gebucht. Der davaidavai-Markt ist dann vielleicht über seine Media-Agentur zum Beispiel zu SPIEGEL Online gegangen, hat einen Betrag X bezahlt und dann einen Bannerplatz Y dafür erworben. Dort konnte er werben. Klingt einfach, oder?

Dieses System hat sich geändert. Und zwar massiv.

RTA heißt “Real Time Advertising” und war ein großer Paradigmen-Wechsel in der Art, wie Unternehmen Banner einkaufen. Der davaidavai-Markt geht heute nicht mehr direkt zum SPIEGEL um einen Bannerplatz zu erwerben. Er definiert stattdessen eine Wunschzielgruppe (“ich möchte alle Männer 39-56 erreichen”) und lässt Software automatisch die besten Bannerplätze suchen, finden und buchen. Das passiert in Echtzeit und muss man sich wie eine Auktion vorstellen, nur dass weder Käufer, noch Auktionator Menschen sind. Alles ist vollautomatisiert. Zielgruppenanforderungen, Bannerplatz und Bannerpreis werden rein technisch gematcht und verkauft. Kein Mensch ist bei diesem Prozess mehr vonnöten.

Das mag effizient sein. Es hat aber genau an diesem Punkt einen großen Nachteil: Marken haben durch dieses Prinzip heute kaum noch Kontrolle, wo sie wirklich Werbung schalten. Alles ist vollautomatisch. Das klappt so lange gut, wie die einzigen Messkriterien für Online-Werbung Effizienz sind. Nehmen wir aber an, dass der davaidavai-Markt ein Baumarkt ist, dann kann es durchaus sein, dass die Zielgruppe, an die wir durch unsere Banner verkaufen wollen, sich grundsätzlich nicht sonderlich von der Leserschaft von einer Wutbürger-Seite wie Achse des Guten unterscheidet. Der Banner wird automatisch gebucht und die “Achse des Guten” finanziert sich so über den davaidavai-Markt. Der weiß das im Zweifelsfall noch nicht einmal.

Wie ändern wir das?

In meiner kleinen blöden Welt herrscht Meinungsfreiheit. Zweifellos sind Seiten wie Breitbart News und die Achse des Guten, PI-News oder Compact legale Medien. Dennoch kann man Marken natürlich mal fragen, ob sie in der vollautomatisierten RTA-Mediabuchungswelt wissen, dass ihre Banner auf entsprechenden Seiten stehen und dort ihre Marke repräsentieren. These: Wenn einige von uns dort mal nachfragen, ob das im Sinne des Erfinders ist, wird die eine oder andere Marke sicher noch mal in ihren Buchungsplan schauen. Wie gesagt: Meinungsfreiheit gilt ja auch für den Teil der Gesellschaft, der nicht ständig mit hochrotem Kopf durch Dresden läuft und die Bundeskanzlerin aufhängen will. Für mich zum Beispiel. Vermutlich auch für dich.

Was kann man also tun?

1.) Wenn du für eine Marke oder eine Media-Agentur arbeitest:

Schau dir noch einmal sehr genau an, ob die “Blacklist” gepflegt ist und ob man Seiten, auf denen man sicher nicht zu finden sein will, auch nicht zu finden ist. Das ist natürlich nicht nur im Sinne der Political Correctness wichtig sondern durchaus auch bei der Frage, was die Zielgruppe denken soll. Die findet sowas nämlich sicher im Wahljahr 2017 wichtig.

Sollte dich deine Karriere in einer Media-Agentur etwas höher gebracht haben, könnte man das Thema ja vielleicht mal beim nächsten Media-Miteinander mit Kollegen ansprechen. 2017 ist Wahljahr. Ihr, liebe Kollegen, habt durchaus mit in der Hand, wer unsere Werbedollars bekommt.

2.) Wenn du Verbraucher bist:

  • Frag doch gerne mal bei einer bekannten Marke, die du auf einschlägigen rechtsradikalen Seiten findest, nach, ob sie wissen, wo sie werben. Ein Tweet, eine Facebook Nachricht oder ein E-Mail: manchmal wirken sie Wunder.
  • Solltest du dies über Twitter oder andere soziale Medien tun, kannst du an deinen Tweet gerne den Hashtag #KeinGeldFuerRechts anhängen. Dann kann man das schön aggregieren.

