Wahlkrieg gegen die AfD immer brutaler

Foto: Collage
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Deutschland soll ja eigentlich ein sicheres Land sein. Das gilt allerdings nicht für alle und schon gar nicht für die Anhänger einer Partei, die sich nicht dem linken Mainstream unterwirft, sondern sich zurecht als einzige Oppositionspartei begreift. Ihnen wird hier das Leben zur Hölle gemacht, ganz besonders, wenn irgendwo ein Wahlkampf stattfindet.

Von linken Journalisten und Politikern befeuert, kriechen die Linksfaschisten und linken Neon-Nazis aus ihren Löchern und blasen zu Terrorangriffen auf Andersdenkende. Dabei nehmen sie auch auf das Leben, zumindest aber auf die Unversehrtheit der AfD-Anhänger keine Rücksicht.

In Bremen wurde eine Mutter von zwei Kindern von mutmaßlichen Linken in den Bauch getreten, als sie Plakate der AfD aufhängen wollte. Das war damit der zweite brutale Angriff auf einen Andersdenkenden. Erst im Januar wurde in Bremen ein AfD-Politiker hinterrücks angegriffen und verletzt. Nun traf es Natascha Runge. Zwei Männer hätten sie, Zeugen zufolge, am Freitagabend angesprochen und aufgefordert, die Plakate wieder abzunehmen, teilte die Polizei mit. Es sei zum Streit gekommen, einer der Männer habe ihr einen Tritt gegen den Bauch versetzt.

Die alarmierte Polizei traf vor Ort noch alle Beteiligten an und stellte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. Nach Angaben der Bremer AfD wurde Runge vor dem Tritt auch geschubst. Der Landesverband reagierte „schockiert und erschüttert“. Natascha Runge, 28, hatte sich eigenen Angaben zufolge erst kürzlich einer Bauchoperation unterziehen müssen. Das Opfer sei ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die AfD mit.

Dieser Linksterror offenbart die katastrophale Vergiftung des politischen Diskurses in diesem Land.

Brutale Übergriffe auf AfDler auch in Backnang, Fellbach, Korb und in Germersheim

Hier die Opfer: Die Betreiber zweier AfD-Infoständen in den schwäbischen Gemeinden Fellbach und im nahe gelegenen Korb (beide im Großraum Stuttgart). In letztgenannten Ort kam es am gestrigen Samstag zu einer Schlagstockattacke von Seiten der Antifa auf zwei der patriotischen Standbetreiber, wobei sich beide Personen erhebliche Verletzungen an den Armen zuzogen. Der Infostand sollte dabei in einen nicht weit entfernten See geworfen werden. Allerdings konnte auch einer der Antifa-Chaoten der Polizei übergeben werden.

Es dauerte nicht lange, bis die linke Gewaltwelle auch die Stadt Fellbach erreichte. Dort waren es jedoch gleich 20 Mitglieder der Antifa, die über den AfD-Infostand herfielen. Es kam zu vereinzelten Handgemengen, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. Die Polizei musste dennoch mit mehreren Streifenwagen ausrücken. Interessanterweise trafen die Ordnungshüter erst nach zehn Minuten ein – wobei sich die Wache gerade mal 20 Meter vom Tatort entfernt befindet.

Daniel Lindenschmid, Vorsitzender der AfD Rems-Murr, brachte es treffend auf den Punkt: „Wir sind im Hauptwahlkampf angelangt und werden jetzt wöchentlich mit physischen Angriffen konfrontiert. Die Angst vor einem Einzug der AfD ins Europa- und in die Kommunalparlamente in Fraktionsstärke ist riesig und die etablierten Parteien sehen bei diesen Angriffen auf uns nur weg. Unsere demokratischen Rechte werden mit Füßen getreten, aber davon werden wir uns nicht abhalten lassen, weiterhin unseren erfolgreichen Wahlkampf im Rems-Murr-Kreis fortzuführen!“

Mit den Worten „Allahu akbar“ und „Der Islam ist stärker als Ihr!“ wurden zwei AfDler aus dem südpfälzischen Germersheim bereits am Dienstagmittag vom 30. April 2019 angepöbelt, bevor ein zirka 30-jähriger „südländischer Typ“ mit Metallgeschossen auf die beiden Neu-Rechten zielte. Das Ganze ereignete sich am Germersheimer Nardinimarkt im Rahmen eines Infostandes, der von Michael Faber (Kandidat für Kreistag und Stadtrat) sowie Hans Gernett (Kandidat für den Stadtrat) veranstaltet wurde. Die beiden wurden zudem als Drecksschweine beleidigt, weil sie sich ganz offen gegen den geplanten Moscheebau in Germersheim positionierten.

