Frontmann Keith Flint (†49) gestorben Im Sommer wollten Prodigy Deutschland rocken!

Zwei Festivals standen schon fest

Keith Flint, Sänger der Band „The Prodigy“ (u.a. „Firestarter“) ist im Alter von 49 Jahren gestorben.

Die Polizei ist am Montagmorgen gegen 8 Uhr Ortszeit in Flints Haus in Dunmow (Großbritannien) gerufen worden und habe den Sänger dort leblos aufgefunden, berichten britische Medien.

Flint wurde in seinem Haus in Dunmow gefunden. Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Sänger tun
Flint wurde in seinem Haus in Dunmow gefunden. Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Sänger tunFoto: picture alliance / empics

Auf Facebook schrieb die Band:

„In tiefer Trauer und Bestürzung bestätigen wir den Tod unseres Bruders und besten Freund Keith Flint … Wir werden ihn für immer vermissen.“

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Auf der offiziellen Instagram-Seite schrieb Prodigy-Kollege Liam Howlett:

„Die Nachrichten sind wahr. Ich kann es kaum glauben, aber unser Bruder Keith hat sich am Wochenende das Leben genommen.“

The Prodigy im Jahr 2015 (v.l.): Maxim, Keith Flint und Liam Howlett
The Prodigy im Jahr 2015 (v.l.): Maxim, Keith Flint und Liam Howlett Foto: KAZUHIRO NOGI / AFP

▶︎ 1992 schaffte die Band mit dem Song „Out of Space“ den internationalen Durchbruch. Flint übernahm jedoch erst 1996 den Gesang – und sorgte mit „Firestarter“ für einen der größten Hits der 90er Jahre.

Mit Hits wie „No Good“ und „Smack My Bitch Up“ konnten The Prodigy in den folgenden Jahren an ihre Erfolge anknüpfen.

Mit ihrem Mix aus Drum’n‘Bass, Elektro und Punk waren sie in den vergangenen 25 Jahren regelmäßig zu Gast auf den größten deutschen Festivals wie „Rock am Ring“.

Am 2. November 2018 erschien das finale Album der Briten („No Tourists“). Wenige Wochen später spielte die Band mehrere Konzerte in Deutschland – das letzte am 5. Dezember in Düsseldorf.

Den letzten Bühnenauftritt hatte die Band am 5. Februar 2019 in Neuseeland.

Ab Mai wollten die Briten auf große Tour gehen, im Sommer auch wieder in Deutschland auftreten – u.a. beim „Highfield Festival“ und beim „Deichbrand.“

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