Also: Lange Rede, kurzer Sinn. Dass Marken werben ist normal. Technische Bedingungen haben dazu geführt, dass Marken heute zwar inhaltlich wissen, bei wem sie werben wollen, kaum aber noch, wo sie das tun. Wirklich illegale Seiten stehen auf Blacklists. Aber rechtsradikale Hetzpostillen eben nicht. Das System hinter Online-Werbung begünstigt derzeit, dass diese Seiten von uns finanziert werden.

Und ich finde, das kann man auch stoppen. Ganz einfach aus dem Ohrensessel – und so, dass es den Zukunftsvergiftern weh tut. Und wenn du magst, kannst du natürlich auch diesen Artikel teilen.

#KeinGeldFuerRechts

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  • almoehi

    genauso wichtig ist aber die Frage, auf welchen Bankkonten das Geld landet. Die Kreissparkasse München – Ebersberg zum Beispiel sammelt fleißig Geld für Pegida München ein. Vermutlich wissen das die Vorstände gar nicht. Daher sollte man sie informieren. Gleiches gilt für Paypal.

  • Ich finde immer, dass man Dinge tun sollte, statt darüber zu sprechen *hüstel

  • Daniel

    Sollte man sich mit dem Thema nicht inhaltlich auseinandersetzen ? Anstatt zu zensieren ?

  • Daniel

    Was ist gegen Achse des Guten auszusetzen? Konkrete Beispiele bitte……

  • Xaver
  • agnostica

    Was für ein Blödsinn!!!!
    Die Achse der Guten als rechtsradikal abzustempeln!!! Wenn ich Herr Broder wäre würde ich Sie anzeigen!
    Aber der Gulag-Spruch davaidavai ist pc????
    Schämt euch!!!!

  • Ja, am besten gleich zensieren… Ich lese sehr gerne die Achse des Guten. Bin auch ein großer Broder-Fan. Bin weder abgehängt noch rechtsextrem. Rechts (im Sinne von politischem right-wing) wahrscheinlich schon. Vielleicht sollte mir meine Klinik kündigen, was halten Sie davon? Eine Ärztin, die Achse des Guten liest… gefährlich!

    Übrigens: als Migrantin konnte ich die deutsche Aufregung um “rechts” nie so richtig verstehen. In jedem Land gibt es linke und rechte Parteien, nur in Deutschland scheint “rechts” gleichzeitig eine Beleidigung und Strafverdacht zu sein.

  • Jöran

    Suche dir einen Job bei dem Team Maas-Kahane.Gerald, du kleiner denunziant

  • Ottfried

    Im “Irgendwas mit Medien-Jungle” haben sich schon immer ganz schlaue, bedachte, moralbetankte Pseudokönner eingefunden. Sie Herr Hensel sind ein Paradebeispiel. Sie wissen schon, dass Sie zu jeder Zeit in einer Diktatur ein überzeugt verblödeter Gefolgsmann gewesen wären. Wie beschränkt Ihr Horizont ist werden Sie niemals erkennen können.

    Kann man das denn nicht sachlicher formulieren (ohne Pseudokönner, verblödet usw.) könnten Sie mich jetzt fragen. – Man kann. Aber….. Sie sind einfach zu dumm. Und niemand scheint Ihnen das je deutlich gemacht zu haben. Stattdessen wurden Sie gewiss von Familie, Freunden und Arbeitskollegen hofiert und bearschzuckert … weil Sie so eine Charmekanone sind…und so lässig und lebenserfahren 😉

    Nein Herr Hensel….ich muss es Ihnen deutlich sagen. Sie sind jung, arrogant und dumm. …..und nein..da hilft auch kein Hipster-Geplänkel a la “hüstel” …haha..wie lächerlich.

