— Bildergänge

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Bald nach der Maueröffnung entstand in Ostdeutschland eine ganz unerwartete Nostalgie: Da suchte man nach beliebten Artkeln aus der ehemaligen DDR. Einen Überblick giebt die Seite Ossiladen.

Dass es in Berlin einen solchen Markt auch für Schweizer Produkte giebt, überraschte mich. Da findet man unter dem Titel Chuchichaeschtli Ovomaltine, Bärner Röschti, Cervelas, Sankt Galler Kalbsbratwurst und manches mehr. (Foto: Chuchichaeschtli)

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Im April 2017 ging die Firma Breitling zu 80% an einen britischen Finanzinvestor. 20% bleiben bei der Familie Theodore Schneider.

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Kirche “Würzbrunnen”

Auf einer Hochebene oberhalb von Röthenbach im Emmental steht die 1000-jährige Wallfahrtskirche “Würzbrunnen”.

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Das Gaswerkareal Biel mit seiner Kuppel “La coupole” ist seit der Jugendbewegung in den 70er Jahren Zentrum und Symbol von Autonomie und Selbstbestimmung.

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In der Lengnauer Witi – 20. Februar 2017

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Auf der sehr geschätzten Wanderseite “Widmer wandert weiter” berichtet der Schweizer Wanderpapst Thomas Widmer von seiner erschütternden Begegnung mit dem Bahnhof Biberist Ost am 14. März 2017. Er schreibt: “Mit Sicherheit ist Biberist-Ost im Solothurnischen der tristeste und verkommenste Bahnhof, den ich in der letzten Zeit gesehen habe – ich meine damit nicht die Räume im Erdgeschoss, sondern den Block an sich. Die unfassliche Fassade bzw. Unfassade. – Ein Haus, eine Depression.”

Ich will das mit eigenen Augen sehen. So begebe ich mich zum Ost-Bahnhof des nahe gelegenen Biberist. Gerade fährt ein Zug nach Bern ein. Niemand steigt aus, niemand steigt ein.

Die Bahnlinie Solothurn – Bern gehört der prosperierenden “Bern-Lötschberg-Simplon Bahn” (BLS). Davon spüre ich beim Bahnhof “Biberist Ost” gar nichts. Ist er vergessen? Oder zum baldigen Abbruch bestimmt? Thomas Widmer hat Recht mit seinem Depressionsurteil.

Auf der Rückseite des Bahnhofs scheint die Bahnwelt noch in Ordnung.

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Kaum war Markus Schulz zum Kanzlerkandidaten der deutschen Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 bestimmt worden, da machte er sich auf, die angeschlagenen Genossen zu sammeln und mit neuem Mut auszustatten. Aus seinem Mund sollten sie erfahren, wozu die alte Arbeiterpartei noch tauge.

Die erste Etappe führte ihn mitten ins Ruhrgebiet in die Stadt, die seit der Eingemeindung nach Herne im Jahre 1975 von der Landkarte gelöscht wurde: Wanne-Eickel. Kohle gibt es dort schon längst nicht mehr, aber vielleicht nach etwas von dem alten Kumpelgeist, der die Sozis aus dem Tal der Tränen führen kann.

Einen besseren Ort für den Neustart konnte es offensichtlich nicht geben, lese ich doch in der Ortspresse von Begeisterung und Aufbruchstimmung der Besucher.

PS: Wenn der Verfasser dieser Zeiten nach seinem Geburtsort gefragt wird und dann erfährt, der heisse Wanne-Eickel, geht manchmal ein stilles Lächeln über das Gesicht des Gegenübers.

(FOTO © n-tv 2017)

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Die Stadt, die äusserlich in den prächtigsten Farben daherkommt, kennt auch eine andere, eine dunkle Seite.

Sonntagmorgen im Viktoriapark. Hunderte junger Frauen in festlicher Kleidung mit Kopftuch. Sie kämen aus Indonesien, erfahre ich. An anderen Orten der Stadt treffen sich Philippininnen – die grösste Gruppe, Thailänderinnen, Frauen aus Vietnam, Inderinnen. Ihre Zahl beziffert sich auf über über 300’000.

Die Bewohner Hongkongs, die Frauen vor allem, profitieren von den “Amahs”, den Hausmädchen, können sie doch selbst ihrer eigenen Karriere nachgehen, während daheim bei geringer Entlöhnung der Haushalt geregelt wird.

Am Sonntag kommen die jungen Frauen in die Parks oder an andere Orte der Stadt. Dann werden Decken oder Plastikbahnen ausgebreitet, die mit Strassenschuhen nicht betreten werden dürfen. Das grösste Vergnügen ist offensichtlich das gegenseitige Fotografieren. Da hört man fröhliches Lachen.

Gegen 10.30h wird ein Mikrofon mit einem kleinen Verstärker ausprobiert. Eine der Frauen liest einen Text, vielleicht ein Gebet. Danach nimmt eine andere einen Koran aus der Tasche, liest einen Abschnitt vor, den die anderen leise mitsprechen.

Ich gebe zu, dass mich dieser Moment mit seiner Ernsthaftigkeit sehr berührt. Gegen Abend machen sich die Frauen auf den Heimweg.

Weil die Zahl möglicher Hausmädchen in den asiatischen Ländern endlos zu sein scheint, werden Fragen des Lohnes und der Arbeisbedingungen in Hongkong sehr restriktiv gehandelt. Es soll auch viel Gewalt im Alltag geben.

(Ich verlasse mich bei diesem Thema auf den Beitrag “Dienstmädchen in Hongkong – Prügel, Putzen, Prügel” in SPIEGEL-ONLINE. Der an diesem Thema interessierte Leser mag sich dort über die miserablen Zustände unter Hongkongs Hausmädchen weiter informieren.)

(Noch schrecklicher zeigt sich das Thema “Unmenschlichkeit” bei den sogenannten “Käfigmenschen” in China, auf den Philippinen, in Hongkong: Menschen in Drahtkäfigen von 2qm Fläche. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG)

Ergönzung 04.08.2016: Artikel in der NZZ: https://www.nzz.ch/wirtschaft/illegal-beschaeftigte-arbeitskraefte-im-reich-der-mitte-filipinas-sind-in-china-begehrt-ld.1308844

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Das mag den Besucher Hongkongs faszinieren: der Wettstreit der Wolkenkratzer, die spürbare Nähe Ostasiens, die hochmoderne Verkehrsmetropole, die gepflegten Parks, die wie die Strassen und Plätze von einer Armada von Strassenwischern ständig unterhalten werden. Im Viktoriapark zählte ich in einer Viertelstunden drei Strassenwischerinnen.

Da sind auch die mehr als 260 Inseln zu erwähnen mit ihren Stränden und einem Netz an Wanderwegen. Eine bekannte Schweizer Wanderfirma könnte Wanderferien in Hongkonk anbieten.

Prachtvoll ist die Aussicht von der Promenade im Viktoriahafen – die Engländer gaben den Namen – auf die Mitte des städtischen Geschehens. Sie ist ein Anziehungspunkt für Touristen und Einwohner und bildet einen Mittelpunkt der Stadt, wenn man das bei einem solchen Moloch, wie Hongkong einer ist, sagen will.

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Im prachtvollen Solothurn mit seinen barocken Häuserfronten kann sich die ganze Innenstadt zwischen den drei Stadttoren und der Aare als Mittelpunkt fühlen.

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13. Dezember 2016 bei Selzach/SO

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