Es dauerte nicht lange, dann knallte es nicht nur verbal: In kurzen Zeitabständen wurden gleich zwei Metallbehälter auf die beiden AfDler abgefeuert, jedoch niemand getroffen oder gar verletzt. Bei den Geschossen selbst handelt es sich um zwei massive Metallgestände von fünf Zentimetern Höhe und drei Zentimeter Durchmesser. Faber erstattete Anzeige wegen schwerer Körperverletzung.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag (27.4.19) im schwäbischen Backnang an der so genannten Bleichweise. Dort wurde eine Gruppe von sieben AfD-Mitgliedern mit ungefähr zehn gewaltbereiten Personen aus dem linken Spektrum konfrontiert, die mit Banner und Megaphon ihren Angriff starteten. Was folgte, waren mehrere tätliche Übergriffe von Seiten der Antifa sowie diverse Standbeschädigungen und der versuchte Raub eines Parteischirmes. Ein körperlich gehandicaptes Mitglied der AfD zog sich bei einer Auseinandersetzung erhebliche Verletzungen zu. Die Polizei konnte hingegen drei Linke in Gewahrsam nehmen.

Erschütternde Beispiele, die einmal mehr belegen, dass die Gewalt nur von Links, aber nicht von Rechts kommt. Bereits vor ein paar Jahren wurde ein Karlsruher AfD-Mitglied das Opfer einer schweren Messerattacke. Sein Vergehen: Plakate im Wahlkampf für die Partei aufhängen.

Interessant dabei ist auch, dass gerade jetzt, wo sich die linken Angriffe auf AfD-Anhänger häufen und immer brutaler werden, die Politik von der immer größeren Gefahr von Rechts warnen, wie jetzt gerade wieder der Bayerische Innenminister:

Joachim Herrmann (CSU) hat angesichts aktueller Zahlen über gewaltbereite Rechtsextremisten vor der Gefahr des Rechtsextremismus gewarnt. „Die bundesweiten Zahlen verdeutlichen, welches Gefahrenpotential von Rechtsextremisten ausgeht“, sagte Herrmann den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagsausgaben). Dass bundesweit gesehen „rund jeder zweite Rechtsextremist als gewaltorientiert“ gelte, sei „alarmierend. Besonders bedenklich bei Rechtsextremisten ist deren Nähe zu Waffen. Insoweit ist es nur folgerichtig, dass die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder die rechtsextremistische Szene intensiv aufklären“, so Bayerns Innenminister weiter. Die für Waffenbesitz zuständigen Behörden setzten in Bayern alles daran, die Waffenerlaubnisse erkannter Rechtsextremisten zu entziehen.

Ein wachsendes Problem sei auch die zunehmende Radikalisierung von Rechtsextremisten über das Internet, so der CSU-Politiker. Sie ähnele der im islamistischen Milieu. Umso wichtiger sei es, den Urhebern und Hintermännern der Hetze schnell auf die Schliche zu kommen.

„Hierzu gab es in Bayern bereits eine Reihe von Wohnungsdurchsuchungen, unter anderem bei Administratoren geheimer Facebook-Gruppen“, sagte Herrmann den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Es gelte der Grundsatz der wehrhaften Demokratie. Am Freitag war bekannt geworden, dass es laut Bundesinnenministerium deutschlandweit über 12.700 gewaltbereite Rechtsextremisten gibt.

Ihre Zahl und ihr Anteil an den Rechtsextremisten insgesamt ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Werden die Angriffe auf AfD-Anhänger vielleicht sogar mitgezählt? (Quelle: Stecher, dts)

Hier ein aktueller Kommentar zu den Anschlägen von der CDU:

 

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