  • Olivia

    “Der Stollen war nur 70 Zentimeter hoch, die Kumpel mussten auf Knien die Hacke in die Wände hauen. Die Aufseher riefen: „Ugol, ugol, dawai, dawai“ – Kohle, Kohle, los, los.” (FAZ)

    “Magdalena blickte durch die Ritzen der Plane, der LKW stand am Eingangstor, vor einem mit Stacheldraht umzäunten Lager.
    Der Laster durfte weiterfahren. Sie hielten auf einem freien Platz. Die Plane wurde hochgerafft, die Bordwand heruntergelassen, runter, dawai, dawai, forderten die Begleitsoldaten.“ (Magdalena Schicksal in Stalins Gulag, Gerhard Treichel)

    “Dawei”, ebenso zu finden zB bei:
    Schwarze Pyramiden, rote Sklaven, Hrsg. Wladislaw Hedeler, Horst Hennig
    GULAG Sieben verlorene Jahre in Hitlers Armee und Stalins Gulag, Peter Schwarzlose
    Das halbe Jahrhundert meiner Eltern, Rolf-Ulrich Kunze (… Gelegentlich erging dann der Befehl ‚Dawai, Knochen!)
    Jakobs Mantel, Eva Weaver (»Dawai! Alle nach draußen und ausziehen!«)
    ….
    usw. usf

  • Olivia

    DAWAI! Mitgegangen – Mitgefangen von Jochen Helbig, Verlag DeBehr

    Manfred Peters, „Sechzehnjährig im Gulag“ (Auszug) … hier zum ersten Mal hörte, das mir aber die nächsten Jahre ständig in den Ohren klingen sollte: „Dawai!

    ttps://www.siebenbuerger.de/zeitung/…/15198-evakuierung-1944_1945-auch.html
    23.01.2015 – … seinen Recherchen – etwa 150 von ihnen „in den sowjetischen Gulag“. … nicht enden wollenden Geschrei unserer Bewacher „Dawai, dawai, …

    Vom Gulag nach Berlin Lena Kelm … „Dawai, dawai, sonst kannst du hier bleiben, wir fahren nun los“

    Rolf Hinze Plenni Dawai : Nachkriegsdrama Hinter Stacheldraht : …

    Bruno Moosmann – 2001 – ‎Prisoners
    der Weg zum und durch den russischen Archipel Gulag als deutscher … dawai auf, los geht’s dawai

  • Olivia

    Als Mädchen von den Russen vergewaltigt – Badische Zeitung
    media.badische-zeitung.de/pdf/kriegsende/nielsen-helene.pdf
    Als Mädchen von den Russen vergewaltigt und verschleppt. Eine tieftraurige … mitgegeben hat. So bleibt sie mit ihrer Mutter und gerät in die Hände der russischen Soldaten, die die …. hieß es: „Dawei, Dawei, Biestre, Biestre.!“ Trotzdem war …

    Mitten Im Schlamassel – Seite 13 – Google Books-Ergebnisseite
    https://books.google.de/books?isbn=3831128987
    Klaus Bieback – 2001
    Russische Soldaten in olivgrünen Uniformen mit Gewehren im Anschlag stürmten schreiend in die Häuser. “Dawai! Dawai! Uri! Matka! Dawai! Dawai!” Die Häuser waren zur Plünderung freigegeben, die Frauen zur Vergewaltigung. Mit Kisten …

    Die Heilkraft des Schreibens: wie man vom eigenen Leben erzählt
    https://books.google.de/books?isbn=3406592104
    Herrad Schenk – 2009 – ‎Autobiography
    Als die Russen am 27.1.1945 in Rastenburg einmarschierten, stand meine Mutter mit … Hin und her und wieder zurück, wie die Hasen, und jedes Mal wurden Frauen herausgeholt, weggebracht und vergewaltigt. «Komm, Frau, dawai, dawai!
    ….

    usw.usf.

  • kosmar

    mit der eigenen geldsammelaktion wirbt achgut selbst ironisiert offenherzig mit dem protest, den seine »brandstiftenden etc.« texte und autoren hervorrufen.

    insofern überlasst es doch den verantwortlichen bei den werbetreibenden, die nun aufmerksam sind, ob sie im offensichtlich aggressiven klima so einer website wirklich gern platziert sind und solche menschen gerne als kunden hätten.

    schließlich schreiben die dann nicht nur kommentare wie hier, sondern reden auch am ende genau so mit dem eigenen kundenservice. und sinnloser kundenservice ist echt teuer.

    wie man rechts und links definiert, spielt dann doch fast keine rolle mehr.

  • kosmar

    Sie hat offensichtlich Leser, die gerne beleidigen und Kommentare mit google books links zuspammen. Reicht das schon?

  • kosmar

    eine werbeplatzentlistung ist keine zensur (werbetreibende sind weder staatlichen organe, noch wird dadurch irgendwelcher inhalt entfernt), sondern tatsächlich inhaltliche auseinandersetzung auf die eine bewusste handlung folgt.

  • kosmar

    die frage ist ja, warum zeigt er niemanden an, sondern …äh … ja wie nennt man das, wenn man öffentlich anschwärzt, wer einem selbst nicht in den kram passt … ich komm nicht drauf. ich muss vielleicht nochmal seinen eigene headline lesen.

  • Daniel

    Es ist sehr wohl Zensur, da es langfristig darauf abzielt die Meinungsfreiheit zu beschränken. In der 3. Welt ( Türkei etc ) geht man gleich vor Gericht und lässt die Presse Millionen zahlen um diese um schweigen zu bringen. In den USA hat die MSM versucht nicht PC content zu zensieren. Und daraus ist Trump geworden, aus Genau diesem Gedanken! . Also auch keine Lösung. Ich weise netter weise auf die Figur Andrew Breitbart hin, der genau gegen das vorgegangen ist, was Du hier versuchst. Andrew ist mittlerweile gestorben, aber Er hatte wohl das letzte lächeln. Der Gedanke Meinungsfreiheit mit “Marktmitteln” zu beschränken ist sehr gefährlich, da sich die Menschen nicht verarschen lassen. FB und Twitter kosten nichts. Hier ist ein interview mit Andrew Breitbart, dies sollte jeder sehen damit er versteht was geschieht wenn man zensiert. https://www.youtube.com/watch?v=b8CpON8VrRU

  • Stefan Teschner

    Sehr geehrter Herr Hensel, vielleicht sollten Sie die – möglicherweise durch die erwähnte ausschließliche Zurkenntnisnahme von “Zeit” und “LeMonde” induzierte – Filterblase verlassen und sich auch mal mit Ihnen politisch nicht genehmen Inhalten auseinandersetzen. Zur Spiegel-Lektüre gehört komplementär immer auch ein Besuch bei Tichy’s Einblick oder der “Achse des Guten” – für einen umfassenden Erkenntnisgewinn. Es mangelt den sog. etablierten Medien schlicht an der notwendigen Meinungsvielfalt. Grundsätzlich sehe ich bei Ihnen schon die gute Absicht – aber dass Sie die “Achse” allen Ernstes in Zusammenhang mit obskuren “Breitbart-News” bringen zeugt entweder von mangelnder Kenntnis oder dem o.g. Tunnelblick. Wenn es Ihnen wirklich so ernst wäre mit der Bekämpfung von extremistischen Tendenzen müssten Sie nicht konsequenterweise auch vor Ihrem eigenen Blog warnen? Die in Ihrem Beitrag angeregte Vorgehensweise gegen einen zwar polemischen, aber seriösen (regierungskritischen) Blog erinnert unangenehm an die ekelhaften “Kauft nicht beim Juden” – Plakate der Nazi-Faschisten und leistete letztlich den “Lügenpresse”-Verschwörungstheorien doch nur Vorschub – wenn er denn außerhalb des Follower-Kreises wahrgenommen würde. Vielleicht ist Ihnen die “Achse” aber auch deshalb ein besonderer Dorn im Auge, da sie z.B. Regierungs- oder Islamkritik über eine sachbezogene Argumentation betreibt und nicht so einfach wie entsprechende Kritik aus fragwürdigen und obskuren Pegida, Breitbart etc. – Quellen als Nazi-, Rassisten- oder sonstwie-Hetze diffamiert werden kann. Die “Achse” dann mal ganz beiläufig in einem Satz gemeinsam mit einer solchen “Hetz-Postille” unterzubringen und so unterschwellig den Eindruck von Zusammenhängen oder Gemeinsamkeiten zu erwecken ist ziemlich übler Stil. Als “Medien-Mann” haben auch Sie eine gewisse Verantwortung – gehen Sie doch mal mit gutem Beispiel voran (Hüstel). LG Stefan

  • kosmar

    äh, nein. zensur geht vom staat aus. ich seh hier keinen staat.

  • Daniel

    Du möchtest Jemanden wegen deren Leser zensieren ? Auch wenn die Seite dich sonst nicht stört ?

  • kosmar

    nein. du hast gefragt was auszusetzen ist und ich habe die frage beantwortet.

  • kosmar

    jetzt bin ich verwirrt, ist achgut nun rechts oder nicht? haben sie da evtl eine fachmeinung, so als rechte ärztin?

  • Daniel

    Political correctness, was Du hier anstrebst, ist eine art gesellschaftliche Zensur. Du möchtest das sich die Menschen selbst zensieren, anstelle die Diskussion zu suchen. Wie gesagt, der Gedanke ist in den USA bis zum erbrechen durchexerziert worden und sie hatten keinen Erfolg. Ich beschäftige mich viel mit dem, was in den USA geschieht und geschehen ist. Es gibt mittlerweile eine Gegenbewegung die genau gegen das angeht was Du hier verkaufst. Ein paar nahmen:Prof. Gad Saad, Sam Harris, Heterodox Academy, Rubin Report, Milo, Ben Shapiro, Prof. Michael Rectenwald, Prof. Jonathan Haidt, etc etc.

  • Gerd Garstig

    So jung Gerald und schon so scheisse. In der Werbung arbeiten ist ja eh ein bisschen anrüchig, aber gleich auch noch als Denunziant Karriere machen wollen, ist das als Lebensziel nicht ein bisschen zu hoch gesteckt? Du hast anscheinend in der Schule alles über das 3.Reich gehört, aber leider nichts verstanden, “Kauf nicht beim Juden”, war keine “Linke” Aktion, sondern eine der Nazis, eine Umgebung in die Du dich mit Deiner komischen Aktion und als anständiger Deutscher anscheinend unbedingt einfügen willst. Chapeau Meister, Du bist unten angekommen, moralisch zumindest, Intellektuell wahrscheinlich sowieso dein Zuhause.

  • kosmar

    zu mir den gefallen und hör bitte auf mir zu erklären was ich angeblich anstrebe oder möchte.

    ich möchte, dass werbetreibende darauf achten, in welchem umfeld sie platziert werden und dann selbst entscheiden, ob sie sowas werbefinanzieren wollen. was ist denn nun daran auszusetzen?

  • Daniel

    Hier ist noch ein super interview mit Andrew Breitbart in dem es um seine Biographie und sein Buch geht. Er beschreibt GENAU das was Du vor hast. Und wie Er, Andrew seine Berufung fand gegen diese Art von “Zensur” vorzugehen. Im Englischen sagt man es ist “uncanny” was Du vorschlägst. Dein Gedanke, die frei Meinung zu unterdrücken oder zu manipulieren, dagegen wächst in den USA in diesen Wochen ein starker Widerstand. In den US Universitäten, und auch in GB und in D, gibt es immer mehr SJW die versuchen unliebsame Meinungen zu unterdrücken ( da Du das Wort Zensur nicht magst ). Aber alle wissen wo der Hase langlaeuft, die Katze ist aus dem Sack. Gender pro nouns, safe spaces, micro agressions und und und. https://www.youtube.com/watch?v=tlsqj8aQ1Po&t=2613s

  • Daniel

    Du wirst sehen wohin das führt. In den USA wurde daraus Breitbart.com .

  • Ottfried

    Mit “schließlich schreiben die dann nicht nur kommentare wie hier, sondern reden auch am ende genau so mit dem eigenen kundenservice. und sinnloser kundenservice ist echt teuer” meinen Sie vermutlich meinen und noch einen Kommentar.

    1. Ich sehe nicht wo, in egal welchem Kommentar ,die Werbetreibenden angehalten worden wären, sich keine eigene Meinung über das “Klima” auf -Achse des Guten- zu
    bilden. Soviel zu Ihrem weisen Ratschlag :
    ” insofern überlasst es doch den verantwortlichen bei den werbetreibenden, die nun aufmerksam sind, ob sie im offensichtlich aggressiven klima so einer website
    wirklich gern platziert sind ”

    ..und “offensichtlich” ist es weshalb ? Weil Sie das sagen ?

    2. Der Adressat meines Kommentars bezeichnet klar – Achse des Guten – als rechts (siehe
    “keingeldfürrechts”) …und deren Leser als “Wutbürger” und “neurechte Freiheitskämpfer”.
    Sich das zu erlauben ist mehr als ein “starkes Stück”. So diffamiert man. Und zwar schön
    dreckig mit Verhöhnung und aufs Übelste (erkennenen Sie das?).

    Ich habe dasselbe mit Herrn Hensel gemacht – allerdings nicht so grenzüberschreitend wie er es mit all denjenigen tut, die für die Achse schreiben und die sie lesen.

    Für Sie mal eine Aussage zum Nachdenken: der Lagerkommandant war nett und gar nicht ausfallend.

    3. ” wie man rechts und links definiert, spielt dann doch fast keine rolle mehr ” …der
    Satz (auch noch als Endpunkt, kann nicht Ihr Ernst sein. Aber er ist es 🙂

    Auch für Sie SCHEINT zu gelten: ein Bart macht noch keinen weisen Mann *hüstel

  • Reinhard Aschenbrenner

    Das ist kein Protest, sondern Hetze, die Achse benennt Wahrheiten, die ungern ausgesprochen werden und für die ihre Autoren diffamiert werden.

  • Reinhard Aschenbrenner

    Wie zur Hölle kommt man dazu, “Compact” und die “Achse des Guten” in einen Topf zu werfen? Das geht wohl nur vom Weltbild einer Person aus, die “Davai! Davai!” mit dem Sowjetstern kombiniert.

  • Daniel

    Noch ein Mann der ein Opfer dieser Welt ist, ist Professor Jordan Peterson an der Uni von Toronto.

  • signorinetta

    Broder sagt es richtig: schade, dass die wackeren Kämpfer gegen Rechts ihre courage nicht bei den Nazis unter Beweis stellen konnten. Jammervoll.

  • Gerald Hensel

    Hallo,
    zur Klarstellung:Ich bin zwar für Meinungsfreiheit, aber wenn mir eine Meinung nicht passt, dann nehme ich mir das Recht (ohh böses Wort) raus, denjenigen als Nazi, Rassist und rechtsradikal zu diffamieren. Ich brauche dafür auch keine Beleg zu bringen, weil ich immer Recht (ohh Mist, schon wieder) habe. So haben wir es in unserem linksgrünen Denunziantenstuhlkreis bei der letzten Versammlung im Erich-Mielke Saal beschlossen. Und wem das nicht passt, ist auch ein Nazi.
    Ich weiß, dass ich einen beschränkten Horizont habe und nicht der hellste bin, deshalb arbeite ich ja auch irgendwas im Marketing. Also ihr Nazis, bis demnächst. Euer Gerald “Stalin” Hensel, Mitglied der linksgrünen Gesinnungsgestapo.
    PS: Das ich ein linksradikaler Volldepp bin, seht ihr auch an dem Namen der Seite.

  • Jonny

    Warum möchtest du das? Was liegt dir den so daran die Firmen darauf hinzuweisen in welchem Umfeld ihre Werbung ist? Was hat das mit den auf den Seiten vertretenen Meinungen zu tun?

  • Jonny

    Also möchtest du die Leser schützen vor den bösen Texten? Damit sie weniger aggressiv sind? Was ist den nun aber mit den Inhalten der Texte mit den Argumenten, Meinungen und Vorschlägen? Soll man die von vornherein verbieten? Mglw. sind sie ja zu gefährlich?

  • Hermann-Josef Klüsserath

    Netter, aber zeimlich schwacher Versuch aus der Kacke, die man selbst geschissen und in die man auch noch voll hineingetreten ist, herauszukommen, Gerald!

    Das wird so nicht funktionieren, Gerald!

    Sie, Gerald, werden den braunen Denunziantenstempel so einfach nicht los.

    Glauben Sie’s mir, Gerald…

  • Hermann-Josef Klüsserath

    Ja von wegen “hüstel hüstel”!

    Ihr neues Entenhausen-Wort dürfte für die nächste Woche vermutlich “schäm schäm” oder “keuch keuch” sein.

  • Hermann-Josef Klüsserath

    Gute Arbeit, Olivia!

  • kosmar

    hast du etwas dagegen, dass ein werbetreibender das selbst entscheiden sollte?

  • kosmar

    kannst du mir da eine quelle zu sam harris geben, bitte?